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23. Spieltag: Münster-FCK | Sonntag, 13:30 Uhr: Verunsichert oder selbstbewusst gegen Münster?

Alles rund um die Spiele des 1. FC Kaiserslautern.
Bullitt
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Beitrag von Bullitt »

HintenLinks hat geschrieben: 18.02.2026, 14:37 Mir wurde gegen Magdeburg schon emotional der Stecker gezogen. Man kommt mit einem Doppelschlag auf 2:3 ran und dann passiert die letzten 20-30min nichts. Keine Torchance raus gespielt. Dann stellt sich ich meine sogar TL war es hin und sagt, ja dann gewinnen wir eben die ersten 4 Rückrundenspiele.
Es ist einfach schwere Kost zur Zeit, auch wenn wir dann gewinnen wie jetzt gegen Fürth. Grade weil man auch weis das wir zu null sehr selten spielen.
Ich pfeife nicht, ich nehme es meistens hin und gehe kommentarlos aus dem Stadion.
Die Krux an der Sache ist doch, das die Spieler selbst bei einer 4-0 klatsche in Darmstadt beklatscht werden. Pfeifen also komplett verboten ist ?
Einen Tritt in den Allerwertesten hat noch keinem geschadet, aber es zeigt die Situation die allgemein in Sachen Menschenführung / Personalführung verbreitet ist. Bauchpinseln, Kritikgespräch, Konfliktgespräch, Zielgespräch etc. Dann laufen die Betroffenen 14 Tage wieder in der Spur und dann fängt der ganze Bums von vorne an.

Wie erwähnt, wenn mir der Spielstil nicht passt nehme ich es hin und verlasse direkt nach Abpfiff das Stadion. Kommentarlos.

Man muss ja auch aufpassen das im Spieler keine „innere Kündigung“ entsteht und ihm dann alles scheissegal ist.
…ja, ist schwere Kost, glaube da herrscht großer Konsens. Mit dem Tritt in den Allerwertesten bin ich halt nicht sicher. Wenn die Jungs nach ner 0:4 Klatsche eh am Boden liegen ist das Klatschen nicht als Jubel zu verstehen, sondern als Aufmunterung mit der Hoffnung auf eine Reaktion. Fürth ist ein kleiner Schritt, schlechtes Spiel, aber irgendwie noch alle 3 Punkte behalten… Glaube allen ist klar (auch Trainer und Spielern), dass da für Münster und Paderborn mehr kommen muss.

Persönlich habe ich die Zuversicht noch nicht verloren, dass sich die Mannschaft weiter steigern und auch in den nächsten Spielen etwas holen kann. Ich bin in der aktuellen Situation für Zuspruch. Auspfeifen ist nicht verboten, aber meiner Meinung weder angebracht noch zielführend.
diago
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Beitrag von diago »

Ktown2Xberg hat geschrieben: 18.02.2026, 14:23 @Schlossberg:

Hab die Szene nicht im Kopf, aber das ist ein schönes Beispiel: Wir sind jetzt in der „Twilight Zone“ eines dreckigen, komplett dogmatisch interpretierten Mann gg. Mann. Da gilt das Fußball-1x1 nicht mehr. Übernehmen? Fällt aus wegen is nicht.

Kann also gut sein dass das einfach nicht sein Mann war. Welcome to Chaos-Ball.
Wir verteidigen zwar Mann gegen Mann, aber es ist jetzt nicht so, dass keine Spieler übergeben werden.
Kohlmeyer
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Beitrag von Kohlmeyer »

Neu auf DBB: Gegner-Check Münster: Zwischen Optimismus und Realismus

Mit Preußen Münster erwartet den 1. FC Kaiserslautern das bislang punktschwächste Rückrundenteam. Doch einmal mehr gilt: Ergebnisse spiegeln nicht immer die gezeigten Leistungen wider. SCP-Trainer Ende ist noch lange nicht so weit, seinem Namen alle Ehre zu machen. weiterlesen ...
Kitzmann-Übersteiger
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Beitrag von Kitzmann-Übersteiger »

diago hat geschrieben: 18.02.2026, 16:25
Ktown2Xberg hat geschrieben: 18.02.2026, 14:23 Hab die Szene nicht im Kopf, aber das ist ein schönes Beispiel: Wir sind jetzt in der „Twilight Zone“ eines dreckigen, komplett dogmatisch interpretierten Mann gg. Mann. Da gilt das Fußball-1x1 nicht mehr. Übernehmen? Fällt aus wegen is nicht.
Wir verteidigen zwar Mann gegen Mann, aber es ist jetzt nicht so, dass keine Spieler übergeben werden.
Sehe ich auch so. Das beste Beispiel ist für mich das Spiel, als Bayern in der CL in Paris das mannorientierte Spiel fast auf die Spitze trieb. Das mag dann chaotisch wirken, wenn auf einmal Upamecano in der vordersten Front das Pressing anführt. Ist aber kontrolliertes Chaos und war so effektiv, dass PSG damit gar nicht umgehen konnte. Genauso wird es sich TL auch vorstellen (halt auf niederem Niveau...). Ob es klappt? Es darf bezweifelt werden...

Aber, um das Beispiel von @Schlossberg um ein weiteres anzureichern: Der Elfmeter gegen Elversberg war ebenfalls ein Stellungsfehler von PJ. Der Passgeber wedelt schon vorher mit der Fahne in die Richtung, in die er spielen will, und PJ lässt seinen Gegenspieler im Rücken weglaufen. Seine Stärken liegen in der Vorwärtsbewegung, aber er wirkt überspielt und ihm fehlt Prtajin für seine Flanken. Deshalb würde ich ihm auch eine Pause gönnen und Asta bringen. Er wirkte auf mich auch deutlich spritziger am Samstag.
RaulTomasi
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Beitrag von RaulTomasi »

Ich glaube, viele Kollegen hier sehen das Grundproblem ähnlich und restrieren dann TL Fußball und kritisieren.
Das Problem ist aber nicht grundsätzlich die 3 er Kette oder ein spielerisches Defizit, sondern aus meiner Sicht eine zu passive, vielleicht sogar mutlose Spielweise.
Wenn ich gestern sehe wie die Dreier - Kette im Gegenpressing fast im Sprint bis zur Mittellinie aufrückt um alles zu verengen und auf Ballverluste zu reagieren, sehe ich erneut unser Thema.
Unsere letzte Reihe steht immer zu tief und unsere Ketten viel zu weit auseinander.
Eine Schwäche, due dazu führt, das die 6 er Zuwenig in die Zweikämpfe kommen und Stärken, wie jene von Sahin nicht genutzt werden.
Was etwas unterschätzt wird ist der Ausfall von Kopfballspielern im Sturm.
Gegen Fürth wurde uns regelrecht der Stecker gezogen, da kaum Flanken geschlagen wurden, was uns seit 2 Jahren stärker macht, aber nun eben schwächt.
Hier braucht es zumindest einen wie Hanslik in der Box, um diese Not zu bändigen. Dann brauchen wir aber auch vermehrt Tempo, womit ich mich klar für weitere Chancen von Bassette ausspreche.
Also, vielleicht mehr Mut, vielleicht mehr Verengen und aufrücken und zuletzt auch besseres Verschieben.
Ich sehe unsere Abwehr nicht so schlecht wie hier oft kolportiert. Das System und die großen Abstände machen es für sie oft sehr schwer.
Wenn wir aktiv sind, dann bitte alle. Ich denke aber das TL hier schon sehr vorsichtig agiert und anspricht, sodass die letzte Reihe oft viel zu tief steht und ein Verschieben auch der 6 er kaum stattfinden kann.
Was viele hier kritisieren ist letztlich, wenn ich es übersetze, eine Art Mutlosigkeit und Vorsicht.
Ich sehe dies ähnlich, ist aber eigentlich mit unserem Kader gut lösbar.
Also, was denke ich über das nächste Spiel?
Bitte Mut und Aktion, weniger Angst und Vorsicht.
Ich bin mir sicher, das viele Spieler Lust auf dies hätten und Leute wie Joly und Sahin aufblühen, wenn sie wissen das mögliche Fehler direkt vom Nächsten korrigiert werden.
Aktuell steht der Nächste aber 10 Meter entfernt!
Glück auf.
Zuletzt geändert von RaulTomasi am 19.02.2026, 19:03, insgesamt 3-mal geändert.
Otti Feldhagel
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Beitrag von Otti Feldhagel »

Kitzmann-Übersteiger hat geschrieben: 18.02.2026, 16:48
diago hat geschrieben: 18.02.2026, 16:25 Wir verteidigen zwar Mann gegen Mann, aber es ist jetzt nicht so, dass keine Spieler übergeben werden.
Sehe ich auch so. Das beste Beispiel ist für mich das Spiel, als Bayern in der CL in Paris das mannorientierte Spiel fast auf die Spitze trieb. Das mag dann chaotisch wirken, wenn auf einmal Upamecano in der vordersten Front das Pressing anführt. Ist aber kontrolliertes Chaos und war so effektiv, dass PSG damit gar nicht umgehen konnte. Genauso wird es sich TL auch vorstellen (halt auf niederem Niveau...). Ob es klappt? Es darf bezweifelt werden...
:daumen:
Der Punkt ist, dass die Bayern bei Ballbesitz immer Lösungen fernab von "blind nach vorne bolzen" finden, da 2 bis 3 Spieler in der Nähe des ballführenden Kollegen anspielbar sind, und die Pässe mit einer entsprechenden Schärfe gespielt werden, die dann auch noch in 19 von 20 Fällen ihr Ziel finden.
Deshalb sieht deren Fußball schon endgeil aus, auch wenn die mittlerweile einen ähnlichen Tribut an ihr unökonomisches Spiel zollen wie wir.

Und ganz nebenbei hinken deshalb unsere Brust-raus-Vergleiche wie "die ganz Großen machen das genau so wie wir" gewaltig.
Wir verfolgen im Spiel nach vorne einen diametral entgegengesetzten Ansatz. Und unser unausgegorenes Pressing endet viel zu oft in Slapstick während der Rückwärtsbewegung mit ganz schlimmen Gegentreffern, als dass es für unser System mit unserem Kader irgendeine nachvollziehbare Rechtfertigung geben könnte.
Nix da von wegen Defensive stabilisiert. Nach vorne Zufall, nach hinten systematisches Versagen. Was ergibt das für einen Sinn?

Ich bin mir ganz sicher, dass intern aktuell Korrekturen seitens der sportlichen Leitung stattfinden. Und deshalb sehe ich dem Spiel am Wochenende nicht ganz unoptimistisch entgegen.
Oktober1973
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Beitrag von Oktober1973 »

Ich kann den Ansatz von@kitzmann-Übersteiger gut nachvollziehen, weil ich mich auch spätestens seit Berlin frage, was wir wirklich wollen. In den meisten Spielen zeigt sich aber ganz klar : Wir kommen über den Stressversuch nicht hinweg. Die zweiten Bälle sichern wir nicht und es geht wieder Richtung eigenes Tor. M.E. zeigt sich sehr oft auch gegen nominell schwächere Gegner, dass die es immer wieder schaffen, sich frei zu spielen. Die letzten Wochen, auch gegen Fürth, gab es Szenen, dass die Gegner im 1:1 technisch stärker sind. Es gab am Samstag eine Szene, als ich meinem Nachbar im Stadion sagte. 5:2 können die ( Fürther )
Und nicht aus dem Ansatz des Ballbesitzfussball heraus.
Technisch ist Münster auch nicht unbeschlagen. Zudem stehen Die im Moment mit dem Rücken zur Wand und der Trainer beginnt unter Druck zu stehen, der den Hildmann Fussball in Ballbesitz und schnellen Fussball ändern wollte.
Das wird kein Stressversuch von Uns - das wird eher im Gesamten ein Stresspiel ...nichts für schwache Nerven. Bin gespannt was sich O. Batista Meier und Co. überlegen werden.
schallalafck
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Beitrag von schallalafck »

Also mal Systemfrei gesehen, wir stehen halt was die Laufleistung betrifft nur auf dem 14. Platz und da fängt es doch eigentlich an.
:teufel2: Mit 4 Jahren infiziert mit dem Lautern-Gen und das als Niedersachse aber nicht eine Sekunde gezweifelt, egal ob es im Umfeld stressig oder fies wurde oder ob der FCK mich wie leider so oft enttäuschte. Ein Leben, eine Liebe, FCK :teufel2:
allar
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Beitrag von allar »

schallalafck hat geschrieben: 18.02.2026, 20:00 Also mal Systemfrei gesehen, wir stehen halt was die Laufleistung betrifft nur auf dem 14. Platz und da fängt es doch eigentlich an.
Ist halt auch kein Wunder wenn wir die Bälle immer nur von hinten nach vorne ballern. Da muss sich niemand freilaufen, ergo haben wir eine unterdurchschnittliche Laufleistung.
Gute Entscheidungen resultieren aus Erfahrungen und Erfahrungen resultieren aus schlechten Entscheidungen.
schallalafck
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Beitrag von schallalafck »

@ allar

ja das hast Du natürlich Recht, allerdings finde ich auch, dass es zu wenig Anspielstationen gibt wo der Ballführende hinspielen könnte. Es macht mir den Eindruck die Meisten sind froh, wenn sie denn Ball wieder los sind.
:teufel2: Mit 4 Jahren infiziert mit dem Lautern-Gen und das als Niedersachse aber nicht eine Sekunde gezweifelt, egal ob es im Umfeld stressig oder fies wurde oder ob der FCK mich wie leider so oft enttäuschte. Ein Leben, eine Liebe, FCK :teufel2:
Datenleak
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Beitrag von Datenleak »

Aber war das am Anfang der Saison nicht anders? Ich meine mich zu erinnern das wir da regelmäßig mehr km abgespult haben als der Gegner und der Tausch des Fitness Trainers da als möglicher Grund genannt wurde.....TL war da azch schon Trainer.

Hinter uns in der laufleistung Tabelle stehen Darmstadt und Elversberg... Von daher...
Oktober1973
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Beitrag von Oktober1973 »

Da greift halt der old school Spruch der alten Trainer bis in die Kreisklasse runter...immer noch mit ner gewissen Berechtigung: " Lass den Ball laufen, der hat mehr Luft als Du..." :lol: und das können Elversberg und Darmstadt....
schallalafck
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Beitrag von schallalafck »

@ allar

ja das hast Du natürlich Recht, allerdings finde ich auch, dass es zu wenig Anspielstationen gibt wo der Ballführende hinspielen könnte. Es macht mir den Eindruck die Meisten sind froh, wenn sie denn Ball wieder los sind.
:teufel2: Mit 4 Jahren infiziert mit dem Lautern-Gen und das als Niedersachse aber nicht eine Sekunde gezweifelt, egal ob es im Umfeld stressig oder fies wurde oder ob der FCK mich wie leider so oft enttäuschte. Ein Leben, eine Liebe, FCK :teufel2:
Ktown2Xberg
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Beitrag von Ktown2Xberg »

@diago & Kitzmann-Übersteiger:

Das ist jetzt nicht belehrend gemeint, so chaotisch wie das bei uns läuft bin ich auch nur einer von vielen die interpretieren, aber auf der Ebene der Idee (und durchaus in Einklang mit dem was ich bei uns — unrund — meine zu sehen):

Nein, übergeben (im „klassischen“ Sinn der letzten 25-30 Jahre) wird im aktuellen Mann gegen Mann nicht. Während Du in der Phase gegen den Ball bist sind die Zuteilungen fest — müssen sie ja auch: Wenn Du hinten den Mann den Dein Mitspieler verloren hat übernimmst kann „Deiner“ in der Zeit frei Räume besetzen, d.h. wenn überhaupt kannst Du situativ tauschen (was aber eigentlich jeder Trainer der das spielen lässt tunlichst vermeidet, weil Du damit dem Gegner ein Element gibst die Zuordnung zu brechen und für Fehler = freie Spieler zu sorgen; und wenn auch nur einer frei ist ist der ganze defensive Ansatz des 1 gg. 1 für die Katz, weil Du ohne Struktur im Raum dann maximal hergespielt wirst). Wenn Upamecano vorne auftaucht dann nicht als „situative Verstärkung“ oder überraschendes Element (dann würde das Überspielen des Pressings von dem man im Ansatz im Raum spricht ja das Risiko schaffen hinten in Unterzahl zu geraten) — sondern deshalb weil der Gegner vorher Upas Gegenspieler weit zurückgezogen hat um sich dem 1 gg. 1 zu entziehen und Upa den Weg macht um den für diesen Ansatz fundamentalen Zugriff über den gesamten Platz aufrechtzuerhalten. Das gleiche gilt umgekehrt für die Lobeshymnen auf Kane der am eigenen Strafraum verteidigt — muss er dann halt, weil der Gegner einen Verteidiger mit in den Angriff geschickt hat, entweder weil man Kane als defensive Schwachstelle nutzen oder vom eigenen Tor wegschieben will, usw.

Variation kommt da eigentlich nur über signifikante Wechsel der Spielphase rein:

a) Taktisch:

Wenn das 1 gg. 1 in Phasen über Kommandos „ausgelöst“ (und dann entsprechend auch wieder „abgesagt“) wird und stattdessen situativ zur Entlastung auf Verteidigung in Struktur und Raum (partiell oder über den gesamten Platz, da werden auch gerne „Spielergruppen“ definiert und unterschiedlich angewiesen) gewechselt wird, dann kann es natürlich auch wieder Feldbereiche und Phasen geben in denen übernommen werden kann. Bei uns hatte Lieberknecht in der Winterpause angekündigt in diesem Sinne phasenweise mit Struktur im tiefen Block zu operieren (vermute mal das war die Konsequenz aus der verdaddelten Belastungssteuerung im Herbst).

b) Mit Spielphasenwechsel (also dem „Umschalten“ nach Ballwechsel, im Falle des 1 gg. 1 logischerweise im hier besprochenen Kontext nach Ballverlust) muss natürlich definiert sein, nach welchem Prinzip ich wieder ins 1 gegen 1 gehe. Einfach gesagt: Wenn mein Team den Ball hat und schnell nach vorne spielt will ich ja den Teufel ( :teufel2: ) tun und über den Platz in Zuordnung bleiben (also die Gegenspieler an den eigenen Spielern haben). Vielmehr wird in der Regel ein Ansatz für das Spiel mit Ball gewählt (im Gegensatz zu uns setzen die Bayern da auf Positionsspiel im Raum, also genau das was immer noch oft auch für Teams wie Paderborn, Elversberg oder Magdeburg — die das im Ideal heute mit Struktur und möglichst schnell spielen — fälschlicherweise in 2010er-Terminologie als „Ballbesitzfußball“ bezeichnet wird), bei uns ist das bei Ballgewinn ab dem mittleren Drittel der direkte Ball in die Spitze, bei sehr tiefen Ballgewinnen (z.B. wenn der Gegner — wie Darmstadt es getan hat um uns eben nicht unsere Lieblingssituationen zu geben — selbst hohe Bälle schlägt die wir dann hinten festmachen) gewissermaßen „mit Bande“ schnell auf die Schiene oder einen der äußeren Innenverteidiger und von dort pronto diagonal ins letzte Drittel. Damit das klappt gibt es jeweils klare Absprachen wie hoch und in welcher Besetzung bei unserem Angriff die letzte Verteidigungslinie steht, wer davor mit im defensiven Block absichert (zusammen ist das dann die „Restverteidigung“) und wer direkt im und am Strafraum für Alarm sorgen darf (diese Spieler sprinten bei uns entsprechend mit der Balleroberung schon sofort in die höchste Linie, d.h. auf Höhe der gegnerischen Abwehrlinie — deshalb macht Sahin — bei uns mit Ball je nach Gegner mal in der Mittelfeld-Fraktion der Restverteidigung und mal im Team Attacke — im Mittelfeld mit Ball mehr oder weniger alles allein, deshalb fallen Skyttää — immer Abteilung Attacke — im Aufbau generell und Ritter — fast immer Abteilung Attacke — in der Regel für sowas wie Spielaufbau komplett aus. Um aber zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Mit Ende unseres Angriffs müssen wir selbstverständlich immer wieder zurück ins 1 gg. 1 finden (hier kann man natürlich verschiedene Prinzipien definieren, aber alles andere als „finde Deinen Mann“ beraubt den Ansatz seiner Stärken, weil es dem Gegner Spielchen eröffnet das 1 gg. 1 zu brechen, s. oben). Hier ist natürlich in der „reinen Lehre“, bei aller — im schönen Sinne — taktischen Simplizität des modernen Mann gg. Mann die eine, große Schwachstelle; bei uns: Wenn wir mit Ball unsere Schienenspieler nicht Minimum auf Höhe Mittellinie mitziehen (wenn der Gegner tief verteidigt stehen sie sogar deutlich höher) geht bei uns nach vorne gar nix. Hier haben Wagner und Kohfeldt beide einen ganz einfachen Kniff gezogen: Deren offensive Außen (vereinfacht; eigentlich primär die Spieler die wir mit Haas — Elversberg — bzw. Joly — Darmstadt — defensiv „gematched“ haben) haben bei unseren „Ballbesitzphasen“ ( :p ) den recht weiten Raum außen an den Rändern unserer Abwehrreihe — die muss halbwegs dicht stehen um schnelle Konter-Durchbrüche im Zentrum zu vermeiden, was bei der 3er-Kette Räume außen öffnet — gehalten; sobald wir den Ball verloren haben war die Anweisung den Ball so schnell wie möglich zu diesen Spielern in diesem Raum zu spielen. So hätte uns Elversberg mit mehr Effizienz schon in Halbzeit 1 den Stecker ziehen können, Darmstadt hat dazu (klar, auch weil Joly dann mit Tempo nur noch die Haxen trifft) keine 2 Minuten gebraucht.



Abgesehen von diesen Situationen wird im 1 gegen 1 über den ganzen Platz idealerweise nicht übergeben — sonst würde alles was durch diesen Ansatz gewonnen werden soll (das Negieren taktischer Skills in der Umsetzung von Positionierung im Raum und komplexer „wenn -> dann“-Regeln und ersetzen dieser Skills durch brachiale Intensität und — oft vergessen — überlegene Technik) wieder verloren gehen. Überspitzt gesagt: Dann kann ich es gleich lassen.

So wie ich das sehe gehen wir das auch entsprechend an — ich bin da aber absolut bei @OttiFeldhagel: Wir schaffen es in der Regel nicht, bei uns laufen die 1 gg. 1-Phasen schon seit gut 3 Monaten darauf hinaus hinten anfällig und vorne konfus zu agieren.

Insofern müsste es längere Phasen mit Struktur geben um die Kategorie „Stellungsspiel“ für Joly — und andere — überhaupt bewerten zu können. Asta würde da genauso agieren (müssen) wenn er offensiv helfen soll. Im 1 gg. 1 ist die Kardinalsünde sich im Mannschaftsgefüge gegen den Ball vom Gegenspieler abhängen, legen, usw. zu lassen — also den Zugriff den man schon hatte zu verlieren. Stellungsspiel ist (wenn man es richtig macht) in den 1 gg. 1-Phasen gegen den Ball einfach nicht mehr relevant.

Hoffen wir dass es besser wird — dass es dafür meiner Meinung nach einer grundlegenden Änderung mindestens im Spiel mit Ball bedarf habe ich schon vor dem Hinspiel gegen Darmstadt geschrieben, daran hat sich für mich nichts geändert (eher im Gegenteil). Aber da kann ich natürlich falsch liegen. Time will tell.

Auf 3 Punkte in Münster :teufel2:
MarcoReichGott
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Beitrag von MarcoReichGott »

Ktown2Xberg hat geschrieben: 18.02.2026, 23:17 Bei uns hatte Lieberknecht in der Winterpause angekündigt in diesem Sinne phasenweise mit Struktur im tiefen Block zu operieren (vermute mal das war die Konsequenz aus der verdaddelten Belastungssteuerung im Herbst).
Das ist falsch. Lieberknecht hat schon sehr früh erklärt, dass wir grundsätzlich zwei verschiedene Verteidigungshöhen haben. Es ist auch eigentlich sehr leicht zu sehen, dass wir in der tieferen Verteidigungshöhe kein Mann gegen Mann Pressing spielen.
Yogi
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Beitrag von Yogi »

Oktober1973 hat geschrieben: 18.02.2026, 21:39 Da greift halt der old school Spruch der alten Trainer bis in die Kreisklasse runter...immer noch mit ner gewissen Berechtigung: " Lass den Ball laufen, der hat mehr Luft als Du..." :lol: und das können Elversberg und Darmstadt....
den Spruch kenne ich auch noch :lol:
und wenn wir gerade dabei sind, mein Lieblingsspruch war :
Wenn es weh tut ,hast du was falsch gemacht :lol: herrlich und so wahr
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Beitrag von diago »

@Ktown2Xberg
Ich versuche in Münster mal genauer darauf zu achten ob oder wie übergeben wird.
MarcoReichGott
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Beitrag von MarcoReichGott »

Um mal ein einfaches Beispiel zu nennen: Gegen Elversberg war Robinson sehr stark auf Conté fokussiert. Das ist halt sehr schnell aufgefallen, weil es eben von unserem sonstigen Vorgehen abgewichen ist.

Wenn wir tief stehen hat die 5er Kette + die beiden 6er eine recht deutliche Raumaufteilung - wobei die zuletzt halt einfach richtig schlecht umgesetzt war...
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Beitrag von Kitzmann-Übersteiger »

@Ktown2Xberg und Otti Feldhagel
Vielen Dank für eure Beiträge. Ich bilde mir ein, ein Fußballspiel oberflächlich ganz gut beurteilen zu können. Aber, wenn ich eure Beiträge lese, merke ich, dass ich an den Details anscheinend noch zu arbeiten habe. :)

Spässle: Bei Ktown2Xberg meine ich fast, er wäre der Psychologe (denn da würde ich ihn von der Ausildung her verorten...) im Trainerstab von Union oder Hertha, der nebenbei in jeder Taktik-Besprechung fleißig mitlernt. Normal ist das jedenfalls nicht, was du da von dir gibst. Und das meine ich durchweg positiv.
Schulbu_1900
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Beitrag von Schulbu_1900 »

Laut Rheinpfalz hat Emreli stark mittrainiert, genaueres wird man hoffentlich in der Pressekonferenz erfahren. Meine Interpretation ist, es wäre durchaus möglich das Emreli zumindest im Kader steht. Man klammert sich im Sturm ja an jeden Strohhalm in diesen Zeiten.... :nachdenklich:
Wir wären zumindest dadurch etwas unberechenbarer....
Alles Gute Mahir :teufel2:
PS: Gute Diskussion der Taktik freaks...
Ich bin da aufgewachsen, da rutscht man automatisch rein, wenn man die Stimmung mitbekommt, weil es was großes ist, das ist Tradition.....jetzt bin ich irgendwo anders...
M.Klose Nov.24

"Putin du A.....loch !!"
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Otti Feldhagel
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Beitrag von Otti Feldhagel »

@ Kitzmann-Übersteiger
Danke für die netten Worte, die ich aber eindeutig an Schreiber wie Ktown, MRG, die Lauter-Fahne oder auch an Dich weitergeben würde.
Ich bin kein Experte, kann Spiele nur recht oberflächlich und in meiner persönlichen.Gesamtwahrnehmung beschreiben.
Ich schaue aber auch abseits unseres FCK viel Fußball und bilde mir schon ein grob beurteilen zu können, ob unser Grundgerüst im Ligavergleich konkurrenzfähig ist oder nicht.
Aber ich würde nie behaupten, die eine Wahrheit zu kennen (die es ohnehin nicht gibt).
Ktown2Xberg
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Beitrag von Ktown2Xberg »

@MRG:

In der von Dir zitierten Passage geht es doch um den phasenweisen Wechsel auf Verteidigung in Struktur und Raum (s. direkt vor Deinem Zitat). Insofern: Genau, in der „tiefer Block“ Spielphase spielen wir nicht Mann gg. Mann.


@Kitzmann-Übersteiger:

Merci! Die Realität ist wie immer etwas unspektakulärer, aber das Szenario das Du beschreibst wäre schon ziemlich traumhaft (wenn auch für diesen einen speziellen Fall dann deutlich lieber 600km weiter südwestlich :wink: :teufel2: ).
DonSchorle
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Beitrag von DonSchorle »

Es ist echt erfrischend wie hier diskutiert und analysiert wird. Kann mich den bisherigen Komplimenten (von @ Kitzmann-Übersteiger) nur anschließen, da ich mich auch eher als oberflächlichen Taktikversteher einordnen würde. Gerne weiter so und vielleicht schneidet sich der ein oder andere Nörgler mal eine Scheibe ab.
Ich bin auf jeden Fall auf die nächste Analysen gespannt. Falls jemand noch tiefer einsteigen will, da würd ich die verlinkten Videos aus dem Taktik-Nachlese-Thread nach dem Darmstadt-Spiel (von Lautern-Fahne » Montag 9. Februar 2026, 02:56) empfehlen.
:teufel2: Betze WACKER WACKER! :teufel2:
MarcoReichGott
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Beitrag von MarcoReichGott »

Ktown2Xberg hat geschrieben: 19.02.2026, 10:32 @MRG:

In der von Dir zitierten Passage geht es doch um den phasenweisen Wechsel auf Verteidigung in Struktur und Raum (s. direkt vor Deinem Zitat). Insofern: Genau, in der „tiefer Block“ Spielphase spielen wir nicht Mann gg. Mann.
Ich versteh ehrlich gesagt deinen Standpunkt überhaupt nicht mehr. Du bist seit Wochen - auch in diesem Thread - mantraartig deine Beobachtung am wiedergeben wir würden dogmatisch ein Manndeckungs-Pressing über den ganzen Platz spielen. Wie das mit deinen neuen Ausführungen zusammen passt ist mir alles inzwischen völlig unklar.

Lieberknecht hat von Anfang an davon gesprochen, dass wir zwei - gedachte - Verteidigungslinien haben. Das ist natürlich keine Parallelverschiebung, sondern es bringt eigene taktische Komponenten mit. Stehen wir hoch, dann spielen wir bei Ballverlusten sehr mannorientiert. Insbesonde unsere Innenverteidiger müssen hier häufig in 1vs1 Duelle, was Lieberknecht aber mehrfach bestätigt hat, dass er hier kein Problem sieht und wir in Umschaltssituation auf diese Art kaum Tore bekommen würden. Kommen wir aber nicht in die Zweikämpfe weiter vorne rein, dann entstehen natürlich sehr schnell Lücken auf den Außenbahnen und zwischen unserer 3er Kette und den 6ern.

Gegen ELversberg war das extrem, weil neben den Innenverteidigern auch Robinson als zweiter 6er sich direkt bei gegnerischem Ballbesitz zu Conté orientiert hat. So hat man zwar Conté erfolgreich aus dem Spiel genommen, aber die riesigen Lücken in der Rückwärtsbewegung haben Elversberg dann große Torchancen ermöglicht.

Normalerweise ist unsere Resabsicherung aber besser, weil auch unsere 6er schon nicht so dogmatisch rein am Mann bleiben, wenn der Gegner in gefährliche Umschaltsituationen kommt..

Stehen wir hingegen in tiefer Verteidigungslinie dann müssen wir natürlich auf einen Ansatz übergehen, der stärker in Raumaufteilungen denkt - alles andere ist ja überhaupt nicht denkbar im modernern Fußball, wo der Gegner eben auch positionelle Variabilität mitbringt. Zumindest unserer (dann) 5er Kette und die beiden 6er haben eine recht klare Raumaufteilung.

Nun müssen wir nicht darüber reden, dass das aktuell alles nicht gut funktioniert. Die Raumaufteilung und Übergabe der Spieler, wenn wir tief stehen ist nicht gut. Mir ist hier auch viel zu wenig Druck auf den ballführenden Spieler, was insbesondere auch daran liegt, dass mir die Rolle der 3 offensiven Spieler teilweise unklar. Auch der Übergang zwischen einer höheren und tieferen Verteidigungsreihe ist in meinen Augen gerade ziemlich holprig.

Ich kann nach wie vor völlig verstehen, wenn du dir eine grundsätzlich andere Ausrichtung wünschen würdest. Eine stärker raumorientierte Spielweise bei hohem Pressing hat nunmal unbestreitbar den Vorteil, dass du mehr Spieler im Ballbesitz nahen Raum hast und diese bei Ballegewinnen auch noch weiter vom Gegner wegstehen. Du hast eine viel höhere Wahrscheinlichkeit einen freien Mitspieler in deiner Nähe zu finden. Im mannorientierem Ansatz musst du nunmal riskantere Pässe spielen, wenn du Raumgewinn erzeugen willst - der Ball ist dann häufiger wieder sehr schnell weg. Dafür hast du aber eben auch sehr viele Ballgewinne in gefährlichen Zonen.

Wo ich aber absolut nicht bei dir bin ist die Vehemenz mit der du inzwischen fast jeden Fehler auf das System an sich zurückführst - und damit gleichzeitig natürlich unterstellst Lieberknecht wäre komplett taktisch ungebildet und stur und würde irgendetwas absolut Unsinniges spielen lassen.

Wir haben in den letzten Spielen eine Vielzahl von Abstimmungsproblemen, individuellen Fehlern oder auch vergeben Großchancen gesehen, die in Situationen enstanden sind, die völlig unabhängig von der grundsätzlichen taktischen Ausrichtung erklärbar sind, z.B. durch fehlende Eingespieltheit, Unerfahrenheit auf dem Niveau oder auch schlichtweg einem generellen psychischen Tief, aus dem man sich wieder herausarbeiten muss (Und das waren schon eine Reihe von Nackenschlägen mit dem 2:2 auf Schalke, der Verletzung von Prtajin und der roten Karte für Robinson, die man erstmal auch wegstecken muss - die Aufstiegsträume sind dadurch ja quasi beendet worden)
Ktown2Xberg
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Beitrag von Ktown2Xberg »

Ganz ehrlich:

Und ich verstehe nicht was Du nicht verstehst. Nicht böse gemeint, muss ich ja auch nicht 🤷🏻‍♂️

Wir haben keine hohe Verteidigungslinie, hoch gehen wir auf den Mann. Wenn wir Mann gegen Mann gehen gibt‘s hinten auch keine Linie. Linie gibt es wenn wir tief im Raum verteidigen hinten, das muss dann aber länger sein, man kann ja nicht alle paar Sekunden switchen sonst kriegst Du ein Problem mit den Übergängen. Aber ist eigentlich auch egal, ich hab gar keine Lust daraus jetzt so einen Besserwisser-Contest zu machen.

Was Deine Interpretation (?) meiner Aussagen zu Lieberknecht angeht: Ja, ich halte ihn für stur (ist natürlich auch eine Berufskrankheit) und glaube dass er (auf Ebene der Grundzüge — in den Details ist er megapragmatisch) sehr dogmatisch an etwas festhält was nicht funktioniert. Wie Du darauf kommst dass ich ihm unterstellen würde er wäre „taktisch ungebildet“ oder so bleibt Dein Geheimnis.

Schau Dir einfach Deine letzten beiden Reaktionen auf meine Beiträge an: Erst das gute alte „finde den Fehler“ anstatt inhaltlicher Auseinandersetzung, dann eine lange Tirade was wir Deiner Meinung machen plus ein bisschen Phantasie was ich so angeblich zu Lieberknecht denke. Ohne jegliche Anpannung: Ich bin nicht mehr 20 und erlaube mir auf Basis unserer Interaktion zu schließen dass Du entweder ein Problem mit meiner Haltung zu Lieberknecht (bzw. dem was Du dafür hältst) oder mit mir hast (auch okay, wie gesagt, ich bin mittlerweile etwas älter und weiß auch womit ich ggf. nerven kann). Wie gesagt: Wenn‘s so ist — ganz entspannt, kommt vor. Aber ich finde nicht dass das eine sinnvolle Form des Austauschs ist.

Dir ne gute Woche, auf 3 Punkte am Wochenende — und bis demnächst in diesem Theater.
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