Spott und Häme für deutsche Kicker in Schusswesten
Von Ralf E. Krüger, 22.10.09, 13:21h, aktualisiert 22.10.09, 13:58h
Johannesburg - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sieht sich im Gastgeberland der Weltmeisterschaft 2010 derzeit Hohn und Spott ausgesetzt.
Im Rundfunk und auf den Titelseiten mokierten sich Südafrikas Medien über angebliche Äußerungen eines privaten Sicherheitsdienstes, der den deutschen Star-Kickern während der WM-Endrunde bei Ausflügen außerhalb ihres Mannschaftsquartiers das Anlegen von schusssicheren Westen empfahl. «Bitte schießt nicht auf uns, wir sind Deutsche!», titelte die seriöse Wirtschaftszeitung «Business Day» spöttisch.
Die auflagenstarke Zeitung «The Star» malte ihren Lesern bereits aus, was sie zur WM von den Deutschen zu erwarten haben: «Eine Gruppe deutscher Fußballstars, die in schusssicheren Westen durch Pretoria tapst und bewaffnete Leibwächter, die sie umschwirren wie Kellnerinnen bei einem Bierfest - das dürfen wir erwarten, wenn das Fußballteam des Landes auf den Rat hört, der angeblich von einer privaten Sicherheitsfirma ausgegeben wurde.»
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