Interview mit Hannovers Kind zur 50+1 Regelung auf Spiegel online:
vom 13.12.2008
INVESTOREN FÜR DIE BUNDESLIGA
"Kreislauf der Stagnation und der Abwärtsentwicklung"
Die Fußball-Bundesliga muss sich nach Auffassung von Martin Kind, Präsident von Hannover 96, endlich für Investoren öffnen. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE warnt er, andernfalls rutschten viele Bundesligisten in die Krise. Er gesteht aber ein: "Im Fußball können Sie keine Rendite erwarten."
SPIEGEL ONLINE: Herr Kind, Sie setzen sich vehement für die Reform der "50 plus eins"-Regel ein, mit der bislang eine Stimmenmehrheit von Investoren in einem Bundesliga-Verein verhindert wird. Brauchen Hannover 96 und der deutsche Fußball wirklich diese Debatte?
Martin Kind: Auf jeden Fall. Wir sind in Hannover wirtschaftlich und sportlich nicht konkurrenzfähig, wir können keine Erträge erwirtschaften, das ist ein Kreislauf der Stagnation und der Abwärtsentwicklung.
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http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 90,00.html