JochenG hat geschrieben:In diesem Zusammenhang finde ich folgende Meldung interessant:
Die Stuttgarter Kickers haben vor dem Landgericht Stuttgart einen Prozess gegen den Becherwerfer aus dem DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC am 26. Oktober 2006 gewonnen. Wie Kickers-Anwalt Marius Breucker mitteilte, muss der Mann dem Verein Folgekosten von mehr als 13.500 Euro erstatten. Die Kickers waren damals vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro und zu einem Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit verurteilt worden. Den Einnahmeausfall bezifferte der Verein auf rund 3500 Euro. Auch für sämtliche Verfahrenskosten muss der Mann nun aufkommen.
Quelle
Vergleicht man die 10.000 Euro der Stuttgarter Kickers wegen einem Becherwurf mit den 7.000 Euro der Waldhöfer, sind die Strafen nicht wirklich nachvollziehbar.
Danke für den Post, Jürgen. Das ist ja wohl die absolute Höhe. Schon sehr interessant, was in Frankfurt unter Justiz bzw. gleiches Recht für alle verstanden wird.
Das Totalversagen beim Transport vom Bahnhof zum Stadion, mangelhafte Einlaßkontrollen, Provokationen des Stadionspreches, der versuchte Sturm des Gastblocks mit massiven Übergriffen gegen Polizei und alle, die gerade im Weg standen, . . .
Schon verständlich, dass dagegen ein Becherwurf härter bestraft werden muß. Wer sowas macht, der geht auch bei rot über die Ampel. Wehret den Anfängen!
Dass wir mehr abbekommen als der Waldhof, war ja fast zu erwarten.
Im Nachgang kann man nur konstatieren, dass die Bestrafung des FCK direkt erfolgte, um (Vermutung!) die Einspruchsfrist für den FCK bis zum "Urteil" gegen Waldhof verstreichen zu lassen. Das ist so derartig lächerlich. Aber vielleicht hat der Eine oder auch jemand anderes bei uns was daraus gelernt.
Der Erste, der mir am Sonntag mit FCK=DFB-Liebling kommt, kann sich jedenfalls warm anziehen! Aber bislang habe ich in Pauli fast nur gute Erfahrungen mit den Fans gemacht.