Presseschau 1:
Sport: 1. FCK
Schlitzohren in der Warteschleife
Augen auf! Ivo Ilicevic, der junge FCK-Flügelspieler, will am Samstag wieder Maß nehmen. Foto: Kunz.
KAISERSLAUTERN (zkk). Noch zwickt die Leiste, noch steht ein Fragezeichen hinter seinem Namen: Ivo Ilicevic will, Ivo Ilicevic brennt, Ivo Ilicevic hofft. "Immerhin habe ich heute das Training durchgehalten", sagt Ilicevic, der sich seit dem 0:2 gegen Fortuna Düsseldorf mit der Leiste plagt.
Die Bildungsreise zu Werder Bremen verpasste der Offensivmann wegen seiner Sperre, deren letzter Rest nun in der ersten Pokalrunde der nächsten Saison abgesessen werden muss. "Ich denke, zwei Spiele Sperre wären ausreichend gewesen", sagt Ilicevic beim Blick zurück auf seinen Feldverweis in der Pokalpartie in Braunschweig. Er bekam drei Spiele Sperre aufgebrummt. Bremen erlebte er so als Fernseh-Zuschauer - tatenlos: "Es ist immer blöd, wenn du deiner Mannschaft nicht helfen kannst." Die Bildungsreise zu Werder Bremen verpasste der Offensivmann wegen seiner Sperre, deren letzter Rest nun in der ersten Pokalrunde der nächsten Saison abgesessen werden muss. "Ich denke, zwei Spiele Sperre wären ausreichend gewesen", sagt Ilicevic beim Blick zurück auf seinen Feldverweis in der Pokalpartie in Braunschweig. Er bekam drei Spiele Sperre aufgebrummt. Bremen erlebte er so als Fernseh-Zuschauer - tatenlos: "Es ist immer blöd, wenn du deiner Mannschaft nicht helfen kannst." (...)
zur Rheinpfalz
Familie Kurz trägt morgen Rot
Einmal „Löwe", immer „Löwe"? Ex-„Löwe" Marco Kurz denkt kurz nach. „Ich sehe das professionell. Ich konzentriere mich absolut auf meine Aufgaben und Ziele beim 1. FC Kaiserslautern", antwortet Kurz vor dem Wiedersehen mit 1860 München, seinem früheren Arbeitgeber.
Im Februar ist der 40-Jährige als Cheftrainer der Sechziger gefeuert worden. Am Abend, als es geschah, beobachtete er am Millerntor den FC St. Pauli, nächster Gegner des TSV 1860. Gegner dort: der FCK.
Nein, nachkarten mag er nicht, der Schwabe aus der Pfalz. „Es steht mir nicht zu, das zu kommentieren", erklärt Kurz, angesprochen auf die derzeitigen Probleme des Ex-Vereins. Da bevorzugt der gelernte Verteidiger die verbale Defensive. Die Vergangenheit soll ruhen. 1860 war, der FCK ist ... Kurz verfolgt langfristige Pläne und hehre Ziele! Sachlich, ruhig und unaufgeregt. (...)
Quelle: Die Rheinpfalz; gepostet von User Pfalzadler auf rt.de
30. Okt 2009, 19:40 Uhr
Offene Rechnungen
Einst ein Löwe, jetzt ein Roter Teufel: Marco Kurz.
Bei 1860 gefeuert, in Kaiserslautern gefeiert: Doch der Trainer kehrt am Sonntag ohne Revanche-Gelüstezum Ex-Klub zurück.
MÜNCHEN Trennungen sind nie schön. Und wenn es die ersten sind, noch viel weniger. Am 24. Februar entband Sportdirektor Miki Stevic Trainer Marco Kurz von seinen Aufgaben beim TSV 1860. Für Stevic war es das erste Mal in seiner jungen Managerkarriere, dass er eine Entlassung aussprach, für Kurz die erste Entlassung.
Stevic sprach von einer „lethargischen Stimmung“ in der Mannschaft. Überhaupt warfen sie Kurz ziemlich viel vor in jenen Tagen beim TSV 1860, in denen auch im Umfeld mal wieder viel im Argen war: Von zu laschem Training war die Rede, von mangelnder Motivationsfähigkeit. Auch in der Mannschaft stimmte es nicht mehr richtig. Überhaupt: Kurz sei zu leise, Stoffers nannte ihn einen „Analytiker“, dem man den „Emotionsbolzen“ Stevic zur Seite gestellt habe. Und dass Stoffers Emotionen bevorzugt, das war schon damals klar. „Ich inszeniere nichts. Ich kommuniziere nicht über die Medien“, sagte Kurz in einem Interview kurz vor der Trennung. So richtig passten sie nicht zusammen, Kurz und Stoffers. (...)
zur Abendzeitung
30. Okt 2009, 11:05 Uhr
Zurück ins Sechzger? Hoeneß würde Plan "befeuern"
In fünf Jahren, glauben manche Löwen, könnte das Grünwalder Stadion saniert und umzugsbereit sein.
Bayern-Manager Uli Hoeneß gibt die Löwen frei. Sollte 1860 tatsächlich ins Grünwalder Stadion zurückkehren können und wollen, würde Hoeneß ihnen keine Steine in den Weg legen. Im Gegenteil.
MÜNCHEN - Manager Uli Hoeneß von Fußball-Rekordmeister Bayern München würde einen Auszug von Lokalrivale 1860 München aus der gemeinsam genutzten WM-Arena in Fröttmaning befürworten. „Es ist für mich zwar utopisch, dass es so kommt. Aber wenn es doch so käme, würde ich sagen: traumhaft“, sagte Hoeneß dem "Münchner Merkur."
Die Löwen sind nach dem Verkauf ihrer Stadion-Anteile an den FC Bayern per Vertrag noch bis ins Jahr 2025 als Mieter an die WM-Arena gebunden. Jedoch prüft die „Projektgruppe Stadion-Zukunft“ derzeit, ob ein vorzeitiger Auszug und die Rückkehr ins altehrwürdige Stadion an der Grünwalder Straße möglich ist. Das Stadion in München-Giesing könnte für 50 bis 100 Millionen Euro umgebaut werden. Dafür ist aber die Unterstützung der Stadt nötig. Der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) hält die Rückkehr jedoch für „unmöglich“. (...)
zur Abendzeitung
„Haben Talent, uns unter Druck zu setzen“
31.10.09|TSV 1860|
München - 1860-Trainer Ewald Lienen setzt gegen den 1.FC Kaiserslautern auf eine erneute Trotzreaktion seines Teams.
© sampics Wenigstens gekämpft: Lauth (l.) will den Schwung aus dem Pokalspiel mitnehmen.
In den vergangenen Tagen hat sich bei Ewald Lienen fast so etwas wie Fatalismus breitgemacht. „Wir haben offensichtlich Talent dafür, uns selbst in Drucksituationen zu bringen“, murrte der Trainer des TSV 1860, „jetzt müssen wir beweisen, dass wir damit umgehen können. Mal wieder.“
Zweimal immerhin hat es in dieser Saison schon geklappt. Gegen Greuther Fürth und den MSV Duisburg (jeweils 3:1) schossen sich die Löwen zwischenzeitlich die ärgsten sportlichen Sorgen vom Leib. Am Sonntag allerdings bekommt der TSV 1860 beim Versuch, den noch tieferen Absturz abzuwenden, im 1. FC Kaiserslautern ausgerechnet ein Spitzenteam dieses ersten Saisondrittels vorgesetzt. Und Lienen ahnt schon, was die Stunde geschlagen hat: „Wir werden ein absolutes Spitzenspiel liefern müssen, um da zu bestehen“. (...)
zum Münchner Merkur
„Wir wollen ein Spitzenspiel absolvieren“
30.10.09|TSV 1860
München - Das Spiel der Löwen gegen den 1. FC Kaiserslautern (Sonntag, 13.30 Uhr) soll für die kriselnden Sechzger die Wende zum Positiven bringen. Das hofft jedenfalls Trainer Ewald Lienen.
„Wir wollen ein Spitzenspiel absolvieren“, kündigt der Coach zuversichtlich an. Sehen Sie hier das Interview, das der Löwen-Coach am Freitag Mittag bei merkurtz.tv gab.
Zum Video von Lienen und zum Münchner Merkur
1860 baut auf seine Heimstärke
030.10.09|TSV 1860
München - Der enttäuschend in die Saison gestartete TSV 1860 gibt sich vor dem Duell mit dem Tabellenzweiten 1. FC Kaiserslautern selbstbewusst - und baut auf die Heimstärke.
© Getty Ewald Lienen ist vor dem Duell mit den „roten Teufeln“ optimistisch
“Unsere Situation ist völlig klar: Wir stehen unter Druck gegen eine Spitzenmannschaft“, sagte Trainer Ewald Lienen am Freitag, “aber zu Hause haben wir es immer wieder hinbekommen, diesem Druck standzuhalten.“
Während 1860 auswärts bislang noch ohne dreifachen Punktgewinn ist, wurden in der Münchner Allianz Arena in fünf Partien drei Siege eingefahren. Es gelte, “die positiven Dinge“ aus dem DFB-Pokal- Achtelfinale vom Mittwoch gegen Bundesligist FC Schalke 04 (0:3) mitzunehmen, erklärte Lienen. (...)
zum Münchenr Merkur