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22. Spieltag: FCK-Fürth | Knapper Sieg dank Sahin: FCK gewinnt mit 1:0 gegen Fürth

Alles rund um die Spiele des 1. FC Kaiserslautern.
BernddasBrot2
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Beitrag von BernddasBrot2 »

@ultra...
Das ist nicht dein Ernst, schweigend nach Hause gehen?
In der Saison kannst du die Spiele, in der ansehnlicher Fußball gespielt wurde an einer Hand abzählen, für die Gurkenspiele brauchst du schon mindestens zwei Hände.
Saisonübergreifend fällt die Truppe nach einem "guten" Spiel in unerklärliche Löcher hinein.
Vielleicht überschätzen sich da einige der Protagonisten und schalten dann drei Gänge zurück?
Meinen Unmut diesen Typen dann durch SCHWEIGEN zu zeigen wird nichts an deren Einstellung ändern, im Gegenteil, die fühlen sich noch bestätigt.
Dieser Scheiss ist ja stellenweise nicht zu ertragen und dann gestehe ich jedem Zuschauer zu sich zu äußern und dazu gehören eben auch mal Pfiffe für grottige Leistungen.
Was nicht dazugehört sind Hasstiraden, da gehe ich d'accord.
Wozu die An- und Aussprache geführt hat unter der Woche hat man ja gesehen, weder TL, Trainerstab noch Kicker haben sich am Wochenende zu einer guten Leistung aufraffen können.
Früher sagte man, der Fisch stinkt vom Kopf her, heute heißt es Mund abbutze und weiter gehts, erbärmlich.
... und wenn du glaubst es könnte nicht schlimmer werden, lass mal TH machen, der zeigt DIR wie es noch schlimmer werden wird.
HintenLinks
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Beitrag von HintenLinks »

Ich schmeiß mal eine Frage in den Raum:
Darf man überhaupt seine Mannschaft auspfeifen?
Ich war am Samstag nicht oben, musste Arbeiten.

Vom Prinzip her wird die Mannschaft auch nach Niederlagen beklatscht und bei Siegen auch.

Die Auspfeiferei war echt schon schlimmer. Es ist wohl so das man bei Fußball in niedrigen Klassen auch mal was reinrufen kann wie Z.B. Spiel mal dein Ball sauber. Das geht im Stadion nicht und so denke ich mal, versucht es mancher Zuschauer übers Pfeifen.

Ich finde auch nicht alles Sahne. Ich kann der Mannschaft, Trainer, Vorstand aber nur raten zusammen zu halten und die Saison sauber zu Ende zu spielen.

Zur Zeit sind die FCK Fans eben verschiedener Meinung was die Leistung der Mannschaft und den Trainer betrifft. Das sehe ich selbst in unserer Gruppe. Ich nehme die Situation grade hin, fahre hoch wenn es die Zeit erlaubt und fertig ab.
Wir wollen die ersten 4 Rückrundenspiele gewinnen (Torsten Lieberknecht). Ist genauso Aussichtslos wie das die SPD die absolute Mehrheit erreicht.
Teamgeist
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Beitrag von Teamgeist »

Die überwiegende Anzahl an Spielen in dieser Saison waren durch einen eher unansehnlichen Fußball gekennzeichnet. Nun kann man die Meinung vertreten, dass es nur erfolgreichen und erfolglosen Fußball gibt, und es keine Rolle spielt, welche Art Fußball dazu jeweils führt. Bei uns sehen die Fakten doch aber so aus:

1. Der gebotene Fußball selbst ist größtenteils unansehnlich UND führt nicht zu durchgreifendem Erfolg.
2. Das System von TL ist kein System zu haben. Bälle müssen irgendwie nach vorne, dort hält sich vielleicht jemand auf, der damit etwas anfangen kann. Er selbst sagt ja auch immer wieder, er lasse variabel spielen, ein Grundsystem besitzt er nicht.
3. Dass wir trotz des Mangels an Spielkultur momentan auf Platz 7 stehen, ist der teilweise vorhandenen individuellen Klasse zuzuschreiben (Skyttä, Prtaijn, zuletzt auch Sahin).
4. Die vorhandene individuelle Klasse im Kader wird durch ein nicht vorhandenes System in keinster Weise zu einem perfektioniertem Ensemble geformt - das Potenzial wird in hohem Maße einfach liegen gelassen.
5. Andere Teams sind uns bzgl Spielkultur und Spielintelligenz weit überlegen - die Lücke ist groß und mit den gezeigten Mitteln nicht zu schließen.

So sehr ich es ihm wünschen würde, lege ich mich fest: einen Aufstieg in die 1. Liga wird es für den 1.FCK mit TL nie geben.
Miggeblädsch
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Beitrag von Miggeblädsch »

Ktown2Xberg hat geschrieben: 15.02.2026, 17:16 Auch auf die Gefahr hin pathetisch zu klingen:

Da stehen Menschen auf dem Platz — und Menschen sind keine Computer, wir haben eine vollkommen andere neuro-biologische „Energetik“ (Emotionen, Motivation).

Ich will nicht wieder Romane schreiben, die Positionen sind mittlerweile ja klar, der Rest ist jetzt der Lauf der Geschichte (a.k.a. Rückrunde), deshalb nur kurz:

Aus meiner (klar, persönlichen/subjektiven) Sicht ist es mittlerweile einfach nur noch (auf eine sehr fröstelnde Art) faszinierend wie weit viele von uns bereit sind zu gehen um eine ganz simple Dynamik zu verdrängen. Da ist ein Kader in den wir in den letzten 8-9 Monaten soviel Geld stecken konnten wie (bestenfalls) das letzte Mal irgendwo zwischen 2012 und 2014 plötzlich einfach nicht zu mehr in der Lage. Da werden Spielern die von Aufstieg über erfolgreichen Abstiegskampf bis diverser internationaler Abenteuer alles mögliche mitgemacht haben plötzlich Nervenschwäche und Mentalitätsprobleme angedichtet. Da ist immer der der gerade fehlt der Grund warum es diese Woche sche*ße aussah (letzte Woche war Robinsons Ausfall zu viel, gestern war der wacklig da kann das Mittelfeld natürlich ohne Kunze nix). Alle werden kleingeredet (Sirch hätte uns am Deadline Day um in Haar in Liga 1 verlassen, plötzlich ist er ein „Newbie“ von dem man ja nach 40 Profispielen nix erwarten kann).

Für mich ist die Entwicklung ganz simpel: Du kannst Menschen letztlich nicht mit Drohungen, nicht mit Gehalt, nicht mit „Schaka“-Gedöns motivieren — all das nutzt sich schnell ab. Wir funktionieren allein über intrinsische Motivation („Bock“), alle Gegenbehauptungen sind bloße autoritäre Fantasien von Kontrolle. Wir haben jetzt innerhalb von wenigen Monaten (nach Hertha im Pokal, nach Darmstadt) zweimal die große Aussprache gesucht, auch wenn das hier immer anders eingeordnet wurde („die Mannschaft muss Ihre Einstellung ändern“) wurde beide Male hochoffiziell von unseren Verantwortungsträgern betont dass auch und vor allem die Mannschaft Kritik gegenüber ihrem Chef äußern durfte — und trotz allem Gerede wird aktuell bei uns am Ende immer noch gegessen was auf den Tisch kommt (*für größeres Lesevergnügen fügen Sie Dampfnudelwitze bitte hier ein*}.

Egal was besprochen wird, Lieberknecht will sich und allen anderen beweisen dass sein Weg zur Sonne führt, koste es was es wolle. Das ist eben der Nachteil in Metiers die hochkompetitive Persönlichkeitsstrukturen begünstigen. Da starten viele als Messias und landen als Irrläufer.

Die Jungs haben monatelang mitgezogen, egal was passiert und wie oft sie frustriert, blamiert usw vom Platz gehen, es ändert sich nix. Das hat jegliche Begeisterung („Energie“ im Spiel) gekillt — und dass wir die nicht haben killt mittlerweile auch die Emotionen auf der Tribüne. Ist ansteckend, wie ein Virus (Upside: funktioniert im Positiven genauso).

Wenn Lieberknecht nichts grundlegend ändert wird das noch ein paar Wochen Siechtum geben bis es nicht mehr zu ignorieren ist. Ich wünsche ihm und uns nichts mehr als dass er es in sich findet mit statt gegen seine Jungs zu arbeiten ...
Genau das sind auch meine Gedanken. Diese Gedanken beschäftigen mich seit der "großen Aussprache" unter allen Beteiligten. Bedeutet: auch die Spieler hatten einiges auf dem Herzen, was ihnen nicht passt. Das wurde komischerweise gar nicht groß thematisiert. Thematisiert wurden Dinge wie die richtige Einstellung, Betze-Mentalität, das unbedingte Wollen des Erfolges, noch mehr Lauf-und Kampfbereitschaft usw, also alles Themen, die sicherlich Trainer und sportliche Leitung auf die Agenda gebracht haben dürften.

Jetzt stelle ich mir aber schon auch die Frage, welche Themen denn den Spielern am Herzen gelegen haben. Was gab es aus deren Sicht zu bemängeln? Darüber wurde kein einziges Wort verloren. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es um die Farbe der Teelichter, eine neue Deko in der Kabine oder die Auswahl einer neuen Mineralwassersorte ging. Ich kann mir aber sehr wohl vorstellen, dass die Mannschaft versucht hat darzulegen, dass es schwierig für die Spieler ist, in jedem Spiel quasi 150% geben zu können, immer mit brillanten Einzelaktionen glänzen zu müssen und sie sich Strukturen bzw. Abläufe wünschen, die auch ohne 90 Minuten Chaos, Stress und völlige Verausgabung funktionieren können. Paradebeispiel ist hier unser "Aufbauspiel" von hinten heraus. Wir haben nämlich keines. Die Frage, ob sowas gar nicht erst trainiert wird (Zeitverschwendung, wir wollen schnell nach vorne und hoffen auf den 2.Ball) oder ob unsere Abwehrspieler tatsächlich individuell so dermaßen schlecht sind, dass ein anständiger Spielaufbau mit flachen Pässen nach vorne gar nicht erst möglich ist, steht im Raum. Kann ich mir mit Leuten wie Sirch und Sahin aber eigentlich nicht vorstellen.

Wie auch immer: Von dem, was die Spieler zu sagen hatten, hat man nichts erwähnt, und das ist für mich ehrlich gesagt kein gutes Zeichen. Und das, was ich am Samstag auf dem Platz gesehen habe, diente wahrlich nicht dazu, mich zu beruhigen.

Nicht nur der Trainer darf Erwartungen an seine Spieler haben, auch Spieler haben gewisse Erwartungen an den Trainer und brauchen sichere Strukturen, die es ihnen ermöglichen, ein Spiel auch mal zu dominieren, ohne immer über die Leistungsgrenze hinauszugehen. Erschöpfung, häufige Verletzungen und Unsicherheit ist die Folge. Und wenn dann auch noch (wie nach dem Darmstadtspiel) die Spieler als alleinige Sündenböcke auf die Lichtung gestellt werden, entsteht Frust im Kader und Unsicherheit auf dem Platz.

Unser Trainer ist jetzt gefordert, sich selbst zu hinterfragen und sich zu überlegen, was er noch mehr für die Mannschaft geben kann, was er den Spielern an zusätzlichen Hilfsmitteln an die Hand geben kann.

Das am Samstag war für mich bereits ein Alarmsignal und ich hoffe, dass Lieberknecht seinen Kader nicht verliert.

Nach Münster sind wir schlauer.
Jetzt geht's los :teufel2:
Hessischer Aussenposten
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Beitrag von Hessischer Aussenposten »

War am Samstag im Stadion und konnte von meinem DK-Platz in Block 2.1 Nähe Mittellinie wieder einmal gut beobachten, dass wir einfach keinen Spieler haben, der beim eigenen Spielaufbau von hinten im ZENTRUM kurz kommt UND es dann schafft, OHNE ZU GROSSEN DRUCK aufzudrehen. Der fehlt uns schlicht. Sahin versucht es ab und zu und schafft es noch am ehesten, aber dann werden die Wege nach vorne in den 8er- bzw. 10er-Raum über 90 Minuten schon sehr weit.

Und dadurch kommen wir selten bis nie mit hoher Ballkontrolle ins mittlere Drittel, sondern müssen versuchen, das mittlere Drittel mit einem Flugball oder über außen im 1 gegen 1 zu überspielen, um überhaupt mal "geordnet" ins letzte Drittel zu kommen.

Wenn dann der Gegner die langen Bälle gut verteidigt und/oder die Außenbahnen gut zustellt/doppelt (was gegen Haas und Joly jetzt auch keine unlösbare Aufgabe ist), sieht das Spiel mit Ball bei uns schon sehr unstrukturiert und planlos aus.

Das ist in der 2. Liga aber kein seltenes Problem, das neben uns viele Mannschaften haben, außer vielleicht Hannover, Magdeburg und Elversberg. Nicht ohne Grund sieht deren Spiel von außen betrachtet besser und strukturierter aus.
Gruß vom HAP
"... Von dem Angebot (von Preston North End) hätte ich damals halb Vogelbach kaufen können. ... Ich weiß, das versteht heute niemand, dass ich nicht gewechselt habe. Aber ich hätte sogar Geld gezahlt, um in Kaiserslautern spielen zu dürfen." (FCK-Legende Horst Eckel)
Yogi
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Beitrag von Yogi »

@ Migge

ich hatte schon gegen Darmstadt den Eindruck dass einige Spieler nicht mehr zu dem stehen was TL spielen lässt. ( Kann er überhaupt was anderes? )
Wie schon einer geschrieben hat , es geht auch darum BOCK zu haben. den hast du aber nur wenn du zu der Spielweise stehst was der Coach vorgibt. Und das tust du wiederum nur dann wenn du auch erfolgreich bist.
Und da meine ich kein Not gegen Elend gekicke mit einem glücklichen 1:0 Sieg gegen den Tabellenletzten. Zumal der großteil der Saison spielerisch enttäuschend ist.
Das was Fans sehen und denken , denken die Profis doch auch. Wenn einer ehrliche Antworten zu Samstag gibt , wird wohl kein Spieler mit der Art und Weise wie das Spiel gelaufen ist zufrieden sein. Dann versteckt man sich halt hinter dem glücklichen 1:0 Sieg und den gewonnenen 3 Punkten.
Ich habe das Gefühl dass Teile der Mannschaft keine Lust mehr auf das System TL haben.
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Thomas
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Beitrag von Thomas »

Neu auf DBB: Matchwinner Sahin: Die FCK-Noten zum Arbeitssieg gegen Fürth

Die Einzelkritik zum Heimsieg gegen Fürth: Aus einer verunsicherten FCK-Mannschaft ragt Semih Sahin heraus. Zwei Innenverteidiger schreiben ebenfalls positive Geschichten, ein anderer eine deutlich negative. weiterlesen ...
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
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Beitrag von Ereborn »

Miggeblädsch hat geschrieben: 16.02.2026, 10:13
Genau das sind auch meine Gedanken. Diese Gedanken beschäftigen mich seit der "großen Aussprache" unter allen Beteiligten. Bedeutet: auch die Spieler hatten einiges auf dem Herzen, was ihnen nicht passt. Das wurde komischerweise gar nicht groß thematisiert.
Ich denke, intern und bei der Aussprache wurde das sicher thematisiert, aber sowas kommt dann nicht an die Öffentlichkeit, weil sowas auch direkt von den Medien aufgegriffen wird und der Trainer damit schon direkt als angezählt gilt. Ich kann mir aber trotzdem denken, dass man auch der Mannschaft zugehört hat und berechtigte und konstruktive Kritik dann auch mitgenommen hat.
Wissen können wir das aber natürlich nicht.
Miggeblädsch hat geschrieben: 16.02.2026, 10:13 Ich kann mir aber sehr wohl vorstellen, dass die Mannschaft versucht hat darzulegen, dass es schwierig für die Spieler ist, in jedem Spiel quasi 150% geben zu können, immer mit brillanten Einzelaktionen glänzen zu müssen und sie sich Strukturen bzw. Abläufe wünschen, die auch ohne 90 Minuten Chaos, Stress und völlige Verausgabung funktionieren können.
Das ist aus meiner Sicht auch, was die Spieler kritisiert haben könnten. Wir haben technisch gute Spieler, Sirch, Sahin, Ritter, Skyttä könnten hier sicherlich eine spielerisch starke Achse bilden, auch Kim oder Rasmussen, der dafür extra geholt wurde, traue ich ein sauberes Passspiel von hinten durch das Mittelfeld zu.

Ich kann die Taktik trotzdem nachvollziehen und sehe auch im Gegensatz zu einigen den Sinn dahinter. Aber die Spielweise von TL ist extrem kraftraubend. Ich denke, wir haben alle zur Mitte der Hinrunde wohlwollend festgestellt, dass sich die Kondition der Spieler verbessert zu haben scheint, dass wir gegen Ende der Spiele nicht mehr so ins Schwimmen geraten sind.

Aber in jedem Spiel ans körperliche Limit gehen zu müssen - damit ist der Körper irgendwann nur noch in der Überlast und damit wundert es dann auch nicht, dass wir so viele Muskelverletzungen haben. Ruhige Spielphasen bei uns, bei der man einfach ein sauberes Passpiel sieht und damit Kraft spart, kommen immer noch sehr selten vor. Stattdessen aber regelmässig in Vollsprints gehen zu müssen, schädigt die Muskelfasern. Gegen Ende der Vorrunde hatte man dann auch das Gefühl, die Mannschaft braucht jetzt dringend die Winterpause. Diese war auch recht kurz, die ersten Spiele danach zeigten aber wieder eine deutlich bessere Mannschaftsleistung. Jetzt zum 4. und 5. Spiel scheint diese Erholung aber schon wieder aufgebraucht zu sein.
Miggeblädsch hat geschrieben: 16.02.2026, 10:13 Wie auch immer: Von dem, was die Spieler zu sagen hatten, hat man nichts erwähnt, und das ist für mich ehrlich gesagt kein gutes Zeichen. Und das, was ich am Samstag auf dem Platz gesehen habe, diente wahrlich nicht dazu, mich zu beruhigen.
..
Das am Samstag war für mich bereits ein Alarmsignal und ich hoffe, dass Lieberknecht seinen Kader nicht verliert.
Auch für mich waren am Samstag einige Alarmsignale zu sehen. Für mich waren da einige Fehlpässe drin, die den Eindruck hinterlassen haben "Ok, ich spiele nach vorne, wie der Trainer verlangt, auch wenn es keinen Sinn macht und ich keinen Abnehmer sehen kann." Aber lieber so, als versuchen zu kombinieren, wenn die Mitspieler damit eh nicht rechnen, weil es nicht verlangt ist.
Und dann kommen auch Bälle nach vorne raus, denen jegliche Überzeugung fehlt.
__

Im Vorfeld der Partie hatte ich angedeutet, wie ich Fürth taktisch angehen würde. Gerade in deren Partie zuvor gegen Magdeburg waren deren Probleme in der Abwehr deutlich zu erkennen. Pässe über die außen, flache Hereingaben an die Strafraumgrenze, von dort den Abschluss suchen, möglichst flache Schüsse ins Eck. Oder Steckpässe durch die Mitte.
Spezialisten, deren Stärke genau das gewesen wäre, hatten wir auf dem Platz. Es ist kein Zufall, dass Sahin ein gutes Spiel gemacht hat, aber auch Ritter oder Skyttä hätten bei der Spielweise deutlich besser ihre Stärken zeigen können. Die Steckpässe auf Bassette haben manchmal funktioniert, kamen aber zu selten.
Aus meiner Sicht war unsere Spielweise, mit den hohen Bällen genau falsch gegen Fürth, da gerade hohe Bälle eher zu deren Stärken gehören.

Apropos Bassette: Steckpässe sind genau das, wie man ihn gut in Szene setzen kann, hohe Flanken scheinen weniger sein Ding zu sein. Allerdings ist Bassette ein Linksfuß. Ein Steckpass auf ihn auf die halblinke Position bedeutet, dass er von link mit Links abschließt - und der Ball sich dann aber rausdreht. Sehr gut zu sehen, bei der einen Torchance von ihm, als er alleine auf Prüfrock zulief. Hätte er da mit links den Außenrist genommen, hätte sich der Ball ins Tor gedreht. Er nimmt den Innenrist und der Ball dreht sich stattdessen raus. Offenbar kann er mit Rechts nicht so gut und offenbar ist auch der Außenrist-Schuss nicht in seinem Repertoire. Dann sollte man ihn aber auch eher von halbrechts kommen lassen, damit er seinen starken linken Fuß richtig einsetzen kann.


Zusammengefasst - das 1:0 am Samstag war zwar vom Ergebnis her gut, aber ich denke man konnte trotzdem sehen, dass da aktuell einiges im Team nicht zusammenpasst. Gegen einen Gegner, der einen besseren Torabschluss hat, wäre das sicher ins Auge gagangen, bei den vielen Fehlern in der Abwehr am Samstag. Und umgekehrt - deren Abwehr hatte auch so viele Böcke drin und Probleme, wäre man hier geschickter gewesen, hätte man eine deutlich sicherere Führung erzielen können, statt sich noch durch die letzten Minuten durchzittern zu müssen.

Ergebnis ok. Aber ich glaube jedem ist klar, dass das auch in den nächsten Spielen deutlich besser werden muss, wenn man da nicht die nächsten Niederlagen kassieren will.
Vieles im Leben kann man mit Geld kaufen.
Emotion und Leidenschaft nicht.
Bullitt
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Beitrag von Bullitt »

BernddasBrot2 hat geschrieben: 16.02.2026, 09:16 @ultra...
Das ist nicht dein Ernst, schweigend nach Hause gehen?
In der Saison kannst du die Spiele, in der ansehnlicher Fußball gespielt wurde an einer Hand abzählen, für die Gurkenspiele brauchst du schon mindestens zwei Hände.
Saisonübergreifend fällt die Truppe nach einem "guten" Spiel in unerklärliche Löcher hinein.
Vielleicht überschätzen sich da einige der Protagonisten und schalten dann drei Gänge zurück?
Meinen Unmut diesen Typen dann durch SCHWEIGEN zu zeigen wird nichts an deren Einstellung ändern, im Gegenteil, die fühlen sich noch bestätigt.
Dieser Scheiss ist ja stellenweise nicht zu ertragen und dann gestehe ich jedem Zuschauer zu sich zu äußern und dazu gehören eben auch mal Pfiffe für grottige Leistungen.
Was nicht dazugehört sind Hasstiraden, da gehe ich d'accord.
Wozu die An- und Aussprache geführt hat unter der Woche hat man ja gesehen, weder TL, Trainerstab noch Kicker haben sich am Wochenende zu einer guten Leistung aufraffen können.
Früher sagte man, der Fisch stinkt vom Kopf her, heute heißt es Mund abbutze und weiter gehts, erbärmlich.
…ich hab ne glücklose und verunsicherte Mannschaft auf dem Platz gesehen.

Manche der Spieler sind erst ein paar Tage hier, haben schon ne große Aussprache, Abschied aus dem Aufstiegsrennen und Pfiffe der eigenen Fans bei nem Sieg mitbekommen… Das muss halt erstmal verarbeitet werden.

Und nein, es gibt kein Grundrecht darauf die eigene Mannschaft bei schlechter Leistung auszupfeifen und ist auch nichts als kontraproduktiv in der jetzigen Situation. Jetzt heißt es nur zusammenzurücken und aufbauen. Das heißt ja nicht, dass man zufrieden sein muss mit dem Gezeigten.
Zuletzt geändert von Bullitt am 16.02.2026, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.
floridaboy
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Beitrag von floridaboy »

Wir haben in den letzten 5 Spielen u. a. gegen den Ersten, den Zweiten, den Dritten und den Vierten gespielt und konnten dennoch den Abstand zur Tabellenspitze seit Beginn der Rückrunde um einen Punkt verkürzen!

Liest sich nicht schlecht... auch wenn gefühlt gerade der Absturz naht.
Fußball ist schon irgendwie komisch...

Vielleicht sollten wir wirklich mal entspannter unser Team machen lassen...
wernerg1958
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Beitrag von wernerg1958 »

Wir haben immer aus meiner Sicht zu viele Verletzte. Gefühlt immer die Spieler welche neu zum Betze kommen. Ist das Zufall, oder Pesch, oder gibt es da noch andere Gründe? Ich sehe uns beim verpflichten von Spielern und der notwendigen medizinischen Prüfung nicht gut aufgestellt. Ist es nur ein Gefühl?
Bullitt
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Beitrag von Bullitt »

Yogi hat geschrieben: 16.02.2026, 10:38 @ Migge

ich hatte schon gegen Darmstadt den Eindruck dass einige Spieler nicht mehr zu dem stehen was TL spielen lässt. ( Kann er überhaupt was anderes? )
Wie schon einer geschrieben hat , es geht auch darum BOCK zu haben. den hast du aber nur wenn du zu der Spielweise stehst was der Coach vorgibt. Und das tust du wiederum nur dann wenn du auch erfolgreich bist. Und da meine ich kein Not gegen Elend gekicke mit einem glücklichen 1:0 Sieg gegen den Tabellenletzten.
…d.h. der Trainer soll künftig abstimmen lassen mit welcher Formation gespielt wird? Wenn es keine Einigung gibt, wird dann die Formation mehrfach im Spiel gewechselt, dass jede vorgeschlagene Formation mal dran ist, sonst isses ja unfair (hab kleine Kinder und kenne mich da aus).


Mag sein, dass mancher nicht zufrieden ist, ist sogar wahrscheinlich. TL gibt aber die Marschroute vor und die sollte ohne wenn und aber befolgt werden so lange er an der Linie steht.
carpe-diabolos
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Beitrag von carpe-diabolos »

Die triste Stimmung im Stadion dürfte mehreren Faktoren und Erkenntnissen geschuldet sein:

1
Wie im Vorjahr wurde eine sehr gute Ausgangsposition, um sich oben bei den Aufstiegskandidaten festzusetzen, verspielt. In dieser Hinserie glaubte man, in der zweiten Hälfte kämen überwiegend schlagbare Teams aus der unteren und zweiten Tabellenhälfte, de facto sank aber der Schnitt der gewonnenen Punkte.

2
Die Hoffnung auf eine positive Entwicklung der Mannschaft, eine stabiles und funktionierendes Gesamtgefüge, ist bei vielen gestorben.

3
Positive Faktoren wie die Integration eigener Jugendspieler bzw. aus Reihen des FCK II dürfen dabei nicht verschwiegen werden, aber das Gesamtpaket siehe Punkt 2 stimmt (noch?) nicht.

4
Ob einzelne Spieler unter TL besser oder schlechter werden gibt es unterschiedliche Meinungen bzw. jeweils passende Beispiele.

5
Für Heimspiele ist da viel zu wenig Power und Leidenschaft. Kalli lass die Teufel raus - legendär aber leider Vergangenheit.

Das sind aus meiner Sicht sicherlich diskutable Punkte.
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende
reklov
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Beitrag von reklov »

Zur Analyse des letzten Spieltages fällt mir folgendes ein:

- Unsere bisherige Punkteausbeute ist ordentlich und weckt Ansprüche, welche die Mannschaft nicht hergibt.

- Durch die Schlappe in Darmstadt war die Mannschaft verunsichert und es bestand Druck gegen den Tabellenletzten gewinnen zu müssen.

- Die Verletzung von Prtajin, der Ausfall von Berisha und die Rotsperre von Kunze mussten kompensiert werden

- Es war Sauwetter mit nassem, seifigem Rasen.

Es gab also mehr zu verlieren als zu gewinnen und in der Vergangenheit hatten wir unzählige dieser Spiele vergeigt. Deshalb bin ich überglücklich über die 3 Punkte, ein Feuerwerk war an diesem Spieltag nicht zu erwarten.

Fürth hatte einen Lattentreffer und eine Geschenkvorlage nicht genutzt. Wir hatten einen Pfostentreffer, mindestens 3 hochkarätige Torchancen und hätten einen Elfmeter bekommen müssen bei dem Schiri und VAR mal wieder versagt haben. Da ist mir der Vergleich der gespielten Pässe total egal.
Mephistopheles
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Beitrag von Mephistopheles »

wernerg1958 hat geschrieben: 16.02.2026, 11:26 Wir haben immer aus meiner Sicht zu viele Verletzte. Gefühlt immer die Spieler welche neu zum Betze kommen. Ist das Zufall, oder Pech, oder gibt es da noch andere Gründe? Ich sehe uns beim Verpflichten von Spielern und der notwendigen medizinischen Prüfung nicht gut aufgestellt. Ist es nur ein Gefühl?
Die Frage stelle ich mir auch - weiß aber keine Antwort. Es betrifft aber nicht nur die Neuzugänge, sondern wir haben generell zu viele Muskelverletzungen. Vielleicht wäre es sinnvoll, einen Sportmediziner in den Trainerstab zu integrieren. Weiß nicht, ob das große Vereine so machen. Nebenbei gesagt hatte ich den Eindruck, dass Prtajin zu schnell in der Startelf war. Ich hätte den nach seiner schweren Muskelverletzung zunächst weiter von der Bank gebracht.

@ Miggeblädsch

Ich muss widersprechen. Wir haben ein "Aufbauspiel". Das Schema kann man leicht beschreiben. Es werden hinten einige Sicherheitspässe gespielt, dann kommt der Ball zu Krahl; der befördert ihn dann mit ganzer Kraft ins Nirwana. :wink:

Was mich am meisten aufregt: die vielen Ballverluste nach Balleroberungen. Wie formulierte einst Schuster? Da bekommt man Tinnitus im Auge.
Zuletzt geändert von Mephistopheles am 16.02.2026, 14:10, insgesamt 4-mal geändert.
BernddasBrot2
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Beitrag von BernddasBrot2 »

Pfeifen ist ungesund, Buhrufen ist ungesund, Mund abnutzen und die Schnauze halten ist dann die Rettung?
Prima, dann mal weiter so.
Einheitsbrei und Klatschpappen, Konzertpublikum, ist das die Zukunft?
Pfiffen bei Grottenkick gab es schon immer und das zurecht.
Wer das nicht aushält ist im falschen Job.
Es wird mal wieder mit zweierlei Mass GEMESSEN, die Spieler in Watte packen, Trainer, CO Trainer und weitere Herrschaften vom Verein auch, beim Schiedsrichter aber nicht.
Ich erwarte keinen Aufstieg, für die Kohle die in Spieler investiert wurde will ich eine ordentliche Leistung sehen und kein Gegurke.
... und wenn du glaubst es könnte nicht schlimmer werden, lass mal TH machen, der zeigt DIR wie es noch schlimmer werden wird.
Ultradeiweil
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Beitrag von Ultradeiweil »

@BernddasBrot2:
Also bist du dann zahlender kunde der die gezahlte Dienstleistung erfüllt haben will?!
So viel zum thema Klatschpappen und Konzertpublikum..
Ja gepfiffen wurde schon immer und auch geknoddert allerdings kann ich mich an keinen SIEG erinnern wo das so passierte.
Vielleicht reichen 35 Jahre nuff gehn nicht aus.
Hätte uns Fürth 5:0 aus dem eigen Stadion geschossen hätte ich die Aktion verstanden so nicht!
:pyro:
diago
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Beitrag von diago »

Mir fällt ein 1:0 gegen Paderborn vor knapp 10 Jahren ein @Ultradeiweil
Aber oft kommt es zum Glück nicht vor.
Bullitt
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Registriert: 07.02.2011, 20:21

Beitrag von Bullitt »

@BernddasBrot2:
…wow, klare Ansage, gut gebrüllt Löwe! Du kannst Buh rufen und pfeifen wie Du willst wenn‘s Dir dann besser geht (und schließlich haben wir‘s ja schon immer so gemacht als Hauptargument!). Meiner Meinung nach kommen wir durch solches Verhalten unserem gemeinsamen Ziel, nämlich einer stabil stehenden und selbstbewusst auftretenden Mannschaft keinen Schritt näher.
SansureRagmen
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Registriert: 31.07.2023, 15:08

Beitrag von SansureRagmen »

Nach dem Spiel in Magdeburg wäre ein Trainerwechsel aus meiner Sicht bereits folgerichtig gewesen. Spätestens nach dem Auftritt gegen Fürth müssen nun Konsequenzen gezogen werden.

Die Mannschaft agiert derzeit weitgehend ohne erkennbare Struktur, ohne Spielidee und ohne klaren Plan. Das ist kein einmaliger Ausrutscher mehr, sondern ein wiederkehrendes Muster. Unter diesen Umständen stellt sich zwangsläufig die Frage, ob die sportliche Leitung auf der Trainerposition noch die richtigen Impulse setzt.

Hinzu kommt der Eindruck, dass Teile der Mannschaft mental nicht mehr voll erreicht werden. Wenn Einsatz, Ordnung und Überzeugung fehlen, deutet das auf ein grundlegendes Führungsproblem hin.

Unabhängig von persönlicher Bewertung einzelner Personen sollte jetzt nüchtern geprüft werden, ob ein Wechsel notwendig ist, um weiteren Schaden vom Verein und von den Spielern abzuwenden.

Die Verantwortlichen sind nun gefordert, zeitnah zu handeln.
Bullitt
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Registriert: 07.02.2011, 20:21

Beitrag von Bullitt »

@SansureRagmen:
…wie kannst Du von „müssen“ schreiben? Wie kannst Du unterstellen, dass hier nicht durchgehend ein sogenannte Prüfung stattfindet?


Ist halt schon auch irgendwie anmaßend als Forist dessen Infos auf öffentlich zugängliches Material beruht und 90 Min. Spielbetrachtung am Wochenende seine Expertise über die derjenigen Stellt, deren Beruf es ist 6 Tage die Woche für unseren Verein im Einsatz zu sein.

Es ist Deine Meinung, völlig ok, aber wichtiger solltest Du Dich auch nicht nehmen.
Bbördes
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Beitrag von Bbördes »

Noch nicht vor allzu langer Zeit sagte Hengen in einem Podcast, dass junge Spieler nicht mehr zu uns wollen weil hier immer Druck ist. Da wurde sich hier ganz schön drüber ausgelassen und das der Druck ja nicht von uns Fans kommen würde. Aber wisst ihr was? Recht hat er!

Ja, es war ein Grottenkick. Niemand hat auf so etwas Bock. Aber ich glaube das Stadion zügig und still zu verlassen wäre der sinnvollere Protest gewesen als zu pfeifen. Gegen DFB, Innenministerkonferenz und Investoren konnte man ja auch leise sein und somit seinen Protest kundtun.

Wenn man pfeifen will weil man das ja schon immer so gemacht hat, dann macht das so. Wenn man den Trainer entlassen will weil das immer so war, Go for it. Aber erwartet dann bitte nicht, dass sich jemals etwas bessert. Weil so wie es schon immer gelaufen ist, hat es uns zumindest in den letzten 20 Jahren rein gar nichts gebracht. Zumindest nichts nachhaltiges
MisterT
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Beitrag von MisterT »

Mephistopheles hat geschrieben: 16.02.2026, 12:54
wernerg1958 hat geschrieben: 16.02.2026, 11:26 Wir haben immer aus meiner Sicht zu viele Verletzte. Gefühlt immer die Spieler welche neu zum Betze kommen. Ist das Zufall, oder Pech, oder gibt es da noch andere Gründe? Ich sehe uns beim Verpflichten von Spielern und der notwendigen medizinischen Prüfung nicht gut aufgestellt. Ist es nur ein Gefühl?
sondern wir haben generell zu viele Muskelverletzungen.
Das finde ich auch auffällig und bedenklich. Wieso bekamen wir Ache als Dauerpatienten nicht in den Griff und nun bekommt er es ohne großen Ausfall bei Köln mit intensiveren Spielen hin? Wieso immer wieder Muskelverletzungen bei allen möglichen Spielern - insb. bei Neuzugängen wie jetzt Berisha?

An der hier teilweise angesprochenen "intensiven" Spielweise kann es nicht liegen. Wir liegen im unteren Mittelfeld Platz 12-14 bei fast allen Statistiken: Laufleistung, Sprints und intensive Läufe. Gleichzeitig haben wir aber auch keine überragende Zweikampfstatistik, die man dagegensetzen könnte.
Miggeblädsch
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Beitrag von Miggeblädsch »

Bbördes hat geschrieben: 16.02.2026, 14:49 Noch nicht vor allzu langer Zeit sagte Hengen in einem Podcast, dass junge Spieler nicht mehr zu uns wollen weil hier immer Druck ist. Da wurde sich hier ganz schön drüber ausgelassen und das der Druck ja nicht von uns Fans kommen würde. Aber wisst ihr was? Recht hat er! ...
Nee, @Bbördes, der Druck, der am Samstag von Beginn an auf den Schultern unserer Spieler lag, resultierte hauptsächlich auf dem, was medial nach außen getragen wurde. (Vereinfacht: Wir haben den Jungs jetzt mal erklärt, dass sie sich am Riemen reißen müssen und jetzt müssen sie liefern.)

Damit ging von Beginn an eine Verunsicherung der Spieler einher, die erkennbar war und strukturlos wirkte.

Die Reaktion der Fans vor Ort mag jeder bewerten, wie er will.

Aber die Reaktion der Fans auf das Dargebotene dafür ursächlich zu machen, wie gespielt wurde, ist schon grotesk.

Der Druck kam nicht von den Fans. Über die Reaktionen kann man diskutieren. Und über das Dargebotene auch.
Jetzt geht's los :teufel2:
Joschie65
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Beitrag von Joschie65 »

Wen ich hier wieder die ganzen negativen Kommentare lese. Frage ich mich ob ich der einzigste bin, der sich über die 3punkte freut.

Natürlich noch gut gespielt gegen den in der Tabelle, letzten aber dad Fuehrt auch Qualität im Kader hat, hat man am Samstag gesehen. Was wäre hier los wen wir, herrlichen Offensiv Fussball gesehen hätten, aber am Ende hätte Führt gewonnen.

Ich glaube der Plan von TL war nach der Darmstadt pleite und der Kritik auch an seiner Person Hauptsache die 3punkte behalten un das hat TL ja auch Geschaft. Wen er nichts drauf haette wie viele hier schreiben, hätte er nicht Cernev raus und Kim gebracht. Der die Abwehr stabilisiert hat.

Wir haben ein Tor gemacht und dann verteidigt so spielte Schalke die ganze Vorrunde und wurde dadurch Herbstmeister un bei uns ist das gleich schlecht. Nein auch so gewinnt man und kann erfolgreich sein in der 2liga. Für Schön spielen gab's noch keine Punkte und am Ende zählen Punkte wie die zustande kommen ist mir eigentlich egal.

Gewonnen 3punkte und fertig. Ich Gewinne liebe 5spiele mit so ner Spielweise wie am Samstag Dan habe ich 15punkte, statt einmal mit powerfussball 5:0gewinnen und di restlichen Spiele trotz schön spielen zu verlieren.

Last einfach TL und die Mannschaft weiter in Ruhe arbeiten, hoffen das bald Berisha und Emreli fit werden dann werden wir auch wieder offensiv staercker sein.
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