
Samstag, 20:30 Uhr: Topspiel der formstärksten Teams
Mit Darmstadt 98 und dem 1. FC Kaiserslautern treffen am Samstagabend die beiden formstärksten Teams der Liga aufeinander - ein echtes Topspiel also. Wobei es bei den Roten Teufeln sogar noch einen Tick besser läuft als bei den Lilien.
Als die letzten Spieltage vor der Winterpause terminiert wurden, wunderte sich manch ein Lautrer Fan: Die Partie gegen Darmstadt zur Prime-Time, die Traditionsduelle gegen Schalke und Köln hingegen nicht? Was hat die DFL sich denn da gedacht? Zumindest in sportlicher Hinsicht kann man nun aber konstatieren: Volltreffer! Denn in der Formtabelle der letzten sieben Spieltage steht der FCK auf Platz 1 und Darmstadt auf Platz 2. Jeweils 18 geschossene Tore in diesem Zeitraum lassen viel Offensivfreude erwarten. Während jedoch die Roten Teufel zuletzt drei Siege mit je drei geschossenen Toren einfuhren (3:2 gegen Braunschweig, 3:0 auf Schalke, 3:1 gegen Karlsruhe), lief es bei den Lilien nicht mehr ganz so wie geschmiert. Die vergangene Englische Woche begann mit einem müden 0:0 gegen Münster - ebenfalls am Samstagabend -, ehe das höchst unglückliche 0:1 im DFB-Pokal bei Erstligist Bremen und am Sonntag das spannende 2:2 beim HSV folgten. Wegen der zwei Unentschieden in der Liga steht Darmstadt trotz seines Laufs in der Gesamt-Tabelle nur auf Platz 10. Mit einem Sieg am Samstag könnte das Team von Florian Kohfeldt, der auf Aufstiegstrainer Torsten Lieberknecht folgte, jedoch schnell wieder oben anknüpfen. Der kapitale Fehlstart nach dem Abstieg aus Liga Eins ist am Böllenfalltor jedenfalls schon wieder vergessen.
Lautern hofft auf Hanslik - Elvedi fehlt gesperrt - Kaloc kehrt zurück
Personell fehlen Darmstadt gleich drei Spieler wegen Kreuzbandrissen, darunter der ehemalige Lautrer Paul Will und Kapitän Fabian Holland. Kurzfristige Ausfälle gibt es nach jetzigem Stand allerdings nicht. Im Gegensatz zum FCK, wo sich zum Ende der Vorrunde hin die Gelb-Sperren häufen: Nächstes Wochenende muss Jan Elvedi aufgrund seiner fünften Verwarnung pausieren, dafür kehrt Filip Kaloc wieder zurück. Mit dem vor dem Derby kurzfristig erkrankten Daniel Hanslik dürfte ebenfalls wieder zu rechnen sein. Ansonsten sind Stand jetzt keine personellen Änderungen zu erwarten. Natürlich wie immer unter Vorbehalt dessen, was sich im Laufe der Trainingswoche noch ergibt. Diese startet morgen, die Fans dürfen dabei ein Mal zuschauen: Am Dienstag wird ab 15:00 Uhr auf Platz 4 neben dem Fritz-Walter-Stadion öffentlich trainiert. Die Pressekonferenz gibt’s am Donnerstag voraussichtlich um 14:00 Uhr. Am Samstagabend ist ein mit knapp 18.000 Zuschauern ausverkauftes Stadion am Böllenfalltor zu erwarten, darunter wohl 2.500 bis 3.000 FCK-Fans.
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Übersicht: Kompletter Team-Status des 1. FC Kaiserslautern
Ergänzung, 12.12.2024:
Ohne Redondo und Elvedi, aber mit Hanslik in Darmstadt
Markus Anfang kann vor dem Top-Spiel in Darmstadt mit zwei Rückkehrern planen, muss aber auch zwei neue Ausfälle kompensieren. Aus Sicht des Trainers wird es auch in dieser Partie wieder entscheidend sein, "das Momentum" auf die Seite des FCK zu ziehen.
Mit dem 1. FC Kaiserslautern und Darmstadt 98 treffen am Samstagabend (20:30 Uhr, Stadion am Böllenfalltor, auch live auf "Sport1") die gemeinsam mit dem 1. FC Köln formstärksten Mannschaften der Liga aufeinander. Dementsprechend darf wohl ein spannender Schlagabtausch erwartet werden. Trotz der guten Serie betont FCK-Trainer Anfang ausdrücklich, dass es jede Woche wieder bei Null losgeht und dementsprechend konzentrierte Arbeit notwendig ist - und vielleicht auch das Glück des Tüchtigen: "Wir hatten in den letzten Spielen das Momentum auf unserer Seite. Das darf man nicht verkennen. Wir haben auch viel dafür getan und das ist uns in den letzten Wochen gut gelungen. Aber das heißt nichts für die Zukunft und auch nicht für das Spiel in Darmstadt. Wir müssen dran bleiben. Jede Aktion kann das Spiel entscheiden."
Anfang zur Aufstellung: "Es wird eine schwierige Entscheidung für uns"
Während Filip Kaloc nach abgesessener Gelb-Sperre zurückkehrt, hat es nun Jan Elvedi erwischt: Der Abwehr-Dauerbrenner fehlt aufgrund seiner fünften Verwarnung. Außerdem fallen die zum Teil schon länger verletzten Ragnar Ache, Jean Zimmer, Avdo Spahic und Hendrick Zuck aus. Dazu kommt erneut auch Kenny Redondo, dessen entzündeter Zeh weiterhin Probleme bereitet. Nachdem er am Wochenende beim Derbysieg gegen den Karlsruher SC noch getroffen hatte, wird der Flügelstürmer die letzten zwei Partien vor der Winterpause aussetzen müssen. Da dürfte es für das Trainerteam umso erfreulicher sein, dass Daniel Hanslik nach überstandenem Infekt in die Offensivreihe zurückkehrt. Wie genau angesichts dieser vielen Personalien die Startelf formiert wird, vermag Markus Anfang allerdings noch nicht preiszugeben: "Es wird eine schwierige Entscheidung für uns, wie wir die Mannschaft aufstellen. Viele Spieler haben sich in den letzten Wochen empfohlen. Aber das ist auch gut, denn wir wissen nun, dass wir nachlegen können, wenn etwas passiert."
Das Stadion am Böllenfalltor wird mit knapp 18.000 Zuschauern ausverkauft sein. Rund 1.700 Karten für den Gästeblock gingen nach Kaiserslautern.
» Zum Video: Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Darmstadt 98
Alle weiteren Informationen zum FCK-Spiel in Darmstadt folgen am Freitag im ausführlichen Vorbericht auf Der Betze brennt.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 13.12.2024:
Vorbericht: Darmstadt 98 - 1. FC Kaiserslautern
Das Aufeinandertreffen der Höhenflüge
Noch einmal dieses Jahr mit dem Betze auswärts. Das Duell des 1. FC Kaiserslautern bei Darmstadt 98 hat die Bezeichnung "Topspiel" absolut verdient.
Betrachtet man nur die vergangenen sieben Partien der 2. Bundesliga, sollte es am Samstag zu einem Fußball-Feuerwerk kommen. Denn mit Darmstadt und Kaiserslautern treffen die beiden besten Mannschaften dieses Zeitraums aufeinander. Während die ungeschlagenen Roten Teufel sich seit Mitte Oktober aus dem unteren Drittel bis auf Platz 2 vorkämpften, sind die Lilien sogar noch eine Partie länger ungeschlagen und schossen sich mit vier Siegen und vier Unentschieden aus dem Keller. Möglich, dass am Samstag eine der beiden Serien zu Ende geht. Anpfiff des Duells zwischen dem SVD und dem FCK im Stadion am Böllenfalltor ist um 20:30 Uhr.
Was muss man zum 16. Spieltag wissen? Hier kommen die wichtigsten Vorab-Informationen:
Der FCK: Ausgangslage und Personal
Die Roten Teufel machen derzeit Tabellenplatz um Tabellenplatz gut, aber wenn es so weitergeht, ist diesbezüglich im positiven Sinn bald Ende im Gelände. Vor dem 15. Spieltag liegt mit dem SC Paderborn nur noch ein Team vor dem 1. FC Kaiserslautern, der in den vergangenen Wochen einen regelrechten Run hinlegte. Gut: Im Umfeld wird nur vereinzelt von der Bundesliga geträumt, die vergangene Saison hat dann doch geerdet. Trotzdem könnte es Realität werden, dass die Anfang-Elf am Samstagabend Spitzenreiter ist und/oder gar als Herbstmeister in die vierwöchige Winterpause geht. Bei zwei Niederlagen vor Weihnachten wäre genauso aber auch "nur" Platz 9 oder 10 möglich.
Ausfälle gibt es weiter den einen oder anderen. Jan Elvedi ist in Darmstadt gesperrt. Kenny Redondos Zehentzündung ist wieder schlimmer geworden, der Flügelstürmer wird in den letzten beiden Spielen in diesem Jahr nicht mehr mitwirken können. Ragnar Ache, Avdo Spahic, Jean Zimmer und Hendrick Zuck stehen weiter nicht zur Verfügung. Philipp Klement wird noch einige Einheiten brauchen, trainierte in dieser Woche aber immerhin wieder mit. Zwei Lichtblicke gibt es aber auch: Daniel Hanslik ist wieder gesund und kann am Böllenfalltor auflaufen. Und Filip Kaloc hat seine Gelb-Sperre abgesessen.
Der Gegner: Ausgangslage und Personal
Apropos Run. Auch Darmstadt 98 befindet sich derzeit in guter Form. Seit dem Trainerwechsel - Florian Kohfeldt übernahm das Amt vom Anfang September zurückgetretenen Torsten Lieberknecht - geht es mit den Lilien stetig bergauf. Mit einem Sieg gegen den FCK würden die Darmstädter um Torjäger Isac Lidberg, der bereits neun Mal traf, den Anschluss nach oben herstellen. Und mit dem Wissen, dass dann noch das Auswärtsspiel beim Schlusslicht in Regensburg folgt, könnte der Bundesliga-Absteiger nach völlig verpatztem Saisonstart wohl doch noch von einem schönen Weihnachtsfest träumen.
Gegen Kaiserslautern stehen Kohfeldt mit Ausnahme der Langzeitverletzten, darunter der ehemalige FCK-U19-Kapitän Paul Will mit Kreuzbandriss, fast alle Akteure zur Verfügung. Matej Maglicas Mitwirken ist wegen eines Infekts noch fraglich.
Frühere Duelle
Nach bisher elf Duellen ist die Bilanz ausgeglichen, weil jeder Klub drei Spiele gewann. Zuletzt trafen sich beide Vereine in der Saison 2022/23. Das Hinspiel auf dem Betze endete spektakulär 3:3 (FCK-Torschützen: Kenny Redondo (2), Mike Wunderlich), das Rückspiel gewannen die Lilien durch zwei Treffer des späteren Lautrers Filip Stojilkovic mit 2:0.
Fan-Infos
Das zweitnächste Auswärtsspiel aus Lautrer Sicht ist seit Wochen ausverkauft. Unter den knapp 18.000 Zuschauern werden in und um den Gästeblock auch wohl um die 2.500 Fans den FCK unterstützen. Der kleine Gästekontingent von etwa 1.700 Karten war mal wieder innerhalb von Minuten vergriffen, eine Tageskasse am Stadion gibt es nicht mehr. In der DBB-Kartenbörse werden von FCK-Anhängern noch ganz wenige übrige Tickets angeboten. Hier ist Schnelligkeit gefragt.
Informationen zu Anreise, Parkmöglichkeiten und Stadionumfeld findet ihr in den vom FCK veröffentlichten Fan-Infos. Die Gastgeber informieren ebenfalls umfassend rund um das Spiel. Wichtig dabei: Laut SVD sind FCK-Fanutensilien außerhalb des Gästeblocks untersagt. Die Stadiontore öffnen eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff, also um 19:00 Uhr. Das Spiel ist auch live im Free-TV bei "Sport1" zu sehen.
O-Töne
FCK-Trainer Markus Anfang: "Durch die vielen Erfolgserlebnisse hat man ein gewisses Selbstvertrauen und eine gewisse Ausstrahlung. Für das Spiel gegen Darmstadt heißt das aber gar nichts. Wir wissen, dass wir dran bleiben müssen."
Darmstadt-Trainer Florian Kohfeldt: "Es sind zwei Teams, die aktuell eine sehr gute Formkurve haben. Ergebnistechnisch über die vergangenen fünf Spiele betrachtet, die Lauterer sogar noch einen Ticken mehr als wir. Beide Mannschaften befinden sich in einer guten Phase. Samstagabend, 20:30 Uhr, ist ein würdiger Rahmen. Wir freuen uns auf ein spannendes Fifty-fifty-Spiel."
Daten und Fakten
Voraussichtliche Aufstellung:
Darmstadt 98: Schuhen - Lopez, Riedel, Vukotic, Nürnberger - Klefisch, Müller - Förster, Corredor - Lidberg, Hornby
Es fehlen: Bader, Holland, Will (alle Kreuzbandriss), Zimmermann (Knieprobleme), evtl. Maglica (grippaler Infekt)
1. FC Kaiserslautern: Krahl - Tomiak, Sirch, Touré - Ronstadt, Aremu, Kaloc (Ritter), Kleinhansl - Yokota, Mause, Hanslik
Es fehlen: Ache (Wadenverletzung), Elvedi (Gelb-Sperre), Redondo (Zehverletzung), Spahic (Meniskusverletzung), Zimmer (Oberschenkelprobleme), Zuck (Kreuzbandriss)
Quelle: Der Betze brennt / Autor: Florian Reis
Ergänzung, 13.12.2024:
Gegner-Check Darmstadt: Kalte Dusche statt Kyro-Sauna
Das Duell mit Darmstadt 98 hält für den 1. FC Kaiserslautern gleich mehrere spannende Begegnungen bereit. Etwa mit Coach Florian Kohfeldt. Der legt bei den Lilien einen starken Karriere-Neustart hin. Und ist ein geistiger Zwilling von Markus Anfang.
Anspruch und Wirklichkeit: Er ist wieder da. Florian Kohlfeldt, einst Jahrgangsbester beim Fußballlehrer-Lehrgang, anschließend als aufstrebender Stern am Trainerhimmel wahlweise mit Julian Nagelsmann oder Jürgen Klopp verglichen. Vier Jahre Cheftrainer bei seinem Heimatverein Werder Bremen, zwei Spielzeiten lang recht erfolgreich, zwei weniger. In Werders Abstiegssaison 2020/21 am vorletzten Spieltag entlassen. Anschließend eine Runde beim VfL Wolfsburg mit Abschluss auf Rang 12. Zu wenig für die VW-Bosse, Trennung. Danach Gastspiel im belgischen Eupen. Im März 2024 Rücktritt nach sieben Niederlagen in acht Spielen. "11 Freunde" verglich ihn mit einem ehemaligen Kinderstar, der im Erwachsenenalter abstürzte. Dennoch: Darmstadts Sportchef Paul Fernie holte Kohfeldt zum Bundesliga-Absteiger, nach einem Saisonstart mit drei Niederlagen in vier Spielen und dem Abgang Torsten Lieberknechts. Den Mann, der sagt, er sei lieber Favorit als Außenseiter. Was im krassen Gegensatz zum Selbstverständnis des Underdogs steht, das die Aufstiegshelden Lieberknecht und Dirk Schuster in Darmstadt formten. Aber: Fernie war schon zu Zeiten, als er noch für Wehen Wiesbaden scoutete, Fan des Bremers Kohfeldt. Und: Es folgten zwölf Spiele mit nur einer Niederlage, 20 Punkten und 28:16 Toren. Pech hatte der Coach bei seiner Rückkehr nach Bremen, die ihm der DFB-Pokal bescherte. Der Zweitligist gab sich erst in der Nachspielzeit mit 0:1 geschlagen. Zuletzt ein 2:2 beim Hamburger SV. Sind die Lilien nun zurück im Aufstiegsrennen? Offiziell streben sie eine "stabile Entwicklungssaison" an. Für Zweitliga-Verhältnisse steht der Verein jedenfalls auf festen Fundamenten. Die Verkäufe von Christoph Klarer und Marvin Mehlem haben im Sommer über 5,5 Millionen Euro in die Kassen gespült. Nicht einmal die Hälfte davon wurde in Kicker reinvestiert - das ist solide. Schmuckstück des Klub-Inventars ist eine Kyro-Sauna, die High-Tech-Version der einst von Per Mertesacker promoteten Eistonne. Sie erlaubt Regeneration bei Temperaturen bis 160 Grad Celsius minus. Tut besonders gut, wenn dem Gegner zuvor eine kalte Dusche verabreicht wurde.
Die Neuen: Alle reden von Isac Lidberg (26). Der Schwede kam erst Mitte August, bestritt nur noch zwei Einsätze unter Lieberknecht und rockte anschließend die Kohfeldt-Offensive: Neun Treffer, drei Vorlagen bislang, die Bundesliga-Scouts stellen bereits ihre Ferngläser scharf. Soll eine Million Euro gekostet haben, ein wenig mehr als der Ex-Stuttgarter Matej Maglica (26), der bislang aber enttäuschte. Statt seiner hat sich Aleksandar Vukotic (29) einen Stammplatz als Innenverteidiger gesichert. Er kam für kleines Geld von Absteiger Wehen Wiesbaden, bekanntlich hatte auch der FCK ein Auge auf ihn geworfen. Ebenso eingeschlagen hat der Franzose Killian Corredor (24), der nominell über die linke Seite kommt, aber sehr variabel ist. Auf der Sechs festgespielt hat sich Kai Klefisch (25), der für 500.000 Euro aus Paderborn kam. Mit Kohfeldts Umstellung von Dreier- auf Viererkette hat sich der Ex-Basler Sergio López (25) als Rechtsverteidiger etabliert. Fynn Lakenmacher (24) (ehemals 1860 München), Merveille Papela (23) (Mainz 05), Luca Marseiler (27) (Viktoria Köln) und Guille Bueno (22) (Borussia Dortmund II) sind bislang nur Ergänzungsspieler, schaffen aber die Qualität in der Kaderbreite, die laut Kohfeldt zum Trumpf der Lilien werden soll. Der Ex-Lautrer Paul Will (25), zuletzt in Dresden gelandet, fällt bislang verletzungsbedingt aus. Fernies größter Coup ist jedoch die Verpflichtung von Philipp Förster (29). Nach seinem Engagement beim VfL Bochum vereinslos, engagierte er den einstigen Stuttgarter erst im September. Ab dem 7. Spieltag mutierte er zum Dreh- und Angelpunkt im Lilien-Spiel. Vier Treffer, drei Vorlagen seither.
Die Formation: Manche sagen, Fernie habe den aktuellen Kader schon im Sommer mehr für Kohfeldt als für Lieberknecht zusammengestellt. Steile These, unterstellt sie doch, der Sportchef habe den Trainerwechsel schon zu diesem Zeitpunkt im Hinterkopf gehabt. Fakt ist, dass unter Kohfeldt die Rädchen erstaunlich schnell ineinandergegriffen haben, trotz der zahlreichen Neuverpflichtungen. Kohfeldt setzt auf ein 4-2-2-2, wobei besonders die vier Offensivspieler sehr beweglich sind. Förster, in den gängigen Aufstellungsgrafiken in der Regel rechts offensiv positioniert, mutiert oft zum Zehner, sein Gegenüber Corredor taucht in der Offensive überall mal auf. Den Platz neben Lidberg im Angriff nimmt meist Fraser Hornby (25) ein, von dem vor dem HSV-Spiel vergangene Woche (2:2) gemeldet wurde, er werde wochenlang verletzt ausfallen, der dann aber doch auflief. Nach einer Verletzungspause drängt aber Oscar Vilhelmsson (21) wieder in die Startelf. Lakenmacher ist vorne ebenfalls eine Option, Marseiler auf den Flügeln. Im zentralen Mittelfeld zieht der ehemalige Magdeburger Andreas Müller (24) neben Klefisch seine Kreise. Den Abwehrchef gibt Kapitän Clemens Riedel (21), die Viererkette neben ihm, Vukotic und López komplettiert Fabian Nürnberger (25) als Linksverteidiger. Im Tor steht nach wie vor Marcel Schuhen.
Zahlenspiele: Ja, schon klar, in der "Kohfeldt-Tabelle", die ab dem 5. Spieltag gewertet wird, ist Darmstadt Erster. Andererseits: Der Lautrer Lauf begann mit dem 3:0 gegen Paderborn am 9. Spieltag. Und in einer ab dieser Runde gebildeten "Formtabelle" liegt wer vorne? Richtig: der 1. FC Kaiserslautern. Statistiken sind doch was Schönes, man kann sie immer so hinbiegen, wie man's braucht. Der gerne genommene Vergleich der diversen Laufwerte fällt bei diesen Teams eher nichtssagend aus. Bei "Sprints" sind die Lilien sogar schlechter als die Teufel, dafür sind diese nun Letzter im Ranking der intensiven Läufe. Gepunktet haben bekanntlich beide. Weil sie gut treffen. Darmstadt bereits 30-mal, Lautern 29-mal, damit Zweit- und Drittbeste im Liga-Ranking. Nach xGoals aber ist der FCK besser: 28,43 : 24,26. Die Pfälzer arbeiten auch nach hinten erfolgreicher, auch wenn Kollege Computer es nicht so sieht: 21 Gegentore (xGoals against: 23,48) gegenüber 25 (xGA: 19,27). Darmstadt hat allerdings erst einmal "zu null" gespielt, Lautern schon fünfmal. Vukotic gewinnt in der Liga die meisten Kopfball-Duelle, ist aber auch Gelbe-Karten-König, hat sich den Karton schon sieben Mal betrachtet. Das Spiel beim HSV zuletzt hätten die Lilien nach xGoals übrigens gewinnen müssen. Auffallend war auch, dass die meisten Angriffe über die rechte Seite liefen, wo vornehmlich Förster und López unterwegs sind.
Fazit: Kohfeldt bevorzugt den vielzitierten "dominanten Ballbesitz-Fußball", allerdings nicht zum Selbstzweck, sondern zielgerichtet Richtung Tor. Automatisierte Vorwärtsbewegungen, bei denen die Räume stets besetzt bleiben, das Personal aber rotieren darf. Ein auch qualitativ breit aufgestellter Kader ... Moment mal - kennen wir das nicht von irgendwoher, von irgendwem? Richtig: Florian Kohfeldt scheint ein geistiger Zwilling von FCK-Trainer Markus Anfang zu sein. Auch, was ihre offen-kommunikative Art angeht, ähneln sich beide. Vorzeichen, die auf ein Spiel hindeuten, in dem es rauf und runter geht, dass richtig geil zu werden verspricht. Allerdings heißt es von Kohfeldt, er sei reifer geworden. Und pragmatischer. Das jüngste Heimspiel gegen Preußen Münster etwa endete mit einem unbefriedigenden 0:0. Darmstadt war zwar durchweg überlegen, in der Schlussphase aber verzichtete Kohfeldt darauf, mit Wechseln und Umstellungen das letzte Risiko zu gehen, die Entscheidung auch auf die Gefahr hin erzwingen zu wollen, ein Kontertor zu kassieren. So, wie es Markus Anfang im Heimspiel gegen Hertha BSC (3:4) widerfahren ist. Es könnte also ein Topspiel werden, bei dem am Ende doch der gewinnt, der Chancen und Risiken besser abwägt. Für die Roten Teufel bedeutet das: die Nerven behalten. Dann werden gegebenenfalls die Lilien kalt geduscht, bevor sie ihre Kyro-Sauna betreten.
Quelle: Der Betze brennt / Autor: Eric Scherer
Ergänzung, 14.12.2024:
Packung statt Spitzenreiter: FCK verliert 1:5 in Darmstadt
Die Serie des 1. FC Kaiserslautern ist nach sieben Spielen ohne Niederlage gerissen. Beim SV Darmstadt 98 kassierte die Anfang-Elf eine deutliche 1:5 (0:2)-Niederlage, der Sprung auf Platz 1 blieb somit aus.
Mit drei Wechseln ging der FCK ins Spiel bei Darmstadt 98, für Jan Elvedi (Gelbsperre), Afeez Aremu und Jannik Mause (beide Bank) begannen Jannis Heuer, Filip Kaloc und Daniel Hanslik. Im Duell der beiden Mannschaften der Stunde in der zweiten Liga hatten die Lilien durch Isac Lidberg die erste Torgelegenheit, die Julian Krahl entschärfen konnte (7.). Auch in der Folge blieben die Gastgeber spielbestimmend und hatten mit einem Lattenkopfball durch Fraser Hornby im Anschluss an einen Freistoß auch die nächste Großchance (21.). Da vom FCK nach vorne wenig kam, fiel fast schon folgerichtig die Führung für Darmstadt durch Kilian Corredor (33.). Lautern musste nun kommen, die besseren Chancen hatten aber weiterhin die Lilien, so hatte Luca Marseiler in der 40. Minute das 0:2 auf dem Fuß, aber Krahl war zur Stelle. In der 2. Minute der Nachspielzeit konnte aber auch er nichts mehr machen, kein Lautrer Verteidiger kam in den Zweikampf mit Hornby, der aus 16 Metern zum 0:2 einschießen konnte.
In die zweite Halbzeit startete der FCK aktiver und kam in den ersten fünf Minuten zu ersten Torannäherungen, aber noch ohne die ganz große Gefahr zu versprühen. Als sich die Roten Teufel vor 17.810 Zuschauern, darunter rund 2.000 Betzefans, dem Anschlusstreffer näherten, schlug der SVD durch Marseiler zu und sorgte mit dem 0:3 für die Vorentscheidung (62.). Das Tor beendete auch die zarten Hoffnungen auf ein FCK-Comeback, die Lilien waren im Anschluss näher am 0:4 als Lautern am Anschlusstreffer. Das 0:4 fiel dann in der 73. Minute, als Darmstadt einen Konter klug ausspielte und Hornby nur noch den Fuß hinhalten musste. Doch auch Lautern kam noch zu seinem Ehrentreffer, Hanslik verwandelte eine starke Flanke von Leon Robinson zum 1:4 (84.). Wenige Zeigerumdrehungen später stellte Corredor mit seinem zweiten Treffer den Vier-Tore-Vorsprung wieder her (88.), das 1:5 war gleichzeitig der Endstand.
Durch die erste Niederlage nach sieben Spielen rutschen die Roten Teufel aus den Aufstiegsrängen, bleiben aber in der weiterhin engen Spitzengruppe dabei. Zum Hinrunden-Abschluss gastiert am Sonntag um 13:30 Uhr der 1. FC Köln im Fritz-Walter-Stadion.
Wie bewertest Du die heutige Leistung der Roten Teufel? Hier geht's zur Spielerbenotung zum Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98.
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Statistik zum Spiel: SV Darmstadt 98 - 1. FC Kaiserslautern 5:1
Ergänzung, 15.12.2024:
Stimmen zum Spiel
"Peinlich", "katastrophal": Deutliche Worte nach Klatsche
Das war gar nichts. Statt die Tabellenspitze zu erklimmen, geht der 1. FC Kaiserslautern bei Darmstadt 98 mit 1:5 (0:2) unter. Trainer Anfang, FCK-Boss Hengen und einige Spieler sprechen danach Klartext.
Anfang: "Auftritt der ersten Halbzeit nicht zu akzeptieren"
"Wir haben einen katastrophalen Tag erwischt und es Darmstadt viel zu leicht gemacht. Die haben einfach die Bälle über die Kette gespielt und sind alleine auf unseren Torwart zugelaufen. Ich glaube, heute hätten wir gegen jede Mannschaft verloren. Man muss das einfach besser verteidigen. Das hat mit Bereitschaft zu tun und mit Aufmerksamkeit. Und das haben wir nicht gemacht", sagte ein angefressener FCK-Trainer Markus Anfang nach der Partie. "In der zweiten Halbzeit fand ich die ersten 15, 20 Minuten ganz okay. Insgesamt muss man sagen, dass Darmstadt jede Chance auch genutzt hat. Da sieht man halt, dass sie aus der Bundesliga kommen, eine Top-Qualität in ihren Reihen haben. Ich muss allerdings auch sagen, dass der Auftritt in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zu akzeptieren ist. Das habe ich den Jungs auch gesagt. Deshalb möchte ich mich auch bei unseren Fans entschuldigen, die uns selbst beim 1:5 noch unterstützt haben. Da müssen wir einiges in die Waagschale werfen, um nächste Woche ein gutes Heimspiel gegen Köln zu machen."
Die Elf vom Betzenberg kam im Topspiel der beiden zuletzt formstärksten Teams der Liga niemals richtig an und hatte es zunächst einzig Torwart Julian Krahl zu verdanken, nicht schon früh deutlich in Rückstand zu geraten. Bis zur Halbzeitpause stand es nach Treffern von Kilian Corredor (33.) und Fraser Hornby (45.+2) dennoch 0:2. Eine eigene gute Torchance hatten die Roten Teufel nicht. Mit Wiederbeginn wurde es aus FCK-Sicht etwas besser, ehe Luca Marseiler (62.) und wieder Hornby (73) am Böllenfalltor für endgültig klare Verhältnisse sorgten. Nach dem Ehrentreffer durch Daniel Hanslik (84.) legten die Lilien sogar noch das fünfte Tor wieder durch Corredor nach (88.).
Ritter: "Wir haben zurecht auf den Sack bekommen"
"Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben auch mit Ball keine Lösungen gefunden. Wir haben es Darmstadt ganz einfach gemacht. Die haben die Dinger hinter unsere Abwehr gehauen und wir sind nur hinterhergelaufen", konstatierte Kapitän Marlon Ritter. "In der Halbzeit haben wir uns gesagt, dass wir so nicht auftreten dürfen. Die zweite Halbzeit war dann besser, aber davon können wir uns auch nichts kaufen. Mir fehlen ein bisschen die Worte. Wir wussten, was auf uns zukommt und haben es trotzdem nicht verhindert bekommen. Wir haben zurecht auf den Sack bekommen. Aber nächstes Wochenende haben wir noch eine Chance und wollen uns vernünftig verabschieden."
In die gleiche Richtung äußerte sich Daniel Hanslik: "Dass wir uns selbst und alle mitgereisten Fans so enttäuschen, ist natürlich sehr ärgerlich. Trotzdem einen Riesen-Respekt an unsere Fans, die heute hier waren und uns bis zum Ende voll unterstützt haben. So einen Tag gibt es manchmal in der Saison. Wir müssen es analysieren, die richtigen Schlüsse daraus ziehen und es nächste Woche wieder besser machen. Dann müssen wir wieder ein anderes Gesicht zeigen. Wir sind in einem Prozess. Der ist uns in den letzten Wochen sehr gut gelungen. Heute war ein Tag, an dem einfach nichts funktioniert hat."
Sehr deutlich wurde in seiner Analyse Abwehrmann Jannis Heuer, der nach seiner Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf stand. "So ein Gesicht dürfen wir nicht zeigen, das ist am Ende peinlich, das ist nicht Betze-like. Das kann einem nur leid tun für alle, die den Fernseher eingeschaltet haben und vor allem für die mitgereisten Fans. Da sollten wir nächste Woche ein anderes Gesicht zeigen."
Hengen: "Auf dem Boden der Tatsachen gelandet"
Und auch FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen hielt in seinem Statement nicht hinterm Berg: "Es ist schwer in Worte zu fassen. Darmstadt hat uns vorgemacht, wie es geht. Du hast es schon nach ein paar Minuten gespürt, dass bei uns Jungs heute, warum auch immer, nichts geht. Ich glaube, es ist auch mal gut für uns, für den einen oder anderen, wieder auf dem Boden der Tatsachen zu landen. Die Mannschaft hat nach den jüngsten Leistungen das Recht, auch mal einen schlechten Tag zu haben. Und das hat sie heute echt gut hinbekommen."
» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Auswärtsspiel bei Darmstadt 98
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 15.12.2024:

Blick in die Kurve
"Forever Yours": Betze-Fans stärken Team den Rücken
Applaus nach einer 1:5-Niederlage? Gab es gestern beim FCK in Darmstadt, weil sich das Team zuvor so viel Kredit erarbeitet hatte. Außerdem: Eine schicke Choreo, eine harte Botschaft an den DFB und ein paar Zeilen von Weltstar Rihanna.
Rund 2.000 Fans des 1. FC Kaiserslautern konnten sich glücklich schätzen, denn sie hatten eine der begehrten Karten für das Auswärtsspiel bei Darmstadt 98 ergattert. Leider fasst das Stadion am Böllenfalltor nur 17.810 Zuschauer und die heimischen "Lilien" bekommen es mittlerweile auch alleine gefüllt - ansonsten hätten sich sicher 10.000 oder mehr Lautrer auf die zweitnächste Auswärtsreise dieser Saison begeben. Außerhalb des Gästeblocks fanden sich so jedoch nur wenige FCK-Anhänger ein.
Zum Intro hatte die "Frenetic Youth" eine Choreo organisiert. Zu rot-weißen Fahnen im fast kompletten Gästeblock wurde der Gruppen-Slogan "Forever Yours" in Richtung der einlaufenden Mannschaft gerichtet, dazu mehrere Konfetti-Shooter in die Luft gejagt. Prädikat: Sehenswert!

Im weiteren Spielverlauf gratulierte das "Pfalz Inferno" seinen Freunden aus Stuttgart: "Alles Gute zu 18 Jahren Ultras Schwaben Kompanie". Dazu wurde auch die vor sechs Wochen beim Pokalspiel gegen den VfB auf beiden Seiten eingeführte Freundschaftsfahne geschwenkt. Zum Beginn der zweiten Halbzeit richtete der Gästeblock eine unmissverständliche Botschaft an die Fußballverbände in Deutschland und der Welt. Wie schon in der Woche zuvor sowie auch in zahlreichen anderen deutschen Fankurven war die umstrittene WM-Vergabe 2034 nach Saudi-Arabien das Thema: "Fifa und DFB: Klatschen für Diktaturen - Profit über Menschenrechte - Saudi-Geld kauft das Spiel, andere zahlen dafür den Preis."
Stimmungsmäßig legten die Lautrer Auswärtsfahrer trotz der Packung mit fünf Gegentreffern einen guten, geschlossenen Auftritt hin. Teilweise wurde bei den Toren einfach weitergesungen. Zwischendurch kehrte aber auch mal Enttäuschung ein. Dass nach der vorherigen Erfolgsserie inklusive Derbysieg und zwischenzeitlichem Sprung auf Platz 2 trotzdem erstmal noch Dankbarkeit herrscht, zeigte sich eindrucksvoll nach dem Abpfiff: Keinerlei Pfiffe aus dem Gästeblock und niemand, der vorzeitig nachhause ging. Stattdessen gab es eine Schalparade und aufmunternde Worte für die eigene Mannschaft. Kommende Woche gegen Köln wird's schon wieder besser werden, lautete die Botschaft.


Die Fans der "Heiner" hatten sich derweil gewissermaßen Unterstützung von einem Weltstar geholt. Mit einer Zeile aus Rihannas Hit "Umbrella" (deutsch: Regenschirm) leitete die Jonathan-Heimes-Tribüne das Spiel ein: "So go and let the rain pour - I’ll be all you need and more". Dazu wurden im Südamerika-Style blau-weiße Regenschirme, Luftballons und Papierschnipsel sowie eine Hochziehfahne mit der eigenen Mannschaft präsentiert. Als Intro zur zweiten Halbzeit folgte Teil 2: Zum halbdurchsichtigen Banner "When the sun shines, we’ll shine together" - ebenfalls eine Zeile aus "Umbrella" - wurde eine sehenswerte Pyroshow gezündet. Dass bei den Darmstädter Fans während und nach dem Kantersieg prächtige Stimmung herrschte, dürfte niemanden verwundern. Die paar hundert Anhänger, die ihre (Sitz-)Plätze trotz ausverkauftem Stadion leer ließen, vielleicht wegen der Kälte bei unter null Grad und/oder wegen der Free-TV-Übertragung, könnten sich hingegen geärgert haben, denn sie haben etwas verpasst.


Zur kompletten Fotogalerie vom FCK-Auswärtsspiel in Darmstadt:
- Fotogalerie | 16. Spieltag: Darmstadt 98 - 1. FC Kaiserslautern
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 16.12.2024:
Setzen, Fünf: Die Spielernoten zur Packung von Darmstadt
Es war nicht ein einzelner Spieler schlecht, sondern jeder Einzelne, betonte Markus Anfang am Samstagabend. Das spiegelt sich auch in den Noten zum 1:5 des 1. FC Kaiserslautern bei Darmstadt 98 wider.
Mit einer 3,7 bei Der Betze brennt sowie jeweils einer 4 bei "Rheinpfalz" und "Kicker" schneidet Julian Krahl noch am besten ab. Und das trotz fünf Gegentreffern und einem eigenen Patzer beim endgültig vorentscheidenden 0:3. Aber der FCK-Keeper bewahrte seine Mannschaft mit mehreren Paraden auch vor einer noch höheren Niederlage. Und sonst? Boris Tomiak bekommt vom "Kicker" eine glatte 6, Ehrentorschütze Daniel Hanslik als bester Feldspieler von allen Notengebern eine 4. Viel mehr muss man von diesem Notenspiegel wohl nicht hervorheben:
» Zur kompletten Notenübersicht: Darmstadt 98 - 1. FC Kaiserslautern

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz / Kicker

