Sasics Sorgenkinder
Fussball: Der Trainer des 1. FC Kaiserslautern steht vor dem Heimspiel morgen gegen den Aufsteiger FC Ingolstadt 04 vor vielen Fragezeichen. Die böse 0:3-Niederlage zuletzt in Nürnberg hat ihn wütend gemacht. Nun droht auch Torjäger Srdjan Lakic auszufallen.
KAISERSLAUTERN (osp). Ganze 30 Karten habe der FC Ingolstadt, am Sonntag (14 Uhr) in der Zweiten Fußball-Bundesliga Gegner des 1. FC Kaiserslautern, bisher für den Gästeblock des Fritz-Walter-Stadions verkauft. Die Mitteilung von FCK-Pressesprecher Christian Gruber sorgte gestern für einige Schmunzler. „Dass man darüber lacht, ist ein vielleicht fast tödlicher Fehler", mahnte FCK-Trainer Milan Sasic eindringlich, „denn das heißt, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, und das ist im Fußball tödlich."
Sasic sieht sich und die „Roten Teufel" in einer besonders schwierigen Situation. „Ich bin seit einem Jahr und einem Tag hier Trainer, so viele Unklarheiten wie vor diesem Spiel hatte ich seither noch nicht", betonte der 50 Jahre alte Fußball-Lehrer. Sechs bis sieben Feldspieler-Positionen seien für Sonntag bislang noch offen, lediglich bei Martin Amedick, Moussa Ouattara und Anel Dzaka könne man derzeit davon ausgehen, dass sie in der Startelf stehen. (...)
Quelle: Die Rheinpfalz; gepostet von User Sommerjunge auf rt.de
13.02.2009 20:30 Uhr
FC Ingolstadt: Konzentration und Disziplin sind die Basis
Ingolstadt (DK) Mit neuem Selbstbewusstsein, Rückkehrer Markus Karl und jeder Menge Vorfreude auf die Atmosphäre auf dem legendären Betzenberg tritt der FC Ingolstadt die Reise zum 1. FC Kaiserslautern an. Am Sonntag (14 Uhr) kämpfen beide Mannschaften um den ersten "Dreier" der Rückrunde.
"Natürlich sind wir auf dem Betzenberg Außenseiter", stellte Trainer Thorsten Fink klar. Dennoch gab er am Freitag nach der letzten Trainingseinheit in Ingolstadt zu bedenken, dass auch die Lauterer nach ihrem 1:1 gegen Mainz und der 0:3-Niederlage gegen den Club 2009 erst einen Punkt auf der Habenseite verbuchen konnten. "Wir wollen eine gute Leistung zeigen, und irgendetwas mitnehmen", kündigte er an.
Zurück im Team ist dann auch wieder Markus Karl, dem Fink zu Wochenbeginn noch mit reichlich Sonderlob bedacht hatte. "Er ist eine Klasse für sich in der Liga und eine Säule im Team", meinte der Trainer, der sich vor allem in spielerischer Hinsicht zusätzliche Impulse vom Ex-Fürther erwartet. (...)
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Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Ingolstadt
Am Freitag, 13. Februar 2009, fand im Fritz-Walter-Stadion die Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Ingolstadt statt. Mit dabei war diesmal FCK-Stürmer Srdjan Lakic, hinter dessen Einsatz allerdings ein dickes Fragezeichen steht, denn ihn quält derzeit eine schmerzhafte Fersenentzündung. "Es läuft leider nicht so, wie ich es gerne hätte. Es ist noch nicht gut genug verheilt und ich kann nicht trainieren. Ich arbeite derzeit mit den Ärzten und Physiotherapeuten intensiv daran, spielen zu können und bereite mich auch konzentriert auf den Gegner vor."
Lakic ist nicht der einzige Spieler, um den der Trainer bangen muss: "Ich bin heute genau ein Jahr und einen Tag Trainer beim 1. FC Kaiserslautern, aber noch nie war die Situation vor einem Spiel so unklar wie diesmal. Momentan sind noch sechs Positionen offen", charakterisiert er die Lage. Klar, dass es aus dieser Sicht fatal wäre, den kommenden Gegner zu unterschätzen. "Wenn man das Kalenderjahr 2009 hernimmt, dann spielt der Tabellensiebzehnte gegen den Tabellenachtzehnten. Ingolstadt hat in den letzten sieben Spielen nur einmal gewonnen, aber auch wir haben von den vergangenen fünf Spielen nur eines gewinnen können."
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Aktuell sind knapp 24.000 Karten abgesetzt. Aus Ingolstadt werden insgesamt 200 Gäste erwartet. Die Tageskassen öffnen drei Stunden vor Anpfiff und das FCK-Service-Center veranstaltet seinen Sonderverkauf am Sonntag vor der Westkurve.
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