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16. Spieltag: SVD-FCK | Packung statt Spitzenreiter: FCK verliert 1:5 in Darmstadt (Der Betze brennt)

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Thomas
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Samstag, 20:30 Uhr: Topspiel der formstärksten Teams

Mit Darmstadt 98 und dem 1. FC Kaiserslautern treffen am Samstagabend die beiden form­stärksten Teams der Liga aufeinander - ein echtes Topspiel also. Wobei es bei den Ro­ten Teu­feln sogar noch einen Tick besser läuft als bei den Lilien.

Als die letzten Spieltage vor der Winterpause terminiert wurden, wunderte sich manch ein Lautrer Fan: Die Partie gegen Darmstadt zur Prime-Time, die Traditionsduelle gegen Schalke und Köln hingegen nicht? Was hat die DFL sich denn da gedacht? Zumindest in sportlicher Hinsicht kann man nun aber konstatieren: Volltreffer! Denn in der Formtabelle der letzten sieben Spieltage steht der FCK auf Platz 1 und Darmstadt auf Platz 2. Jeweils 18 geschossene Tore in diesem Zeitraum lassen viel Offensivfreude erwarten. Während jedoch die Roten Teufel zuletzt drei Siege mit je drei geschossenen Toren einfuhren (3:2 gegen Braunschweig, 3:0 auf Schalke, 3:1 gegen Karlsruhe), lief es bei den Lilien nicht mehr ganz so wie geschmiert. Die vergangene Englische Woche begann mit einem müden 0:0 gegen Münster - ebenfalls am Samstagabend -, ehe das höchst unglückliche 0:1 im DFB-Pokal bei Erstligist Bremen und am Sonntag das spannende 2:2 beim HSV folgten. Wegen der zwei Unentschieden in der Liga steht Darmstadt trotz seines Laufs in der Gesamt-Tabelle nur auf Platz 10. Mit einem Sieg am Samstag könnte das Team von Florian Kohfeldt, der auf Aufstiegstrainer Torsten Lieberknecht folgte, jedoch schnell wieder oben anknüpfen. Der kapitale Fehlstart nach dem Abstieg aus Liga Eins ist am Böllenfalltor jedenfalls schon wieder vergessen.

Lautern hofft auf Hanslik - Elvedi fehlt gesperrt - Kaloc kehrt zurück

Personell fehlen Darmstadt gleich drei Spieler wegen Kreuzbandrissen, darunter der ehemalige Lautrer Paul Will und Kapitän Fabian Holland. Kurzfristige Ausfälle gibt es nach jetzigem Stand allerdings nicht. Im Gegensatz zum FCK, wo sich zum Ende der Vorrunde hin die Gelb-Sperren häufen: Nächstes Wochenende muss Jan Elvedi aufgrund seiner fünften Verwarnung pausieren, dafür kehrt Filip Kaloc wieder zurück. Mit dem vor dem Derby kurzfristig erkrankten Daniel Hanslik dürfte ebenfalls wieder zu rechnen sein. Ansonsten sind Stand jetzt keine personellen Änderungen zu erwarten. Natürlich wie immer unter Vorbehalt dessen, was sich im Laufe der Trainingswoche noch ergibt. Diese startet morgen, die Fans dürfen dabei ein Mal zuschauen: Am Dienstag wird ab 15:00 Uhr auf Platz 4 neben dem Fritz-Walter-Stadion öffentlich trainiert. Die Pressekonferenz gibt’s am Donnerstag voraussichtlich um 14:00 Uhr. Am Samstagabend ist ein mit knapp 18.000 Zuschauern ausverkauftes Stadion am Böllenfalltor zu erwarten, darunter wohl 2.500 bis 3.000 FCK-Fans.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Übersicht: Kompletter Team-Status des 1. FC Kaiserslautern


Ergänzung, 12.12.2024:

Ohne Redondo und Elvedi, aber mit Hanslik in Darmstadt

Markus Anfang kann vor dem Top-Spiel in Darmstadt mit zwei Rückkehrern planen, muss aber auch zwei neue Ausfälle kompensieren. Aus Sicht des Trainers wird es auch in die­ser Partie wieder entscheidend sein, "das Momentum" auf die Seite des FCK zu ziehen.

Mit dem 1. FC Kaiserslautern und Darmstadt 98 treffen am Samstagabend (20:30 Uhr, Stadion am Böllenfalltor, auch live auf "Sport1") die gemeinsam mit dem 1. FC Köln formstärksten Mann­schaf­ten der Liga aufeinander. Dementsprechend darf wohl ein spannender Schlagabtausch erwartet werden. Trotz der guten Serie betont FCK-Trainer Anfang ausdrücklich, dass es jede Woche wieder bei Null losgeht und dementsprechend konzentrierte Arbeit notwendig ist - und vielleicht auch das Glück des Tüchtigen: "Wir hatten in den letzten Spielen das Momentum auf unserer Seite. Das darf man nicht verkennen. Wir haben auch viel dafür getan und das ist uns in den letzten Wochen gut gelungen. Aber das heißt nichts für die Zukunft und auch nicht für das Spiel in Darmstadt. Wir müssen dran bleiben. Jede Aktion kann das Spiel entscheiden."

Anfang zur Aufstellung: "Es wird eine schwierige Entscheidung für uns"

Während Filip Kaloc nach abgesessener Gelb-Sperre zurückkehrt, hat es nun Jan Elvedi erwischt: Der Abwehr-Dauerbrenner fehlt aufgrund seiner fünften Verwarnung. Außerdem fallen die zum Teil schon länger verletzten Ragnar Ache, Jean Zimmer, Avdo Spahic und Hendrick Zuck aus. Dazu kommt erneut auch Kenny Redondo, dessen entzündeter Zeh weiterhin Probleme bereitet. Nachdem er am Wochenende beim Derbysieg gegen den Karlsruher SC noch getroffen hatte, wird der Flügelstürmer die letzten zwei Partien vor der Winterpause aussetzen müssen. Da dürfte es für das Trainerteam umso erfreulicher sein, dass Daniel Hanslik nach überstandenem Infekt in die Offensivreihe zurückkehrt. Wie genau angesichts dieser vielen Personalien die Startelf formiert wird, vermag Markus Anfang allerdings noch nicht preiszugeben: "Es wird eine schwierige Entscheidung für uns, wie wir die Mannschaft aufstellen. Viele Spieler haben sich in den letzten Wochen empfohlen. Aber das ist auch gut, denn wir wissen nun, dass wir nachlegen können, wenn etwas passiert."

Das Stadion am Böllenfalltor wird mit knapp 18.000 Zuschauern ausverkauft sein. Rund 1.700 Karten für den Gästeblock gingen nach Kaiserslautern.

» Zum Video: Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Darmstadt 98

Alle weiteren Informationen zum FCK-Spiel in Darmstadt folgen am Freitag im ausführlichen Vorbericht auf Der Betze brennt.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 13.12.2024:

Vorbericht: Darmstadt 98 - 1. FC Kaiserslautern
Das Aufeinandertreffen der Höhenflüge

Noch einmal dieses Jahr mit dem Betze auswärts. Das Duell des 1. FC Kaiserslautern bei Darmstadt 98 hat die Bezeichnung "Topspiel" absolut verdient.

Betrachtet man nur die vergangenen sieben Partien der 2. Bundesliga, sollte es am Samstag zu einem Fußball-Feuerwerk kommen. Denn mit Darmstadt und Kaiserslautern treffen die beiden besten Mannschaften dieses Zeitraums aufeinander. Während die ungeschlagenen Roten Teufel sich seit Mitte Oktober aus dem unteren Drittel bis auf Platz 2 vorkämpften, sind die Lilien sogar noch eine Partie länger ungeschlagen und schossen sich mit vier Siegen und vier Unentschieden aus dem Keller. Möglich, dass am Samstag eine der beiden Serien zu Ende geht. Anpfiff des Duells zwischen dem SVD und dem FCK im Stadion am Böllenfalltor ist um 20:30 Uhr.

Was muss man zum 16. Spieltag wissen? Hier kommen die wichtigsten Vorab-Informationen:

Der FCK: Ausgangslage und Personal

Die Roten Teufel machen derzeit Tabellenplatz um Tabellenplatz gut, aber wenn es so weitergeht, ist diesbezüglich im positiven Sinn bald Ende im Gelände. Vor dem 15. Spieltag liegt mit dem SC Paderborn nur noch ein Team vor dem 1. FC Kaiserslautern, der in den vergangenen Wochen einen regelrechten Run hinlegte. Gut: Im Umfeld wird nur vereinzelt von der Bundesliga geträumt, die vergangene Saison hat dann doch geerdet. Trotzdem könnte es Realität werden, dass die Anfang-Elf am Samstagabend Spitzenreiter ist und/oder gar als Herbstmeister in die vierwöchige Winterpause geht. Bei zwei Niederlagen vor Weihnachten wäre genauso aber auch "nur" Platz 9 oder 10 möglich. 

Ausfälle gibt es weiter den einen oder anderen. Jan Elvedi ist in Darmstadt gesperrt. Kenny Redondos Zehentzündung ist wieder schlimmer geworden, der Flügelstürmer wird in den letzten beiden Spielen in diesem Jahr nicht mehr mitwirken können. Ragnar Ache, Avdo Spahic, Jean Zimmer und Hendrick Zuck stehen weiter nicht zur Verfügung. Philipp Klement wird noch einige Einheiten brauchen, trainierte in dieser Woche aber immerhin wieder mit. Zwei Lichtblicke gibt es aber auch: Daniel Hanslik ist wieder gesund und kann am Böllenfalltor auflaufen. Und Filip Kaloc hat seine Gelb-Sperre abgesessen.

Der Gegner: Ausgangslage und Personal

Apropos Run. Auch Darmstadt 98 befindet sich derzeit in guter Form. Seit dem Trainerwechsel - Florian Kohfeldt übernahm das Amt vom Anfang September zurückgetretenen Torsten Lieberknecht - geht es mit den Lilien stetig bergauf. Mit einem Sieg gegen den FCK würden die Darmstädter um Torjäger Isac Lidberg, der bereits neun Mal traf, den Anschluss nach oben herstellen. Und mit dem Wissen, dass dann noch das Auswärtsspiel beim Schlusslicht in Regensburg folgt, könnte der Bundesliga-Absteiger nach völlig verpatztem Saisonstart wohl doch noch von einem schönen Weihnachtsfest träumen.  

Gegen Kaiserslautern stehen Kohfeldt mit Ausnahme der Langzeitverletzten, darunter der ehemalige FCK-U19-Kapitän Paul Will mit Kreuzbandriss, fast alle Akteure zur Verfügung. Matej Maglicas Mitwirken ist wegen eines Infekts noch fraglich.

Frühere Duelle

Nach bisher elf Duellen ist die Bilanz ausgeglichen, weil jeder Klub drei Spiele gewann. Zuletzt trafen sich beide Vereine in der Saison 2022/23. Das Hinspiel auf dem Betze endete spektakulär 3:3 (FCK-Torschützen: Kenny Redondo (2), Mike Wunderlich), das Rückspiel gewannen die Lilien durch zwei Treffer des späteren Lautrers Filip Stojilkovic mit 2:0.

Fan-Infos

Das zweitnächste Auswärtsspiel aus Lautrer Sicht ist seit Wochen ausverkauft. Unter den knapp 18.000 Zuschauern werden in und um den Gästeblock auch wohl um die 2.500 Fans den FCK unterstützen. Der kleine Gästekontingent von etwa 1.700 Karten war mal wieder innerhalb von Minuten vergriffen, eine Tageskasse am Stadion gibt es nicht mehr. In der DBB-Kartenbörse werden von FCK-Anhängern noch ganz wenige übrige Tickets angeboten. Hier ist Schnelligkeit gefragt.

Informationen zu Anreise, Parkmöglichkeiten und Stadionumfeld findet ihr in den vom FCK veröffentlichten Fan-Infos. Die Gastgeber informieren ebenfalls umfassend rund um das Spiel. Wichtig dabei: Laut SVD sind FCK-Fanutensilien außerhalb des Gästeblocks untersagt. Die Stadiontore öffnen eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff, also um 19:00 Uhr. Das Spiel ist auch live im Free-TV bei "Sport1" zu sehen.

O-Töne

FCK-Trainer Markus Anfang: "Durch die vielen Erfolgserlebnisse hat man ein gewisses Selbstvertrauen und eine gewisse Ausstrahlung. Für das Spiel gegen Darmstadt heißt das aber gar nichts. Wir wissen, dass wir dran bleiben müssen." 

Darmstadt-Trainer Florian Kohfeldt: "Es sind zwei Teams, die aktuell eine sehr gute Formkurve haben. Ergebnistechnisch über die vergangenen fünf Spiele betrachtet, die Lauterer sogar noch einen Ticken mehr als wir. Beide Mannschaften befinden sich in einer guten Phase. Samstagabend, 20:30 Uhr, ist ein würdiger Rahmen. Wir freuen uns auf ein spannendes Fifty-fifty-Spiel."

Daten und Fakten

Voraussichtliche Aufstellung:

Darmstadt 98: Schuhen - Lopez, Riedel, Vukotic, Nürnberger - Klefisch, Müller - Förster, Corredor - Lidberg, Hornby

Es fehlen: Bader, Holland, Will (alle Kreuzbandriss), Zimmermann (Knieprobleme), evtl. Maglica (grippaler Infekt)

1. FC Kaiserslautern: Krahl - Tomiak, Sirch, Touré - Ronstadt, Aremu, Kaloc (Ritter), Kleinhansl - Yokota, Mause, Hanslik 

Es fehlen: Ache (Wadenverletzung), Elvedi (Gelb-Sperre), Redondo (Zehverletzung), Spahic (Meniskusverletzung), Zimmer (Oberschenkelprobleme), Zuck (Kreuzbandriss)

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Florian Reis


Ergänzung, 13.12.2024:

Gegner-Check Darmstadt: Kalte Dusche statt Kyro-Sauna

Das Duell mit Darmstadt 98 hält für den 1. FC Kaiserslautern gleich mehrere spannende Be­geg­nun­gen bereit. Etwa mit Coach Florian Kohfeldt. Der legt bei den Lilien einen starken Kar­rie­re-Neustart hin. Und ist ein geistiger Zwilling von Markus Anfang.

Anspruch und Wirklichkeit: Er ist wieder da. Florian Kohlfeldt, einst Jahrgangsbester beim Fußballlehrer-Lehrgang, anschließend als aufstrebender Stern am Trainerhimmel wahlweise mit Julian Nagelsmann oder Jürgen Klopp verglichen. Vier Jahre Cheftrainer bei seinem Heimatverein Werder Bremen, zwei Spielzeiten lang recht erfolgreich, zwei weniger. In Werders Abstiegssaison 2020/21 am vorletzten Spieltag entlassen. Anschließend eine Runde beim VfL Wolfsburg mit Abschluss auf Rang 12. Zu wenig für die VW-Bosse, Trennung. Danach Gastspiel im belgischen Eupen. Im März 2024 Rücktritt nach sieben Niederlagen in acht Spielen. "11 Freunde" verglich ihn mit einem ehemaligen Kinderstar, der im Erwachsenenalter abstürzte. Dennoch: Darmstadts Sportchef Paul Fernie holte Kohfeldt zum Bundesliga-Absteiger, nach einem Saisonstart mit drei Niederlagen in vier Spielen und dem Abgang Torsten Lieberknechts. Den Mann, der sagt, er sei lieber Favorit als Außenseiter. Was im krassen Gegensatz zum Selbstverständnis des Underdogs steht, das die Aufstiegshelden Lieberknecht und Dirk Schuster in Darmstadt formten. Aber: Fernie war schon zu Zeiten, als er noch für Wehen Wiesbaden scoutete, Fan des Bremers Kohfeldt. Und: Es folgten zwölf Spiele mit nur einer Niederlage, 20 Punkten und 28:16 Toren. Pech hatte der Coach bei seiner Rückkehr nach Bremen, die ihm der DFB-Pokal bescherte. Der Zweitligist gab sich erst in der Nachspielzeit mit 0:1 geschlagen. Zuletzt ein 2:2 beim Hamburger SV. Sind die Lilien nun zurück im Aufstiegsrennen? Offiziell streben sie eine "stabile Entwicklungssaison" an. Für Zweitliga-Verhältnisse steht der Verein jedenfalls auf festen Fundamenten. Die Verkäufe von Christoph Klarer und Marvin Mehlem haben im Sommer über 5,5 Millionen Euro in die Kassen gespült. Nicht einmal die Hälfte davon wurde in Kicker reinvestiert - das ist solide. Schmuckstück des Klub-Inventars ist eine Kyro-Sauna, die High-Tech-Version der einst von Per Mertesacker promoteten Eistonne. Sie erlaubt Regeneration bei Temperaturen bis 160 Grad Celsius minus. Tut besonders gut, wenn dem Gegner zuvor eine kalte Dusche verabreicht wurde.

Die Neuen: Alle reden von Isac Lidberg (26). Der Schwede kam erst Mitte August, bestritt nur noch zwei Einsätze unter Lieberknecht und rockte anschließend die Kohfeldt-Offensive: Neun Treffer, drei Vorlagen bislang, die Bundesliga-Scouts stellen bereits ihre Ferngläser scharf. Soll eine Million Euro gekostet haben, ein wenig mehr als der Ex-Stuttgarter Matej Maglica (26), der bislang aber enttäuschte. Statt seiner hat sich Aleksandar Vukotic (29) einen Stammplatz als Innenverteidiger gesichert. Er kam für kleines Geld von Absteiger Wehen Wiesbaden, bekanntlich hatte auch der FCK ein Auge auf ihn geworfen. Ebenso eingeschlagen hat der Franzose Killian Corredor (24), der nominell über die linke Seite kommt, aber sehr variabel ist. Auf der Sechs festgespielt hat sich Kai Klefisch (25), der für 500.000 Euro aus Paderborn kam. Mit Kohfeldts Umstellung von Dreier- auf Viererkette hat sich der Ex-Basler Sergio López (25) als Rechtsverteidiger etabliert. Fynn Lakenmacher (24) (ehemals 1860 München), Merveille Papela (23) (Mainz 05), Luca Marseiler (27) (Viktoria Köln) und Guille Bueno (22) (Borussia Dortmund II) sind bislang nur Ergänzungsspieler, schaffen aber die Qualität in der Kaderbreite, die laut Kohfeldt zum Trumpf der Lilien werden soll. Der Ex-Lautrer Paul Will (25), zuletzt in Dresden gelandet, fällt bislang verletzungsbedingt aus. Fernies größter Coup ist jedoch die Verpflichtung von Philipp Förster (29). Nach seinem Engagement beim VfL Bochum vereinslos, engagierte er den einstigen Stuttgarter erst im September. Ab dem 7. Spieltag mutierte er zum Dreh- und Angelpunkt im Lilien-Spiel. Vier Treffer, drei Vorlagen seither.

Die Formation: Manche sagen, Fernie habe den aktuellen Kader schon im Sommer mehr für Kohfeldt als für Lieberknecht zusammengestellt. Steile These, unterstellt sie doch, der Sportchef habe den Trainerwechsel schon zu diesem Zeitpunkt im Hinterkopf gehabt. Fakt ist, dass unter Kohfeldt die Rädchen erstaunlich schnell ineinandergegriffen haben, trotz der zahlreichen Neuverpflichtungen. Kohfeldt setzt auf ein 4-2-2-2, wobei besonders die vier Offensivspieler sehr beweglich sind. Förster, in den gängigen Aufstellungsgrafiken in der Regel rechts offensiv positioniert, mutiert oft zum Zehner, sein Gegenüber Corredor taucht in der Offensive überall mal auf. Den Platz neben Lidberg im Angriff nimmt meist Fraser Hornby (25) ein, von dem vor dem HSV-Spiel vergangene Woche (2:2) gemeldet wurde, er werde wochenlang verletzt ausfallen, der dann aber doch auflief. Nach einer Verletzungspause drängt aber Oscar Vilhelmsson (21) wieder in die Startelf. Lakenmacher ist vorne ebenfalls eine Option, Marseiler auf den Flügeln. Im zentralen Mittelfeld zieht der ehemalige Magdeburger Andreas Müller (24) neben Klefisch seine Kreise. Den Abwehrchef gibt Kapitän Clemens Riedel (21), die Viererkette neben ihm, Vukotic und López komplettiert Fabian Nürnberger (25) als Linksverteidiger. Im Tor steht nach wie vor Marcel Schuhen.

Zahlenspiele: Ja, schon klar, in der "Kohfeldt-Tabelle", die ab dem 5. Spieltag gewertet wird, ist Darmstadt Erster. Andererseits: Der Lautrer Lauf begann mit dem 3:0 gegen Paderborn am 9. Spieltag. Und in einer ab dieser Runde gebildeten "Formtabelle" liegt wer vorne? Richtig: der 1. FC Kaiserslautern. Statistiken sind doch was Schönes, man kann sie immer so hinbiegen, wie man's braucht. Der gerne genommene Vergleich der diversen Laufwerte fällt bei diesen Teams eher nichtssagend aus. Bei "Sprints" sind die Lilien sogar schlechter als die Teufel, dafür sind diese nun Letzter im Ranking der intensiven Läufe. Gepunktet haben bekanntlich beide. Weil sie gut treffen. Darmstadt bereits 30-mal, Lautern 29-mal, damit Zweit- und Drittbeste im Liga-Ranking. Nach xGoals aber ist der FCK besser: 28,43 : 24,26. Die Pfälzer arbeiten auch nach hinten erfolgreicher, auch wenn Kollege Computer es nicht so sieht: 21 Gegentore (xGoals against: 23,48) gegenüber 25 (xGA: 19,27). Darmstadt hat allerdings erst einmal "zu null" gespielt, Lautern schon fünfmal. Vukotic gewinnt in der Liga die meisten Kopfball-Duelle, ist aber auch Gelbe-Karten-König, hat sich den Karton schon sieben Mal betrachtet. Das Spiel beim HSV zuletzt hätten die Lilien nach xGoals übrigens gewinnen müssen. Auffallend war auch, dass die meisten Angriffe über die rechte Seite liefen, wo vornehmlich Förster und López unterwegs sind.

Fazit: Kohfeldt bevorzugt den vielzitierten "dominanten Ballbesitz-Fußball", allerdings nicht zum Selbstzweck, sondern zielgerichtet Richtung Tor. Automatisierte Vorwärtsbewegungen, bei denen die Räume stets besetzt bleiben, das Personal aber rotieren darf. Ein auch qualitativ breit aufgestellter Kader ... Moment mal - kennen wir das nicht von irgendwoher, von irgendwem? Richtig: Florian Kohfeldt scheint ein geistiger Zwilling von FCK-Trainer Markus Anfang zu sein. Auch, was ihre offen-kommunikative Art angeht, ähneln sich beide. Vorzeichen, die auf ein Spiel hindeuten, in dem es rauf und runter geht, dass richtig geil zu werden verspricht. Allerdings heißt es von Kohfeldt, er sei reifer geworden. Und pragmatischer. Das jüngste Heimspiel gegen Preußen Münster etwa endete mit einem unbefriedigenden 0:0. Darmstadt war zwar durchweg überlegen, in der Schlussphase aber verzichtete Kohfeldt darauf, mit Wechseln und Umstellungen das letzte Risiko zu gehen, die Entscheidung auch auf die Gefahr hin erzwingen zu wollen, ein Kontertor zu kassieren. So, wie es Markus Anfang im Heimspiel gegen Hertha BSC (3:4) widerfahren ist. Es könnte also ein Topspiel werden, bei dem am Ende doch der gewinnt, der Chancen und Risiken besser abwägt. Für die Roten Teufel bedeutet das: die Nerven behalten. Dann werden gegebenenfalls die Lilien kalt geduscht, bevor sie ihre Kyro-Sauna betreten.

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Eric Scherer

Ergänzung, 14.12.2024:

Packung statt Spitzenreiter: FCK verliert 1:5 in Darmstadt

Die Serie des 1. FC Kaiserslautern ist nach sieben Spielen ohne Niederlage gerissen. Beim SV Darmstadt 98 kassierte die Anfang-Elf eine deutliche 1:5 (0:2)-Niederlage, der Sprung auf Platz 1 blieb somit aus.

Mit drei Wechseln ging der FCK ins Spiel bei Darmstadt 98, für Jan Elvedi (Gelbsperre), Afeez Aremu und Jannik Mause (beide Bank) begannen Jannis Heuer, Filip Kaloc und Daniel Hanslik. Im Duell der beiden Mannschaften der Stunde in der zweiten Liga hatten die Lilien durch Isac Lidberg die erste Torgelegenheit, die Julian Krahl entschärfen konnte (7.). Auch in der Folge blieben die Gastgeber spielbestimmend und hatten mit einem Lattenkopfball durch Fraser Hornby im Anschluss an einen Freistoß auch die nächste Großchance (21.). Da vom FCK nach vorne wenig kam, fiel fast schon folgerichtig die Führung für Darmstadt durch Kilian Corredor (33.). Lautern musste nun kommen, die besseren Chancen hatten aber weiterhin die Lilien, so hatte Luca Marseiler in der 40. Minute das 0:2 auf dem Fuß, aber Krahl war zur Stelle. In der 2. Minute der Nachspielzeit konnte aber auch er nichts mehr machen, kein Lautrer Verteidiger kam in den Zweikampf mit Hornby, der aus 16 Metern zum 0:2 einschießen konnte.

In die zweite Halbzeit startete der FCK aktiver und kam in den ersten fünf Minuten zu ersten Torannäherungen, aber noch ohne die ganz große Gefahr zu versprühen. Als sich die Roten Teufel vor 17.810 Zuschauern, darunter rund 2.000 Betzefans, dem Anschlusstreffer näherten, schlug der SVD durch Marseiler zu und sorgte mit dem 0:3 für die Vorentscheidung (62.). Das Tor beendete auch die zarten Hoffnungen auf ein FCK-Comeback, die Lilien waren im Anschluss näher am 0:4 als Lautern am Anschlusstreffer. Das 0:4 fiel dann in der 73. Minute, als Darmstadt einen Konter klug ausspielte und Hornby nur noch den Fuß hinhalten musste. Doch auch Lautern kam noch zu seinem Ehrentreffer, Hanslik verwandelte eine starke Flanke von Leon Robinson zum 1:4 (84.). Wenige Zeigerumdrehungen später stellte Corredor mit seinem zweiten Treffer den Vier-Tore-Vorsprung wieder her (88.), das 1:5 war gleichzeitig der Endstand.

Durch die erste Niederlage nach sieben Spielen rutschen die Roten Teufel aus den Aufstiegsrängen, bleiben aber in der weiterhin engen Spitzengruppe dabei. Zum Hinrunden-Abschluss gastiert am Sonntag um 13:30 Uhr der 1. FC Köln im Fritz-Walter-Stadion.

Wie bewertest Du die heutige Leistung der Roten Teufel? Hier geht's zur Spielerbenotung zum Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Statistik zum Spiel: SV Darmstadt 98 - 1. FC Kaiserslautern 5:1


Ergänzung, 15.12.2024:

Stimmen zum Spiel
"Peinlich", "katastrophal": Deutliche Worte nach Klatsche

Das war gar nichts. Statt die Tabellenspitze zu erklimmen, geht der 1. FC Kaiserslautern bei Darmstadt 98 mit 1:5 (0:2) unter. Trainer Anfang, FCK-Boss Hengen und einige Spieler sprechen danach Klartext.

Anfang: "Auftritt der ersten Halbzeit nicht zu akzeptieren"

"Wir haben einen katastrophalen Tag erwischt und es Darmstadt viel zu leicht gemacht. Die haben einfach die Bälle über die Kette gespielt und sind alleine auf unseren Torwart zugelaufen. Ich glaube, heute hätten wir gegen jede Mannschaft verloren. Man muss das einfach besser verteidigen. Das hat mit Bereitschaft zu tun und mit Aufmerksamkeit. Und das haben wir nicht gemacht", sagte ein angefressener FCK-Trainer Markus Anfang nach der Partie. "In der zweiten Halbzeit fand ich die ersten 15, 20 Minuten ganz okay. Insgesamt muss man sagen, dass Darmstadt jede Chance auch genutzt hat. Da sieht man halt, dass sie aus der Bundesliga kommen, eine Top-Qualität in ihren Reihen haben. Ich muss allerdings auch sagen, dass der Auftritt in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zu akzeptieren ist. Das habe ich den Jungs auch gesagt. Deshalb möchte ich mich auch bei unseren Fans entschuldigen, die uns selbst beim 1:5 noch unterstützt haben. Da müssen wir einiges in die Waagschale werfen, um nächste Woche ein gutes Heimspiel gegen Köln zu machen."

Die Elf vom Betzenberg kam im Topspiel der beiden zuletzt formstärksten Teams der Liga niemals richtig an und hatte es zunächst einzig Torwart Julian Krahl zu verdanken, nicht schon früh deutlich in Rückstand zu geraten. Bis zur Halbzeitpause stand es nach Treffern von Kilian Corredor (33.) und Fraser Hornby (45.+2) dennoch 0:2. Eine eigene gute Torchance hatten die Roten Teufel nicht. Mit Wiederbeginn wurde es aus FCK-Sicht etwas besser, ehe Luca Marseiler (62.) und wieder Hornby (73) am Böllenfalltor für endgültig klare Verhältnisse sorgten. Nach dem Ehrentreffer durch Daniel Hanslik (84.) legten die Lilien sogar noch das fünfte Tor wieder durch Corredor nach (88.).

Ritter: "Wir haben zurecht auf den Sack bekommen"

"Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben auch mit Ball keine Lösungen gefunden. Wir haben es Darmstadt ganz einfach gemacht. Die haben die Dinger hinter unsere Abwehr gehauen und wir sind nur hinterhergelaufen", konstatierte Kapitän Marlon Ritter. "In der Halbzeit haben wir uns gesagt, dass wir so nicht auftreten dürfen. Die zweite Halbzeit war dann besser, aber davon können wir uns auch nichts kaufen. Mir fehlen ein bisschen die Worte. Wir wussten, was auf uns zukommt und haben es trotzdem nicht verhindert bekommen. Wir haben zurecht auf den Sack bekommen. Aber nächstes Wochenende haben wir noch eine Chance und wollen uns vernünftig verabschieden."

In die gleiche Richtung äußerte sich Daniel Hanslik: "Dass wir uns selbst und alle mitgereisten Fans so enttäuschen, ist natürlich sehr ärgerlich. Trotzdem einen Riesen-Respekt an unsere Fans, die heute hier waren und uns bis zum Ende voll unterstützt haben. So einen Tag gibt es manchmal in der Saison. Wir müssen es analysieren, die richtigen Schlüsse daraus ziehen und es nächste Woche wieder besser machen. Dann müssen wir wieder ein anderes Gesicht zeigen. Wir sind in einem Prozess. Der ist uns in den letzten Wochen sehr gut gelungen. Heute war ein Tag, an dem einfach nichts funktioniert hat."

Sehr deutlich wurde in seiner Analyse Abwehrmann Jannis Heuer, der nach seiner Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf stand. "So ein Gesicht dürfen wir nicht zeigen, das ist am Ende peinlich, das ist nicht Betze-like. Das kann einem nur leid tun für alle, die den Fernseher eingeschaltet haben und vor allem für die mitgereisten Fans. Da sollten wir nächste Woche ein anderes Gesicht zeigen."

Hengen: "Auf dem Boden der Tatsachen gelandet"

Und auch FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen hielt in seinem Statement nicht hinterm Berg: "Es ist schwer in Worte zu fassen. Darmstadt hat uns vorgemacht, wie es geht. Du hast es schon nach ein paar Minuten gespürt, dass bei uns Jungs heute, warum auch immer, nichts geht. Ich glaube, es ist auch mal gut für uns, für den einen oder anderen, wieder auf dem Boden der Tatsachen zu landen. Die Mannschaft hat nach den jüngsten Leistungen das Recht, auch mal einen schlechten Tag zu haben. Und das hat sie heute echt gut hinbekommen."

» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Auswärtsspiel bei Darmstadt 98

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 15.12.2024:

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Blick in die Kurve
"Forever Yours": Betze-Fans stärken Team den Rücken


Applaus nach einer 1:5-Niederlage? Gab es gestern beim FCK in Darmstadt, weil sich das Team zuvor so viel Kredit erarbeitet hatte. Außerdem: Eine schicke Choreo, eine harte Bot­schaft an den DFB und ein paar Zeilen von Weltstar Rihanna.

Rund 2.000 Fans des 1. FC Kaiserslautern konnten sich glücklich schätzen, denn sie hatten eine der begehrten Karten für das Auswärtsspiel bei Darmstadt 98 ergattert. Leider fasst das Stadion am Böllenfalltor nur 17.810 Zuschauer und die heimischen "Lilien" bekommen es mittlerweile auch alleine gefüllt - ansonsten hätten sich sicher 10.000 oder mehr Lautrer auf die zweitnächste Auswärtsreise dieser Saison begeben. Außerhalb des Gästeblocks fanden sich so jedoch nur wenige FCK-Anhänger ein.

Zum Intro hatte die "Frenetic Youth" eine Choreo organisiert. Zu rot-weißen Fahnen im fast kompletten Gästeblock wurde der Gruppen-Slogan "Forever Yours" in Richtung der einlaufenden Mannschaft gerichtet, dazu mehrere Konfetti-Shooter in die Luft gejagt. Prädikat: Sehenswert!

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Im weiteren Spielverlauf gratulierte das "Pfalz Inferno" seinen Freunden aus Stuttgart: "Alles Gute zu 18 Jahren Ultras Schwaben Kompanie". Dazu wurde auch die vor sechs Wochen beim Pokalspiel gegen den VfB auf beiden Seiten eingeführte Freundschaftsfahne geschwenkt. Zum Beginn der zweiten Halbzeit richtete der Gästeblock eine unmissverständliche Botschaft an die Fußballverbände in Deutschland und der Welt. Wie schon in der Woche zuvor sowie auch in zahlreichen anderen deutschen Fankurven war die umstrittene WM-Vergabe 2034 nach Saudi-Arabien das Thema: "Fifa und DFB: Klatschen für Diktaturen - Profit über Menschenrechte - Saudi-Geld kauft das Spiel, andere zahlen dafür den Preis."

Stimmungsmäßig legten die Lautrer Auswärtsfahrer trotz der Packung mit fünf Gegentreffern einen guten, geschlossenen Auftritt hin. Teilweise wurde bei den Toren einfach weitergesungen. Zwischendurch kehrte aber auch mal Enttäuschung ein. Dass nach der vorherigen Erfolgsserie inklusive Derbysieg und zwischenzeitlichem Sprung auf Platz 2 trotzdem erstmal noch Dankbarkeit herrscht, zeigte sich eindrucksvoll nach dem Abpfiff: Keinerlei Pfiffe aus dem Gästeblock und niemand, der vorzeitig nachhause ging. Stattdessen gab es eine Schalparade und aufmunternde Worte für die eigene Mannschaft. Kommende Woche gegen Köln wird's schon wieder besser werden, lautete die Botschaft.

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Die Fans der "Heiner" hatten sich derweil gewissermaßen Unterstützung von einem Weltstar geholt. Mit einer Zeile aus Rihannas Hit "Umbrella" (deutsch: Regenschirm) leitete die Jonathan-Heimes-Tribüne das Spiel ein: "So go and let the rain pour - I’ll be all you need and more". Dazu wurden im Südamerika-Style blau-weiße Regenschirme, Luftballons und Papierschnipsel sowie eine Hochziehfahne mit der eigenen Mannschaft präsentiert. Als Intro zur zweiten Halbzeit folgte Teil 2: Zum halbdurchsichtigen Banner "When the sun shines, we’ll shine together" - ebenfalls eine Zeile aus "Umbrella" - wurde eine sehenswerte Pyroshow gezündet. Dass bei den Darmstädter Fans während und nach dem Kantersieg prächtige Stimmung herrschte, dürfte niemanden verwundern. Die paar hundert Anhänger, die ihre (Sitz-)Plätze trotz ausverkauftem Stadion leer ließen, vielleicht wegen der Kälte bei unter null Grad und/oder wegen der Free-TV-Übertragung, könnten sich hingegen geärgert haben, denn sie haben etwas verpasst.

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Zur kompletten Fotogalerie vom FCK-Auswärtsspiel in Darmstadt:

- Fotogalerie | 16. Spieltag: Darmstadt 98 - 1. FC Kaiserslautern

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 16.12.2024:

Setzen, Fünf: Die Spielernoten zur Packung von Darmstadt

Es war nicht ein einzelner Spieler schlecht, sondern jeder Einzelne, betonte Markus Anfang am Samstagabend. Das spiegelt sich auch in den Noten zum 1:5 des 1. FC Kaiserslautern bei Darmstadt 98 wider.

Mit einer 3,7 bei Der Betze brennt sowie jeweils einer 4 bei "Rheinpfalz" und "Kicker" schneidet Julian Krahl noch am besten ab. Und das trotz fünf Gegentreffern und einem eigenen Patzer beim endgültig vorentscheidenden 0:3. Aber der FCK-Keeper bewahrte seine Mannschaft mit mehreren Paraden auch vor einer noch höheren Niederlage. Und sonst? Boris Tomiak bekommt vom "Kicker" eine glatte 6, Ehrentorschütze Daniel Hanslik als bester Feldspieler von allen Notengebern eine 4. Viel mehr muss man von diesem Notenspiegel wohl nicht hervorheben:

» Zur kompletten Notenübersicht: Darmstadt 98 - 1. FC Kaiserslautern

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Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz / Kicker
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
mahatma
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Registriert: 26.05.2016, 11:34

Beitrag von mahatma »

Herrje, noch 5 Tage bis zum nächsten Spiel. Eindeutig zu lange...

Mause würde ich wieder die Chance geben. Auch wenn er kein Tor erzielte, hat er einen guten Auftritt hingelegt. Ich bin sicher sein Ackern macht sich irgendwann bezahlt und er belohnt sich!

Darüber hinaus finde ich die Doppelsechs aus Kaloc und Aremu auch sehr verlockend, wenngleich Sirch auf der 6 auch eine Option ist. Der performt aber genausogut hinten drin :love:


Bild

:teufel2:
HD890
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Beitrag von HD890 »

Ich weiß ja nicht.. Mause fand ich zu Beginn auch ganz gut, spielerisch generell auch nicht schlecht - aber dieses Wochenende gab es exemplarisch schon so 2-3 Situationen in denen ein Ball auf die Mittelstürmerposition kam und er war einfach nicht da wo er hätte sein sollen. Ich hoffe dass er das noch so ein wenig verbessern kann.
Weschdpälzer
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Beitrag von Weschdpälzer »

Darmstadt war gut in Hamburg. Wir waren gut im Derby. Hatte vor Spielbeginn auf der Süd verlauten lassen, dass wir die knacken....glaube, dass uns das in Darmstadt auch gelingt.....die Jungs sind scharf drauf; Samstag 20.30 und Flutlicht.
Kaho
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Beitrag von Kaho »

Auf einmal weiß man gar nicht wen man rausnehmen soll. Auch wenn ich nachwievor kein Freund unserer Außenverteidiger bin - am Samstag war Kleinhansl aber deutlich stabiler - wird es da keine Änderungen geben, denke ich.

Und jetzt könnten Kaloc und Hanslik zurückkommen. Wer rotiert dafür raus? Hanslik für Mause oder für Ritter? Kaloc für Elvedi und Luca nach hinten? Kali raus und dafür Heuer statt Elvedi.

Macht einfach Spaß, dass man so viel Auswahl hat.
Alex4Betze
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Beitrag von Alex4Betze »

Ich würde gar nicht soviel tauschen wollen:

Hanslik für Mause vorne rein. Sirch eins nach hinten für Elvedi und dafür Kaloc rein neben Aremu.
Schnullibulli
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Beitrag von Schnullibulli »

Kaho hat geschrieben:Auf einmal weiß man gar nicht wen man rausnehmen soll. Auch wenn ich nachwievor kein Freund unserer Außenverteidiger bin - am Samstag war Kleinhansl aber deutlich stabiler - wird es da keine Änderungen geben, denke ich.

Und jetzt könnten Kaloc und Hanslik zurückkommen. Wer rotiert dafür raus? Hanslik für Mause oder für Ritter? Kaloc für Elvedi und Luca nach hinten? Kali raus und dafür Heuer statt Elvedi.

Macht einfach Spaß, dass man so viel Auswahl hat.

So geht's mir auch.
Man muß fast froh sein für die Sperren :lol: das erspart wenigstens eine Grübelfalte.

Unsere Außen sind irgendwie die Krux, wobei sie es ordentlich machen. Sogar bei Ronstadt hab ich Samstag nen ordentlichen Sprung gesehen.

Hanslik bitte nicht auf die 9. Ich finde ihn am besten wenn er um ne 9 wuselt.
Das wäre aber dann zu Lasten aus dem Trio Aremu, Kaloc, Ritter...

Herrjeeee

Egal wie, wir sind Schlagfertig für das schwere Auswärtsspiel
diago
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Beitrag von diago »

Schwierig hier eine Aufstellung zu wählen? Ist Hanslik wieder fit? Soll Kaloc nach seiner Sperre für den gesperrten Elvedi rein? Oder Heuer für Elvedi? Hanslik für Mause? Oder Hanslik für Elvedi, dafür Ritter und Sirch defensiver? Es gibt viele Möglichkeiten.
Schneemann73
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Beitrag von Schneemann73 »

Das Schöne an den vielen Fragn zur Aufstellung ist doch, dass der gegnerische Trainer genauso rätseln wird und nicht weiß, was da auf ihn zukommt.
Günni
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Beitrag von Günni »

Ich habe mir mal die Spieldaten von Darmstadt angeschaut. Darmstadt hat fast immer mehr Ballbesitz als der Gegner und schlägt extrem viele Flanken. Zudem ist Darmstadt eines der laufstärksten Teams in der 2. Liga. Offenbar hat Darmstadt aber Zuhause Probleme gegen defensiv stehende Mannschaften. Ulm und Münster haben in Darmstadt jeweils einen Punkt mitgenommen.
Es stellt sich die Frage, ob der FCK nicht ausnahmsweise auch etwas defensiver aufstellen sollte und mit schnellen Kontern sein Glück versuchen sollte. Deshalb wäre ich für Redondo statt Mause in der Startelf.
Hellboy
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Beitrag von Hellboy »

Das wird auf jeden Fall ein harter Brocken. Ich persönlich wäre im Vorfeld mit einem Punkt mehr als zufrieden. Aber natürlich haben wir in unserer derzeitigen Form auch das Potenzial, da mehr mitzunehmen.

Ich bin gespannt, wie Anfang es angeht. Defensiv würde sich anbieten, aber damit rechnet Darmstadt wohl auch. Ich tippe also eher auf eine stürmische Anfangsphase von uns, um sie zu überraschen und schwerer ins Spiel kommen zu lassen.
35
SEAN
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Beitrag von SEAN »

Hellboy hat geschrieben:Das wird auf jeden Fall ein harter Brocken.
Das verrückte in der Liga ist ja mal wieder, das wirklich jeder jeden schlagen kann. Wenn man mit der nötigen Ernsthaftigkeit und Konzentration bis zur aller letzten Minute ans Werk geht, putzt man Schalke in deren Wohnzimmer Mal 3-0 weg, obwohl die vorher beim Tabellen zweiten einigermaßen deutlich gewonnen haben. Fehlt die nötige Ernsthaftigkeit und Konzentration, spielt man beim letzten auch mal nur 0-0.
Was ich sagen will, im Moment ist (fast) jede Mannschaft seines Glückes Schmied. Und das Höllenfeuer brennt am heißesten! :)
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........
FCK-Augustin
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Beitrag von FCK-Augustin »

Ich halte die Lilien aus Darmstadt aktuell tatsächlich für das stärkste Team in Liga 2 - nach unserem FCK natürlich! Daher würde ich einen Punkt dort sofort unterschreiben. Wenn dann doch mehr gehen würde - Herz, was willst‘e mehr! Beachtlich finde ich, dass bisher Opoku in den Aufstellungsüberlegungen der Foristen noch keinerlei Bedeutung und Erwähnung gefunden hat. :wink:
Das spricht auch für die Stärke und Ausgeglichenheit des Kaders. Sollte man auch mal erwähnen.
Also, weiter geht’s auf der „Reise“, weiter, immer weiter. Von Spiel zu Spiel.
Macht einfach Spaß! :daumen:

Nur der FCK
All’ noh vühr, dä Rest blejft hönnen … ! :teufel2:
lancelot666
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Beitrag von lancelot666 »

Ja, wen rein und warum Einen raus nach dem grandiosen Sieg gegen die Badenser?

Einzig Kaloc möchte ich wieder in der Mannschaft haben, er ist ein stabiler Faktor im Mittelfeld, garnicht hoch genug einzuschätzen.

Vorne brauchts einen "Brecher" wie den Mause, er hat mich nicht enttäuscht, kämpferisch nix auszusetzen. Nochmals eine Chance in der Startformation.

Der Anfang wirds richten, ich möchte nicht entscheiden wollen.
Trost gibt mir in manchen Dingen
Ritter Götz von Berlichingen!
Schnullibulli
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Beitrag von Schnullibulli »

@FCK-Augustin:
Aaron hat aus dreierlei Gründen keinen Platz in den Aufstellungen:

Seine Position haben wir im Moment nicht, das ganze System müsste umgekrempelt werden.

Wen sollte man ohne Not aktuell für ihn rausnehmen?

Seine Vertragssituation. Ich würde einen Spieler, der nicht gerade absolut unverzichtbar ist, auch nicht bringen dessen Gedanken vielleicht bloß zu 95% beim FCK sind.

Ist zwar bitter für Aaron, aber aktuell sehe ich keine Not oder Grund ihn starten zu lassen.
MathiasvunNW
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Beitrag von MathiasvunNW »

Thomas hat geschrieben:
Samstag, 20:30 Uhr: Topspiel der formstärksten Teams

Mit Darmstadt 98 und dem 1. FC Kaiserslautern treffen am Samstagabend die beiden form­stärksten Teams der Liga aufeinander - ein echtes Topspiel also.
Wer hätte sich das am Anfang der Saison vorstellen können?
Jeder hätte das auf Anhieb genommen aber real war es nicht.
Das war der Griff nach den Sternen und es wurde real.
Das geht runter wie Öl aber so was von :teufel2:

Was eine Sensation wäre, der Herbstmeister 2024/2025 und eine Feier unterm Tannenbaum :xmas: :party:

Das ist durchaus realistisch und von dem Begriff Auf.... sind wir weit entfernt. :cloudseven:

Wäre geil :schild:
Zuhause bist immer nur Du :doppelhalter:
Alex4Betze
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Beitrag von Alex4Betze »

Günni hat geschrieben:Ich habe mir mal die Spieldaten von Darmstadt angeschaut. Darmstadt hat fast immer mehr Ballbesitz als der Gegner und schlägt extrem viele Flanken. Zudem ist Darmstadt eines der laufstärksten Teams in der 2. Liga. Offenbar hat Darmstadt aber Zuhause Probleme gegen defensiv stehende Mannschaften. Ulm und Münster haben in Darmstadt jeweils einen Punkt mitgenommen.
Es stellt sich die Frage, ob der FCK nicht ausnahmsweise auch etwas defensiver aufstellen sollte und mit schnellen Kontern sein Glück versuchen sollte. Deshalb wäre ich für Redondo statt Mause in der Startelf.
sehr guter Gedankengang ! So genau hab ich mir das noch gar nicht angeschaut. Aber wenn man das berücksichtigt und die Spielweise anpasst, würde Redondo in der ersten Elf definitiv Vorteile bringen. Bin gespannt.
diago
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Beitrag von diago »

Was bisher auch glücklich für uns war sind die Gelbsperren. Tomiak fehlte gegen Braunschweig, Kaloc gegen den KSC und nun Elvedi gegen Darmstadt. So lange nur einer von der Achse Dreierkette / zentrales Mittelfeld ausfällt ist das zu kompensieren. Sollte allerdings noch einer passen müssen wäre mir nicht mehr so wohl.
Baphomet
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Beitrag von Baphomet »

Herbstmeister zu werden wäre abnormal krank!
Würde ich, natürlich übelst genießen aber man muss auch realistisch bleiben.. auch wenn wir die letzten Spiele ganz gut gespielt haben, reicht es für die erste Liga noch lange nicht, meiner Meinung nach.

Auch ist die Erwartungshaltung nicht gerade die Stärke von uns Fans. Wenn wir jetzt auf dem 1. Platz überwintern sollten, am Ende der Saison aber nur auf Platz 6-9 stehen, ist das gemecker trotzdem wieder groß.

Mein Gefühl sagt mir, wir verlieren in Darmstadt.
Seit Kohfeldt da ist, spielen die Hessen einen starken Ball. Nach 3 Spielen ohne Sieg, könnte man hoffen, dass der Kohfeldt-Effekt langsam abklingt aber ganz überzeugt, bin ich davon leider noch nicht.
Ultradeiweil
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Beitrag von Ultradeiweil »

Darmstadt wird sicherlich ein Brett...am ende ist das aber bei fast jedem 2 Liga Spiel so..

Gerade gelesen das lemperle beim FC auch ausfällt... sicherlich nicht so schlecht un das Unternehmen 6 Punkte zum Jahresende zu starten :p

Ich hoffe das Hansi am Samstag wieder fit ist und dann würde ich ihn gerne mal zusammen mit Mause sehen..auch wenn dann vielleicht Ritter erst wieder in HZ 2 rein kommt :daumen:


Egal wie die 2 spiele ausgehen es war eine gute Vorrunde die gerne so weiter gehen kann im neuen Jahr..aber und das sollte sich jeder vor Augen führen werden wir auch mal wieder verlieren...
:pyro:
Ageongki
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Beitrag von Ageongki »

Ehrlich gesagt wäre ich auch mit einem Punkt zufrieden, Hauptsache wir bleiben ungeschlagen. Aber natürlich nehme ich viel lieber die drei Punkte. Auf jeden Fall werde ich vor Ort alles geben, um die irgendwie herbeizuschreien.

Ich habe auch das Gefühl, dass in diesem Spiel nicht so viele Tore fallen werden. Es wird definitiv schwer, aber ich bin mir sicher, dass die Darmstädter auch keine große Lust auf uns haben :teufel2:
Begbie1980
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Beitrag von Begbie1980 »

Mause und Ronstadt würde ich auf jeden Fall wechseln, wenn es das Personal zulässt. Mause ist viel zu ungefährlich. Dass er den Elfer rausgeholt hat, ändert daran auch nichts. Da hat sich der KSC-Verteidiger unfassbar dumm angestellt. Ein Derbysieg lässt natürlich über manches hinwegsehen, aber man sollte diesen Sieg auch nicht zu hoch hängen. Unser Spiel war nämlich bei weitem nicht so überragend, wie es einige durch die erste Euphorie empfanden. Der KSC hat schwach verteidigt und war vorne teils kläglich.
www.fussballromantiker.com

Warst du mal im Stadion von Kaisers­­lautern beim Fußballspiel? Das ist die Hölle! Da denkt man immer, man kriegt sofort in die Schnauze gleich."

Olli Schulz, Sänger und Moderator in einem Interview beim RBB
FCK-Augustin
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Beitrag von FCK-Augustin »

Schnullibulli hat geschrieben:@FCK-Augustin:
Aaron hat aus dreierlei Gründen keinen Platz in den Aufstellungen:

Seine Position haben wir im Moment nicht, das ganze System müsste umgekrempelt werden.

Wen sollte man ohne Not aktuell für ihn rausnehmen?

Seine Vertragssituation. Ich würde einen Spieler, der nicht gerade absolut unverzichtbar ist, auch nicht bringen dessen Gedanken vielleicht bloß zu 95% beim FCK sind.

Ist zwar bitter für Aaron, aber aktuell sehe ich keine Not oder Grund ihn starten zu lassen.
@Schnullibulli
… das ist mir schon klar, doch meine Betonung lag auf sinngemäß „keine Erwähnung der Foristen“! :wink:
2 von 3 der von Dir genannten Gründe sehe ich exakt genauso.
Punkt eins sehe ich insofern anders, als dass in einem flexiblen Spielsystem (mit kurzfristig angepassten Positionen) ein schneller Flügelstürmer, der er ja zweifelsohne ist/sein kann, immer ein Plätzchen gefunden werden kann (Betonung hier auf „kann“, juristisch also „muß nicht“ :lol: )
Unterm Strich sind wir einer Meinung. :wink:

Nur der FCK
All’ noh vühr, dä Rest blejft hönnen … ! :teufel2:
Schnullibulli
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Beitrag von Schnullibulli »

diago hat geschrieben:Was bisher auch glücklich für uns war sind die Gelbsperren. Tomiak fehlte gegen Braunschweig, Kaloc gegen den KSC und nun Elvedi gegen Darmstadt. So lange nur einer von der Achse Dreierkette / zentrales Mittelfeld ausfällt ist das zu kompensieren. Sollte allerdings noch einer passen müssen wäre mir nicht mehr so wohl.

Ich persönlich finde Heuer wahnsinnig stark hinten drin. Köpft viel wech, stabil in Zweikampf und Aufbau. Insofern würde ich behaupten dass uns die letzten Spiele immer 2 Stammkräfte fehlten in deiner Achse.
Definitiv hast Du aber Recht, es gibt keinen Knatsch wenn immer einer gesperrt ist :lol:

Und welch Luxus wir haben dass wir irgendeinen der genannten IV auf die Bank setzen MÜSSEN!

Auf die Defensive wird's Samstag auch wieder drauf ankommen.

Wir haben jetzt nach Gang gegen fast alle Topstürmer (Philippe, Silla/Karaman, Zivzivadze/Schleusener) gespielt.
Zwei vergleichbare Sturmreihen kommen noch (wobei mich der Effzeh noch nicht interessiert).

Ich hoffe auf ein Remis. Nehme natürlich gerne mehr.


@FCK-Augustin
Ich sehe es leider anders bzgl Außenstürmer findet ein Plätzchen.
Dafür muss wer runter. Ich sehe nicht wen.
Wird Hanslik fit wird er starten. Ob als 9 oder daneben. Daneben bedeutet Mause startet auch (fänd ich richtig) spielt Hanslik 9 sollten wir mit Kenny spielen weil variabler UND mannschaftsdienlicher. Kenny arbeitet weit mehr mit nach hinten und kann auf die Außen ausweichen, aber auch zentral.
Und dann ist ja noch ritterliches Geblüt was Platz sucht, ebenso ein Kaloc...

Ich glaube im KSC Thema hat's wer geschrieben "letzte Saison war Rechts bloß Tachie, heute ganz viele". Ähnlich ist es links.

Yokota wirbelt überall rum wie ein Duracell- Häschen und die anderen stechen auf den Außen in die Lücken.

Bei Opoku ist es aktuell -auch ohne seine Vertragssituation- einfach das "Aremu- Dilemma. Seine Position haben wir aktuell einfach nicht zu Beginn, btw. bei Ritter ist es ein ähnliches Problem!
StefanBetze69
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Beitrag von StefanBetze69 »

Das wird ein harter Brocken wie gegen Paderborn, Düsseldorf, Schalke und den KSC :teufel2:
Bin zuversichtlich das man in Darmstadt was holen kann :daumen:
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