Auch auf Schalke und in Dortmund wird man so professionell gewesen sein, Europacup-Einnahmen nur einzukalkulieren, wenn man sich tatsächlich qualifiziert hat.Betzepower1973 hat geschrieben:Aber das Problem ist doch hauptsächlich, dass bei Schalke und vor allem
Dortmund im Etat immer mit dem Europacup kalkuliert wird (beim BVB
sogar CL, weil es ja so leicht ist, immer unter die ersten 3 zu kommen).
Wenn das dann mal 2-3 Jahre schief geht, geht der ganze Verein den
Bach runter. Ist bei Bayern ähnlich, oder warum schieben die ne Riesen-
Panik und entlassen den Trainer, der auf Platz 3 steht? Bei so einem
Geschäftsgebaren braucht man sich nicht wundern, wenn auf einmal
eine riesen Blase platzt.
Die Fans sind da nicht unschuldig, die neigen auch oft zum Größenwahn
(wir natürlich nicht). Die Kölner haben vor der Saison doch auch
schon wieder vom Europacup gerträumt.
Ich kenne einige FC´ler und dort schätzen viele die Situation schon realistisch ein. Das sie sich einiges von "Prinz Poldi" erhoffen, ist ja auch in Ordnung.
Das würde ich nicht sagen. Dann könnte man ja auch sagen, die Bundesliga öffnet sich für Investoren (Stichwort 50+1) und lässt auch die maßlose Verschuldung zu. Das die Bayern so argumentieren, darf auch niemanden verwundern. Die müssen in der Liga der Klassenprimus sein und wollen gleichzeitig die "Möglichkeiten" ihrer europäischen Kontrahenten beschneiden. Denn grundsätzlich kann und muß es den Bayer völlig egal sein, ob z.B. Real Madrid 1 Mrd. € Verbindlichkeiten herum schleppt. Beispielsweise Slavia Prag müsste sich ja auch aufregen, dass ein eventueller Championsleague-Gegner FCB finanziell in anderen Dimensionen "schwirrt".Betzepower1973 hat geschrieben:Das ist aber die richtige Reaktion, entweder alle, sprich Europa oder
keine
