„Den Aufstieg zu fordern wäre fahrlässig“
Ahlen - Seit Juni ist Marco Kurz (40) neuer Trainer beim 1. FC Kaiserslautern, der sich am Sonntag ab 13.30 Uhr bei RW Ahlen vorstellt. Kurz soll den Traditions-Club, früheren Deutschen Meister und DFB-Pokalsieger zurück in die Bundesliga führen. In Ahlen steht das erste Liga-Auswärtsspiel unter seiner Regie auf dem Programm.
Im ersten Saisonspiel gelang Ihrer Mannschaft ein 2:1-Heimsieg gegen Greuther Fürth. Wie fällt Ihr Fazit aus?
Kurz: Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben gezeigt, dass wir auf den Punkt hin bereit waren. Die Mannschaft war hungrig und ist sehr selbstbewusst und dominant aufgetreten. Genau so, wie man es vor diesem tollen Publikum auf dem „Betze“ machen muss. Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. Danach haben wir versäumt, das dritte Tor nachzulegen. Doch die Mannschaft hat bis zuletzt alles gegeben und sich mit diesem Sieg selbst belohnt. (...)
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Gerät Domi Kumbela ins Hintertreffen?
Ahlen. Auch wenn sich Stefan Emmerling am Freitag entschieden hatte, für Lars Toborg nach rund 70 Minuten Marcel Reichwein ins Spiel zu bringen - der erste Verlierer des Spiels beim FC St. Pauli könnte Domi Kumbela sein. Er bekam fast 15 Minuten mehr Spielzeit als Ahlens Torjäger der vergangenen zwei Spielzeiten, aber am Ende stand nichts Erwähnenswertes - sieht man einmal von einem Tor ab, das Schiedsrichter Dr. Drees aber nicht anerkannte.
Zwar ist der Ex-Paderborner schnell und scheut auch keine Zweikämpfe, doch zu selten ging er als Gewinner aus diesen hervor.
Marcel Reichwein hingegen trumpft vor allem mit seiner Körpergröße auf. Während Kumbela, der meistens ganz vorne in der Spitze zu finden war, kaum ein Kopfballduell gewann, bewies Reichwein hier schon mehr Durchsetzungsfähigkeit. Er zögert auch nicht lange, wenn er in Schussposition kommt. Ihn und den erfahrenen sowie oft auch schlitzohrig agierenden Lars Toborg einmal von Beginn an spielen zu lassen, wäre einen Versuch wert. (...)
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