Tja, der Erik.
Ich glaube, wir haben heute einige Anzeichen gesehen, die dafür sprechen, dass Psychologie und Selbstvertrauen im Sport von vielen Verantwortlichen absolut unterschätzt werden.
Was habe ich da heute Abend mit Tränen in den Augen sehen dürfen?
Aggressivität.
Einstellung.
Laufbereitschaft.
Aufopferungsbereitschaft.
Jeder Quadratzentimeter des Berges muss umgepflügt werden.
Weil er uns gehört!
Als die Gegner noch wussten, was sie auf dem Berg erwartet.
Da bei Premiere die Atmo des Stadions äußerst mangelhaft transportiert wurde will ich doch hoffen, dass meine Brüder und Schwestern wie in alten Zeiten schon bei einem Allerweltsfoul im Mittelfeld in gellende Pfiffe verfallen sind und mit Regenschirmen die Werbebanner bearbeitet haben..
Die Objektivität des Sportlichen muss am Eingang abgegeben werden!
Aber neben den kämpferischen Qualitäten auch auf dem Platz:
Ball stoppen klappt.
Kurzpassspiel.
Wow!!!
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich letzte Saison im Gladbachspiel zu Beginn ähnliches gesehen hatte. Aber: Einbruch nach dem 1- 0.
Komplettes Chaos in der Mannschaft.
Die erste Halbzeit bei 1860 top.
Aber dann nahm die Saison ihren Lauf...
Könnt Ihr Euch noch erinnern, wie oft es Hoffnungsspiele gab, allen voran bei St. Pauli? Und immer der herbste aller Rückschläge am nächsten Spieltag. Oder nach einer Führung, Jena lässt grüssen.
Diese Saison steht die Mannschaft psychisch wirklich anders da.
Der Verve der zweiten Halbzeit von Mainz konnte durch die Woche und über das lange Wochenende mit ins Spiel mitgenommen werden.
Kein Einbruch nach dem Anschlusstreffer.
Ich glaube nicht, dass wir diese Saison aufsteigen werden, aber ich habe den Eindruck, dass wir eine Mannschaft erleben werden, die erkennen lässt, dass sie aufsteigen kann.
Wenn sie die Leistung aus dem heutigen Spiel konstant bringen kann.
Vielleicht dann 2010.
Aber erst Mal:
Aufstiegsfavorit Nr. 1 überlegen geschlagen!
