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Spielbericht: 1. FC Kaiserslautern - TuS Koblenz 2:1 (Der Betze brennt)

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SuperMario
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Beitrag von SuperMario »

kepptn hat geschrieben:SuperMario, überzuogene Reaktionen gehören doch zum Fussball, das gehört dazu wie der Ball. Darum gibt es hier kein "wehret den Anfängen". Ein Fussballer muss damit umgehen können, basta. Es fällt auch keinem schwer sich die ebenso überzogenen Freudentaumel anzuhören. Oder rennt jemand mit dem Finger an den Lippen zur West wenn wieder mal vom Aufstieg die Rede ist?

Ich persönlich hab absolut kein Problem mit Dzaka's Geste, besser so als mit dem Hemd überm Kopf ne Karte zu riskieren. Jetzt soll er mal zeigen das seine Kritik an uns berechtigt war und seine Leistung wie gegen Koblenz weiterführen.
"Basta", das ist natürlich das überzeugendste Argument. :wink:

Ich habe auch kein Problem mit Dzakas Geste. Mich regt halt auf, dass grade die, die womöglich am lautesten rummeckern, sich über den Finger Dzakas jetzt am meisten aufregen. Man kann nicht eine Reaktion provozieren und sich dann über diese echauffieren...

Und natürlich lebt der Fußball von seinen Emotionen. Aber bitte, was bringt es, eigene Spieler auszupfeifen (zumindest während des Spiels)? Das konnte mir bis jetzt noch niemand schlüssig erklären.


@Mac41

Ich hab dir eine PN geschickt. Deinen letzten Post will ich nicht unkommentiert stehen lassen, aber das ist keine Sache, die hier noch in den Thread passt.

Da ich es aber auch nicht leiden kann, wenn Unstimmigkeiten im Raum verbleiben und nicht ausgeräumt werden, habe ich dir eben die PN geschrieben.
Cogito, ergo sum!
kepptn
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Beitrag von kepptn »

SuperMario hat geschrieben: ...

"Basta", das ist natürlich das überzeugendste Argument. :wink:

Ich habe auch kein Problem mit Dzakas Geste. Mich regt halt auf, dass grade die, die womöglich am lautesten rummeckern, sich über den Finger Dzakas jetzt am meisten aufregen. Man kann nicht eine Reaktion provozieren und sich dann über diese echauffieren...

Und natürlich lebt der Fußball von seinen Emotionen. Aber bitte, was bringt es, eigene Spieler auszupfeifen (zumindest während des Spiels)? Das konnte mir bis jetzt noch niemand schlüssig erklären.

...
Ja, die getroffenen Hunde, die bellen... Ich glaube damit hast Du nicht unrecht. Für meinen Teil halte ich eh wenig von Pfiffen gegen die eigene Manschaft, da schweige ich lieber und versage denen den Support und sich auf eigene Spieler einzuschiessen empfinde ich auch als kontraproduktiv. Wobei Dzaka ja scheinbar zeigt das er seine Kritiker gehört hat. Wie gesagt: Ich hoffe das Koblenz ein Anfang war, und wir von Arnel noch mehr seines Könnens erleben dürfen.
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SuperMario
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Beitrag von SuperMario »

@kepptn

Damit sind wir uns 100%ig einig! :wink:
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Satanische Ferse
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Beitrag von Satanische Ferse »

Ein paar Worte will ich dann doch noch an die zuletzt geführte Diskussion anhängen.

Dzakas Geste war harmlos und es gibt keinen Grund, diese, wie von Teilen hier, als wüste Provokation den Fans gegenüber zu interpretieren. Diejenigen, die sich hier aufgeregt haben, machen sich auch kaum Mühe, diese Geste tiefer gehend zu interpretieren.

Vielmehr ist es zur Unsitte geworden, gewisse Spieler einer Art Mobbing zu unterziehen. In der Kritik an dieser unsäglichen Praxis möchte ich Super Mario explizit unterstützen. Nicht wenige unserer Spieler sind in der Vergangenheit durch solch üble Missfallenskundgebungen noch weiter verunsichert worden. In der Summe sind derartige Aktionen unwürdig und kontraproduktiv. Bei mir ist der Eindruck entstanden, dass hier einige "Fans" nur ihre eigenen persönlichen Unzulänglichkeiten abreagieren.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.
tim_price

Beitrag von tim_price »

Und noch ein Anhang:

Ich mag solche Gesten sehr. Nicht bei allen Spielern. Fand es auch schön anzusehen wie Kießling nach seinem 4-2 gegen die Bayern vor der Bayernkurve die LucaToni-Ohrenschraube gemacht hat. Dzaka hat ein tolles Tor geschossen, der aufgestaute Frust fiel innerhalb von 3 Sekunden von ihm ab und er hat sich eben zu dieser harmlosen Geste hinreißen lassen.
Von Dzaka halte ich fussballerisch sehr viel (jaja, die Geister scheiden sich.....) und egal wie diese Geste gemeint war, sie zeigt, dass der FCK lebt, dass es in Dzaka genauso brodelt wie bei uns Fans. Wir Fans dürfen Dzaka kritisieren, was soll daran schlimm sein, wenn es Dzaka umgekehrt ebenso tut?

Schlimm fänd ich eher wenn sich wieder ein namentlich nicht genannter gefallssüchtiger St(r)andfussballer einen Hut von der Tribüne klaut oder sich weizenbiertrinkend an die Eckfahne stellt.
Satanische Ferse
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Beitrag von Satanische Ferse »

Klar dürfen Fans kritisieren, sie müssen es sogar. Nur der Rahmen muss stimmen und es darf nicht ausarten. Die Suche nach einem Prügelknaben ist schäbig. Eine Aufmunterung, wie gegen 0:5 bei Ouattaras Missgeschick, kann Wunder bewirken. Nicht nur bei Publikumslieblingen.

Die emotionalen Ausbrüche von Spielern sind das Salz in der Suppe. Da muss beispielsweise nach erzielten Toren was raus. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Ciriaco Sforza nach seinem ersten Tor sofort den Zaun in der West geentert hat. Oder wie Dzaka in der Hinrunde nach seinem Treffer beim Jubeln sein Trikot über den Kopf zog.

Beide Spieler erhielten übrigens jeweils die gelbe Karte. Das ist so grausam und Panne. Da frage ich mich immer, ob die Schirigilde überhaupt verstanden hat, was Fußball eigentlich bedeutet.
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SuperMario
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Beitrag von SuperMario »

@Satanische Ferse

Danke für die Unterstützung! Ich sehe es wie du: der Rahmen für die Kritik muss stimmen. Da zähle ich die 90 Minuten Fußball nicht dazu. Dann schon eher die Halbzeitpause oder nach dem Schlusspfiff. Ich verweise dazu gerne auf die Szenen nach dem Hoffenheim-Spiel letzte Saison. Da ist JEDEM klar geworden, um was es geht. Und hier haben Fans wie Spieler (eher der Trainer wohl) alles richtig gemacht!
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dem fritz seine erben
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Beitrag von dem fritz seine erben »

Satanische Ferse hat geschrieben:
Beide Spieler erhielten übrigens jeweils die gelbe Karte. Das ist so grausam und Panne. Da frage ich mich immer, ob die Schirigilde überhaupt verstanden hat, was Fußball eigentlich bedeutet.
Du weißt, ich widerspreche Dir ungerne. Aber die Schirigilde ist da nur ausführendes Organ ohne eigenen Ermessensspielraum (jedenfalls nicht ohne eigene Konsequenzen in der Bewertung zu tragen). Der Schlüssel zum Problem liegt da einmal mehr in Frankfurt.
Satanische Ferse
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Beitrag von Satanische Ferse »

Für Widerspruch aus profundem Munde habe ich immer ein offenes Ohr. Ich bin durchaus kritikempfänglich. Lobenswert, nicht wahr? Da gibt es ganz andere Kaliber...wie mir zu Ohren gekommen ist. Dich meinte ich hiermit ausdrücklich nicht. Nicht dass da hier in der Öffentlichkeit noch ein falscher Eindruck entsteht.

Ich hatte bewusst von Schirigilde geschrieben und nicht explizit von den einzelnen Schiris. Die Diskussion hatten wir doch bereits kürzlich unter diesem Zeltdach. Obwohl ich diese Herren nicht aus der Kritik rausnehmen möchte, denn diese haben schließlich die Möglichkeit in den doch hoffentlich stattfindenden Aussprachen gegen diese Vorgaben von oben Einspruch zu erheben.

Nebenbei geäußert habe ich sogar so viel Vertrauen in deine Person, dass ich dir für das Spiel in Ahlen die volle Verantwortung für den ersten Auswärtssieg nach langer Zeit übertrage; nachdem ich doch 8x in dieser Saison so sehr geloost habe. :D
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