exil hat geschrieben:kepptn hat geschrieben:
Darin das man offen und ehrlich die Karten auf den Tisch legt. Das man Transparenz in die Sache bringt und sich nicht hinter verschlossenen Türen versteckt. In einem Verein hat jedes Mitglied das Recht, genau zu wissen wie es um ihn gestellt ist.
O.K. das finde ich ja auch gut so und honoriere das der Vereinsführung auch sehr wohl positiv an.
Scheiße ist nur, wenn man wie ich dann in die Karten schauen darf, das Kartenspiel aber nicht versteht

Na die Grundzüge eines jeden Kartenspiels lassen sich doch aber in wenigen Worten beschreiben, oder?
Wer sind die Mitspieler? Alle stimmberechtigen Vereinsmitglieder über 18 Jahren
Was ist deine Karte? Dein Stimmrecht
Was ist dein Ziel? Am besten das Wohl deines Vereins
Und jetzt willst du noch wissen, was du zu entscheiden hast?
In deinem Fall zwei verschiedene Dinge, Ausgliederung und Verkauf der Namensrechte am Stadion (nicht am Verein, falls jemand auf diese Idee kommen möchte).
Was ist was? Verkauf Stadionname, also nicht mehr Fritz-Walter-Stadion, sondern eben Karlsberg-Bude, oder wie auch immer. Warum entscheiden darüber die Mitglieder? Weil in der Satzung steht, dass der Verein seine Heimspiele im FWS austrägt. Also müsste man hierzu die Satzung ändern, wobei ich immer noch der Meinung bin, dass hier auch eine "Lücke" gefunden werden könnte, welche die Meinung der Mitglieder ausschließen würde, das führt dann aber zu weit. Also entscheidest du in dem Fall mit deiner Stimme, ob das Stadion weiterhin FWS heißt, oder im Zuge der Vermarktung ein anderer Name gesucht werden soll, welcher dann eben dem Verein entsprechende Einnahmen generiert.
Bei der Ausgliederung geht es darum, ob der 1.FC Kaiserslautern e.V. erlaubt, dass die Fußball-Abteilung mit der 1. Mannschaft, bis runter zu einer gewissen Jugend aus dem Verein in eine Kapitalgesellschaft überführt werden soll. Der Vorteil an der Sache liegt vor allem darin, dass der Verein dann seine Anteile an der Kapitalgesellschaft einem Investor veräußern darf, wer auch immer dieser Investor dann sein wird.
Dem Verkauf der Anteile müssten dann aber die Mitglieder des Hauptvereins jeweils separat zustimmen, das geht nicht einfach über unseren Kopf hinweg.
Von Seiten des Finanzamts könnte man Ärger befürchten, da der FCK eigtl. kein würdiger e.V. mehr ist. Das Vereinsgesetz wurde für Vereine geschaffen, nicht für mittelständische Profi-Vereine, wie es der FCK unbestritten ist..