Intro: Oberflächliche Erklärung Positionsspiel
Ich rege mich immernoch über das Darmstadt Spiel auf. Daher versuche ich mich mal an einer Grundsatzdiskussion, die wahrscheinlich schon entschieden ist und TL den Kopf kosten wird: macht unsere derzeitige Spielweise Sinn? Als Aufhänger nutze ich eine Reihe von Videos, die das neue Mannorientierte Spielweise erklären, die in ganz Europa angewandt wird. So auch bei uns. Auch wenn mich der ein oder andere beleidigen mag: wir spielen tatsächlich modern.
Aber erstmal zur Ausgangslage: Der europäische Fußball wurde die letzten 14 Jahre von Pep Guardiolas Positionsspiel dominiert: das Spielfeld wird wie ein Schachbrett aufgeteilt und die Spieler lernen, diese Zonen zu besetzen. Ziel: dem Gegner den Ball verwehren. Frei nach Starship Troopers: „Wenn der Gegner den Ball nicht hat, kann er dir kein Tor einschenken“. D.h. es ging hierbei in erster Linie um eine
stabile Defensive. Man würgt das gegnerische Spiel ab. Bestes Beispiel für die Älteren: Das EM Finale zwischen Spanien und Deutschland, welches mit 1:0 ausging. Langweilig, glanzlos, effektiv. Die Spanier gurkten uns irgendwie ein Tor rein und spielten dann den Rest des Spiel 5 vs 2. Man lässt den Gegner nicht an den Ball. Das versuchte Anfang letztes Jahr zu etablieren. Frank Ronstadt sagte im SWR Interview „der Trainer erklärt uns erstmal, wie wir den Ball halten, damit wir weniger Tore kriegen“.
Fans der Spielweise sprechen von „taktischer Perfektion“. Gegner von „müden Ballgeschiebe“ und „Hintenrumspielen“. Es geht bei dem Ansatz um Fehlervermeidung. Das führte wie in den verlinkte Videos beschrieben auch dazu, dass der klassische Dribbler und Spielmacher ausstarb. Die Stars im Mittelfeld waren nichtmehr Zidane, Ronaldinho oder Maradona die Abwehrreihen austanzten. Sondern ein Xabi Alonso der einfahc keinen Fehlpass spielt. Wenn man stumpf Positionen eintrainiert braucht es kein individuelles Genie. Nur ein Spielerprofil: ballsichere Mittelfeldspieler, die wie gute Soldaten sich auf dem Reisbrett hin und herschieben lassen. Kann man schön daran sehen, dass Deutschland keine AVs und Stoßstürmer mehr rausbrachte sondern die 8er und Halbstürmer um Draxler, Havertz und co. So die These aus „Football made simple“. Offensiv kommt es zum von Kritikern geschmähten „Handball um den Sechzehner“: das Positionsspielteam zwingt den Gegner durch Passspiel sich hin- und herzubewegen, bis dieser müde wird und einen Fehler macht. Eine Aktion, Tor, den Gegner danach anrennen lassen, abwürgen, gewinnen. Also die Art Spielweise, wofür der gemeine FCK Fan (da zähle ich mich dazu) schon zahlreiche eigene Spieler mit Pfeifkonzerten bedacht hat.
Wenn man sich mit dem Sport ein bisschen beschäftigt kann man zu dem Schluss kommen, dass langfristig Schere-Stein-Papier gespielt wird. Ein Trainer entwickelt einen neuen Ansatz, überrent damit den Kontinent (Stein). Ein anderer denkt sich einen Konter darauf aus (Papier). Und nach einiger Zeit kommt es dazu, dass der zweite Ansatz wieder mit neuen Tricks ausgestochen wird (Schere). Und dann wird ein alter Ansatz rausgekramt. Buchempfehlung: Umschaltspiel von Michael Cox.
Manndeckung schlecht erklärt
Bis in die Neunzigern gab es die Manndeckung. Libero, 2 IV und gegebenenfalls einen Kettenhund vor der Abwehr, um den Zehner zu decken. Man stellt einen Abwehrspieler dem gegnerischen Stürmer oder Zehner auf die Füße und der verfolgte den bis auf die Toilette. Die starb EIGENTLICH Anfang der Zweitausender aus, weil das ganze recht einfach zu umspielen ist: der Zehner weicht auf die Außen aus, der Manndecker folgt. Der Raum des Manndeckers ist offen und ein anderer Angreifer kann in diesen Raum stoßen. (besser erklärt in dem Escher Video so ab Minute 06:00)
Zu Zeiten der „großen Künstler“ war das eine recht stumpfe Vorgabe die funktionierte. Aber war eigentlich schon tot. Es schien das Ende der Geschichte erreicht zu sein und die Manndeckung wurde durch die Raumdeckung endgültig abgelöst. Um aber Jürgen Klopp zu zitieren:
„Ich weiß nicht wann es angefangen hat. Aber wir beobachten, dass viele Mannschaften wieder anfangen Manndeckung zu spielen. Ich erkenne die Vorteile nicht- aber es passiert. Und Atalanta hat und damit total vermöbelt“
Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=NYmlgmQ5pTc
Woran liegt das? Mannschaften wurden zusehends gezwungen, die Räume zu decken, die der Gegner im Positionsspsiel vorgibt. Man rannte im Endeffekt also wieder den gegnerischen Spielern hinterher. Das Problem dabei ist, dass sich die Verteidiger ständig auf neue Gegenspieler einlassen müssen. Kompany und andere englische Trainer gehen so weit, dass auch die eigenen IVs mit den Offensivspielern rotierten. Wie reagierten die anderen Vereine darauf, wenn sie nicht beliebig aufrüsten konnten?
1.Man nutzt das italienische Modell. Heißt: man stellt sich hinten rein, bleibt passiv, gibt dem Positionsspielteam mit Absicht einen Ballbesitz um die 80%. Und setzt auf Umschaltspiel. Es gibt für mich persönlich nichts schöneres als wenn eine Ballbesitzmannschaft wie Barca an einer Truppe zerschellt, die sich kategorisch weigert was fürs Spiel zu tun. Gibt nix schöneres im Fußball als einen perfekt ausgespielten Konter.
2.Der englische Ansatz: man spielt mannorientiert übers ganze Feld. In kurz: man ignoriert völlig das Positionsspiel des Gegners und stellt diesmal AUF DEM GESAMTEN FELD 1:1 Manndeckungen her. Der Stürmer des verteidigenden/pressenden Teams verfolgt den Verteidiger des angreifenden Teams, falls der mit vor geht (Sirch z.B.).
Der Ansatz ist in England modern: Guardiolas City rannte Anfang der Saison gegen eine Wand weil der Ansatz sein extremes Positionsspiel stoppen soll. Und das hat anfangs auch relativ gut geklappt. Das beschreibt Escher ab Minute 10. Da das Positionsspiel dazu führte, dass viele Mannschaften klassische 10er und Dribbler durch 8er ersetzten, haben Verteidiger im 1:1 bessere Karten. Der moderne 8er ist weder ein überragender Zweikämpfer noch ein sehr guter Dribbler. Wenn die mannorientierte Mannschaft also gut presst und kämpft, verliert der 8er den Ball und man hat Räume. Anstatt auf Taktik setzt man im mannorientierten Ansatz wieder verstärkt auf die individuellen Fähigkeiten und Zweikampfhärte. So zumindest das Video von Football made simple.
Da wir eine individuell wirklich gute Mannschaft haben, macht das, was wir spielen, durchaus Sinn. Anstatt Einzelkönner wie Ritter, Sirch, Sahin oder Skyttä in ein Korsett zu zwängen, dürfen die frei aufspielen. Gerade letzterer ist mit seinen Dribblings zum Dreh- und Angelpunkt geworden. Um sie in Szene zu setzen, wird mit Langen Bällen am Boden und in der Luft agiert. Ziel: den Ball vor bringen, bevor die gegnerische Abwehr wieder formiert und in Überzahl ist. Wenn unsere das wie z.B. gegen 96, Bochum oder Münster gut umsetzen, entsteht Chaos und im besten Fall löst sich die gegnerische Formation förmlich auf. Darum redet TL immer was von "Chaos stiften". Die guten Mannschaften wie Arsenal oder Inter vor ein paar Jahren bringen mit den schnellen, langen Vetikalpässen in ein paar Sekunden ihre Dribbler in Position. Wenn das halt zurückfeuert, dann richtig.
Warum schreib ich diesen Nonsense für den mir wahrscheinlich die eine Hälfte aufs Dach springt und die andere ignoriert? Oben brachte ich die Analogie zu Schere, Stein, Papier. Ich sehe das Problem in folgendem:
Wir spielen
immer Stein (Manndeckung plus Angriffspressing)- wenn der Gegner aber Papier zieht ODER einen größeren Stein (bessere Spieler im 1:1) hat, verlieren wir.
Hannover, Kiel und Münster spielten (mittelmäßiges) Positionsspiel: wir fraßen sie daheim durch sehr gut geführte Zweikämpfe auf. Genau auf deren Ansätze soll dieser Spielstil abzielen. Wir waren die klar bessere Mannschaft und erspielten gute Chancen. (Stein schlägt Schere)
Dresden und Bochum haben die schlechteren Kader: problemloses 3:1 und gut erkämpftes 3:2 mit großartigen Umschaltmomenten. (wir hatten den größeren Stein). Den Sieg gegen Karlsruhe zähle ich auch in diese Kategorie.
Magdeburg hat überragende 1:1 Spieler und unsere Jungs auf dem Betze ausgetanzt. In dem Spiel zeigte sich die Ambivalenz des Ansatzes. Wenn der Gegner die besseren Techniker hat, formiert sich die Abwehr breit, zieht unser Pressing auseinander. Und wenn der Gegner sich durchsetzt hat der 20,30 Meter freien Raum. (Magdeburg hatte den größeren Stein)
Darmstadt spielte Papier. Beim 5-3-2 wird in diversen Taktikbüchern immer eine Schwäche betont: die Außen. Wenn die zentralen Mittelfeldspieler nicht nach außen rausrücken und den Außenverteidiger unterstützen, rappelt das dort über kurz oder lang. D98 spielt was seit WOCHEN: richtig- über die Außen. Klassisches 4-4-2 mit dem wir unter Marco Kurz selbst aufgestiegen sind. Haben wir uns trotz Ansage des Gegners darauf angepasst?
Offensiv: ja. Der dribbelstarke Sahin durfte anstatt Ritter vorne spielen. Gegen Darmstadt Kanten ein guter Plan. Hanslik verstehe ich nicht, auch wenn ich seine Spielweise sehr mag und denke, dass wir insgesamt mit ihm runder spielen. Generell arbeitet TL viel mit Rochaden im Mittelfeld. Je nach Gegnerlage passt er ein bisschen an. Ritter und Skyttä beide als Halbraum 10er, dann Ritter mal zurückgezogen, dann nur einer von beiden oder Robinson. Da ist er schon clever und macht genau das was man in der Mannorientierung auch erwartet: er stellt den Spieler gegen den Gegner, der den am besten im Griff hat (letzte Woche Robinson gegen Conte) oder am meisten wehtun kann. Es geht nicht um eine starre Stammelf. Im Mittelfeld MUSS rotiert und angepasst werden.
Defensiv: Nein. Wir rannten wie die Lemminge in die Kreissäge. Dass Marseiler in der ersten Minute mit Vollsprint über die Außen in den Rücken der Abwehr kommt und Joly aus einem so ungünstigen Winkel in den Zweikampf muss, ist Bilderbuchmaterial wie man ein 5-3-2 stresst. Hätte sogar fast Lust das Bild für Bild auseinanderzuschrauben. Das 0:2 mit der Hereingabe eigentlich auch, wobei Gyamfi und Rasmussen da fleißig mithelfen. Generell war festzustellen, dass D98 nicht anderes tat als: der Außen rennt mit dem Ball die Grundlinie runter, während die Stürmer mit Geschwindigkeit in den Strafraum einliefen. Defensiv zog sich Darmstadt mit 11 Mann in den eigenen Strafraum zurück. Man killte 1:1 Situationen indem man 1:x draus machte. Mich kotzt nicht die Niederlage an sich an. Wir verloren auch 0:4 unter Funkel gegen den KSC. Das krächtzt heute kein Hahn mehr danach. Sowas passiert halt mal. Mir kotzt es an, dass das mit Ansage war, man sich kein Stück drauf einstellte und eigenständig eine Trainerdiskussion vom Zaun getreten hat. Es bringt nix das Zentrum zuzumachen wenn der Gegner da garnicht spielen will, verdammte Scheisse!
Die 6 Spiele (von 19!), in denen es auf unserer oder der gegnerischen Seite eine rote Karte gab, sowie das Massaker von Berlin, lasse ich bewusst aus. Teilweise ist diese Karten Flut sicherlich auch positiver Nebeneffekt unseres Ansatzes. Skyttä, Bassette und andere werden schon häufig getreten weil der Gegner zu spät kommt.
Fazit:
Für mich ist jetzt wirklich die Frage, was man daraus machen kann. Ich bezweifle, dass wir diese Saison auf eine kontrollierte Offensive umschwenken werden. Das wäre vollkommen idiotisch und meiner Meinung nach sollte Hengen dann auch entlassen werden. Das wir den Ball eher fliegen als laufen lassen ist kein Trainingsmangel weil TL „ein Depp“ ist. Das ist System. Den Ball schnell an des Gegners Strafraum bringen bevor der sich formiert hat, das 1:1 gewinnen/hinterlaufen, Tor machen. Kein „Handball um den 16er“ sondern mit dem Kopf durch die Wand. Die Marschrichtung kann man aus diversen Interviews mit Lieberknecht und Hengen rauslesen. Verweise auf England und Italien gab es desöfteren. Lieberknecht setzte beim BTSV auf Konter und bei Darmstadt lies er zumindest im Mittelfeld den Ball laufen um den Gegner abzuwürgen. Der Trainer lies in seiner gesamten Karriere nie so offensiv spielen wie wir es jetzt tun.
TL kann im Interview nicht die Aussage droppen, dass Konter direkt auf die Kette
akzeptiert werden, wenn sein Vorgesetzter das nicht mitträgt. Hengen muss, falls das ganze den Bach runtergeht und er als Reaktion Lieberknecht schasst, hinterfragt werden. Er hat das System letztendlich ausgegeben und zu verantworten. Hatte es Anfang der Saison als Marketinggag abgetan. Aber die spielen wirklich völlige Offensive. Ich persönlich finde unseren Stil sogar sehr unterhaltsam. Würde mir aber auswärts etwas mehr Pragmatismus wünschen.
Aus meiner Sicht müssten ein paar Sachen passieren, damit sich das Ganze etwas stabilisiert
1.Mehr aus Standards machen. Vor allem mehr Freistöße ziehen. Erstaunlicherweise gibt es keine Auslistung, welche Mannschaft wie viele Tore aus Eckbällen gemacht hat. Obwohl es das zu Freistößen und Elfmetern gibt. Aber gefühlt (gefährliches Halbwissen) sind wir da ziemlich schlecht, seitdem Tomiak weg ist. Die Gegner werden sich das Darmstadtspiel anschauen und nachahmen.
2.Das Pressing sollte so angepasst werden, dass der Gegner keine freie Fahrt hat, wenn er unsere erste Pressinglinie überspielt. Ich mag das Hin und Her. Aber man wenn man sieht, dass Mannschaften wie Magdeburg, Berlin und Darmstadt besonders gute Außen haben muss man doch 60m Sprints über das halbe Feld verhindern. Keine Ahnung wie man es macht. Aber wir stehen teilweise ohne Mittelfeld da.
3.Auswärts den Bus parken. Jeder regte sich über Bielefeld auf aber ganz ehrlich: die machten in der Vorsaison einen Pokalrun wo sie 3(?) gute Bundesligisten daheim rauskegelten und die Saison schlugen sie auch schon den ein oder anderen Aufstiegsfavoriten. Was spricht dagegen zu sagen, dass wir es auswärts wie unsere schlimmsten Gegner auf dem Betze machen und Beton anrühren? Wie haben uns die Sandhausens, Ingolstadts, Oberhausens und Union Berlins auf dem Betze denn jedesmal verarscht? Richtig: 2 Fünferketten und irgendwann gab es an einem kalten Nachmittag einen Konter und das Spiel war gelaufen. Ich nehme auswärts lieber einen unattraktiven Punkt mit als 3:4 zu verlieren. Ich finde es affig, wie jeder fordert, dass der Betze auswärts als einziger mutig auftreten soll. Kocht die Darmstädter im 5-4-1 ab und gut ist.
4.Den Trainer behalten. Nicht weil er Pfälzer ist oder sympathisch. Letzteres finde ich nichtmal, aber das ist egal. Sondern weil er in der Vergangenheit bereits verschiedene Systeme erfolgreich umsetzte, jetzt Hengen Vision bauen soll und die Jugend konsequent einbindet. Das ist letztendlich das, was hier seit gefühlt 100 Jahren gefordert wird: Strategie. Einen Spielstil implementieren. Trainingspläne schreiben, an dem sich der Nachfolger orientieren kann. Vorallem aber: Außenbild. Weg vom Image des Zechprellers, der heute hü und morgen hott sagt und sich nicht an Absprachen hält. Zwischen 2015 und 2020 haben wir irgendwelche Abgehalfterten und No Names wie Meier und Frontzeck im Dutzend billiger abgeschossen. Die waren eh schon abgeschrieben. Aber in den letzten 2 Jahren haben wir mit Schuster, Anfang und Funkel schon Schwergewichte verbrannt. Irgendwann sieht das komisch aus und es melden sich wieder nur die Trainer, die man nicht will. Genauso schreckt man Spieler ab. Es hat seinen Grund, warum die krassen Talente zu Elversberg und Nürnberg gehen und wir abgespeist werden. Die kommen nur wenn man glaubhaft erklären kann, was gespielt wird und welche Rolle sie einnehmen werden. Hengen soll eine Linie reinbringen, NACH AUßEN KOMMUNIZIEREN und gegen einen Widerstand durchsetzen. Er muss nicht in jedes Mikrofon reinblöken aber etwas mehr Führung wäre wünschenswert. Hengen verhält sich ein bisschen wie ein dbb Forist: wenns Scheiße läuft beleidigt er mal kurz die Mannschaft oder holt sich den Kopf des Trainers. Aber ansonsten hält er sich schön raus.
Dann kann es noch etwas mit Platz 5/6 werden. 96 schlägt sich eh noch ein paar Mal selbst und Paderborn sowie Hertha spielen wir noch. Es kommen wieder mehr Gegner, die wir durch individuelle Qualität schlagen können.
Hier noch kurz die Videos
Tobias Escher Taktikvideo
https://www.youtube.com/watch?v=XXsk2XvTSfI
Football made simple: Das Ende des Systemfußballs (in Englisch)
https://www.youtube.com/watch?v=-izMUUfGnso
Rene Maric (Co Trainer der Bayern und ehemaliger Autor des Taktikblogs Spielverlagerung) Erklärung zu Manndeckung übern Platz.
https://www.youtube.com/watch?v=LZ1zNTUDUSg