Johan Vonlanthen
Religion wichtiger: Schweizer Nationalspieler (23) vor Karriere-Aus
Zürich – Johan Vonlanthen (23) gilt als großes Fußball-Talent der Schweiz. Schon 40 Mal stand der junge Stürmer in der Nationalmannschaft - doch seine Karriere steht jetzt womöglich vor dem Aus.
Kurios: Nicht etwa eine schwere Verletzung macht dem gebürtigen Kolumbianer zu schaffen - sondern eine Glaubens-Frage.
Der 23-Jährige gehört der Glaubensgemeinschaft der Siebeneten-Tags-Adventisten an, wie die Zeitung „Blick“ berichtet. Und die verbietet das Arbeiten am „Sabbat“ - womit eine Weiterführung der Karriere im Profi-Fußball unmöglich wäre. (...) zum Express
Lässt sich Vonlanthen taufen, spielt er nie mehr Fußball
Johan, der Ungetaufte
Der FCZ-Star reist nach Kolumbien in die Ferien. Kehrt er als Fußballer zurück oder als Adventist?
Von Benny Epstein und Michael Wegmann | Aktualisiert um 07:38 | 11.12.2009
Der 4. Januar ist der Tag der Wahrheit. Morgens um 10 Uhr müssen die FCZ-Stars zum 1. Training nach den Weihnachtsferien antraben. Die große Frage für Canepa, Bickel und Challandes sowie Tausende Fans:
Kommt Vonlanthen oder nicht? Beendet der 23-Jährige seine Karriere?
Der Entscheid wird in Kolumbien gefällt. Denn Johan reist am Sonntag mit seiner Ehefrau Rosa in sein Geburtsland. Dorthin, wo seine Schwiegermutter wohnt. Die Frau, die ihn in die Kreise der Siebenten-Tags-Adventisten (STA) gebracht hat.
Was macht Johan in Kolumbien? Besucht er die Familie bloß, um Weihnachten zu feiern? (...) zum Schweizer Blick
Johan Vonlanthen zwischen Religion und Fußball
Jetzt spricht die Adventisten-Kirche
Johan Vonlanthen steht vor einer schwierigen Entscheidung. Entweder lässt er sich taufen oder macht weiterhin Karriere als Profi-Fußballer. Für die Freikirche ist klar: Beides geht nicht!
Aktualisiert um 09:47 | 11.12.2009
Beendet Johan Vonlanthen seine Karriere als Profi-Fussballer? Der FCZ-Star steht vor einer schwierigen Entscheidung zwischen Religion und Fußball.
Vonlanthen ist adventistisch aufgewachsen, aber noch kein Adventist, weil er noch nicht getauft ist. Somit ist die Arbeit als Profifußballer möglich, danach, als Mitglied der Kirche, wäre es undenkbar. (...) zum Schweizer Blick