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Kolumne: Herzblut vs. Finanzielle Interessen (Der Betze brennt)

Allgemeine Fan-Themen und Fragen zu selbigen.
Thomas
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Beitrag von Thomas »

Kummt Senf druff
Herzblut vs. Finanzielle Interessen
von Gastschreiber

Die eine oder andere Träne floss beim letzten Saison-Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern am 17. Mai 2009. Der Grund hierfür war allerdings nicht die 3:5-Niederlage gegen den MSV Duisburg, welche die letzte Minimalhoffnung auf den Aufstieg zerstörte, sondern das mögliche Ende lieb gewonnener Traditionen: Der FCK hatte die Kioskbetriebe im Fritz-Walter-Stadion neu ausgeschrieben und viele langjährige Standbetreiber verabschiedeten sich an jenem Sonntag. Gastschreiber SuperMario beleuchtet für „Der Betze brennt“ das Pro und Contra der Kioskausschreibung.

Der 1. FC Kaiserslautern ist ein Traditionsverein, wahrscheinlich sogar einer der wichtigsten in Deutschland. Kein deutscher WM-Titel wird mit einem einzigen Verein so sehr in Verbindung gebracht, wie der WM-Sieg 1954 mit dem FCK und seinen Helden von Bern. Diese Legenden stehen für unbändigen Einsatz, für fußballerische Leidenschaft, für den absoluten Siegeswillen. Kurz: für Herzblut.

War das Herzblut im Zuge der Kommerzialisierung des Fußballs unter seinen Vorgängern ein wenig aus der Mode und damit dem Verein ein Stück weit Identifikation abhanden gekommen, so hat der FCK-Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz mit seiner preisgekrönten Kampagne „Lautrer Herzblut“ im Frühjahr 2008 die alten Werte des Betze wieder erweckt. Gemeinsam mit Trainer Milan Sasic brachte Kuntz langjährige Traditionen wieder zurück: Spiele wurden wieder gedreht oder in der Nachspielzeit gewonnen, der Klassenerhalt wurde mit einem echten „Betze-Wunder“ noch geschafft, alle hielten wieder zusammen - beinahe wie zu besten Zeiten.

Eine ebenfalls lange Tradition im Fritz-Walter-Stadion hat die vielfältige und größtenteils hochwertige, mit der Region verbundene Gastronomie. Vor allem in der Westkurve sind „altgediente“ Imbissbuden anzutreffen, seit Januar 2006 in schicke Kästen gepfercht, wahre Tempel an Kurzgebratenem, Frittiertem und mehr oder weniger isotonischen Erfrischungsgetränken. Doch hier werden die Fans nicht nur mit Speis und Trank versorgt, auch jahrelange Freundschaften und Rituale werden gepflegt: „Mer siehn uns nach'm Spiel noch uff ä kühles Blondes beim Feierdeiwel!“

Da ist zum Beispiel der Imbiss Klaus Weber zu nennen, früher am Block 6 beheimatet, jetzt am Block 7, seit insgesamt 36 Jahren. Oder gar die Betreiber Lambrecht/Bernhardt, in mehreren Generationen seit sage und schreibe 48 Jahren vertreten, zuletzt am Block 8 zu finden. Aber auch Coca Cola, seit Bundesligaeinführung und damit von der ersten Spielminute an mit von der Partie, hat dort bis heute einen Erfrischungsstand. Etwas weniger lang, aber nicht minder traditionell sind die Stände der Metzgereien Schröer und Gries in der Westkurve vertreten, oder auch der Feierdeiwel. Alleine schon die Namen der Stände wie Betze-Treff, Feierdeiwel oder Teufels-Theke verheißen dem geneigten Besucher, dass hier vieles noch anders erlebt wird, anders gelebt wird. Anders, als in anderen Bundesligastadien: Vielfalt statt Einheitsbrei, Qualität statt Quantität, persönliche Beziehungen zwischen Mitarbeitern in den Kiosken und mitfiebernden Fans. Echt FCK eben, wie er von seinen Fans geschätzt und geliebt wird!

Doch damit könnte nun Schluss sein! In der kommenden Saison wird sich vieles in der Gastronomie rund um das Stadion auf dem Betzenberg verändern. Gerade in der traditionsreichen Westkurve wird nach aktuellem Stand fast kein Betrieb seinen Kiosk in der derzeitigen Form aufrecht halten. Die illustren Namen würden ebenso verschwinden wie die freundlichen Mitarbeiter - Menschen, die viele Anhänger schon ihr ganzes Fanleben Heimspiel für Heimspiel begleitet haben. Was auf die Fans dabei zukommt, das ist bis jetzt noch ungewiss. Wie es aber dazu kommen kann, das soll im Folgenden näher beleuchtet werden.

Nach Einzug in die neue Westtribüne zu Beginn des Jahres 2006 und damit verbundenen Investitionen in erheblicher Höhe, z.T. im fünfstelligen Bereich für jeden einzelnen Kiosk (die von den Betreibern zu tragen waren), lagen mehrere teils chaotische Umbaujahre hinter den Kioskbetreibern. Endlich, so schien es, sollte also wieder so etwas wie Normalität einkehren.

Zur abgelaufenen Saison wurden dann die elektronischen justpay-Bezahlkarten eingeführt, die manchem Fan bereits aus anderen Stadien bekannt waren. Hinter der Marke justpay steht die Firma Goalgetter GmbH, eine Tochterfirma der payment Solution AG, die beide für bargeldlose Bezahlung und für Stadionconsulting stehen. Begründet wurde dieser Schritt damit, dass der Umsatz verifiziert werden sollte, um von einer bis dahin überwiegend geltenden Fixpacht mit teilweise inkludierter Zuschauer-Pacht zu einer umsatzbezogenen Pacht zu gelangen. Dazu sollten die Daten der Übergangssaison 2008/09 als Grundlage für weitere, nachfolgende Verhandlungen dienen.

Das Ganze wurde in den Gesprächen mit der Goalgetter GmbH unter anderem auch als Chance für die Kioskbesitzer verkauft. So bedeutet das bisherige Modell doch, dass sich die Pacht neben einem Fixpreis zu einem großen Teil auch auf die Anzahl verkaufter Karten bezieht, sich aber nicht danach richtet, wie viele Zuschauer tatsächlich im Stadion sind bzw. waren. Das hätte sich zwar dank der schon vorher eingeführten Drehkreuze am Stadioneingang exakt feststellen lassen können, aber Bemühungen in diese Richtung, eine für das genutzte Bezahlmodell gerechtere Lösung zu finden, wurden seit Einführung der Drehkreuze vor über zehn Jahren nie in Angriff genommen. Die mit der Einführung des justpay-Systems einher gehenden Befürchtungen einer Wegbereitung zum Einheitscatering und damit verbundene Gerüchte bestätigten sich vorerst nicht.

Erstaunlich sind in diesem Zusammenhang immer wieder zu hörende Gerüchte, dass der FCK wohl jahrelang von seinen Kioskbetreibern hintergangen worden sei. Untermauert wird dies dann mit angeblich stark gestiegenen Umsätzen seit Einführung der justpay-Karten. Wie schon erwähnt, hat der FCK aber nie direkt an den Umsätzen partizipiert.

Im Spätherbst 2008, kurz vor der Winterpause, wurde dann seitens des FCK vermeldet, dass ein neues Konzept erarbeitet werde, welches für alle Parteien Vorteile biete. So solle der Mietzins künftig gerechter für die einzelnen Kioskbetreiber ausfallen, weil diese nur noch anhand ihres eigenen Umsatzes zahlverpflichtet wären, Standortnachteile beispielsweise in der Ostkurve gegenüber zur Westkurve damit wegfielen. Gleichzeitig kündigte der FCK aber auch Mieterhöhungen an, um mehr Gelder aus der Gastronomie zu generieren - was natürlich legitim zu nennen ist. Die nächsten Gespräche folgten im Frühjahr 2009, der FCK hatte zwischenzeitlich alle Kioskverträge fristgerecht zum Saisonende gekündigt. Gleichzeitig erfolgte die Ausschreibung sämtlicher Kiosk-Standorte für die nächsten fünf Jahre gegen Höchstgebot. Ein scheinbar ganz normaler Vorgang in der Geschäftswelt, sollte man meinen. Bei genauerer Betrachtung der Auswahl- und Bewerbungskriterien wird jedoch deutlich, dass dem nicht so ist. Denn viele kleinere Kioske haben in ihrer bisherigen Form kaum eine reelle Bewerbungschance, können die Kriterien schlicht und ergreifend nicht erfüllen.

So gibt es laut Ausschreibung keine „Einzelkioske“ mehr, wie man sie aus der Westkurve kennt und von denen jeweils zwei zwischen jedem Blockeingang zu finden waren. Zur neuen Saison werden alle Kioske nur noch blockweise belegt, womit also jeder Imbissstand doppelt so groß, die gesamte Anzahl jedoch halbiert wird. Damit aber nicht genug: So ist es künftig nicht mehr möglich, einen solchen Block einzeln zu bewirtschaften. Stattdessen erfolgt die Vergabe paketweise. Dafür sind nach einem Belegungsplan feste Pakete vorgesehen, vom FCK in der Ausschreibung vorgeschriebene „Kiosk-Kombinationen“. Wer in der neuen Saison beispielsweise den Kioskbereich (früher: zwei Einzelkioske) zwischen Block 7 und 8 bewirtschaften will, muss nach Belegungsplan der Ausschreibung künftig auch in der Ostkurve den Kioskblock zwischen Block 19 und 20 bewirtschaften. Wer den Kioskbereich zwischen Block 6 und 7 bewirtschaften möchte, der muss künftig auch den Kioskbereich zwischen Block 17 und 18 in der Ostkurve, also direkt hinter dem Gästeblock, bewirtschaften.

Das allein ist fast schon ein K.O.-Kriterium für den durchschnittlichen Kioskbetreiber in der Westkurve. War er bis jetzt mit rund zehn Mann Personal ausgekommen, benötigt er nun mindestens die vierfache Menge, Ersatzpersonal für Ausfälle und Urlaub eingerechnet. Wie sollen diese in wenigen Wochen so schnell rekrutiert werden? Zudem ist eine enorm gestiegene logistische Anforderung die Folge bei einer Warenverteilung in mehreren Kurven. Das Modell des kleinen Imbissbesitzers, der seine Waren im Auto oder Kleinbus zur Westkurve bringt, dürfte damit jedenfalls überfordert sein.

Damit nicht genug wird auch im selben Plan bereits festgelegt, was in den neuen Paketen denn verkauft werden soll. Für die genannten Beispiele sollen Wurst und Getränke verkauft werden, also entsprechend dem altbekannten Programm. Will man aber beispielsweise das Paket „Westkurve zwischen Block 8 und 9“, so ist vorgeschrieben, dass halbseitig zu den Getränken „Kaltspeisen“, halbseitig Pizza angeboten werden soll. Vorteil dieses Pakets: Es besteht keine weitere Verpflichtung auf Betrieb zusätzlicher Stände im Rest des Stadions. Solche Kombinationen, etwa mit dem Verkauf von Pizza, scheiden für die altbekannten Würstchengriller der West aber auch fast automatisch aus. Wie soll die Umschulung bzw. Umrüstung an Geräten innerhalb weniger Wochen funktionieren, da man sich ja mit Saisonbeginn im August zu einem reibungslosen Betrieb verpflichtet, die Zuschläge für die Bewerber aber erst im Juni erfolgen?

Insgesamt rechnet der FCK mit einem Rückgang der Anzahl an Kioskbetreibern von derzeit rund 35 auf etwa 15. Mit dem bisherigen System habe man „eine kritische Größe erreicht, was die Koordination und Absprache mit den Pächtern sowie eine ständige Qualitätskontrolle betrifft“, so FCK-Pressesprecher Christian Gruber auf Nachfrage von „Der Betze brennt“. „Die künftigen Betreiber werden mehr unternehmerische Verantwortung übernehmen, weil im Regelfall mehr als ein Kiosk betrieben wird. Damit ist gewährleistet, dass der Verein die Einnahmen aus diesem Bereich geringfügig steigern kann und die Kioskbetreiber, die im Boot bleiben, nur auf wenig Einnahmen verzichten müssen, wenn weiter ein ordentlicher Umsatz generiert wird.“

Vereinzelt seien auch qualitative und hygienische Beweggründe hinzugekommen, in erster Linie spielen aber finanzielle Aspekte eine Rolle bei der Neuausschreibung der Kioske. Gruber: „In den meisten Verträgen wurde mit einer Fixpacht gearbeitet. Dies übervorteilte Pächter in verschiedenen Bereichen, die immer gut ausgelastet waren, benachteiligte aber auch einige Kioskbetreiber, die eine verhältnismäßig hohe Pacht im Vergleich zu ihrem Umsatz zu zahlen hatten. Durch die justpay-Karte haben wir das erste Mal absolute Transparenz über die Umsätze an den Kiosken und sind nach Analyse dieser Zahlen zu dem Ergebnis gekommen, dass der Verein selbst deutlich zu wenig an diesen Umsätzen partizipiert.“

Der einfachste Weg für den Verein wäre somit wohl tatsächlich die Vergabe aller Kioskbetriebe an einen Großcaterer, wie aus anderen Bundesligastadien oder auch von der WM 2006 noch bekannt. Hierfür gebe es zwar auch eine finanzielle Schmerzgrenze, ein entsprechendes Angebot zeichne sich bisher aber nicht ab. Man wisse außerdem, dass die meisten Fans das bisher vielfältige Angebot sehr schätzen und auch der Verein sei schließlich mit dem Großteil der Kioskbetreiber sehr zufrieden, so der für Kommunikation und Außendarstellung zuständige Pressesprecher Gruber.

Doch was bedeutet dies im Einzelfall für die bisherigen Kioskbetreiber? Neben den praktischen Problemen in der kurzfristigen Umsetzung aller Änderungen existieren auch formelle Hürden. So wird in der Ausschreibung gefordert, dass der Bewerber die Höhe des prozentualen Anteils an seiner Provision für die Bewirtschaftung der Imbissbuden selbst vorschlägt. Was in einer normalen Ausschreibung gang und gäbe ist, ist hier jedoch teilweise ein Ding der Unmöglichkeit - zumindest vom einzelnen, privat geführten Kioskbetrieb ausgehend, wie er beispielsweise in der Westkurve häufig anzutreffen war. Wo Großbetriebe und gewerbliche Vertreter eventuell auftretende Engpässe durch zu knappe Kalkulationen noch außerhalb des FCK einigermaßen, mindestens aber eine Zeit lang kompensieren können, steht der Einzelbetreiber, der den Zuschlag erhalten hat, schnell vor dem privaten Ruin, weil entsprechende Reserven fehlen. Um einem solchen Ruin vorzubeugen, muss der Einzelbetreiber also höhere Kalkulationsreserven einplanen. Dann erhält er jedoch den Zuschlag auf sein Wunschpaket noch unwahrscheinlicher - oder gar nicht!

Eine solche Kalkulation gestaltet sich ohnehin äußerst schwierig. Wie will man schließlich abschätzen, was ein zusätzlicher Stand in der Ostkurve abwerfen wird? Für zuverlässige Standortanalysen war die Vorlaufzeit zu kurz, dazu hätte die Ausschreibung in dieser Form schon zum Zeitpunkt der Ankündigung anlaufen müssen, um noch wenigstens die gesamte Rückrunde beobachten zu können. Aber selbst bei einer zuverlässigen Analyse wäre das Risiko immer noch ein kaum abschätzbares gewesen. Die ausgeschriebenen Verträge haben eine Laufzeit von fünf Jahren, unabhängig von der Ligenzugehörigkeit. Was im aktuellen Fall 2. Bundesliga noch funktionieren und bei einem Aufstieg sicher nicht schlechter ausfallen würde, das wäre bei einem plötzlichen Absturz in die dritte Liga schnell unkompensierbar. Und wie schnell ein solcher Absturz passieren kann, dürfte jedem FCK-Fan noch lebhaft vor Augen sein. Hierunter hätte dann nicht nur der Verein, sondern auf eine im Fußballgeschäft sehr lange Laufzeit von fünf Jahren auch der Kioskbetreiber zu leiden.

Weitergehend hat man zwar die Möglichkeit zur Abgabe mehrerer Wunschkombinationen in Bezug auf die zu betreibenden Kioske, allerdings ist keine von diesen Kombinationen wirklich genau gleich kalkulierbar. Betrachtet man nur die beiden oben genannten Kombinationsbeispiele Westkurve/Ostkurve, so hat man für die eine Kombination den Oststand am Gästeblock, der meistens noch einigermaßen gut gefüllt ist, wenn es nicht gerade gegen Dorf- oder Retortenclubs geht oder die Anstoßzeit mal wieder fernab von gut und böse ist. Für die andere Kombi jedoch einen Stand in der Mitte der Ostkurve, der allenfalls bei hochklassigen Gegnern und akzeptablen Anstoßzeiten gut besucht ist.

Zusätzlich erschwert wird die Kalkulation durch die nach Ausschreibung von den Betreibern zu leistende Investitionssumme. Nicht genug damit, dass gerade die Westkurvenstandbesitzer erst in der Saison 2005/06 einen größeren Betrag in die damals neuen und im Moment noch aktuellen Stände investieren mussten. Nun sind neue Investitionen fällig, die nur deshalb gefordert werden, damit alle Stände optisch aneinander angeglichen sind - so fordert es die Ausschreibung. Genaue Summen sind jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht bekannt, ein gemeinsamer „Anzug“ steht noch nicht genau fest. Wie soll man also eine unbekannte Summe in die Kalkulation einbeziehen, so dass man sich einerseits nicht selbst die Luft abschnürt, andererseits aber den ersehnten Zuschlag erhält? Auch hier gilt: der Familienbetrieb kann dies fast nicht stemmen, was der Großbetrieb noch halbwegs auffangen kann. Darüber hinaus geht mit der Forderung nach Einheitlichkeit vor allem eins verloren: die aktuell so hoch geschätzte Individualität. Über den Sinn der Umbaumaßnahme eines erst kürzlich neu gestalteten Betriebes darf man gar nicht nachdenken!

So könnte also kommen, was kaum einer will, aber nach einer solchen Ausschreibung unausweichlich scheint: Versorgung in erster Linie durch Großunternehmer. Zwei Imbissbetriebe in der Westkurve haben bereits am letzten Heimspieltag ihren Abschied per Aushang öffentlich gemacht. Nahezu alle weiteren haben ihre Schließung mündlich angekündigt. Die vorgegebenen Konditionen lassen Einzelbetrieben nicht genügend Spielraum. Nur der Großunternehmer kann eine solch groß angelegte Kalkulation wirtschaftlich sinnvoll ausfüllen. Verantwortlich dafür ist der FCK, der die Ausschreibung in dieser Form gemeinsam mit der justpay Mutterfirma Goalgetter GmbH veranlasst hat. Hauptziel dabei ist die Generierung höherer Einnahmen. Ob ein Teil dieser höheren Einnahmen jedoch im System versickern wird, ist unklar - welche Entlohnung die Goalgetter GmbH erhält, darf und will der FCK mit Verweis auf das Vertragsgeheimnis nicht beantworten. Möglich wären hier die Zinsen der auf die justpay-Karten aufgeladenen Geldbeträge, ein Fixpreis oder eben eine direkte Beteilung am Umsatz der Kioskbetriebe. Schließlich sind durch das neue System auch neue administrative und personelle Kosten entstanden.

Die Frage, die offen bleibt, ist die nach der kulinarischen Zukunft auf dem Betzenberg. Im Laufe des Monats Juni sollen die Entscheidungen über die Betreiber der neuen Kioske fallen. Eines ist dabei klar: Jahre-, zum Teil lebenslange Verbindungen werden sich nicht von heute auf morgen erneuern, wenn die neuen Mitarbeiter die Wurst und die Getränke über den Tresen reichen. Eine gewisse Skepsis bei vielen Fans ist durchaus zu befürchten und es wird an den neuen Kioskbesitzern liegen, die Fans mit guter Arbeit und leckeren Produkten für sich zu gewinnen. Der Pfälzer isst und trinkt eben doch manchmal anders als der Münchner, Hamburger oder Berliner! Viele Fans nahmen die Nachricht von der Neuausschreibung der Kioske jedenfalls eher ablehnend zur Kenntnis, einige drohten im Falle eines zu einheitlichen Caterings gar mit Boykott - doch auch hier muss man erst einmal die endgültigen Ergebnisse abwarten.

Was nun letztlich die Gaumen der Fans erfreut, das weiß noch keiner. Die einheitliche Ausgestaltung der Kioske und die Vereinheitlichung der Angebote lässt Spielraum für Spekulationen. Kommt der vieldiskutierte Großcaterer wie in anderen Stadien? Oder gibts die Einheitswurst eines einzigen Zulieferers? Und was passiert mit den Preisen? Eine erneute Anhebung scheint in der Luft zu liegen, wenn man Gerüchten aus dem Vereinsumfeld glauben darf. Zumal ja auch die erneuten Investitionen erst mal wieder erwirtschaftet werden müssen.

So oder so: Verlierer sind die Imbissbudenbesitzer der Westkurve, für die es den geliebten Betze so nicht mehr geben wird. Ein Stück Tradition geht verloren, ein gewisser Teil Herzblut wird dem Verein und den Fans genommen!

(Der Text wurde verfasst von Gastschreiber SuperMario. Vielen Dank für die Mühe!)
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betzehänger
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Beitrag von betzehänger »

:arrow: Die eine oder andere Träne floss beim letzten Saison-Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern am 17. Mai 2008.

2009! Ansonsten sehr gut geschrieben und endlich mal ein neues Thema... :)
Zuletzt geändert von Thomas am 08.06.2009, 16:42, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Geändert, danke!
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n4rf
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Beitrag von n4rf »

Starker Artikel. Fundiert und sehr informativ.
Die Doppelbetreibung der Kioske finde ich ein Witz. Die finanzstarke Süd - und Nordtribüne wird hier klar bevorteilt. Genauso lächerlich ist in meinen Augen auch der Einheitslook mit entsprechender Deko und wahrscheinlich butten Farben.
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lautrer94
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Beitrag von lautrer94 »

weis nich was ich davon halten soll
wie gesagt ein stück tradition geht verloren -.-
ansonsten..super geschrieben :teufel2:
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Demir_Hotic_Fußballgott
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Beitrag von Demir_Hotic_Fußballgott »

Danke SuperMario, sehr informativ.

Naja, und die Sache mit der Qualitätskontrolle überlässt man doch bitte dem verköstigenden Besucher, Herr Christian Gruber.
Tex Avocado
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Beitrag von Tex Avocado »

Wie das auf Süd- und Nordtribüne gehandhabt werden soll steht doch nirgends.
Doppelvergabe usw. darüber kann ich für die Sitztribünen nix finden.
Ich bin wirklich sehr gespannt wie das in der nächsten Saison aussieht.
Was passiert wenn sich nix verschlechtert und die Produkte weiterhin gut sind?

Es kann jetzt noch keiner abschätzen, wie das Alles genau aussehen wird.
kepptn
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Beitrag von kepptn »

Thomas hat geschrieben: ...

So oder so: Verlierer sind die Imbissbudenbesitzer der Westkurve, für die es den geliebten Betze so nicht mehr geben wird. Ein Stück Tradition geht verloren, ein gewisser Teil Herzblut wird dem Verein und den Fans genommen!

(Der Text wurde verfasst von Gastschreiber SuperMario. Vielen Dank für die Mühe!)

Auch von mir Danke Mario. Der Artikel war ja bereits angekündigt und einiges kam ja schon vor Saisonende zur Sprache. Dennoch ist es erschütternd das alles nochmal geballt und in dieser Form zu lesen. Es ist schockierend und beschämend wie hier mit Werten und Traditionen umgegangen wird und wie sich das FWS noch einen großen Schritt weg vom Fussball, hin zum Kommerz bewegt.

Ich habe den letzten Absatz stellvertretend nicht nur um Platz zu sparen kopiert sondern weil ich den Betrieben unter der West ausdrücklich meine Solidarität zusichern möchte. Davon abhängig ob sich bekannte "Gesichter" wiederfinden werde werde ich diese demonstrativ unterstützen (das wäre mir sogar den JusPay Zinober wert), oder das komplette Konzept bis zum bitteren Ende boykottieren. Denn eines ist sicher: Mer konn seu Werscht un soi Schoppe aach wo'onnerschd kaafe.

ps Eines muss ich noch los werden: Ein sehr wichtige, oft sogar der Einzige Grund, für mich in der vorletzten Saison den Berg immer wieder zu erklimmen waren die Feierdeiwel Treffs mit all den lieben und liebgewonnen Menschen drumherum. Scheissegal wie sich die Kurve ab August präsentiert. Diese Feierdeiwel Treffs wird es weiter geben und sie werden immer so heissen!
Zuletzt geändert von kepptn am 08.06.2009, 16:59, insgesamt 1-mal geändert.
Es gibt immer was zu lachen.
zimpel
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Beitrag von zimpel »

Wieso braucht der FCK so etwas ?!
So nötig ist dann das Geld auch wieder nicht !
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Beitrag von n4rf »

zimpel hat geschrieben:Wieso braucht der FCK so etwas ?!
So nötig ist dann das Geld auch wieder nicht !
Stimmt. Wir habens dicke...
Nun ich ging einfach davon aus, wenn Ost und West zusammengefasst werden, dies analog für die anderen beiden Trebünen der Fall sein wird.
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Beitrag von fck 94 »

Wenns nix taugt boykottieren wir den scheiß halt ich für meine Teil kann die Wurst und das Bier auch außerhalb des Stadions vor und nach dem Spiel essen/trinken...Mal abwarten vielleicht wird es ja nicht so schlimm wie ich und vermutlich auch viele andere befürchten.
Nochmal vielen Dank an die Stände der West IHR wart super :!:
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Beitrag von rote teufel mittelsachsen »

zimpel hat geschrieben:Wieso braucht der FCK so etwas ?!
So nötig ist dann das Geld auch wieder nicht !
Schon vergessen das wir keinen Trainer bekommen weil es teilweisse an der fetten Marie hapert???

Über kurz oder lang geht es nicht anders als die Kohlen zusammen zu holen........egal WIE !!!
!!!Für mehr Anlauf statt Gleitcreme!!!
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Beitrag von betze-weck »

Auf der einen Seite die große Tradition des Vereins hervorheben, auf der anderen mit Füßen treten! Bei allem Verständnis für die Bemühungen weitere bzw. höhere Umsätze zu erzeilen, aber wenn ich diesen Verein und sein Umfeld immer mehr kastriere, darf ich mich nicht wundern enn irgendwann die Leute wegbleiben.

Ich hoffe der Kelch in Form eines Einheitscaterers geht an uns vorbei. Ich kann zwar nicht sehr viel zu deren Produkten sagen, nur soviel dass die Möchtegernwurst in München ungenießbar ist und deren Verwandte in Köln sowie Frankfurt so mies aussahen, dass ich keine Lust auf deren Verzehr hatte. Diät mal anders.

Für die (ehemaligen) Betreiber in der West würde es mir ebenfalls mehr als Leid tun. Wie SuperMario bereits zutreffend schrieb (toller Bericht übrigens!), mit ihnen würde auch ein weiterer Teil des Betze im generellen sowie der West im speziellen endgültig verschwinden.

Sollte dies Horrorszenario tatsächlich so kommen, sehe ich eines jedoch wieder sehr entspannt. Wenn es mir nicht passt, mache ich eine Abstimmung mit dem Bauch und esse meine Frikadelle woanders.......
FCK - Die wohl effektivste Domina der Welt!
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JochenG

Beitrag von JochenG »

Ich hatte mich in dem "Ausschreibungs-Thread" ja schon zu diesem Thema geäussert und dafür einige Schelte bekommen. Danke an SuperMario für die Zusammenfassung....
Interessant ist auf alle Fälle die Zusammenarbeit bei der Ausschreibung mit der GoalGetter GmbH. Was ich ein wenig vermisse sind die Details aus den Ausschreibungshandbuch, dass ja ein Teilnehmer bezahlen und umsetzen muss.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die GoalGetter GmbH auch einiges der Mehreinnahmen erhalten wird. Ausserdem gab es da noch die FCK Gastronomie GmbH.. (nur für diejenigen die auf den Trainer spekulieren durch die Mehreinnahmen).

Ich empfinde die Benachteiligung der Kleinbetriebe als eine Riesen Sauerei. Mal sehen, was auf der JHV dazu erzählt wird...
lautrer_
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Beitrag von lautrer_ »

Seit dem justpay SCHEISS hol ich mir weder zum Trinken noch zum Essen irgendwas. Totale SCHEISSE und wenn sie jetzt noch anfangen mit Pizzaständen und so ein scheiss in der West, dann ham sie net alle Tassen im Schrank !
treuerluzifer
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Beitrag von treuerluzifer »

Großes Kompliment, wirklich ein sehr informativer Artikel. Diese Doppelbesetzung der Kioskbuden ist ja wirklich ein Witz!
"Der Schlüssel zum Erfolg ist Kameradschaft und der Wille alles für den anderen zu geben!"
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Beitrag von FCK Biber »

huhu,

das ist eben die Zukunft, fussballfreunde,
ein verein wie der FCK der wieder in die Bundesliga will muss dieses schritt tun,
man kann eben nicht alles mit tradition verbinden!
EINMAL FCK, IMMER FCK!!!!!
jojo
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Beitrag von jojo »

Sowas tut mir in der Seele weh.
Die ganze zeit wird von Tradition geschwafelt, im Endeffekt ist aber doch alles nur Kommerz.
Gerade die Dinge , die ich an dem Verein so geliebt habe, verschwinden immer mehr und mehr.
Da wird definitiv an der falschen Stelle gespart.
Man muss doch nicht immer jeden Scheiss mitmachen.
kepptn
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Beitrag von kepptn »

FCK Biber hat geschrieben:huhu,

das ist eben die Zukunft, fussballfreunde,
ein verein wie der FCK der wieder in die Bundesliga will muss dieses schritt tun,
man kann eben nicht alles mit tradition verbinden!
Doch, man kann sich mühe geben und einen Weg finden. Oder mit den Achseln zucken und den anderen gemütlich hinterherschlendern.
Es gibt immer was zu lachen.
Fragile X Factor
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Beitrag von Fragile X Factor »

..Dickes Lob SuperMario für die Darstellung der zwei Seiten einer Medaille..

Einerseits kann ich verstehen, dass die Anzahl der Betreiber verringert werden sollen, andererseits werden durch Vereinheitlichung auch Umsatzmöglichkeiten für den FCK beschnitten bzw. nicht generiert. Klingt stark nach Masse statt Klasse... Der Kult stirbt...

Die Doppellösung West/Ost ist logistischer Blödsinn. Um einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Betreibern/Standorte zu schaffen, gibt es auch andere Möglichkeiten. Die unbekannten Kalkulationsgrößen bereiten einem ja regelrechte Bauchschmerzen. Eigentlich kann man den kleinen Einzelbetreibern nur zu Kooperationen mit den Nachbarn raten, um die Kalkulationsrisiken für den Einzelnen möglichst gering zu halten. (aber wer will das schon)

Die Folgen können eigentlich nur Qualitätsverlust und steigende Preise sein. Tut mir leid. Da hat jemand seine betriebswirtschaftlichen Hausaufgaben nur theoretisch gemacht. Innovation sieht anders aus. Wenn es nicht unser FCK wäre, müsste man hoffen, dass dieses neue System den Verantwortlichen um die Ohren fliegt.
"Are you gonna bark all day, little doggie, or are you gonna bite " (Mr. Blonde)

"The biggest thing for me is just to get out on that field. Just to do that will be incredible" (Jonah Lomu)
https://www.youtube.com/watch?v=SWT5I-oAVjY
zet
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Beitrag von zet »

Das mindeste was man vom FCK erwarten könnte wäre mal eine nachvollziehbare, glaubhafte Aufstellung darüber, was für eine finanzielle Steigerung mit dem neuen Vergabesystem zu erreichen ist, damit ich als Fan wenigstens halbwegs verstehen kann, warum dies so sein muss und wie das bitte schön in das Herzblut Konzept passt.

Ich verstehe auch einige hier im Forum schon wieder nicht - wie soll das gehen? Auf der einen Seite sind wir alle so stolz auf unsere Tradition und pochen immer wieder darauf, wie wichtig diese für den Verein ist und das diese den FCK ausmacht - einige denken, dass diese Tradition sogar ein Faktor sein könnte, der Entscheidungen von z.B. Trainerkandidaten für oder gegen den FCK beeinflusst.
Trotzdem sind viele nur zu gerne bereit, genau diese Tradition zu opfern, wenn ein wenig Geld winkt.

Rosinen picken wird hier nicht klappen - entweder wir sind ein Traditionsverein oder nicht - und das sollte sich auch in solchen Entscheidungen widerspiegeln.
"Es ist ein schwerer Fehler, wenn man theoretisiert, ohne Prämissen zu haben. Unmerklich fängt man dann nämlich an, Tatsachen zurechtzubiegen, sie Theorien anzupassen, statt Theorien nach Tatsachen zu bilden."

Arthur Conan Doyle, Die Abenteuer des Sherlock Holmes
kepptn
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Beitrag von kepptn »

zet hat geschrieben: ...

Ich verstehe auch einige hier im Forum schon wieder nicht - wie soll das gehen? Auf der einen Seite sind wir alle so stolz auf unsere Tradition und pochen immer wieder darauf, wie wichtig diese für den Verein ist und das diese den FCK ausmacht - einige denken, dass diese Tradition sogar ein Faktor sein könnte, der Entscheidungen von z.B. Trainerkandidaten für oder gegen den FCK beeinflusst.
Trotzdem sind viele nur zu gerne bereit, genau diese Tradition zu opfern, wenn ein wenig Geld winkt.

...
Sehr richtig, hier kann jeder etwas tun indem er mit den Füssen abstimmt. Auch wenn dies durch einen Tritt dahin geschieht wo es weh tut: In den Geldsack.

Der FCK steht jetzt an einer Weggabelung und muss entscheiden wo er hin geht. Jeder Fan hat die Wahl ob er mitgeht, das muss einem bewusst sein.
Es gibt immer was zu lachen.
Reitersmann
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Wohnort: Palz

Beitrag von Reitersmann »

Verantwortlich dafür ist der FCK, der die Ausschreibung in dieser Form gemeinsam mit der justpay Mutterfirma Goalgetter GmbH veranlasst hat---------------------------------------------------------------------------

hoffentlich hat der Verantwortliche auch mal ne Bratwurst gegenverkostet :?

ansonsten kann ich nur sagen wenn es mir net schmeckt dann esse ich nix 8-)
es ist die Treue die ein gutes Pferd ausmacht.........so wie den FCK Fan......
kepptn
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Beitrag von kepptn »

Reitersmann hat geschrieben: ...

ansonsten kann ich nur sagen wenn es mir net schmeckt dann esse ich nix 8-)
Das wird ja auch so bleiben, nur das nimmer Du sondern die Goalgetter GmbH und der FCK entscheiden was Dir schmeckt.
Es gibt immer was zu lachen.
Reitersmann
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Beitrag von Reitersmann »

kepptn hat geschrieben:
Reitersmann hat geschrieben: ...

ansonsten kann ich nur sagen wenn es mir net schmeckt dann esse ich nix 8-)
Das wird ja auch so bleiben, nur das nimmer Du sondern die Goalgetter GmbH und der FCK entscheiden was Dir schmeckt.
Falsch, die können entscheiden was sie mir vorsetzen :!:

was mir schmeckt entscheidet de Pälzer Bub für sich selbst :wink:
es ist die Treue die ein gutes Pferd ausmacht.........so wie den FCK Fan......
Satanische Ferse
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Beitrag von Satanische Ferse »

Das muss ich erst mal verdauen und mir durch den Kopf gehen lassen. Bereits bei der Einführung der 'justpay-Karte' hatte ich diese als Türöffner für ungeahnte weitere Maßnahmen bezeichnet. Ob der Verein von der nun anstehenden Umgestaltung so stark von finanziell profitieren wird, wage ich zumindest in Frage zu stellen. Da wird jede Menge Porzellan zerschlagen. Ob das sich im Endeffekt auszahlen wird ?

Vielen Dank 'Super Mario' für die so umfassend wie umfangreiche Zusammenstellung dieser wenig erbaulichen Faktenlage.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.
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