Upps Leute ein Berufsstanddiskusion in OWL Threat
Hier gehts zuerst einmal um den
dann um OWL
So und nun etwas von mir zu dieser leidigen Versicherungsagenten Diskusion.
Zu allererst einmal möchte ich feststellen, dass unsere westliche Zivilisation ohne eine Haftungsgrundlage nicht funktionieren würde.
Macht mal folgendes Gedankenspiel: Was wäre wenn es keine Gesetze und Regelungen, für Schadensersatz und/oder garkeine Versicherungen gäbe?
Ich sags mal brutal überspitzt:
Wir hätten noch nie ein FCK Spiel gesehen.
Unser komplettes Wirtschafts und Sozialsystem würde nicht existieren.
Daher sind Versicherungen, egal ob gesetzlich verankert oder privat organisiert unumgänglich.(unvermeidbar)
Daher ist auch der Berufsstand des Versicherungskaufmanns notwendiger als Ihr vlt. glaubt.
Das Problem ist einfach, dass insbesondere die Deutsche Gesetzgebung, nie dafür gesorgt hat, im Gegensatz für alle anderen Berufsgruppen, klare rechtliche Standards zu beschließen. Weshalb nur?
Jeder durfte und darf, nach nur einem Wochendseminar irgendwo in der Pampa, bei uns Versicherungen "verkaufen". Beraten kann nach einem solchen Seminar wohl keiner.
Damit nicht genug. Nachdem nun in Europa, neue Vermittlerrichtlinien verabschiedet, welche z. B in England 1:1 umgesetz wurden, hat die Deutsche Politik wieder einamal ettliche Schlupflöcher geschaffen, als auch Ausnahmeregelungen eingebaut, sodass sich an der eigentlichen Situation nicht viel ändern konnte.
Immer noch dürfen, gerade "Mitarbeiter" z.B. unseres Hauptsponsors, Ihr Unwesen treiben.
Auch Bankangestellte müssen/sollen Versicherungen verkaufen, ohne jemals einen entsprechenden Fachkundenachweis dafür vorzuweisen.
Zum Leidwesen, aller seriösen Versicherungskauf- und Fachleuten, die Ihren Beruf gewissenhaft, fundiert und oftmals leidenschaftlich ausüben.
Denn ob Ihr es glaubt oder nicht, Versicherungskaufmann ist ein interesanter und schöner Beruf.
Von der Allgemeinheit werden aber alle in einen Topf geworfen.
Auch von einigen hier. Leider.
Das die gesamte VS-Branche zufrieden mit den Deutschen Gegenbenheit ist, hat selbstverständlich einen riesen Anteil an dem schlechten Image.
In Frankreich hat ein Versicherungsgent einen ähnlichen Stellenwert wie ein Advocat (Anwalt), sowohl von der Anforderungen der Ausbildung als auch vom Berufansehen...
Und bei uns?
Es wird in der Tat sehr viel, gerade von sogenannten Struckturvertrieblern veranstaltet, was einem mehr als die zornesröte ins Gesicht treibt.
OWL hat es richtig erwähnt: Schlecht beraten ist das eine, Vollkaskomentalität (kepptn) das andere.
Viele Mitbürger sehen in Versicherung ein notwendigs Übel die,
a nur kassieren
b nie regulieren und
c nur betrügen.
d wenn was schief geht, waren immer die Vertreter schuld...
Klar der Böse ist immer der andere...
Bei Honkels Beispiel ist es doch auch so, dass Du Diebstahl aus dem Auto nicht in der Hausrat drin hattest. Tja das kostet halt Mehrbeitrag.
Ich würde gerne mal jeden Kritiker der Branche dazu einladen, beim OWL sich im Büro muksmäuschenstill, neben Ihm ans Telefon zusetzen wenn er nacheinander 10 Hausratkunden anruft und Ihnen gegen Mehrbeitrag diese Klausel anbietet...
(soweit ich allerdings weis, haben viele Versicherer diese Klausel wieder abgeschafft, da gerade Diebstähle aus Kfz von Laptops dermaßen zugenommen hatten... die Kunden sind halt nicht blöd...!!!)
Betrugsquoten von bis zu 48% laut Versicherungsverband waren keine Seltenheit).
Was war nun zuerst da die Henne oder das Ei.
Wie immer liegt die Wahrheit in der Mitte.
So back to topic:
Dies ist der OWL Huldigungsthreat und wir wissen dass OWL in der Branche tätig ist, habe ich mir erlaubt Ihm mal zur Seite zuspringen.
Noch eine Bemerkung zu den englischen Verhältnissen:
nach der Umsetzung der neuen Vermittlerrichtlinien haben 80% !!!der Vermittler Ihren Job wechseln müssen. Wieso ein solcher Schnitt bei uns nicht gewollt war, könnt Ihr Euch an drei Finger abzählen.
Edith: OWL habe eben noch nachgelesen... dass Du die Wochendseminare unsere Hauptsponsors nanntest, ich ergänze:
AWD ... HMI... GG mittlerweille Ko... usw. uwa...