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9. Spieltag: FCK-SCP | Lautern stoppt Abwärtstrend: 3:0-Sieg gegen Paderborn (Der Betze brennt)

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Thomas
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Samstag, 20:30 Uhr: Anfang und die Aufstellungsfrage

Die aktuellen Top-3-Teams der Liga warten auf den 1. FC Kaiserslautern: Zunächst der SC Paderborn, danach Düsseldorf und Magdeburg, dazwischen noch Erstligist Stuttgart im Pokal. Wie werden sich die Roten Teufel schlagen?

Paderborn ist nicht gerade der Lieblingsgegner des FCK, und das liegt nicht nur am Graue-Maus-Image der Ostwestfalen. Nach der Rückkehr in die Zweite Liga setzte es bisher zwei Heim­nieder­lagen gegen das Team von Lukas Kwasniok, nämlich ein 0:1 an einem Freitagabend (die erste Zweitliga-Pleite nach dem Aufstieg) sowie ein 1:2 am Samstagabend (das letzte Spiel von Dimitrios Grammozis). Läuft es dieses Mal, erneut im Top-Spiel zur Prime-Time, besser für die Betze-Buben? Nach der zweiten Länderspielpause der Saison wollen es Markus Anfang und sein Team jedenfalls besser machen als nach der ersten, wo sie vier Mal sieglos blieben. Diese Ergebniskrise war bekanntlich verbunden mit dem Abrutschen auf Platz 12, nur noch drei Punkte vor der Abstiegszone. Paderborn dagegen grüßt wie so oft zu diesem Zeitpunkt der Saison unter Coach Kwasniok aus oberen Gefilden - aktuell Rang 3.

Verletzungen und Formkrisen: Wie stark ändert Anfang die Aufstellung?

Spannend wird nicht nur wegen der letzten Ergebnisse, sondern vor allem aufgrund der sich zuspitzenden personellen Situation die Frage nach der Aufstellung: Beim 1:2 im Testspiel gegen den SC Freiburg, immerhin ein Europacup-Anwärter aus der Bundesliga, probierte Trainer Anfang unter anderem eine Dreier-/Fünfer-Abwehrkette und einen Zweier-Sturm aus. Für die nach den Ausfällen von Boris Tomiak (Bänderriss im Sprunggelenk) und Jan Gyamerah (Muskelfaserriss) verwaiste "Sechser"-Position durften sich Afeez Aremu und Luca Sirch über 90 Minuten empfehlen. Aber auch Lösungen mit Filip Kaloc und/oder Tobias Raschl sind im Zentrum denkbar. Weil neben Topscorer Aaron Opoku (Adduktorenverletzung) wohl auch Defensivallrounder Almamy Touré (Ober­schenkel­verletzung) weiterhin ausfällt, winkt Jean Zimmer ein Startelf-Comeback als Rechtsverteidiger. Der letzte Woche wegen eines Infekts geschonte Marlon Ritter sollte bis Samstag wieder einsatzbereit sein.

Im Fritz-Walter-Stadion werden trotz eines dreiviertel leeren Gästeblocks erneut über 40.000 Zuschauer mitfiebern. Der FCK hat heute Morgen weitere Blöcke auf der Osttribüne zum Vorverkauf freigegeben: Zum Online-Ticketshop.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Übersicht: Kompletter Team-Status des 1. FC Kaiserslautern


Ergänzung, 16.10.2024:

Gegner-Check: Offensiv-Quirle bremsen, Götze entzaubern

Der 1. FC Kaiserslautern bräuchte dringend einen Sieg, um wieder in die Spur zu kommen. Mit dem SC Paderborn kommt nun allerdings ein noch ungeschlagenes Team uffen Betze. Wie heißt es so schön: Serien sind dazu da, gebrochen zu werden.

Anspruch und Wirklichkeit: Vergangene Saison besuchten im Schnitt 12.989 Zuschauer die Heimspiele des SC Paderborn. Da können Vereine wie der 1. FC Kaiserslautern, Schalke 04 und der 1. FC Köln nur mitleidig lächeln. Um den Saisonstart und den aktuellen Tabellenplatz allerdings dürfen die Traditionsvereine den kleinen Club aus Ostwestfalen beneiden. Denn der SCP ist diese Saison noch ungeschlagen, steht auf Platz 3, nur einen Punkt vom Gipfel entfernt. Hat auch in dieser Runde wieder einen Kader von für Zweitliga-Verhältnisse überdurchschnittlich hoher spielerischer Qualität zusammengestellt, ohne dass dafür Konzernmillionen in die Hände von Sport-Geschäftsführer Benjamin Weber flossen. Was angesichts der bescheidenen Einnahmen im Ticketing bedeutet, dass er regelmäßig Transfer-Erlöse einstreichen muss. Diesen Sommer frischte Weber die Kasse mit den Verkäufen von Stürmerpfeil Sirlord Conteh und Sechser Kai Klefisch auf. Außer den beiden aber keiner, der zuletzt noch echte Stammkraft war. Robert Leipertz, Marco Schuster, Jasper van der Werff, Maximilian Rohr, Keeper Jannik Huth und der zum FCK gewechselte Jannis Heuer waren lediglich noch Teilzeitkräfte, brachten dementsprechend nur kleines Geld. Interessant: Gegen Ulm und Münster, also die Teams, gegen die die Betze-Buben ihre bislang einzigen Siege feierten, spielten die Paderborner nur Unentschieden. Sie schlugen allerdings Hertha BSC und Hannover - Lautern verlor gegen beide. Und die Partien gegen Fürth und Hamburg endeten für beide Remis.

Die Neuen: Ach ja. Im Sommer verpflichteten die Paderborner einen gewissen Felix Götze (26) von Drittligist Essen. Ablösefrei. Er wurde direkt Stammspieler. Beherrscht als feiner Techniker das Aufbauspiel aus der Abwehr, sowohl von der Sechser- als auch von der Innenverteidiger-Position. Von Januar 2021 bis Sommer 2022 hat Götze diese Rollen mal beim FCK gespielt. Und wie gut könnte auch die aktuelle einen solchen Spielertyp gebrauchen. Wär's dem DFB-Pokal-Finalisten 2024 denn nicht möglich gewesen, das bessere Angebot zu machen? Darüber hinaus verpflichtete SCP-Manager Weber für eine geringe Ablöse den erfahrenen Sven Michel (34) von Bundesligist Augsburg. Der Rest kam mehr oder weniger für lau. Keeper Markus Schubert (26) wurde aus Belgien nach Deutschland zurückgeholt, von den Drittligisten Duisburg und Dresden kamen Talent Santiago Castañeda (19) und Mittelfeld-Kollege Luca Herrmann (25), von den Zweitvertretungen des FC St. Pauli und des SC Freiburg Defensivkraft Tjark Scheller (22) und Flügelstürmer Mika Baur.

Die Formation: Viele reden von Variabilität, Paderborns Trainer Lukas Kwasniok praktiziert sie. Vorne setzt er auf ein Offensivtrio, das mal als Dreiersturm die volle Spielfeldbreite nutzt, mal mit einer Keilspitze und zwei Halbstürmern oder als Doppelspitze mit Zehner dahinter agiert - und das in munterem Wechsel. Auch bei der personellen Besetzung dieser Positionen variiert Taktik-Nerd Kwasniok gerne. Beim 3:0-Heimsieg zuletzt gegen Regensburg starteten Koen Kostons (26), Filip Bilbija (24) und Michel. Ebenso denkbar ist aber ein Einsatz von U20-Nationalspieler Ilyas Ansah (19). Bilbija könnte auch im zentralen Mittelfeld auftreten, wenngleich er vorne gefährlicher ist: Mit bereits fünf Treffern ist er zurzeit bester Torschütze seines Teams. Und wenn vorne eine Kante in die Schlacht geworfen werden muss, ist nach wie vor Adriano Grimaldi (34) zur Stelle. Auf der Sechs hat sich der 19-Jährige Neuzugang Castañeda direkt festgespielt. Ebenfalls mit bereits vier Assists und einem Treffer auf sich aufmerksam gemacht hat Talent Aaron Zehnter (19), der in der Länderspielpause auch zur U20-Nationalmannschaft eingeladen war, wegen einer Sprunggelenksverletzung aber wieder abreisen musste. Sein Einsatz in Kaiserslautern ist fraglich. Auf der rechten Seite ist Kapitän Raphael Obermair (28) eine Bank, den Platz neben Castañeda in der Zentrale wird wohl Sebastian Klaas (26) besetzen. Die Dreier-Abwehrreihe stand zuletzt mit Götze, Calvin Brackelmann (25) und Laurin Curda (22). Aber auch hinten rotiert Kwasniok gerne: Neuzugang Scheller stand ebenfalls schon fünfmal in der Startelf. Der nordmazedonische Nationalspieler Visar Musliu (29) und Defensiv-Allrounder David Kinsombi (28) aber kamen zuletzt nur noch von der Bank. Im Tor steht weiterhin Pelle Boevink (26), der bereits in den vergangenen Saison den mittlerweile abgewanderten Huth beerbte.

Zahlenspiele: Schon 126-mal haben SCP-Kicker in dieser Saison aufs Tor geschossen. Nur Köln versuchte es öfter (175-mal), der FCK nimmt in diesem Ranking nur einen bescheidenen Mittelfeldplatz ein (107). Mit ihren 16 tatsächlich erzielten Treffern - fünf mehr als der FCK - stellt Paderborn die fünftbeste Offensive der Liga. Interessant ist der "xGoals against"-Wert: 9,32 xGa entsprechen den tatsächlich kassierten neun Buden. Die Teams, deren Hintermannschaft sich bislang noch weniger einfing - Hannover. Düsseldorf, Hamburg - müssten Wyscouts Software zufolge eigentlich mehr auf dem Konto stehen haben. Könnte man so interpretieren: Nach dem, was die Gäste zulassen, stellen sie eigentlich die beste Abwehr der Liga, die drei Besserplatzierten hatten bislang lediglich mehr Glück. Fast schon leid sind wir es, auf die ungleich besseren Laufstatistiken eines kommenden FCK-Gegners hinzuweisen. Geht aber auch diesmal nicht anders: Der SCP ist Vierter im Ranking der Gesamt-Laufdistanzen, Dritter in der Kategorie "Sprints" und Zweiter bei "intensiven Läufen". Die Roten Teufel stehen bei diesen drei Werten jeweils Vorletzter beziehungsweise Letzter.

Fazit: Mit dem spielfreudigen, aufgrund seiner offensiven Variabilität schwer zu fassenden Gegner hat der FCK Probleme, seit die beiden Teams in der Zweiten Liga wieder die Klingen kreuzen. Vergangene Saison glückte den Lautrern zwar ein 2:1-Sieg in Paderborn, der in erster Linie aber Ragnar Aches Kopfballstärke zu verdanken war. Ansonsten stehen gegen drei Niederlagen zu Buche. Sein bestes Spiel gegen den SCP machte der FCK bei der 0:1-Auswärtsniederlage im Februar 2023, als Dirk Schuster eine kompakte 3-5-2-Formation auflaufen ließ, wie er sie bis dahin noch nicht oft ausprobiert hatte. Diese hielt die quirlige Offensive einigermaßen in Schach, erarbeitete sich selbst gute Einschussgelegenheiten, ehe ausgerechnet Jannis Heuer, der mittlerweile das FCK-Trikot trägt, die Partie mit einem Traum-Freistoß entschied. FCK-Coach Markus Anfang wird sich aber zuallererst Gedanken machen müssten, wie er nach den Verletzungen von Boris Tomiak und Jan Gyamerah seine eigenen Reihen schließt. Ein paar Gedankenspiele haben wir ja schon zu Beginn der Woche angestellt. Zum Schluss noch eine Beobachtung: Von den neun Gegentreffern des SCP fielen drei nach Ecken, zwei nach Einwürfen und zwei nach langen Torwart-Abschlägen und nur zwei, drei Kontakten danach - aus statischen Situationen lassen sich die Paderborner anscheinend gerne mal übertölpeln.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 17.10.2024:

"Konzentration, Gier, Mentalität": Anfang fordert sein Team

Nach Thomas Hengen fordert auch Markus Anfang von seinen Spielern, mehr Gier und mehr Siegeswillen auf den Platz zu bringen. Auch die lange Verletztenliste soll beim Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den SC Paderborn nicht als Ausrede gelten.

"Ich bin überzeugt, dass meine Mannschaft dem Druck standhalten kann." Markus Anfang hat auch nach zuletzt fünf sieglosen Spielen nicht den Glauben an sein Team verloren. Am Samstagabend (Anstoß: 20:30 Uhr) werden wieder sehr viele Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion dabei sein - und drei Punkte von ihren Roten Teufeln sehen wollen. Zweieinhalb Tage vor dem Spiel sind 41.032 Karten verkauft, davon 484 an mitreisende Fans aus Paderborn. Der Coach hat die zweiwöchige Länderspielpause für viele Einheiten mit der Mannschaft genutzt, es habe keine zusätzlichen freien Tage gegeben, man habe komplett durchtrainiert. Zur kürzlich von FCK-Boss Thomas Hengen gestellten Mentalitätsfrage in Richtung der Spieler sagt Anfang: "Über 90 plus x Minuten Gas geben. Das heißt: Die Konzentration hochhalten, immer im Spiel drin sein und alles dafür tun, es am Ende auf deine Seite zu ziehen. Dazu gehört eine Gier, dazu gehört eine Mentalität. Nicht über 20 Minuten, nicht über 60 Minuten - sondern über 90 Minuten. Thomas Hengen fordert nur das, was in der Mannschaft auch drin steckt. Die Mannschaft kann das abliefern. Wir glauben dran, dass die Spieler mehr können, auch dass sie mehr Gier erzeugen können. Und das fordern wir."

Tomiak und Gyamerah fallen aus - Ritter und Ronstadt einsatzbereit

Im Vergleich zum letzten Spiel in Elversberg fallen mit Boris Tomiak (Bänderriss) und Jan Gyamerah (Muskelfaserriss) zwei weitere Spieler verletzungsbedingt aus. Sie gesellen sich zu Aaron Opoku (Adduktorenverletzung und Schambeinprobleme), Kenny Redondo (Entzündung im Zeh) und Almamy Touré (Oberschenkelverletzung). Marlon Ritter hat seine Erkältung auskuriert und steht zur Verfügung, ist laut Anfang aufgrund von Oberschenkelproblemen aber auch nicht bei 100 Prozent. Gleiches gilt für Frank Ronstadt, der nach seiner Knieverletzung erstmals in dieser Saison im Spieltagskader stehen wird. Ersatztorwart Avdo Spahic ist ebenfalls wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Trainer Anfang will die lange Ausfallliste jedoch nicht als Ausrede gelten lassen: "Wir können nicht aus dem Vollen schöpfen. Aber das bietet auch immer wieder Chancen. Die, die jetzt reinkommen, haben die Möglichkeit, sich zu zeigen und ein Ausrufezeichen zu setzen."

» Zum Video: Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den SC Paderborn

Alle weiteren Informationen zum FCK-Spiel gegen Paderborn folgen am Freitag im ausführlichen Vorbericht auf Der Betze brennt.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 18.10.2024:

Verkehrschaos in Kaiserslautern gegen Paderborn erwartet

Der FCK spielt am Samstagabend zuhause gegen Paderborn. Autofahrer müssen sich da­rauf einstellen, dass es auf den Straßen in Kaiserslautern ziemlich voll wird, denn es ist Kerwe - und es fahren weniger Züge.

(...) Das heißt, am Messeplatz, der in der Nähe des Stadions liegt, kann nicht geparkt werden. Wer mit dem Auto kommt, wird sich also mit den Besuchern der Kerwe um die wenigen Parkplätze am Straßenrand streiten. Die Polizei empfahl daher in der Vergangenheit, die Öffentlichen Verkehrsmittel zu nehmen. Suboptimal nur, dass gerade an diesem Wochenende weniger Züge fahren. Der zuständige Zweckverband hat mitgeteilt, dass auf einigen Strecken gebaut wird, deshalb gibt es weniger Zusatzzüge von und nach Kaiserslautern. Vor allem in Richtung Kusel, Pirmasens, Lauterecken und Bingen gibt es keine zusätzlichen Züge. Extra-Busse fahren auch nicht - nur eben die Busse, die ohnehin unterwegs sind. (…)

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 18.10.2024:

Vorbericht: 1. FC Kaiserslautern - SC Paderborn
Die Unbesiegten besiegen

Die Trendwende muss her. Im Abendspiel des 9. Spieltages empfängt der 1. FC Kaiserslautern am Samstag den bislang stark aufspielenden SC Paderborn.

Die Mannschaft in die Pflicht nehmen und Gier, Mentalität, Willen verlangen. Man hat das Gefühl, dass in Kaiserslautern von den Verantwortlichen schon wieder eine Schallplatte aufgelegt wurde, die man in den vergangenen Monaten schon oft, vielleicht zu oft, zu hören bekam. Im Endeffekt werden die Roten Teufel aber an Ergebnissen gemessen und nur diese helfen, um die aufgekommenen Zweifel etwas zu entzerren. Gegen Paderborn bietet sich eine erneute Gelegenheit, um die eingangs erwähnten und verlangten Parameter endlich mal 90 plus x Minuten auf den Platz zu bringen. Denn nur so wird man gegen den Tabellendritten gewinnen können.

Was muss man zum 9. Spieltag wissen? Hier kommen die wichtigsten Vorab-Informationen:

Der FCK: Ausgangslage und Personal

Acht Spiele sind absolviert und der 1. FC Kaiserslautern ist nach fünf sieglosen Partien in Folge mittlerweile ins untere Tabellenmittelfeld zurückgefallen. Der gute Start mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen ist kein Thema mehr. Der Trend bei den Betze-Buben zeigte zuletzt nach unten. Aber im Fußball gibt es ja immer eine neue Chance, zu zeigen, dass man es besser kann. 

Markus Anfang muss neben den bekannten Ausfällen Kenny Redondo, Aaron Opoku, Hendrick Zuck und Almamy Touré nun auch noch auf Boris Tomiak (Bänderriss) und Jan Gyamerah (Muskelfaserriss) verzichten. Die beiden Stammkräfte verletzten sich beim 0:1 in Elversberg und zumindest Tomiak wird mehrere Wochen fehlen. Einen Lichtblick gibt es dagegen bei Frank Ronstadt. Der Außenverteidiger kam beim Testspiel in Freiburg (1:2) zum Einsatz und wird erstmals in dieser Saison im Kader stehen. In die Startelf zurückkehren dürfte Jean Zimmer, während sich für die vakante Position auf der "Sechs" verschiedene Konstellationen als Notlösung anbieten.  
 
Der Gegner: Ausgangslage und Personal

Acht Spiele, vier Siege, vier Remis, noch keine Niederlage. Die Zwischenbilanz des SC Paderborn nach dem ersten Viertel der Saison kann sich durchaus sehen lassen. Vor dem Spiel auf dem Betze, zu dem der SCP erst am Spieltag per Flugzeug anreist, liegt das Team von Trainer Lukas Kwasniok auf dem dritten Platz und ist mit 16 Zählern punktgleich mit dem Zweiten Magdeburg. Fast ein Drittel der 16 Saisontore 
steuerte Offensivspieler Filip Bilbija bei.

Beim ersten von zwei Auswärtsspielen in Folge muss der SCP auf Visar Musliu verzichten. Der Abwehrspieler zog sich in der Länderspielpause im Trikot von Nordmazedonien eine Absplitterung des Mittelfußknochens zu und fällt bis auf Weiteres aus. Aaron Zehnter, der bislang in jeder Minute auf dem Platz stand, kann in Kaiserslautern wegen einer Fußverletzung nicht dabei sein. Stürmer Felix Platte hat Rückenprobleme und steht ebenfalls nicht zur Verfügung.

Frühere Duelle

Das letzte Heimspiel gegen Paderborn weckt keine guten Erinnerungen. Nach der 1:2-Niederlage im Februar brannte es beim FCK lichterloh. In der Woche danach musste Dimitrios Grammozis seinen Trainerhut nehmen. Das Hinspiel hatten die Roten Teufel unter Dirk Schuster mit dem gleichen Ergebnis gewonnen. Insgesamt war der FCK in acht der bislang 16 Begegnungen beider Klubs siegreich. 

Fan-Infos

Für das Spiel waren bis Donnerstag etwas mehr als 41.000 Karten verkauft, im Fritz-Walter-Stadion dürften am Samstag also 43.000 bis 44.000 Zuschauer die Partie verfolgen. Im Gästeblock werden nur 600 bis 800 SCP-Fans erwartet. Restkarten für die Osttribüne gibt es an der Tageskasse und auch in der DBB-Kartenbörse werden ebenfalls vereinzelt übrige Tickets angeboten.

Bis zum 24. Oktober 2024 werden rund um den Bahnhof Kaiserslautern Lärmschutz-, Oberleitungs- und Kabelarbeiten durchgeführt, die tageweise auf verschiedenen Abschnitten und ausschließlich im Zeitraum zwischen 20:00 und 5:00 Uhr stattfinden. Von den Arbeiten betroffen sind sämtliche Regionalverkehrs- und S-Bahn-Züge, die den Hauptbahnhof Kaiserslautern anfahren. Deshalb fallen unter anderem die zusätzlichen Züge von und nach Kusel kurzfristig aus. Für aktuelle Informationen zu eurem Zug nutzt am Spieltag den DB Navigator. Darüber hinaus wird es keinen Zugverkehr zwischen Kaiserslautern und Pirmasens und Kaiserslautern und Kusel geben.  Bitte beachtet außerdem, dass der Messeplatz als Parkraum nicht zur Verfügung steht, weil dort derzeit die Lautrer Oktoberkerwe stattfindet. 

Stadionöffnung ist bereits zweieinhalb Stunden vor Anpfiff, also um 18:00 Uhr. Das Spiel ist live im Free-TV bei "Sport1" zu sehen.

O-Töne

FCK-Trainer Markus Anfang: "Ich bin sicher, dass wir dem Druck standhalten können. Wir fordern von den Spielern nur das, was sie können und vertrauen ihnen. Es muss uns gelingen, die Konzentration über das gesamte Spiel hochzuhalten. Dazu gehört eine gewisse Mentalität und eine gewisse Gier."

SCP-Trainer Lukas Kwasniok: "Wir haben auswärts bislang besser gespielt als zu Hause. Kaiserslautern wird uns stressen und das Publikum mitnehmen wollen. Wir müssen dort auf unsere Momente warten und wollen dann eiskalt zuschlagen."

Daten und Fakten

Voraussichtliche Aufstellung:

1. FC Kaiserslautern: Krahl - Zimmer, Elvedi, Heuer, Wekesser - Raschl, Kaloc, Ritter - Yokota, Ache, Hanslik (Tachie)

Es fehlen: Gyamerah (Muskelfaserriss), Opoku (Adduktorenverletzung und Schambeinprobleme), Redondo (Zehverletzung), Tomiak (Bänderriss), Touré (Oberschenkelprobleme), Zuck (Kreuzbandriss)

SC Paderborn: Boevink - Curda, Götze, Brackelmann - Obermair, Klaas, Castaneda, Bäuerle - Kostons, Bilbija - Michel 

Es fehlen: Musliu (Absplitterung des Mittelfußknochens), Hansen (Reha nach Syndesmose-OP), Platte (Rückenprobleme), Zehnter (Fußverletzung)

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Florian Reis

Ergänzung, 22:26 Uhr:

Lautern stoppt Abwärtstrend: 3:0-Sieg gegen Paderborn

Der 1. FC Kaiserslautern kann doch noch gewinnen und holt gegen den SC Paderborn den ersten Dreier nach zuletzt fünf sieglosen Spielen. Durch späte Tore von Luca Sirch und Marlon Ritter steht am Ende ein deutlicher 3:0 (1:0)-Erfolg.

Vor 42.028 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion hielt Trainer Markus Anfang die ein oder andere Überraschung parat. So spielten mit Florian Kleinhansl, Luca Sirch und Afeez Aremu gleich drei Startelf-Debütanten von Beginn an. Als Grundformation wählte Anfang zudem eine Dreierkette mit Sirch als zentralem Verteidiger, in der Spitze agierten Daniel Hanslik und Torjäger Ragnar Ache. Sirch führte sich mit einem direkt getretenen Freistoß in der 2. Minute gut ein, auch das ein oder andere Dribbling von Daisuke Yokota sorgte zumindest ansatzweise für Gefahr. Insgesamt hatte aber der Tabellendritte aus Ostwestfalen mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen. Dabei brauchten die Lautrer zweimal Glück, als die Paderborner bei zwei guten Gelegenheiten den Ball nicht richtig trafen (17., 28.). Kurz darauf verteilte SCP-Schlussmann Pelle Boevink unter Beteiligung eines Platzfehler ein dickes Geschenk. Ache nahm den Ballverlust des Keepers dankend auf und schob ohne Mühe ein zur 1:0-Führung in der 30. Minute. Hinten vereitelte Sirch mit einem langen Bein gegen eine weitere gute Chance der Gäste (38.) - und so ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

Nach Wiederbeginn änderte sich am optischen Gesamtbild nicht viel. Der SCP hatte mehr Spielanteile und mühte sich um den Ausgleich, die Lautrer ließen mit viel Einsatz zunächst aber keine klaren Möglichkeiten zu. Erst in der 60. fehlte bei einem Abschluss von Sebastian Klaas nicht allzu viel. Dann blockte Jannis Heuer einen weiteren Versuch des Paderborner Stürmers stark ab (68.). Kurz darauf brauchten die Roten Teufel auch das Glück des Tüchtigen, als ein Kopfball von Filip Bilbija noch den Pfosten touchierte (71.). Der Druck der Gäste wurde größer. Ein gefährlicher Freistoß des eingewechselten Marlon Ritter knapp über das Tor tat entsprechend gut (78.). Auch bei einem Distanzschuss von Kleinhansl fehlte nicht viel (82.). Die größte Möglichkeit der Gäste vereitelte dann Julian Krahl per Fußabwehr gegen Grimaldi (84.), ehe Sirch per Abstauber für die Vorentscheidung sorgte. Hanslik scheiterte mit seinem Abschluss noch an Boevink, doch der Debütant stand goldrichtig und traf zum 2:0 (87.). In der 90. Minute sorgte Ritter aus der Distanz dann für den 3:0-Schlusspunkt.

Am kommenden Samstag wartet direkt das nächste Abendspiel auf die Roten Teufel. Ab 20:30 Uhr ist die Mannschaft dann bei Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf zu Gast.

Wie bewertest Du die heutige Leistung der Roten Teufel? Hier geht's zur Spielerbenotung zum Heimspiel gegen den SC Paderborn.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 20.10.2024:

Stimmen zum Spiel
Teufel zeigen Reaktion: "Wir brauchen diese Leidenschaft"

Mit einem hart erkämpften und erst am Ende deutlichen 3:0 gegen den SC Paderborn fei­ert der 1. FC Kaiserslautern seinen dritten Saisonsieg. Trainer Anfang lobt die zuletzt be­män­gel­te Mentalität, fordert fußballerisch aber eine Steigerung.

"Wir brauchen das! Wir müssen diese Leidenschaft über 90 Minuten an den Tag legen. Und wir brauchen dann natürlich auch ein bisschen das Spielglück auf unserer Seite, wie heute bei zwei, drei guten Chancen von Paderborn. Die Jungs können das. Wir haben das natürlich auch eingefordert. Ich bin noch bei der Pressekonferenz vor dem Spiel nach diesem Thema Mentalität, Siegeswille, Gier gefragt worden, weil Thomas Hengen sich auch dazu geäußert hatte. Und ich glaube, das ist das, was Thomas als Botschaft an die Mannschaft senden wollte: dass wir uns einfach über 90 Minuten in jeden Ball reinschmeißen müssen", sagte Trainer Markus Anfang nach einem Heimsieg, der auf dem Feld weit weniger deutlich war als es das Ergebnis aussagt.

Tatsächlich profitierten die Roten Teufel zunächst von einem Geschenk der Gäste, als SCP-Torwart Pelle Boevink nach einer halben Stunde auch aufgrund eines Platzfehlers als letzter Mann den Ball vertändelte und dem gut nachsetzenden Ragnar Ache das einfache 1:0 ermöglichte. Danach waren die Paderborner mehrfach dicht am Ausgleich - immer wieder warfen sich die Lautrer aber im letzten Moment und mit großer Leidenschaft dazwischen. Ganz spät erhöhten Startelf-Debütant Luca Sirch und der aufgrund seiner Oberschenkelprobleme nur als Joker gekommene Marlon Ritter für den personell gebeutelten FCK noch auf 3:0.

Anfang: "Wir gehen personell ein bisschen auf dem Zahnfleisch"

"Wir dürfen uns freuen, weil wir heute drei Tore gemacht und keinen reinbekommen haben. Und wir haben das dritte Spiel dieser Saison zu Null gespielt. Wenn ich mich nicht ganz täusche, gab es in der ganzen letzten Saison nur zwei Partien ohne Gegentor. Das ist prinzipiell positiv, aber wir müssen trotzdem noch besser Fußball spielen. Das ist aber auch der Personalsituation geschuldet. Wir gehen da schon ein bisschen auf dem Zahnfleisch. Jeder Feldspieler im Kader hat schon gespielt. Und wir haben erst den 9. Spieltag. Das habe ich in meiner Trainerkarriere noch nicht erlebt", sagte Anfang.

Einer der Profiteure der vielen Ausfälle war Luca Sirch, der sein erstes Zweitliga-Spiel überhaupt von Beginn an bestreiten durfte, dabei gleich den zentralen Part in der Abwehrkette zwischen Jan Elvedi und Jannis Heuer übernahm und zur Krönung am Ende auch noch das vorentscheidende zweite Tor beisteuerte. "Nervös war ich auf jeden Fall. Die größte Zuschauerzahl, vor der ich bislang gespielt habe, waren 15.000. Dann spielt man hier vor 42.000, natürlich ist man da nervös. Aber es hat sich im Spiel schnell gelegt. Dass es hinten raus so endet, ist natürlich ein total geiles Gefühl. Mein erstes Profispiel von Beginn an, dann gleich ein Tor. Besser kann man es sich nicht vorstellen", erklärte Sirch.

Ritter: "Die Mentalitätsfrage muss man nicht stellen"

Rundum zufrieden war nach dem Schlusspfiff auch Marlon Ritter, auch wenn dessen nun schon länger anhaltende Oberschenkelprobleme keinen Einsatz von Beginn an zuließen. "Ich habe schon seit mehreren Wochen immer mal wieder Probleme. Der Trainer hat mich gefragt, wie es aussieht, ich habe ihm ehrlich meine Einschätzung gesagt. Und dann hat er entschieden, dass ich erst mal von der Bank komme und im Endeffekt haben wir dann doch alles richtig gemacht. Wir haben uns in alles reingeschmissen, haben versucht, alles zu verteidigen. Natürlich hatten wir auch ein bisschen Glück. Aber ich glaube, die Mentalitätsfrage muss man der Mannschaft nicht stellen, wenn man das Spiel heute gesehen hat."

Ache zum 1:0: "Ich habe nur darauf gewartet"

"Glück muss man auch ein bisschen erzwingen. Dafür muss man arbeiten. Glück kommt nicht einfach so. Natürlich hatten wir auch Glück, auch mit dem ersten Tor. Aber das haben wir uns auch erarbeitet", beschrieb Torjäger Ragnar Ache noch einmal die Situation rund um das wichtige 1:0. Dabei hilf dem Lautrer Torjäger ein Spieler, der im Sommer von Paderborn zum FCK gewechselt war: "Jannis Heuer hat mich schon vorgewarnt, dass er das öfter macht mit dem Antäuschen. Da habe ich dann eigentlich nur drauf gewartet. Natürlich ist es immer ein geiles Gefühl, um ein Spiel zu gewinnen, vor allem, wenn man aus ein paar schlechten Wochen kommt. So kriegt man wieder Selbstvertrauen. Wir haben wieder gesehen: Wir können vorne Tore machen, aber wir können hinten auch die Null halten."

» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen den SC Paderborn

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Lautern stoppt Abwärtstrend: 3:0-Sieg gegen Paderborn (Der Betze brennt)


Ergänzung, 20.10.2024:

Blick in die Kurve
Siegesschrei aus mehr als 40.000 Kehlen auf dem Betze

So klingt Erleichterung. Der enorm wichtige 3:0-Erfolg des 1. FC Kaiserslautern gegen den SC Paderborn lässt bei den Anhängern auf dem Betzenberg viele Steine vom Herzen purzeln.

Am Ende geht auf dem Rasen und auf den Rängen fast alles. Entsprechend ausgelassen wird das hinten raus im Ergebnis deutliche 3:0 des FCK über Paderborn im Fritz-Walter-Stadion zelebriert. Lange genug mussten die Fans der Roten Teufel schließlich auf den dritten Dreier der Saison, den ersten auf dem heimischen Betzenberg in dieser Spielzeit, warten.

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An diesem Samstagabend nimmt die Mannschaft mit ihrem bedingungslosen Einsatz über 90 Minuten die Zuschauer von Beginn an voll mit. Gemeinsam verteidigen Team und Fans in Hälfte zwei den knappen Vorsprung, ehe Debütant Luca Sirch und der als Joker in der Schlussphase auftrumpfende Marlon Ritter für die nervenschonende Vorentscheidung sorgen. Kein Zittern bis zum Schlusspfiff, sondern viel Applaus von allen Tribünen und natürlich die passende "Auswärtssieg"-Einstimmung auf die nächste Aufgabe im Abendspiel beim Spitzenreiter in Düsseldorf am kommenden Samstag, wo die Lautrer ja bekanntlich noch eine Rechnung offen haben.

Darüber, warum die Spielplan-Macher auch das Duell des FCK gegen den SCP wie in der Vorsaison erneut auf den Premium-Termin am Samstagabend gelegt haben, kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Auf den ersten Blick hätte es am 9. Spieltag auch attraktive Alternativen gegeben. Gleichwohl taugt die Partie, um einmal mehr auf die eindrucksvolle Entwicklung des Fan-Zuspruchs auf dem Betzenberg zu verweisen, der auch gegen Klubs ohne ganz große Strahlkraft locker die 40.000-Marke knackt. Ganz genau zählt der FCK an diesem Samstag 42.028 Zuschauer. In den vergangenen beiden Spielzeiten waren es gegen Paderborn mit 33.098 (2022/23) sowie 36.344 (2023/24) jeweils deutlich weniger. Und das trotz erneuter Anreiseprobleme für Auto- und Bahnfahrer: Den einen standen weniger Parkplätze als sonst zur Verfügung, den anderen weniger eingesetzte Züge - und trotzdem finden fast alle den Weg nuff uff de Betze, die Tribünen sind voll.

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Im Gästeblock ist der Unterschied zu den letzten beiden Heimspielen gegen Hertha und den HSV natürlich trotzdem nicht zu übersehen. Nur rund 700 Fans aus Ostwestfalen haben die Reise in die Pfalz mit angetreten. Die machen trotz der zahlenmäßig krassen Unterlegenheit aber einiges an Alarm und begrüßen ihre Mannschaft zum Einlaufen mit einer kleinen Choreo mit dem Logo des SCP am Zaun sowie blau-schwarzen Fahnen im Block. Nach Beginn der zweiten Halbzeit folgt eine Pyroshow und auch im weiteren Spielverlauf wird im Gästebereich noch einiges an Bengalos zum Einsatz gebracht.

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Zur kompletten Fotogalerie vom FCK-Heimspiel gegen de SC Paderborn:

- Fotogalerie | 9. Spieltag: 1. FC Kaiserslautern - SC Paderborn

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 21.10.2024:

Traumstart für Sirch: Note "sehr gut" für den Debütanten

Der 1. FC Kaiserslautern feiert den ersten Heimsieg der Saison und die Erleichterung nach zuvor fünf Partien ohne Dreier. Beim 3:0 gegen den SC Paderborn spielt sich vor allem ein Roter Teufel aus dem Schatten in den Mittelpunkt.

Vor der Westkurve euphorisch gefeiert, von den Teamkollegen zur Laola nach vorne geschubst, danach als Interviewpartner in der Mixed Zone gefragt. Es war ein Marathon der Endorphine, den Luca Sirch am Samstagabend absolvierte. Der 25-Jährige kannte bisher mehr oder weniger nur die Regionalliga. Nun das Startelf-Debüt vor über 42.000 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion, eine starke Leistung als zentraler Abwehrspieler und als i-Tüpfelchen der vorentscheidende Treffer zum 2:0 direkt vor der Westkurve. "Bisher habe ich maximal mal vor 15.000 Zuschauern gespielt. So etwas wie heute werde ich dementsprechend nie vergessen. Besser kann man es sich nicht vorstellen", resümierte der Neuzugang von Lokomotive Leipzig das gerade Erlebte.

Der Lohn in Zahlen: Mit einer 1,5 ist Luca Sirch bei den Journalisten von "Rheinpfalz" und "Kicker", wo der Defensiv-Allrounder außerdem in die "Elf des Tages" nominiert wurde, der Mann des Abends bei den Roten Teufeln. Genauso sehen es die beim ersten Heimsieg der Saison reichlich abstimmenden FCK-Fans auf Der Betze brennt: Bei 4.362 abgegebenen Einzelnoten kommt Sirch auf einen herausragenden Durchschnittswert von 1,7. Ebenfalls top bewertet wird der zweite Matchwinner Marlon Ritter. Der wegen Oberschenkelproblemen angeschlagene Kapitän wurde diesmal nur eingewechselt, stellte dann aber mit der Einleitung von Sirchs 2:0 und dem selbst erzielten 3:0 endgültig die Weichen auf Sieg. Zuvor hatten vor allem die Abwehrspieler mit beherzten Grätschen dafür gesorgt, dass das 1:0 von Ragnar Ache Bestand hatte, obwohl die bis dahin noch ungeschlagenen Paderborner auf den Ausgleich drängten. Gute Noten gibt es deshalb auch für Jannis Heuer, Jan Elvedi und Co.

» Zur kompletten Notenübersicht: 1. FC Kaiserslautern - SC Paderborn

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Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz / Kicker
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
diago
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Beitrag von diago »

Krahl
Elvedi Sirch Heuer
Zimmer Raschl Kaloc Wekesser
Ritter
Ache Yokota (Hanslik)
Zuletzt geändert von diago am 14.10.2024, 11:52, insgesamt 1-mal geändert.
Talentfrei
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Beitrag von Talentfrei »

Krahl
Zimmer-Heuer-Elvedi-Kleinhansl
Kaloc-Aremu
Yokota-Ritter-Wekesser
Ache
Philippee
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Beitrag von Philippee »

Wer weiß, womöglich hängen sich die Spieler, die nun eine Chance in der Startelf bekommen werden, mehr rein als die aktuell Verletzten. Bin gespannt wie man das Problem auf der 6 bzw. im zentralen defensiven Mittelfeld lösen möchte. Da mich weder Tomiak noch Gymerah dort überzeugten, können die Neulinge es kaum viel schlechter machen. Die Idee mit dem Zweiersturm finde ich gut. Habe wenig Verständnis dafür, aus welchem Grund man zwanghaft versucht einen Tachie, Hanslik oder Abiama auf den offensiven Außen einzusetzen. Keiner der genannten hat auf dieser Position überzeugt bisher. Zudem hat sich Wekesser hoffentlich mal eine Pause verdient. Letztlich erwarte ich keine Punkte, lasse mich aber gerne positiv überraschen und drücke die Daumen.
Alex4Betze
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Beitrag von Alex4Betze »

Das könnten ein paar harte Wochen werden. Ich wünsche uns allen viel Geduld und gute Nerven. Und hoffe, dass die Letzplatzierten keine Überraschungssiege landen, sodass wir diese Phase der Saison einigermaßen glimpflich überstehen... und danach nicht direkt hinterher hängen im Abstiegskampf. :nachdenklich:
wernerg1958
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Beitrag von wernerg1958 »

@Alex4Betze, es werden keine harten Wochen es wird ein harte Saison. Es stimmt doch beim FCK hinten und vorne nicht und oben und unten auch nicht. Einzige was schon Jahre passt sind die unterstützenden Fans! Und in der Tat kann man nur hoffen daß die zweite Reihe besser und williger bissiger ist als das was die "Anderen" bisher auf dem Platz geboten haben.
Drahtbescht
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Beitrag von Drahtbescht »

Wenn es also richtig, richtig, richtig bescheiden laufen wird die nächsten Wochen, dann ergattern wir ganze 0 Punkte in den nächsten 3 Spielen. Dann brodelt es wieder gewaltig aufm Bersch. Ich hab etwas Angst. Die Euphorie nach dem Aufstieg flacht nach und nach ab, die Zuschauer kommen trotzdem noch! Und wir können gegen Paderborn wieder über 40.000 Menschen begrüßen! Ihr seid überragend. Wenn ich mal überlege wie viele Leute zb. 2007 gegen Paderborn gekommen sind.. Da kamen oft weniger als 25.000. Unsere Fanbase hat sich wirklich positiv entwickelt. Hoffe nur, dass die Fans selbst bei anhaltendem Misserfolg erhalten bleiben und den Betze gut füllen. Ich hab eigtl. nicht mehr 100% Bock auf das Spiel, weil ich davon ausgehe, dass wir keine 3 Punkte einfahren werden. Trotzdem werde ich wieder in der West stehen und alles dafür geben, um die Mannschaft nach vorne zu schreien :teufel2:

Solang es in Deutschland Fußball gibt, gibt es auch den FCK :love:
Briggedeiwel
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Beitrag von Briggedeiwel »

Respekt? ja
Angst? Nein

Letzten Saison hat man nach dem Tiefschlag in Fürth und dem 1:1 gegenen Wiesbaden keinen Pfifferling mehr auf uns gesetzt.

Dann haben wir in Kiel gewonnen und Magdeburg rasiert.
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Baphomet
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Beitrag von Baphomet »

Immer wenn man denkt, dass wir nichts holen werden, machen wir meistens ein ganz gutes Spiel.
Dazu zuhause, Flutlicht und live im TV, das liegt uns eigentlich.

Ich habe ein 2:2 im Gefühl.


Krahl
Zimmer - Elvedi - Heuer - Kleinhansl
Kaloc - Raschl
Tachie - Ritter - Blum
Ache


Ich würde mit Tachie auf rechts beginnen und ab der 60. wenn die Paderborner Defensive müde ist, den schnellen und quirligen Yokota bringen.
Dazu hoffe ich mal auf ein paar Fernschüsse von der Strafraumkante und Flanken aus dem Halbfeld.
So entstehen immer mal wieder abpraller die Ache versenken kann oder klärungen zur Ecke.
BetzeDubbe
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Beitrag von BetzeDubbe »

Was ist eigentlich mit Klement?
Über ihn mal wieder kein Wort. - Verletzt? Oder mal wieder komplett aussen vor?
Der hatte gegen Hertha ein Tor geschossen und war ganz gut im Spiel?
Lautern-Fahne
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Beitrag von Lautern-Fahne »

diago hat geschrieben:Krahl
Elvedi Sirch Heuer
Zimmer Raschl Kaloc Wekesser
Ritter
Ache Yokota (Hanslik)
Ist tatsächlich die Aufstellung, die ich auch im Sinn hatte. Anfang hatte in Köln, nachdem die sich im 4-1-4-1/4-3-3 schwer taten, auch auf 3-5-2 umgestellt. Packte dort zwar den LM auf die 6 und den Stürmer auf die Außen aber hey. Es funktionierte.
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ChrisW
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Beitrag von ChrisW »

Mal ehrlich... die neuen Spieler können es doch nicht viel schlechter machen.
Da sich außer Ache (und der mittlerweile auch nicht mehr) bisher keiner das Prädikat "unersetzlich " verdient hat, können die Neuen doch nicht so viel falsch machen. Vielleicht findet Anfang aus der Not heraus die auf die Mannschaft passende Spielidee. Außerdem ist er aufgrund der vielen Verletzten aktuell etwas aus der Schusslinie genommen.
Lautern-Fahne
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Beitrag von Lautern-Fahne »

BetzeDubbe hat geschrieben:Was ist eigentlich mit Klement?
Über ihn mal wieder kein Wort. - Verletzt? Oder mal wieder komplett aussen vor?
Der hatte gegen Hertha ein Tor geschossen und war ganz gut im Spiel?
Der FCK hat ein Bild von ihm auf WhatsApp hochgeladen, wenn dir das was bringt. Der wird fit sein.
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Donn
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Beitrag von Donn »

Hab ich schon vor Wochen geschrieben. Wer so viele Zentrumstürmer im Kader hat, sollte zumindest mal darüber nachdenken, wenn schon das 4-1-4-1 nicht wirklich greift und keine offensiven Außen da bzw. „zweitligatauglich“ sind (eigentlich bis dato nur Opoku, Yokota kann ich nicht wirklich beurteilen, alle anderen verletzt oder auf einer anderen Position besser).
Briggedeiwel
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Beitrag von Briggedeiwel »

Ich würde auch zwei Stürmer begrüßen, aber
- wie würden bei einem 442 die balle in die Box kommen? Flanke sind ja anscheinend nicht erlaubt.
- macht es Sinn die 3er Kette mit nur zweimal Innenverteidiger zu spielen?

Über eine konkrete Aufstellung können wir wohl erst mutmaßen wenn sich die Lage im Lazarett für Samstag abzeichnet. Wobei es auch dann ein Rätselraten gibt.
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Block8.1-Fan
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Beitrag von Block8.1-Fan »

Wenn wir ehrlich zu uns sind und die letzten Spiele analysiert hat, muss man sagen, dass wir eigentlich aus diesen 4 Spielen mit 0 Punkten herausgehen werden. Dafür waren wir einfach zu schlecht, mal wieder, hinten gestanden. Entweder haben wir die 1.HZ verpennt oder in 2.HZ das spielen eingestellt. Aktuell haben wir noch kein Spiel gezeigt wo wir 90 Minuten eine wirklich solide Leistung gezeigt haben.

Anfang konnte die Fehler, welche wir schon letzte Saison hatten, in 8 Spielen +Vorbereitung, nicht abstellen. Ohne eine Trainerdiskussion starten zu wollen, muss man aber bei der Mannschaft nun auch mal die Mentalitätsfrage stellen. Es ist definitiv nicht alles schlecht, aber wir sind weit davon weg unser Ziel (Solide 2. Liga, oben mitspielen) zu erreichen. Aktuell drohen wir nach unten durchgereicht zu werden und eher wieder gegen den Abstieg spielen zu müssen. Obwohl das Gro der Mannschaft, von Namen und Können her, eigentlich locker um Platz 4/5 mitspielen können müsste.
Die Frage wäre also hier, warum zündet der Funke nicht? Es kann nicht nur an den Trainern liegen, denn von denen hatten wir in den letzten Jahren einige.
Eigentlich bin ich ein Supertyp. Aber ich kann wohl auch ein richtiger Arsch sein. (Mario Basler)
Lautern-Fahne
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Beitrag von Lautern-Fahne »

[quote=Bock8.1-Fan]
Obwohl das Gro der Mannschaft, von Namen und Können her, eigentlich locker um Platz 4/5 mitspielen können müsste.
Die Frage wäre also hier, warum zündet der Funke nicht? Es kann nicht nur an den Trainern liegen, denn von denen hatten wir in den letzten Jahren einige.
[/quote]

Erstmal stimme ich dir zu, dass es nicht nur an den Übungsleitern liegt. Jeder hatte seine Stärken und Schwächen, aber die krassen Ausschläge sind Spielersache.

Ich denke aber, dass du die Truppe gnadenlos überschätzt. Wir sind weit davon entfernt einen Kader wie der HSV zu haben, der die letzten Jahre immer so Platz 4 geworden ist.

Topspieler sind in Normalform Krahl, Tomiak, Ritter, Redondo, Ache.
Gute Spieler (wenn das System passt) sind Kaloc, Opoku, Tachie, Gyamerah. Elvedi in der 4er Kette ist auch noch akzeptabel, zählen wir noch Hanslik und Toure dazu.

Der Rest sind Ergänzungsspieler und fallen zu obengenannten stark ab.
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Fckfreack
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Beitrag von Fckfreack »

Egal wer spielt sollte die Chance nutzen !! Sonst wird bald wieder ein neuer auf der Bank sitzen was nicht auszuschließen ist
PäldzerBuu
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Beitrag von PäldzerBuu »

Ich kann Lauterer Fahne nur zustimmen.

Wie man auf den Gedanken kommmt, dass diese Mannschaft auch nur Ansatzweise im gehobenen / oberen Regal der 2ten Liga anzusiedeln wäre erschließt sich mir schon seit Monaten nicht.

Wenn du NUR die MW Tabelle vom TM nimmmst, ist der FCK auf Platz 8. Rechnest du NUR RA raus... bist du auf einmal auf Platz 13... bei 2 Spielern mehr im Kader als die Konkurrenz und genau so spielen die Jungs auch. RA kann nicht alles auf seine Schultern tragen und jeden Ball in der Hütte unterbringen, auch wenn Viele das hier von Ihm erwarten, weil er ja offensichtlich 10 Mio wert ist... Und wenn man überlegt, welche Spieler man geholt hat. Gyamareh und Weekesser vom FCN (vorher 12ter?), Kleinhansel von Osnabrück (18ter), Mause (3te Liga), Sirch (4 Liga), 3 Spieler aus der U21... und die sollen jetzt den Kader in neue Spähren heben? Vllt in 2 Jahren - fair enough. Aber doch nicht innerhalb von 8 Spieltagen der neuen Saison, teilweise ohne Vorbereitung mit der Mannschaft. Zudem die Jungs in einen nicht funktionierende Mannschaft kommen. Das weiß jeder Amateurkicker... wenn du wechselst und die Teamchemie ist nicht / kaum intakt brauchst du oft viel länger dich zu aklimatisieren, als wenn die Stimmung in der Kabine Bombe ist. Da hast ja schon "Angst" davor, im Spiel den Ball neben das Tor zu setzen, weil GEFÜHLT dich alle dann in der Kabine anschauen. Sprich du glaubst keinen Rückhalt zu haben. Und GENAU das siehst du Woche für Woche auf dem Platz. Ausgenommen RA und mit Abstrichen MR, die quasi "über" dem stehen.

Was man definitiv sieht - und das ist genauso wie in Liga 1 und 3. Mannschaften die als Kollektiv funktionieren, eine Mannschaftshierarchie haben und "sinnvoll" zusammengestellt sind - das zieht auch auf ein "gesunde" Altersstruktur ab - steht deutlich besser / stabiler da, als der FCK heute.

Mit Blick auf die MW Tabelle spielen solche Mannschaften dann auch manchmal deutlich über ihren Verhältnissen - siehe Magedeburg dieses Jahr. Warum der FCK dafür aktuell nicht in Betracht kommt - siehe oben.

Na ja - zurück zum Spiel gegen Paderborn... Wird nicht einfach... Mannschaftsaufstellung ist ne Wundertüte. Man sollte aber bedenken - selbst wenn wir auf 352 umstellen. Innerhalb von 2 Wochen, bekommen die Jungs es nicht hin, sämtliche Automatismen der taktischen Vorstellung von MA zu verinnerlichen, wenn man das nicht mal davor in der Vorbereitung geübt hat. Daher geh ich davon aus, dass wenn 352 gespielt wird, gerade zu Beginn die Mannschaft nicht "gut" aussehen wird... Hoffentlich kämpfen se sich rein...

Wenn ich falsch liege - Top.
Schulbu_1900
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Beitrag von Schulbu_1900 »

Ehrlich gesagt bin ich gespannt wie lange nicht, was sich der Trainer einfallen lässt. Und... wie sich die, die spielen anstellen. Könnte mir gut vorstellen, das Sirch spielt oder zumindest im Kader ist. Wäre schön wenn wir einen 'Leweling' Effekt erleben dürften. Die Bühne dürfte entsprechend vorbereitet sein. :teufel2:

Off Topic:
In der Rheinpfalz war ein langer bewegender Bericht über Georg Koch, leider hinter der Bezahlschranke: https://www.rheinpfalz.de/fck_artikel,- ... 01786.html Das lässt einen dann mal inne halten. Das Koch und Anfang in mehreren Stationen zusammen gespielt hatten, war mir so nicht bewusst.
Ich bin da aufgewachsen, da rutscht man automatisch rein, wenn man die Stimmung mitbekommt, weil es was großes ist, das ist Tradition.....jetzt bin ich irgendwo anders...
M.Klose Nov.24

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Beitrag von Alex4Betze »

Wenn ich mir den aktuellen Stand der Tabelle anschaue, könnte ich mir das auch so am Saisonende vorstellen bzw entspricht es etwa dem, was ich erwartet hätte. Magdeburg performt vielleicht etwas drüber aktuell, Darmstadt würde ich weiter oben vermuten... aber sonst...

Und uns sehe ich eigentlich von der Klasse der Spieler genau da. Zwischen Platz 10 und 13, unteres Mittelfeld. Das halte ich auch am Ende für realistisch. Mit etwas Verletzungs- und Spielpech rutscht man dann natürlich auch gerne mal unten rein.

Und um den Bogen damit wieder zum aktuellen Spiel zu spannen... Ein Überraschungsieg würde uns sehr gut tun, um für Ruhe zu sorgen.
SEAN
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Beitrag von SEAN »

Das sagt ja wohl alles!!

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Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........
KLKiss
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Beitrag von KLKiss »

PäldzerBuu hat geschrieben:Ich kann Lauterer Fahne nur zustimmen.

... Und wenn man überlegt, welche Spieler man geholt hat. Gyamareh und Weekesser vom FCN (vorher 12ter?), Kleinhansel von Osnabrück (18ter), Mause (3te Liga), Sirch (4 Liga), 3 Spieler aus der U21... und die sollen jetzt den Kader in neue Spähren heben?
Wenn ich falsch liege - Top.
Das stimmt zwar und wir gehören auch nur ins Mittelfeld, weil andere Teams einfach stärker sind als wir. Obwohl wir auch noch Heuer aus Darmstadt (7. Platz) und Yokota (1. Belgische Liga) geholt haben.
Wir müssen nur schauen das wir genug Mannschaften hinter uns lassen, aber sollte mit Regensburg, Münster und Ulm kein Problem sein.

Wir und der neue Trainer brauchen einfach Zeit sich einzuspielen und dann nächste Saison mit Herzblut im Team weiter nach Oben zu schielen.
K-Town we Love you :teufel2:
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FCK-Augustin
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Beitrag von FCK-Augustin »

Schulbu_1900 hat geschrieben:Ehrlich gesagt bin ich gespannt wie lange nicht, was sich der Trainer einfallen lässt. Und... wie sich die, die spielen anstellen. Könnte mir gut vorstellen, das Sirch spielt oder zumindest im Kader ist. Wäre schön wenn wir einen 'Leweling' Effekt erleben dürften. Die Bühne dürfte entsprechend vorbereitet sein. :teufel2:
@Schulbu_1900
Da bin auch ich gespannt, viele Möglichkeiten gibt’s ja leider nicht mehr. :shock:
Allerdings würde mir ein gewisser „Hercher“-Effekt schon genügen! :wink:
Werde alles Vorort bestaunen können - und gehe vom Besten aus …
Was anderes bleibt uns ohnehin nicht übrig.

Nur der FCK
All’ noh vühr, dä Rest blejft hönnen … ! :teufel2:
Scouser
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Beitrag von Scouser »

Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen...

https://www.suedwest24.de/sport/1-fc-ka ... 56336.html

...wenn die Spieler diese von Hengen angesprochene "Gier" im Großteil der Spiele nicht entwickeln, könnte man natürlich auch die Frage aufwerfen ob man dann nicht die falschen Spieler verpflichtet hat? 8-)

Aber gut zu wissen, dass wir kein Fitnessproblem haben und es offenbar "nur" an der mangelnden Körpersprache u. Einstellung hapert. Dabei war genau das irgendwann einmal eine absolute Benchmark am Berg. Aber wie sang Bob Dylan schon so passend: "times they are a changin..."
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