Kein Freundschaftsdienst für die Löwen von Sebastian
Auf und ab, auf und ab. Die letzten drei Spiele des 1. FC Kaiserslautern können fast schon sinnbildlich für die laufende Saison betrachtet werden: Das 0:0 in Koblenz bedeutete für viele schon das Aus im Aufstiegsrennen, nach dem 4:0 gegen Unterhaching hoffte man auf eine Wende, endlich wurden wieder Tore erzielt. Und dann? Das 0:1 in Aue, kaum Torgefahr und ein Platzverweis. Gerade wenn die FCK-Fans einen Schritt nach vorne bejubeln konnten, kam der nächste Rückschlag. So wird es garantiert nichts mit dem Aufstieg.
Immerhin haben die ersten Ergebnisse des 25. Spieltages gezeigt, dass auch die Auer und Freiburger nicht jedes Wochenende punkten können: Freiburg kam nicht über ein 2:2 bei Abstiegskandidat Burghausen hinaus, Erzgebirge Aue konnte die Leistung vom 1:0 gegen den FCK nicht bestätigen und verlor gar beim Tabellenletzten Braunschweig. Das ist also die Chance für die Roten Teufel, wenigstens nach hinten für etwas Ruhe zu sorgen.
Um vorne dran zu bleiben muss weiterhin auf Ausrutscher der Konkurrenz oberhalb der Aufstiegslinie gehofft werden. Dann muss der FCK jedoch auch da sein und Montag dreifach gegen 1860 München punkten. Die Parole von Wolfgang Wolf zum Spiel liest sich wie immer in den letzten Wochen: „Jetzt müssen wir Flagge zeigen und 1860 zu Hause schlagen, egal wie“. So heißt es schon seit Wochen, dennoch konnten bislang erst zwei Rückrundensiege eingefahren werden.
Doch die Löwen sind derzeit ein dankbarer Gegner: Das letzte Auswärtsspiel der Sechzger ging völlig daneben, bei Abstiegskandidat Carl Zeiss Jena musste Torwart Hoffmann innerhalb von vier Minuten drei Treffer hinnehmen, mit 1:3 gerieten die Löwen unter die Räder. Auf Platz 9 liegend und mit acht Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz ist die Saison schon fast gelaufen, somit ist die Entscheidung, ab nächster Saison nicht mehr mit Trainer Walter Schachner zusammen zu arbeiten nicht überraschend.
Bei den Roten Teufeln gibt es endlich wieder positives aus dem Lazarett zu vermelden: Es gibt keine neuen Krankheitsfälle, hoffentlich ist die nervende Magen-Darmgrippe nun endlich überstanden: Balasz Borbely, Emeka Opara und Azar Karadas haben sich diese Woche zurückgemeldet, Ricardo Villar und Benjamin Auer stoßen vielleicht auch noch in den Kader. Auer, der sich eine Prellung am Knie zugezogen hat, wird dann wohl eher auf der Bank Platz nehmen und Marcel Ziemer im Sturmzentrum auflaufen, unterstützt möglicherweise von Emeka Opara, der seine Klasse bislang nur andeuten konnte. Gegen die zurzeit defensiv schwachen Löwen wäre ein Zweimannsturm eine gute Wahl, um wie gegen Unterhaching von Anfang an das Tor des Gegners unter Druck zu setzen.
Ob der bislang sehr starke Silvio Meißner auflaufen kann ist noch nicht sicher, für ihn stünde Borbely parat. In der Abwehr wird Kapitän Mathieu Beda wieder von Beginn an auflaufen, im Zentrum unterstützt von Moussa Ouattara, der diesmal den gesperrten Izmael Bouzid vertritt.
An das Hinspiel haben die FCK Fans noch gute Erinnerungen: Der 1:0-Sieg in der Arena war der erste Auswärtssieg in dieser Saison, trotz eines verschossenen Strafstoßes von Sebastian Reinert. In der 84. Minute war es Tamas Hajnal, der mit einem Traumtor den Endstand markierte. Hajnal gibt auch die Richtung vor, in die es Montagabend gehen soll: „Egal wer nach Kaiserslautern kommt, wir dürfen nur auf uns selbst schauen und müssen versuchen den Gegner, wie gegen Unterhaching, von Anfang an unter Druck zu setzen. Wenn uns das gelingt, haben wir gute Chancen, am Montag zu gewinnen“.
Ein Sieg wäre auch aufgrund der nächsten Spiele ungemein wichtig: Die Wochen der Wahrheit stehen auf dem Programm, mit einem Auswärtsspiel in Freiburg und dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg. In diesen Spielen könnte eine Vorentscheidung um den Aufstieg fallen, dessen sollte sich das Team klar sein. Dazu muss unbedingt der „Montagsfluch“ gebannt werden, denn bislang konnte keines der TV-Spiele gewonnen werden, zuletzt gab es ein 1:1 gegen den Karlsruher SC. Auch wenn viele FCK-Fans Freundschaften zu 1860-Fans pflegen – unter anderem bekundet durch eine kleine Choreographie der Fan-Initiative „Jetzt erst recht“ und weitere Aktionen am Montag – einen Freundschaftsdienst zugunsten der 60er darf es am Montag auf keinen Fall geben. Denn dann rückt der Aufstieg in weite Ferne!
Anpfiff ist um 20:15 auf dem Betzenberg, pfeifen wird die Partie der erfahrene Lutz Wagner aus Kriftel. Übertragen wird das Spiel auf dem Poker- und Dartsender DSF – in diesem Sinne: We don´t like Mondays!
Bilanz: In der Bundesliga siegte der FCK in 19 Heimspielen neunmal gegen 1860 und verlor vier Spiele. In der zweiten Liga gab es bislang erst eine Partie, die der FCK in München mit 1:0 für sich entschied.
Es fehlen: Berhalter (gesperrt), Wolff (Muskelfaserriss), Schäfer (Innenmeniskus OP)
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
der sonntag ist ja mal wieder gut für uns gelaufen, aber jetzt muss ne antwort kommen, drei punkte egal wie. und da zählt für mich 90 min lang auch keine fanfreundschaft es geht um uns und unser ziel.
Mal gerade die Ergebnisse von der Konkurrenz angeguckt und war sehr zufrieden. Das einzige was ich Morgen sehen will ist ein SIEG und kein Unentschieden. Hoffentlich nutzt der FCK dieses mal seine Chance und vergeigt sie nicht wieder so wie in Aue.
jetzt am Montag die 60er schlagen und Duisburg an den Eiern packen!!!!
Der MSV wackelt und zeigt Nerven!
So eine Vorlage hat man nicht alle Tage und wenn die verhauen wird, dann weiss ich auch nicht mehr....
AUF GEHTS LAUTERN SCHIESS EIN TOR.....FÜR UNS
Meine Bedenken dazu allerdings:
Es ist ein Montagsspiel....
wie geil is das bitte?
Morgen ein Sieg, ein 3er in Freiburg un dann kommt noch der MSV
würde sagen dieser Zug ist noch lange nicht abgefahren.....
"I fell in love with football as I was later to fall in love with women: suddenly, inexplicably, uncritically, giving no thought to the pain or disruption it would bring with it." Nick Hornby
Soviel Glück gibts doch gar net......... Die anderen vor uns lassen federn, jetzt MUSS EIN SIEG HER...... Stellt euch das mal vor, wir gewinnen 3:0, dann sind wir dritter............... IS DAS GEIL
Morgen muss ein Sieg her. Es ist zwar positiv, dass die Konkurrenz für uns gespielt hat, aber schaut euch die Tabelle mal an. Sollten wir morgen nicht gewinnen sitzen uns mit Fürth, Freiburg und Aue drei Mannschaften im Nacken.
Deshalb:
Jeder muss alles geben! Kämpfen und siegen!
PS:
Super Vorbericht, nur hat im Auswärtsspiel bei Jena nicht Hofmann sondern Tschauner im Tor gespielt!
"First they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then you win!"
Wahrscheinlich sehen wir morgen wieder ein völlig beschissenes Unentschieden, weil unsre Jungs ob der Ergebnisse von heute völlig verkrampfen. Irgendwie hab ichs im Gefühl.
I'm forever blowing bubbles, pretty bubbles in the air.
Gate13 hat geschrieben:Wahrscheinlich sehen wir morgen wieder ein völlig beschissenes Unentschieden, weil unsre Jungs ob der Ergebnisse von heute völlig verkrampfen. Irgendwie hab ichs im Gefühl.
Ist zu befürchten.....
„Einen Verein sucht man sich nicht aus, man wird in ihn hinein Geboren!“
Gate13 hat geschrieben:Wahrscheinlich sehen wir morgen wieder ein völlig beschissenes Unentschieden, weil unsre Jungs ob der Ergebnisse von heute völlig verkrampfen. Irgendwie hab ichs im Gefühl.
Ist zu befürchten.....
Wollen wirs nicht hoffen.
1. FC Kaiserslautern + TSV 1860 München = Friends 4ever