Presseschau:
Sport: 1. FCK
Das ''goldene'' Tor des Erik Jendrisek
Fußball: FCK erarbeitet 1:0-Sieg bei 1860 München - Ewald Lienen verweigert Marco Kurz Handschlag
Von Horst Konzok
Der ''goldene'' Schuss: Erik Jendrisek trifft mit der Spitze zum 1:0 für den FCK gegen kampfstarke ''Löwen''. Foto: Kunz
MÜNCHEN. Der 1. FC Kaiserslautern ist zurück auf Platz zwei in Liga zwei: Gestern gewann der FCK durch ein wunderschön herausgespieltes Tor von Erik Jendrisek 1:0 (1:0) beim TSV 1860 München.
"Ich wollte nicht hektisch schießen, habe gewartet und dann mit meinem schwächeren Fuß getroffen", zog Jendrisek die Bilanz der großen Tat. Ein Tor für die Seele.
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Kampf, das lebt, das beherzigt Adam Nemec. Nach tollem Konter über Martin Amedick und den herausragenden Sam war Nemec quasi am 2:0 vorbeigegrätscht (85.), bot aber als Passgeber, als Anspielstation und vor allem in der Rückwärtsbewegung eine eindrucksvolle Arbeitsleistung. Er ist der vielleicht beste "Defensivstürmer" der Zweiten Liga. (...)
zur Rheinpfalz
02. Nov 2009, 10:06 Uhr
Catering-Kosten nicht bezahlt: Bayern verklagt 1860
* Foto: dpa Immer Ärger um die Arena: Jetzt hat der FC Bayern die Löwen verklagt.
1860-Geschäftsführer Manfred Stoffers mag ja kreative Geschäfte. Doch bei Uli Hoeneß scheint er da an den Falschen geraten zu sein. Weil 1860 diese Saison die Zahlungen für die Catering-Kosten in der Allianz Arena teilweise einstellen, hat der FC Bayern die Löwen nun verklagt!
MÜNCHEN - Uli Hoeneß hätte nichts dagegen, wenn die Löwen zurück ins Grünwalder Stadion kehren würden. Sollte sich der Herzenswunsch vieler Sechzger erfüllen, und das Giesinger Stadion tatsächlich umgebaut werden können, würde er sie in fünf Jahren aus der Allianz Arena rauslassen. Das hat Hoeneß letzte Woche versprochen.
Doch bei den aktuellen Kosten für die Arena kennt Hoeneß keinen Spaß. 1860 hat, wie "Bild" berichtet, in dieser Saison die Zehlungen für das Catering im VIP-Bereich der Allianz Arena teilweise eingestellt. Statt dem Fix-Betrag von zwei Millionen Euro pro Saison, zahlen sie nur noch das, was tatsächlich konsumiert wurde. Und weil 1860 bei weitem nicht alle Business-Seats besetzen kann (rund 1800 statt 3000), gehen den Bayern so pro Spiel rund 50.000 Euro durch die Lappen. (...)
zur Abendzeitung
01. Nov 2009, 16:29 Uhr
1860: Was wird aus Lienen?
* Foto: MIS Gesten der Hilflosigkeit: Löwen-Trainer Ewald Lienen während des 0:1 in der Allianz Arena gegen die Lauterer. Fotos: sampics/Augenklick, Bongarts/Getty Images
Ausgerechnet Ex-Löwencoach Marco Kurz bringt 1860 in die Bredouille. Es folgen zwei schwere Auswärtsspiele. Gut möglich, dass der erfolglose Trainer nicht mehr in Fröttmaning auftreten wird
MÜNCHEN Verkehrte Welt in Fröttmaning: Hörte man die Lauterer Fans singen, konnte man fast glauben, es handelt sich um ein Heimspiel der Roten Teufel. Die 3000 mitgereisten Anhänger übernahmen ebenso das Kommando in der Allianz Arena wie die selbstbewussten Gäste auf dem Platz. Und während Ewald Lienen, eigentlich als Aufstiegsheld 2010 eingeplant, beim 0:1 immer ratloser wurde, stand auf der anderen Seite ein triumphierender Marco Kurz. Einer, den die Löwen-Fans eher als Trainer von der traurigen Gestalt in Erinnerung haben. Und während die FCK-Anhänger Kurz feierten, klangen „Lienen raus!"-Rufe durch die Arena.
Dabei war es friedlich losgegangen. Pfiffe gab es zunächst keine - weder gegen Ex-Coach Kurz, noch gegen den aktuellen Übungsleiter Lienen. Zumindest bei Anpfiff standen die Löwen-Fans noch hinter ihm – trotz des Pokal-K.o.s unter der Woche, trotz der desolaten Platzierung. Doch schon nach dem 0:1 kamen erste Schmähgesänge: „Wir haben die Schnauze voll!" Mit Fortdauer des Spiels wurde es dann immer ruhiger in der 1860-Kurve. (...)
zur Abendzeitung
Zu Tode betrübt! 1860-Trainer Ewald Lienen tröstet Antonio Rukavina, der nach der Heimpleite gegen Lautern seinen Tränen freien Lauf lässt
1860 München nach Tor-Klau wie ein Absteiger
Lauterns Kurz macht die Löwen klein
Von 1860 berichten THOMAS ERNSTBERGER und MICHAEL HALSER 01.11.2009 - 23:48 UHR
Mit diesen Löwen kann man eigentlich nur noch Mitleid haben. Eine spielerisch erbärmliche Leistung gestern beim 0:1 gegen Kaiserslautern, ein „geklautes“ Tor, das das 1:0 gewesen wäre, die sechste Niederlage im elften Spiel, die dritte innerhalb einer Woche, runter auf Platz 15.
Die bittere Erkenntnis: So spielt ein Absteiger – und jetzt folgen auch noch zwei Auswärtsspiele (in Cottbus und bei Tabellenführer Bielefeld).
Die bange Frage: Wie will diese blutleere Mannschaft, die auswärts gerade mal einen Punkt geholt hat, da die Kurve kriegen? Nur gut, dass auch Koblenz verloren hat. Damit blieb 1860 der Relegationsplatz erspart. Aber wie lange noch?
Trainer Ewald Lienen (12 Punkte aus 13 Spielen) war nach der Pleite gegen Ex-Löwen-Coach Marco Kurz sichtlich angeschlagen. Doch er nahm seine Mannschaft in Schutz: „Die Spieler können erhobenen Hauptes vom Platz gehen.“ (...)
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