@mein lieber OWL,
Herr Kind möchte endlich, die Gelder, die er von den Krankenkassen und Versicherten abzockt, ohne den Umweg persönliche Einkommenssteuer in den Verein pumpen, Verluste aus dem Fußballbetrieb als Beteiligungsverluste in seinem Unternehmen von der Steuer subventionieren lassen, und sich damit dem verhassten Regionalrivalen Wolfsburg annähern.
Das Ganze hat ja schon den Ansatz einer pathologischen Manie, ähnlich wie Cato Kathargo zu zerstören, stellt er diese Anträge ja laufend.
Das Gefährliche ist, er wird sogar damit recht bekommen, d.h. all diejenigen, die beim Ligatreffen noch dagegen stimmen, werden scheinheilig erregt den Gerichtstermin abwarten. Und spätestens in Luxemburg bekommt er recht, denn dort ist Fußball längst Ware in einem Unternehmen Ligabetrieb.
Wenn ich die Millionen hätte, würde ich sie nicht, wie Gazprom, einem Haufen unberechenbarer Mitglieder und mediengeiler Möchtegernpromis aus der Provinz anvertrauen, sondern selbst die Fäden in die Hand nehmen.
Schaut euch doch bei den Vereinen um, wer da im Umfeld die Strippen zieht. War es früher noch Halbwelt und Gebrauchtwarenhändler, sind es heute Fleischgroßhändler und Ramschkettenbesitzer.
Der FCK ist zur Zeit ein Musterbeispiel an Seriosität, hat er es doch geschafft, sich aus der Umklammerung von Hemdenverkäufern und debilen Insolvenzverwaltern zu lösen, um sich über Schweizer Weltmanager und hessischen Buchhaltern, hin zu einem beamteten Uni-Professor und einem gelernten Polizisten zu wenden.
50+1 ist das letzte Scham-Feigenblatt vor der offiziellen Bankrotterklärung des traditionellen Ehrenamtes. Schon längst ist die Kommerzialisierung angebrochen und auch diejenigen, die sich hinter der Mitgliederversammlung verstecken, singen das Loblied des Kommerz. Da werden Plakate verboten, wenn Sponsoren oder Geschäftspartner erwähnt werden, da wird Eventcatering wichtiger als Kurvensteher, da finden es viele schon klasse, wenn sie für eine Plastiktruppe von Kommerzfußballern zusammen mit einigen "Alibi"-Weltstars abgezockt werden.
Heute ist es noch ein bischen schwerer, was mein alter "Freund" Günter Mast schon in den 70ern mit Jägermeister Braunschweig versuchte. Man muss langfristig den Weg durch die Instanzen gehen und wie Hoppelhausen oder jetzt "ERBe Leipsch" mit viel Geld und langem Atem von unten nach oben klettern.
Für den Erfolg wären viele bereit ihre Fußballseele zu verkaufen und Kind will der Messias sein, der den Weg dahin öffnet.