Lakic kann spielen; Bellinghausen und Amedick nicht!!!
1. FCK
Ein Debakel als Motivationsstachel
Zuletzt mächtig zerknirscht: FCK-Torhüter Luis Robles. Foto: Kunz
KAISERSLAUTERN (osp/zkk). "Fünf Jahre in Koblenz, fünf Stück in Koblenz bekommen - das hat schon eine gewisse Symbolik", sagt Trainer Milan Sasic vor dem Rückspiel des 1. FC Kaiserslautern heute (18 Uhr) gegen Koblenz.
Sasic: "Bei mir gibt es nie ein Gefühl der Rache, ich sehe das, wie man ein Derby sehen muss." Drei Spiele in Folge hat der FCK verloren, vier in Serie die TuS gewonnen. "Sicher ein offenes Spiel. Man muss sehen, ob es uns gelingt, Lautern weiter zu verunsichern. Das 5:0 spielt keine Rolle mehr, aber der Gedanke an das 3:2 aus der letzten Saison. Wir wissen, dass wir auch da gewinnen können", sagt TuS-Trainer Uwe Rapolder. Er weiß auch Ardijan Djokaj wieder im Kader. "Ein Tritt vom eigenen Spieler tut nicht so weh wie ein Tritt vom fremden Spieler", scherzt Sasic und freut sich, dass Lakic spielen kann. Im Mittwochstraining hatte ihn Kollege Jiri Bilek - unabsichtlich - getroffen.
Fehlen wird weiterhin Martin Amedick, der wie Fabian Müller nur Lauftraining absolvieren kann. Außerdem pausiert Axel Bellinghausen, der Kapitän. Wieder in den Kader gespielt und gekämpft hat sich Danny Fuchs. (...)
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TuS Koblenz
Mutig auf den Betzenberg
Koblenz Derby hin, Emotionen her: Wenn TuS Koblenz heute um 18 Uhr beim 1. FC Kaiserslautern gastiert, geht es für den Fußball-Zweitligisten vor allem um eines: die Serie von vier Siegen in Folge auszubauen.
Spannender könnte die Konstellation kaum sein. Hier der 1. FC Kaiserslautern, der mit aller Macht den schleichenden Abwärtstrend stoppen will, dort die TuS aus Koblenz, die nach vier Siegen in Folge vor Selbstvertrauen strotzt: Das Rheinland-Pfalz-Derby auf dem Betzenberg verspricht einmal mehr ein interessantes zu werden. Oder, wie TuS-Trainer Uwe Rapolder im Vorfeld sagt: "Das wird eine heiße Kiste."
Nun ist man auf Seiten der Gäste aber weit davon entfernt, bei dem Gedanken an die brodelnde Atmosphäre auf dem Betzenberg in Ehrfurcht zu erstarren. Respekt ja, Angst nein - unter diesem Motto plant das TuS-Ensemble, den großen FCK zu ärgern. "Die Lauterer sind ein Klub, der einfach in die Bundesliga gehört, und wir sind ein kleiner aufstrebender Verein, der sie ein bisschen ärgern möchte", umreißt Rapolder den speziellen Reiz des Ganzen. Auf ein Neues im ewig jungen Duell zwischen David und Goliath.
Natürlich wälzt der TuS-Trainer die Favoritenrolle gern auf die Gastgeber ab, wohlwissend, dass der FCK nach zuletzt drei Niederlagen in Folge ohnehin mächtig unter Druck steht. "Die haben schon Qualität in der Mannschaft", zählt Rapolder nahezu jeden einzelnen "Roten Teufel" auf, "die haben schon ein Top-Mittelfeld." (...)
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Nach Amoklauf: Fußballer spielen mit Trauerflor
Frankfurt/Main Nach dem Amoklauf in Winnenden wird in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga an diesem Wochenende mit Trauerflor gespielt. Dies teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) in Frankfurt/Main mit.
«Wir sind tief betroffen. Die Geschehnisse kommen einer nationalen Tragödie gleich. Als Zeichen der Anteilnahme wird die Liga mit Trauerflor spielen», sagte Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung.
Nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) werden auch die Vereine der 3. Liga, der Regionalliga, der Frauen-Bundesliga, der 2. Frauen-Bundesliga und der A- und B-Junioren-Bundesliga mit Trauerflor spielen. (...)
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Lust oder Frust auf dem Betzenberg
Lautern: Aufstiegsträume oder Mittelmaß?
Auch, wenn die Saison noch einige Spieltage parat hat – heute (18 Uhr, Fritz-Walter-Stadion) kann gegen Koblenz die Entscheidung fallen, ob Zweitligist Kaiserslautern doch noch von der Bundesliga träumen darf.
Obwohl Trainer Milan Sasic ständig beteuert: „Natürlich ist es unser Ziel, mit dem FCK in die Bundesliga aufzusteigen. Aber wir haben immer gesagt, dass das in dieser Saison noch zu früh wäre.“ (...)
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Edith: Bild Online Artikel hinzugefügt.