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FCK verklagt Ex-Bosse auf Schadenersatz (swr.de)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
Michel1234
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Beitrag von Michel1234 »

Ein schon lange notwendiger Schritt. Egal wer genau damals gepennt hat, dies kann nicht auf Kosten des FCK gehen. Fakt ist, dass sowohl von J.W. und Konsorten, als auch von den Spielern das ganze VORSÄTZLICH am FA vorbei geschleust wurde. Oder glaubte allenernstes ein Spieler, dass man in Deutschland keine Steuern zahlen muss??

Die Sache mit R.C.J. fuchst mich auch immer noch. Ich befürchte allerdings, dass dort der Zug für uns abgefahren ist. Ich glaube kaum, dass er damals vorsätzlich gehandelt hat. Das traue ich selbst dem nicht zu!

Jetzt bin ich mal gespannt, ob da was für uns rauskommt. Ich befürchte allerdings nicht...
Irish Dream
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Beitrag von Irish Dream »

FCK_GN hat geschrieben:Oha...na da bin ich mal gespannt was da rauskommt...wird sich aber wahrscheinlich ja wieder ewig hinziehen :/
Es wird sich nicht nur ewig hinziehen, sondern ausgehen wie´s Hornberger Schießen!!!
voltaren
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Beitrag von voltaren »

Dazu fällt mir nur ein Satz ein: Ich bin müde.
Betze8.1west
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Beitrag von Betze8.1west »

Irish Dream hat geschrieben:
FCK_GN hat geschrieben:Oha...na da bin ich mal gespannt was da rauskommt...wird sich aber wahrscheinlich ja wieder ewig hinziehen :/
Es wird sich nicht nur ewig hinziehen, sondern ausgehen wie´s Hornberger Schießen!!!
Selbst wenn nix dabei rumkommen sollte, mir macht es sichtlich Freude das diese Herren Ärger am Hals haben und vlt die ein oder andere schlaflose Nacht haben werden, das ist zwar nix zählbares aber wieviele schlaflose Nächte, Wut und Kummer haben die mir schon beschert mit ihrer ruinösen und verbrecherichen Handlungsweise.

Immer druff uff de Kopp, die hans verdient :!:
! Einmal FCK - immer FCK !
fck-stein
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Beitrag von fck-stein »

Bei dieser Gerichtsverhandlung kommt doch eh nix raus.
Der eine hat nix mehr,der andere weiß nix mehr,der dritte sieht nix mehr.
Und wir Steuerzahler müssen diese Gerichtsfarce auch noch bezahlen,
Ich würde die Drei dazu Verurteilen eine Saison in der Halbzeit den Rasen zu pflegen, das ist Strafe genug.
kepptn
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Beitrag von kepptn »

Schlaflose Nächte? Wohl kaum, die gabs bestenfalls noch als sie damals an der Vereinsspitze die Entscheidungen trafen, jetzt fühlen sie sich alle im Recht.
Es gibt immer was zu lachen.
Irish Dream
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Beitrag von Irish Dream »

Betze8.1west hat geschrieben:Selbst wenn nix dabei rumkommen sollte, mir macht es sichtlich Freude das diese Herren Ärger am Hals haben und vlt die ein oder andere schlaflose Nacht haben werden, das ist zwar nix zählbares aber wieviele schlaflose Nächte, Wut und Kummer haben die mir schon beschert mit ihrer ruinösen und verbrecherichen Handlungsweise. Immer druff uff de Kopp, die hans verdient :!:
Ich möchte Deine Freude nicht trüben. Mit Deiner Aussage den herrn wischemann und herzog mit dieser Klage schlaflose Nächte zu bereiten, setzt Du voraus, dass diese ein Gewissen haben. Sie werden dadurch aber leider keine einzige schlaflose Nacht beschert bekommen.
luggas94
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Beitrag von luggas94 »

finde es sehr brisant aber glaube eher nicht das es zu einer verurteilung kommt
Thomas
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Beitrag von Thomas »

Habe vorhin ein SWR-Interview mit Reporter Bernd Schmitt gehört, der sich ja sehr gut beim FCK auskennt. Er schätzt auch, dass bei diesem Verfahren nichts für den FCK bei rumkommt, zumal es dieselben Richter usw. sind wie beim letzten Verfahren, wo auch schon nichts rumgekommen ist.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Irish Dream
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Beitrag von Irish Dream »

fck-stein hat geschrieben:Bei dieser Gerichtsverhandlung kommt doch eh nix raus.
Der eine hat nix mehr,der andere weiß nix mehr,der dritte sieht nix mehr.
Und wir Steuerzahler müssen diese Gerichtsfarce auch noch bezahlen,
Ich würde die Drei dazu Verurteilen eine Saison in der Halbzeit den Rasen zu pflegen, das ist Strafe genug.
Solche zivile Gerichtsverhandlungen (im Gegensatz zum Strafrecht) bezahlt nie der Steuerzahler, sondern immer der Verurteilte! Wenn bei dem nix zu holen ist, dann muss der Kläger (in diesem Fall unser FCK) dran glauben.
15Simpson
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Beitrag von 15Simpson »

Käppsche hat geschrieben:Nach Jahren des Mitlesens habe ich mich hier auch endlich mal registriert.
Somit ein "Hallo" an alle!

Ich denke auch dass da nicht viel zu holen sein wird, jedoch wird sich SK im Vorfeld der Klage schon 'nen rechtlichen Rat bei nem Anwalt geholt haben und hat sich schlau gemacht, ob es überhaupt Chancen gibt einen Prozess zu gewinnen.
Wenn dies dann tatsächlich der Fall sein sollte, müsste doch auch die gegnerische Seite den Anwalt des FCK bezahlen, oder?

Gruß
Käppsche
Ja theoretisch ist das so. Aber zunächst mal bezahlt der FCK seine Anwälte selbst und wenn man den Prozess gewinnt und Wieschemann Privatinsolvenz anmeldet, dann bleibt man letztlich trotzdem auf den Kosten sitzen.
wissi
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Beitrag von wissi »

ja so siehts nämlich aus...

die arbeiten da mit allen tricks..
im endeffekt kommt wieder nix bei raus :x
Johannes B. Kerner:
Wenn man Gelb hat und so reingeht, kann man nur wichtige Termine haben.
Rossobianco
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Beitrag von Rossobianco »

playball hat geschrieben:die Klage geht an die Falschen.

Derjenige ist in Regress zu nehmen, der vertraglich vereinbart hat, dass der FCK die Steuerschuld der Spieler uebernimmt. Das ist die wahre Veruntreuung von Vereinsgeld.
Nicht nur der: Auch der AR, der hier zugestimmt hat! Hier ist die namentliche Abstimmung im AR zugrnde zu legen! Bin mal gespannt, ob Einsicht gefordert wird, aber sehen wir es mal ernsthaft. Herzog sollte nach dem Fauxpas von Beck nach Schwarzafrika verbannt werden um für immer mundtot gemacht zu werden, hat nicht funktioniert, liebe Genossen!
Keinen Pfennig werden sie berappen müssen, reiner Showkampf! Beck wird eine Verurteilung Herzogs verhindern, weil der sonst ihn und Deubel an die Wand fährt.

Wischemann hat zuviele in Lautern in der Hand.... Wissen ist Macht und Machterhalt! Gell, Herr Göbel!

Wenn am End der Briegel-Prozeß beendet wäre, wär das schon ein Erfolg, mehr passiert nicht. Und Herr F. sitzt nicht in der Karibik, sondern in Brasilien, da lebt es sich auch nicht schlecht vom FCK-Geld! Wenn er denn mal daheim in KL ist, wird er noch immer nicht geschnitten, wie man denken sollte, ... er hat doch gar nix getan! Lautern verzeiht schnell, wenn ein neuer Sündenbock da ist.

RFD
"Ich weiß, wie die Deutschen ticken,... ich war in Kaiserslautern"
(Pep Guardiola, 1991 als Spieler des FC Barcelona in der Champions League am Betzenberg zu Gast, vor seinem Engagement in München.)
rossobianco | fidei defensor
:teufel2:
Red Devil
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Beitrag von Red Devil »

News Edit 15:49

FCK-Prozess vertagt

Der Schadensersatzprozess gegen frühere Verantwortliche des 1.FC Kaiserslautern ist auf Mitte Januar vertagt worden. Das Gericht hat angemahnt, der FCK solle bis dahin die Schadensfälle präzisieren und auch eine exakte Schadenssumme nennen. Bis zum nächsten Termin sollen die Prozessbeteiligten auch darlegen, welche Beweismittel sie dem Gericht vorlegen wollen. Der FCK hat den früheren Aufsichtsratsvorsitzenden Wieschemann und das Vorstandsmitglied Herzog auf 2,25 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

Quelle: http://www.swr.de/nachrichten/rp/kaiser ... index.html
Klagt nicht, kämpft!!!!!
TDFCK

Beitrag von TDFCK »

Red Devil hat geschrieben:News Edit 15:49

FCK-Prozess vertagt

Der Schadensersatzprozess gegen frühere Verantwortliche des 1.FC Kaiserslautern ist auf Mitte Januar vertagt worden. Das Gericht hat angemahnt, der FCK solle bis dahin die Schadensfälle präzisieren und auch eine exakte Schadenssumme nennen. Bis zum nächsten Termin sollen die Prozessbeteiligten auch darlegen, welche Beweismittel sie dem Gericht vorlegen wollen. Der FCK hat den früheren Aufsichtsratsvorsitzenden Wieschemann und das Vorstandsmitglied Herzog auf 2,25 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

Quelle: http://www.swr.de/nachrichten/rp/kaiser ... index.html
Mal schön die Wahl am 03.12.08 abwarten............
Eine exakte Schadenssumme nennen ?????
Liegt doch vor, oder ???
rote teufel mittelsachsen
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Beitrag von rote teufel mittelsachsen »

15Simpson hat geschrieben:
Käppsche hat geschrieben:Nach Jahren des Mitlesens habe ich mich hier auch endlich mal registriert.
Somit ein "Hallo" an alle!

Ich denke auch dass da nicht viel zu holen sein wird, jedoch wird sich SK im Vorfeld der Klage schon 'nen rechtlichen Rat bei nem Anwalt geholt haben und hat sich schlau gemacht, ob es überhaupt Chancen gibt einen Prozess zu gewinnen.
Wenn dies dann tatsächlich der Fall sein sollte, müsste doch auch die gegnerische Seite den Anwalt des FCK bezahlen, oder?

Gruß
Käppsche
Ja theoretisch ist das so. Aber zunächst mal bezahlt der FCK seine Anwälte selbst und wenn man den Prozess gewinnt und Wieschemann Privatinsolvenz anmeldet, dann bleibt man letztlich trotzdem auf den Kosten sitzen.
Aber dann gehören uns ihre ärsche und das für 7 laaaaange jahre bzw. alles was in dieser zeit erwirtschaftet wird und monatlich 930 € übersteigt.
Mörserknecht
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Beitrag von Mörserknecht »

Thomas hat geschrieben:Habe vorhin ein SWR-Interview mit Reporter Bernd Schmitt gehört, der sich ja sehr gut beim FCK auskennt. Er schätzt auch, dass bei diesem Verfahren nichts für den FCK bei rumkommt, zumal es dieselben Richter usw. sind wie beim letzten Verfahren, wo auch schon nichts rumgekommen ist.
Das versteh ich jetzt nicht ganz. Die Klage gegen Friedrich und Herzog wegen der DFL-Strafe und der verminderten Fernseheinnahmen ging doch vor der 3. Zivilkammer durch: http://www.sportrecht.org/urteile/LGKai ... edrich.doc

Außerdem bringt das schon was, wegen der Steuernachzahlung Regress zu nehmen. Soll doch ausgerechnet Robert Wieschemann erst mal einen Insolvenzantrag stellen. Selbst wenn es zu einem Insolvenzverfahren kommt, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass es bei ihm überhaupt keine Quote gibt. Im Übrigen weiß ich nicht, auf welche Anspruchsgrundlagen sich der FCK hier gestützt hat, aber wenn er (auch) Forderungen aus unerlaubter Handlung geltend macht, dann nehmen die nicht an einer Restschuldbefreiung teil und nach Abschluß des Verfahrens wird weiter vollstreckt. Wie viel das letztlich der Höhe nach bringt, steht in den Sternen. Aber wenig ist besser als nichts.

Eine andere Geschichte ist die Höhe der Regressforderung. Von Vereinsseite wurde ja immer wert darauf gelegt, dass die im Strafverfahren zu grunde liegende Summe niedriger ist als die tatsächliche Steuerschuld, da man insbesondere im Fall Djorkaeff kein strafbares Handeln nachweisen konnte, wohl aber eine Steuernachforderung gerechtfertigt gewesen sei.

Wenn zwar keine Straftat vorlag, kann dennoch im Verhältnis FCK/Vereinsorgane eine schuldhafte Pflichtverletzung vorgelegen haben, für die man natürlich zivilrechtlich Regreß nehmen kann. Erklärungsbedarf besteht hier aber, wenn die Regreßforderung jetzt 2,25 Millionen betragen soll und nicht annähernd 8,9 Millionen, die doch angeblich, möglicherweise bis auf einen Bruchteil, schon gerechtfertigt gewesen sein sollen.
Gislason, wink emol!
hongar
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Beitrag von hongar »

hab ja nicht viel ahnung von der juristerei.
aber ob der FCK da wirklich gute anwälte hat??

Ich geh doch in kein Verfahren ohne genaue Zahlen zu präsentieren. Zudem ohne Beweise vorzulegen.
Hoffentlich wird das keine Blamage.
Block8.1-Fan
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Beitrag von Block8.1-Fan »

also ich versteh das jetzt auch nicht. Was soll den weiter "präzisiert" werden. Ein Summe von 2.25Mio Euro zu nenen ist doch eine Präzise ansage.

Aber so wie ich das verstehe soll der FCK dem Gericht beweisen, dass die beiden Verantwortlichen wirklich für die Summe 2.25Mio Schuldhaft sind.

Beweise sollte es ja eigentlich en mas´geben, außer unser Göbelsche hat damals alles in Sicherheit gebracht.


Aber ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und Sportfive beauftragen herauszufinden, wieviele Sponsoren und Investoren damals von Unterschriftsreifen Verträgen zurückgetreten sind und welche Ausfallsumme der FCK dadurch erfahren hat. Soweit ich nämlich weis, könnten die Angeklagten nämlich dann für die Differenzbeträge habhaft gemacht werden.

Desweiteren gabe es durch die damaligen Funktionäre (gerade Wischemann) eine fast nicht mehr gutmachende Vereins- und Rufschädigung.

Das Schleusen von Geldern vorbei am Deutschen Fiskus auf Ausländische Konten ist nicht gerade eine Lappalie und sollte eigentlich auch vom Finanzamt/Staatsanwaltschaft weiter verfolgt werden.


Hierzu auch der Gesetzestext:

Wortlaut des § 370 Steuerhinterziehung in der Abgabenordnung
(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

den Finanzbehörden oder anderen Behörden über steuerlich erhebliche Tatsachen unrichtige oder unvollständige Angaben macht,
die Finanzbehörden pflichtwidrig über steuerlich erhebliche Tatsachen in Unkenntnis lässt oder
pflichtwidrig die Verwendung von Steuerzeichen oder Steuerstemplern unterlässt
und dadurch Steuern verkürzt oder für sich oder einen anderen nicht gerechtfertigte Steuervorteile erlangt.
(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

in großem Ausmaß Steuern verkürzt oder nicht gerechtfertigte Steuervorteile erlangt,
seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger missbraucht,
die Mithilfe eines Amtsträgers ausnutzt, der seine Befugnisse oder seine Stellung missbraucht,
unter Verwendung nachgemachter oder verfälschter Belege fortgesetzt Steuern verkürzt oder nicht gerechtfertigte Steuervorteile erlangt, oder
als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Taten nach Absatz 1 verbunden hat, Umsatz- oder Verbrauchssteuern verkürzt oder nicht gerechtfertigte Umsatz- oder Verbrauchssteuervorteile erlangt.
Eigentlich bin ich ein Supertyp. Aber ich kann wohl auch ein richtiger Arsch sein. (Mario Basler)
Ethno
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Beitrag von Ethno »

@Hongar:

Das habe ich mich auch gefragt. Wieso brauch der FCK Zeit die Beweise zusammeln und die genaue Zahl zu liefern? Sollten diese nicht bereits vorliegen wenn man klagt?! Das finde ich mehr als merkwürdig!

Bin mal gespannt wie diese Geschichte ausgeht.
Mörserknecht
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Beitrag von Mörserknecht »

Block8.1-Fan hat geschrieben:(...) sollte eigentlich auch vom Finanzamt/Staatsanwaltschaft weiter verfolgt werden.
Hi,

Du hast aber schon mitbekommen, dass Friedrich, Herzog und Wieschemann strafrechtlich verurteilt wurden? :wink:
Gislason, wink emol!
Steini
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Beitrag von Steini »

Kurzes Gerücht welches schon seit Jahren in Lautern kursiert:

"Wischemann hat alle wichtigen Besitzwerte auf Familienmitglieder überschrieben..."

Selbst wenn da nichts dran ist, dieser Herr war jahrzehntelang der Insolvenzverwalter in Lautern schlechthin, wenn einer weis wie´s geht dann er.

Nochmals ich bleibe dabei, BEI DIESEN PROZESSEN KOMMT NIX FÜR DEN FCK VERWERTBARES RAUS.
Block8.1-Fan
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Beitrag von Block8.1-Fan »

@Mörserknecht: das schon, aber warum sind dann noch alle auf freiem Fuß??

Wenn man sich die Rechtsgrundlage mal ansieht müssten alle drei im Café Viereck einsitzen!
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Rückkorb
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Beitrag von Rückkorb »

Mörserknecht hat geschrieben:Wenn zwar keine Straftat vorlag, kann dennoch im Verhältnis FCK/Vereinsorgane eine schuldhafte Pflichtverletzung vorgelegen haben, für die man natürlich zivilrechtlich Regreß nehmen kann.
Ganz herzlichen Dank für diese Ausarbeitung. Ausnahmsweise bitte ich das so stehen zu lassen, da diese differenzierte Betrachtung im Forum hier, meine ich, neue Qualität einbringt. Den Fragen, die Mörserknecht drumherum stellt, kann ich mich nur anschließen.
Auch das kann ein Rückkorb noch aufladen.
Mörserknecht
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Beitrag von Mörserknecht »

Block8.1-Fan hat geschrieben:@Mörserknecht: das schon, aber warum sind dann noch alle auf freiem Fuß??

Wenn man sich die Rechtsgrundlage mal ansieht müssten alle drei im Café Viereck einsitzen!
Friedrich: 2 Jahre Freiheitsstrafe, zur Bewährung ausgesetzt.
Herzog: Geldstrafe von 300 Tagessätzen zu je 130 Euro.
Wieschemann: Geldstrafe von 260 Tagessätzen zu je 500 Euro.

Da läuft man durchaus noch frei herum.


Bemerkenswert ist, dass die drei Herren insbesondere ihrem Intimfeind Jäggi zu verdanken haben, dass diese Strafen recht moderat ausgefallen sind:

Aus dem Urteil des BGH vom 7.11.2006:

"Die vom Landgericht verhängten Strafen verlassen entgegen der Ansicht der Bundesanwaltschaft noch nicht den Bereich des Schuldan-gemessenen; sie sind daher vom Senat hinzunehmen. Insbesondere haben auch die Hinterziehungsbeträge noch nicht ein solches Ausmaß erreicht, dass die Strafen mit Blick auf die übrigen Strafzumessungserwägungen als unvertretbar mild zu beanstanden wären, zumal der Steuerschaden durch den 1. FC Kaiserslautern ausgeglichen wurde.

(...)

Es stellt auch keine fehlerhafte Zumessungserwägung dar, dass das Landgericht sowohl die Wiedergutmachung des Steuerschadens durch den 1. FC Kaiserslautern als auch daneben die Regressansprüche des Vereins gegen die Angeklagten strafmildernd berücksichtigt hat. Während die Wiedergutmachung unmittelbar das vom Straftatbestand der Steuerhinterziehung geschützte Rechtsgut betrifft, gehört die persönliche zivilrechtliche Haftung der Angeklagten zu den Auswirkungen der Tat auf die Täter selbst."

Schon klasse, diese Wiedergutmachung. Dass hier eine erhebliche Lücke klafft zwischen Regressforderung und der über die tatsächliche Verständigung gezahlten Summe von 8,9 Millionen liegt irgendwo im Verantwortungsbereich zwischen Jäggi und dem Finanzamt KL, die jeweils für sich genommen wohl rechtmäßig gehandelt haben. Aber auch durch rechtmäßige Handlungen kann man Schäden entstehen lassen.
Gislason, wink emol!
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