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Versuchte Spielmanipulation? DFB verhängt einjähriges Berufsverbot gegen Marco Antwerpen

Fragen, Antworten und Anekdoten zur Geschichte des FCK.
Hellboy
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Beitrag von Hellboy »

Ich schließe mich der Einschätzung von @Alttocker an.

Und zu den Spekulationen: Gefährliches Terrain natürlich. Trotzdem ist es m.E. legitim, hier auch das auszuschreiben, was wohl viele von uns denken oder bei dem Thema spontan gedacht haben:

Nämlich, dass eine solche Geschichte hoffentlich nicht das fehlende Puzzleteil ist, um sich den ungewöhnlichen Zeitpunkt der Entlassung von Antwerpen bei uns im Nachhinein zu erklären.
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Ereborn
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Beitrag von Ereborn »

BayernBetze hat geschrieben: 28.08.2025, 20:28
Sei mir nicht böse, ich hoffe du liest deinen Post nochmal durch, und überlegst, ob das dein Ernst ist. [..]

Und überleg dir bei deinen Worten echt, ob du Fan des richtigen Vereins bist, und ob die die Werte von Fritz Walter was bedeuten, dann würdest du so nicht reden.
Hab etwas überlegt, ob ich darauf überhaupt eingehen soll. Ich möchte aber mal ganz klar sagen, dass ich das Verhalten, wenn es denn wirklich so war, wie in der Urteilsverkündung dargestellt - nicht gutgeheißen habe!

Umgekehrt finde ich es sehr dreist und verletzend, mir zu unterstellen, ob ich im richtigen Verein wäre und dann werden wie so oft die "Werte von Fritz Walter" herangezogen, um jemand mit diesem Totschlagargument zu diskreditieren.

Ja, ich bin im richtigen Verein. Seit 1981. Habe selbst für den Verein aktiv gespielt und meine Knochen riskiert. Und ich schätze die Rolle von Fritz Walter sehr hoch ein. Aber auch nicht nur er ist die einzige moralische Instanz des Vereins. Der FCK ist viel mehr als nur auf eine einzelne Person zu reduzieren.

Ich habe das Recht auf eine eigene Meinung und denke, diese war auch moderat genug formuliert.

Zur Sache selbst - der DFB ist in seiner Sportgerichtsbarkeit auf keinem Fall mit einem ordentlichen deutschen Gericht gleichzusetzen. Wie schon anderweitig gesagt, wir wissen alle nicht genau, wie es wirklich war. Die Frage wäre, ob vor einem ordentlichen deutschen Gericht, z.B. vor dem Arbeitsgericht dieser Argumentation so zu folgen gewesen wäre. Da stehen Aussagen gegen Aussagen, die Beteiligten haben möglicherweise auch andere Hintergründe, warum etwas wie dargestellt wird.

Ich denke, unser Verein, der FCK hat Marco Antwerpen für sein Wirken einiges zu danken - wären wir damals ohne ihn z.B. tatsächlich in die Regionalliga abgestiegen, wäre vielleicht auch das Thema mit der Insolvenz und Investoren anders ausgegangen. Wir sind damals dem möglichen "Tod" in letzter Sekunde von der Schippe gesprungen. Seine Motivationsfähigkeit und wie er den Zusammenhalt im Team hergestellt hat, halte ich für unbestritten.

Aber sowohl die aktuelle Geschichte als auch die diversen ungewöhnlichen Entlassungen bei uns und danach sprechen auch von einer anderen Seite bei ihm. Offenbar ist er auf kurze Sicht eine Art Wunderheiler - bekommt aber danach auch überall Probleme.
Sollte dieses Urteil so bestehen bleiben, ist er mit Sicherheit für andere Vereine verbrannt - ähnlich, wie das Markus Anfang nach seinem Impfskandal auch erst mal war.
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schallalafck
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Beitrag von schallalafck »

Also wenn man es ganz nüchtern betrachtet, was ist vorgefallen...

Ein Spieler wechselt zu dem aktuellen Gegner in einem KO-Spiel

Das man da als Trainer etwas Bauchschmerzen hat diesen Spieler einzusetzen ist doch völlig normal, der Fehler, den Antwerpen gemacht hat, er wollte wahrscheinlich Brisanz rausnehmen und bat darum den Spieler für nicht einsatzfähig zu schreiben ( was - Gerüchten zufolge - übrigens Millionen Deutsche Montags auch ab und zu machen "sollen", sich vom Doc nen gelben Schein holen ).

Er als Trainer hätte den Spieler ja auch einfach nicht aufstellen brauchen aber wollte wohl wie gesagt Diskussionen vermeiden, ohne es beweisen zu können stelle ich trotzdem die These auf... das ist so garantiert schon zig mal im Profifußball passiert.

Daraus eine Spielmanipulation zu machen finde ich unverschämt, eine Spielmanipulation ist, wenn ein Spieler extra kein Tor macht oder absichtlich nen Elfer verursacht oder ein Schiri der entsprechend pfeift.

Da hätte auch ne 4 wöchige Sperre ausgereicht, dass der Verein anstatt in Berufung zu gehen fristlos kündigt... Naja wir als Lautrer sollten da in Sachen "keine Dankbarkeit für Antwerpen und Döppner" lieber leise treten, da haben wir uns ja auch nicht mit Ruhm bekleckert...
Aber auch da frage ich mich, wenn der Verein wohl scheinbar mit der automatischen Verlängerung um 2 Jahre nicht wirklich glücklich war, warum haben die es dann erst gemacht?

Ich bin auch überzeugt, hätte das ein Trainer von Bayern oder Dortmund
( vielleicht noch 2 andere Clubs ) so gemacht, wäre da niemals 1 Jahr Sperre mit diesem Urteil - Spielmanipulation - gefallen.
:teufel2: Mit 4 Jahren infiziert mit dem Lautern-Gen und das als Niedersachse aber nicht eine Sekunde gezweifelt, egal ob es im Umfeld stressig oder fies wurde oder ob der FCK mich wie leider so oft enttäuschte. Ein Leben, eine Liebe, FCK :teufel2:
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Beitrag von BetzePower67 »

Wer dieses Verhalten rechtfertigt, hat im Sport nichts zu suchen.
Ich finde die Strafe sogar noch zu mild.
Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist. (Bill Shankly, Manager)
sume
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Beitrag von sume »

schallalafck hat geschrieben: 29.08.2025, 20:44 Das man da als Trainer etwas Bauchschmerzen hat diesen Spieler einzusetzen ist doch völlig normal, der Fehler, den Antwerpen gemacht hat, er wollte wahrscheinlich Brisanz rausnehmen und bat darum den Spieler für nicht einsatzfähig zu schreiben ( was - Gerüchten zufolge - übrigens Millionen Deutsche Montags auch ab und zu machen "sollen", sich vom Doc nen gelben Schein holen ).

Er als Trainer hätte den Spieler ja auch einfach nicht aufstellen brauchen aber wollte wohl wie gesagt Diskussionen vermeiden, ohne es beweisen zu können stelle ich trotzdem die These auf... das ist so garantiert schon zig mal im Profifußball passiert.
Es ging nicht drum, dass er bei einem eigenen Spieler Bauchschmerzen hatte, den spielen zu lassen.

Das war ein Spieler des Gegners, dem er geraten hat, sich lieber krank zu melden. Mit der Drohung, dass er sonst Probleme haben wird, wenn er von der Leihe zurück kommt.

Da ging’s nicht um Bauchschmerzen, Brisanz rausnehmen und Diskussionen vermeiden, sondern um Einflussnahme auf den Gegner.
emkathor
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Beitrag von emkathor »

Antwerpen und Döpper haben Berufung eingelegt.

https://www.liga3-online.de/berufung-an ... en-sperre/
Ereborn
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Beitrag von Ereborn »

Also gerade diese - für mich neue - Aussage im oben genannten Artikel zeigt für mich, dass wir sicher nie genau wissen werden, wer da wann was gesagt hat und was davon wirklich ernst gemeint war.

Zitat: "Kommt das Bundesgericht zu einer anderen Erkenntnis? Womöglich wird es dann auch nochmal um eine WhatsApp-Nachricht von VfL-Geschäftsführer Michael Welling an Antwerpen gehen. Dieser hatte auf Antwerpens Frage, ob ein Einsatz von Riesselmann zu verhindern sei, geschrieben: "Verhindern nicht vertraglich, aber wir senden schon ein paar Signale, dass die ja nächste Saison erste Runde gegen Bayern an der Brücke spielen wollen." Bei der Verhandlung am Donnerstag hatte Welling diese Nachricht als Scherz bezeichnet."


Dem VfL-Geschäftsführer Michael Welling glaubt der DFB also, dass das nur ein Scherz gewesen sei.

Dass Marco Antwerpen dann dem Athletiktrainer Tim Schütte sagt, er soll den (verliehenen) Spieler Riesselmann aufzufordern, sich besser krankzumelden - will dieser ja auch nur im Scherz gesagt haben. Das glaubt der DFB dann wiederum nicht.

Der Athletiktrainer richtet das dann Riesselmann aus - wie er sagt, ungern und mit Bauchschmerzen. Das ist dann wiederum ok für den DFB, der Athletiktrainer kommt also ohne Strafe aus der Nummer.

Und letztlich feuert Osnabrück dann Antwerpen fristlos, nachdem dieser ausgeübte Druck dann Osnabrück zu Ohren gekommen sei.

Also ich finde, in dieser Kette dann nur Antwerpen (und Döpper) die komplette Schuld zu geben, dem VFL Geschäftsführer den Scherz aber zu glauben - und dann wiederum dem Athletiktrainer den durchgeführten Anruf durchgehen zu lassen - das Ganze hat zumindest einen sehr seltsamen Geschmack und da kann ich zumindest die Berufung schon verstehen.

In der Kette - Geschäftsführer, Trainer (Antwerpen und Döpper), Athletiktrainer, Spieler soll also genau das 2. Glied die komplette Schuld bekommen.

Und dann könnte man auch drüber nachdenken, was diese fristlose Kündigung letztlich auch bedeutet - nämlich kein Bonus für Antwerpen, für die fast unmögliche Rettung des VFL vor dem Abstieg und natürlich auch eine kostenlose Auflösung des Vertrages, der soweit ich das rausgelesen habe, sich durch die Rettung in der 3. Liga automatisch verlängert hat. Also somit auch keine Fortzahlung des Gehalts.

Ich kann das nicht bewerten, letztlich können wir nur spekulieren, wer da tatsächlich was (ernst) gemeint hat und was nur im Spaß gesagt worden sein soll.

Aber eine sehr merkwürdige Geschichte ist das schon und das in der Konsequenz nur Antwerpen und Döpper bestraft werden, erscheint mir zumindest fraglich.
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emkathor
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Beitrag von emkathor »

Ereborn hat geschrieben: 02.09.2025, 20:02 Also gerade diese - für mich neue - Aussage im oben genannten Artikel zeigt für mich, dass wir sicher nie genau wissen werden, wer da wann was gesagt hat und was davon wirklich ernst gemeint war.
[...]
Danke. Sehr gut zusammengefasst! Du beschreibst genau das, was mich von Beginn an in dieser ganzen Thematik (noch ohne weitere Info) gestört hat und weiterhin 'stört'.
Talentfrei
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Beitrag von Talentfrei »

Durch diese WhatsApp wird Antwerpen ja noch mehr belastet indem er schreibt ob man nicht verhindern kann das dieser Spieler spielt. Der Geschäftsführer gehört nach seiner Antwort allerdings auch bestraft. Der Fitnesstrainer hat das dann im Auftrag von Antwerpen gemacht der ihn angeblich unter Druck setzte. Sollte das so alles stimmen käme dann auch noch Nötigung dazu.
Ereborn
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Beitrag von Ereborn »

Talentfrei hat geschrieben: 03.09.2025, 14:07 Durch diese WhatsApp wird Antwerpen ja noch mehr belastet indem er schreibt ob man nicht verhindern kann das dieser Spieler spielt.
Nicht unbedingt, denn es kann ja durchaus auch legale Möglichkeiten geben - z.B. wenn im Leihvertrag die Klausel enthalten wäre, dass der verliehene Spieler nicht gegen den Stammverein spielen darf.

Die reine Nachfrage, ob es (rechtlich?) zu verhindern ist, wäre somit ja durchaus legitim.

Ich gehe eh mal stark davon aus, dass sich später auch noch zumindest das Arbeitsgericht mit dem Fall befassen wird - bisher geht's ja rein um die Sportgerichtsbarkeit des DFB.
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Beitrag von emkathor »

VfL Osnabrück: DFB-Kontrollausschuss ermittelt nicht gegen Welling - welche Strategie wählt Kletke?
https://www.noz.de/sport/vfl-osnabrueck ... n-49203056

Das Ganze klang bisher schon unübersichtlich. Das (Link) machts irgendwie nicht besser.
Schobbe77
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Beitrag von Schobbe77 »

Das DFB-Bundesgericht hat das Urteil der versuchten Spielmanipulation aufgehoben
https://www.bild.de/sport/fussball/vers ... 4e4577c0be

Freispruch.... Freut mich für Antwerpen, Döpper und auch irgendwie für den FCK :teufel2:
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Beitrag von ExilDeiwl »

Nun, da konnte Antwerpen seinen Kopf aus der Schlinge ziehen. Ganz wertfrei gemeint. Im Zweifel für dem Angeklagten, heißt es. Und das scheint hier gegriffen zu haben. Für den VfL dürfte das wohl bedeuten, dass da eine saftige Entschädigung für die fristlose Kündigung fällig werden dürfte…
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Lautern-Fahne
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Beitrag von Lautern-Fahne »

Es gibt doch noch Gerechtigkeit. Wobei es interessant ist, dass es nur eine Reduzierung von 12 auf 3 Monate ist. Kein Freispruch. Die Begründung liest sich aber wie ein Freispruch. Kann das ein Jurist erklären?
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B3tz3bub
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Beitrag von B3tz3bub »

@Lautern-Fahne: Ich verstehe es so, dass der Vorwurf der vorsätzlichen Manipulation nicht mehr im Raum steht. Trotzdem muss er sich vorwerfen lassen, dass die Aussagen, die er getätigt hat missverstanden werden können. Mit diesen missverständlichen Aussagen hat er fahrlässig in Kauf genommen, dass es zu einer Spielmanipulation führen kann. Für dieses fahrlässige Delikt gibts dann die 3 Monate, die dann jetzt auch abgesessen sind. Die Jahressperre war ja Ende August. Das ist genau 3 Monate her.

Da er nur fahrlässig gehandelt hat, hat MA mMn gute Karten für das arbeitsrechtliche Verfahren. Aber ich kenne nicht alle Fakten. Deswegen muss man abwarten.
SEAN
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Beitrag von SEAN »

ExilDeiwl hat geschrieben: 26.11.2025, 23:18 Nun, da konnte Antwerpen seinen Kopf aus der Schlinge ziehen. Ganz wertfrei gemeint. Im Zweifel für dem Angeklagten, heißt es. Und das scheint hier gegriffen zu haben. Für den VfL dürfte das wohl bedeuten, dass da eine saftige Entschädigung für die fristlose Kündigung fällig werden dürfte…
Ehrlich gesagt bin ich der Meinung, die Entschädigung müsste eigendlich der DFB bezahlen. Die beiden wurden ja erst nach der Anklage wegen Spielmanipulation entlassen, also nach, für mich, einem triftigen Grund.
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........
ExilDeiwl
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Beitrag von ExilDeiwl »

Nun ja, die Entscheidung, Antwerpen zu kicken hat immer noch der Verein getroffen, nicht der DFB. Dass der DFB ermittelt war ja nun auch nicht aus der Luft gegriffen. Im Nachhinein hat sich nun herausgestellt, dass Antwerpen lediglich fahrlässiges Handeln vorgeworfen werden kann, womit kein Grund für eine fristlose Kündigung vorliegen dürfte. Und damit ist es am Vertragspartner Verein, seinen Verpflichtungen aus dem Arbeitsvertrag mit Antwerpen (und vergleichbar auch Döpper) nachzukommen. Aber offen gestanden sind das jetzt juristische Details, mit denen sich dann auch die Juristen herumschlagen müssen…
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