
Im Blickpunkt: Die Personalplanungen beim 1. FC Kaiserslautern
Kaderplanung 2023/24, oder: Das schwierige zweite Jahr
Die erste Zweitliga-Saison nach dem Wiederaufstieg hat der 1. FC Kaiserslautern souverän gemeistert. Doch das zweite Jahr wird meist schwieriger, sagt man. Wer kommt? Wer geht? Wer bleibt? Wir geben einen ersten Überblick zur anstehenden Kaderplanung.
Hätte vor der Saison 2022/23 jemand in den Raum geworfen, der FCK würde nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben und praktisch schon im Februar gesichert sein, hätten das die meisten Beobachter wohl für aufstiegstrunkenen Optimismus gehalten. Aber tatsächlich, erstmals seit Jahren haben die FCK-Verantwortlichen frühzeitig Planungssicherheit, zum ersten Mal in seiner Amtszeit kann sich Thomas Hengen schon weit vor Saisonende an eine konkrete Kaderplanung machen. "Es ist schon Bewegung hinter den Kulissen. Aber schneller drehen wird sich das Karussel erst, wenn in der ersten und zweiten Liga die Aufstiegs- und Abstiegsfragen beantwortet sind und sich dadurch verschiedene Vertragssituationen klären", bekundete der Geschäftsführer kürzlich in einer Medienrunde mit Der Betze brennt. Gegenüber der "Rheinpfalz" ergänzte Hengen außerdem Überlegungen bezüglich des Spielsystems: Diese Saison lief der FCK meist im 4-2-3-1 oder 3-5-2 auf, als zusätzliche Option könnte für kommende Saison an einem 3-4-3 gebastelt werden. In letzterem Fall bräuchte der FCK mindestens fünf Stürmer, andernfalls eher fünf Innenverteidiger - auch das hat natürlich Auswirkungen auf die Transferpläne.
Wie wird der zukünftige Kader aussehen? Haben Leistungsträger Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen geweckt? Welcher Bankdrücker bricht seine Zelte in Kaiserslautern ab? Und auf welchen Positionen muss Hengen nachlegen und Qualität verpflichten? Ein Überblick zum Stand der Dinge:
Tor: Kein Handlungsbedarf, aber ein paar Fragezeichen
Ein Torwartproblem hatte der FCK in den vergangenen Jahrzehnten höchst selten. Und auch in der kommenden Saison stehen mit Andreas Luthe, Avdo Spahic und Julian Krahl drei qualitativ gute Keeper im Kader. Der erfahrene Luthe wird die unumstrittene Nummer Eins bleiben. Dahinter liefern sich Spahic und Krahl ein Rennen um den Job als Nummer Zwei. Also eigentlich kein Grund, sich mit diesem Mannschaftsteil weiter zu beschäftigen. Eigentlich. Denn der mittlerweile 36-jährige Luthe macht kein Geheimnis daraus, dass es nochmal sein Traum wäre, in einem fremdem Land wie zum Beispiel den USA zu spielen. Zwar steht er auch in der kommenden Saison beim FCK unter Vertrag und verdeutlichte auch im DBB-Interview, dass er sich in Kaiserslautern sehr wohlfühle. Bei einem reizvollen Angebot kämen der Keeper und der Verein aber sicher ins Grübeln. Sollte der wahrscheinlichere Fall eintreten und Luthe bleiben, beschäftigt sich der 22-jährige Krahl nach DBB-Informationen mit einer Ausleihe, um Spielpraxis zu sammeln. Nachwuchskeeper Jonas Weyand, die etatmäßige Nummer 4 und jüngst zum ersten Mal auf der Zweitliga-Ersatzbank, wird den Verein laut Angaben von Hengen gegenüber der "Rheinpfalz" derweil wohl komplett verlassen.
DBB-Prognose: Auch nächstes Jahr wird beim FCK eine starke Nummer Eins im Tor stehen. Luthe und Spahic werden wohl bleiben, bei Ersatzkeeper Krahl ist ein (vorübergehender) Abschied nicht ausgeschlossen. Handlungsbedarf würde nur aufkommen, falls für Luthe kurzfristig ein Traum-Angebot aus dem Ausland reinkommen sollte. Andernfalls wird höchstens noch ein Nachwuchsmann wie Silas Baur in die Lautrer Keeper-Riege aufrücken.
Abwehr: Bormuth könnte bleiben, Tomiak Angebote bekommen - Außenverteidiger soll kommen
Auch wenn es an der Premierensaison als Aufsteiger beim FCK nicht viel zu mäkeln gibt, so ist es doch auffällig, dass die Defensive viel zu selten ohne Gegentreffer blieb. Demzufolge ist es wenig überraschend, dass es in der Abwehr Veränderungen geben wird. Kevin Kraus gehört jedoch nicht dazu. Der 30-Jährige hat sich als wichtige Stütze erwiesen und ist als Abwehrchef sowie Führungsspieler fest eingeplant. Sein Kontrakt hat sich gerade erst automatisch verlängert. Auch Boris Tomiak ist als Leistungsträger eigentlich fester Bestandteil der Zukunftsplanungen am Betzenberg. Der 24-Jährige legte in seiner ersten Zweitliga-Spielzeit eine bockstarke Hinrunde hin, die ihn schon beim ein oder anderen Erstligisten auf den Beobachtungszettel gebracht hat. In der Rückrunde fehlte es jedoch etwas an Konstanz. Da er im Januar seinen Vertrag beim FCK erst "langfristig verlängert" hat, ist ein Verbleib eher wahrscheinlich als ein Wechsel.
Schon ungewisser ist die Zukunft von Robin Bormuth. Der 27-jährige Innenverteidiger ist vom SC Paderborn nur ausgeliehen, sendete aber bereits eindeutige Signale, dass er sich einen Verbleib vorstellen könnte. Paderborn würde ihm keine Steine in den Weg legen, ob Kaiserslautern mitzieht, ist allerdings noch nicht geklärt. Komplizierter sieht die Situation bei Lars Bünning aus. Der 25-Jährige kam in der laufenden Saison erst zu zwei Einsätzen. Für ihn gab es bereits in der Winterpause Anfragen. Damals entschied Bünning sich für einen Verbleib und wollte sich gegen seine Konkurrenten durchbeißen. Im Sommer wird sich die gleiche Frage nochmal stellen.
Veränderungen wird es auch auf den Außenverteidiger-Positionen geben. Der Vertrag von Publikumsliebling Dominik Schad läuft aus und wird nach DBB-Informationen nicht erneuert werden - der auch vereinsintern geschätzte 26-Jährige kam in der Rückrunde noch gar nicht zum Einsatz und in der Hinrunde auch nur 257 Minuten. Hendrick Zuck (32) hat dagegen seinen Vertrag bereits verlängert und seine Kritiker mit guten Leistungen überzeugt, muss sich als ältester Feldspieler im Team aber auf neue Konkurrenz einstellen. Kapitän Jean Zimmer hat bekanntgegeben, dass sein Kontrakt noch längerfristig läuft und er noch viel mit dem FCK vorhat. Erik Durm wurde vor der Saison als echter Transfer-Coup gefeiert, blieb allerdings bisher hinter den Erwartungen zurück. Hier wird es sicher zu Gesprächen kommen, aber beide Parteien müssen erstmal was besseres finden.
Dass der FCK auf der Suche nach spielstarken Verteidigern ist, ist kein Geheimnis. In der Gerüchteküche wurden bereits die Namen Adam Dzwigala (27, FC St. Pauli), Antonis Aidonis (21, VfB Stuttgart) und Maxwell Gyamfi (23, VfL Osnabrück) genannt. Als linker Verteidiger kann auch Neal Gibs agieren, der bis Saisonende an den Regionalligisten Astoria Walldorf ausgeliehen ist. Der 21-Jährige konnte sich aber selbst dort nicht als Leistungsträger etablieren und wird daher weiterhin kein Kandidat für den Zweitliga-Kader seines Heimatvereins sein.
DBB-Prognose: In der Defensive muss und wird der FCK nachlegen. Durch die Abgänge von Schad sowie vielleicht Bünning und weiteren würden Kaderplätze frei, die mit Spielern gefüllt werden wollen, die insbesondere in der Spieleröffnung Akzente setzen können. Außerdem ist Geschwindigkeit gefragt, mit der auf der Außenbahn Zuck, aber im Zentrum auch Kraus Konkurrenz gemacht werden soll. Sollte Bormuth bleiben, könnte vielleicht noch ein zusätzlicher polyvalenter Innenverteidiger, der auch auf den Außenbahnen einsetzbar ist, kommen. Viele, aber nicht alle Fans träumen zudem von einem Betze-Comeback von Dominique Heintz (29, VfL Bochum), der als Linksfuß mit Erfahrung gleich zwei gesuchte Eigenschaften für die Abwehr mitbringen würde.
Mittelfeld: Die Causa Klement muss gelöst werden - Verbleib von Rapp eher unwahrscheinlich - Angebote für Niehues?
Die größte Fluktuation könnte es im Mittelfeld geben. Lange haben Hengen und Dirk Schuster nach einem Mann für den Spielaufbau auf der Sechser-Position neben Marlon Ritter gesucht, und schließlich mit Nicolai Rapp im Winter gefunden. Die Leihgabe von Werder Bremen zeigte hier und da, dass er das Niveau im Mittelfeld vor allem in Sachen Passqualität heben kann. Ein Interesse an einem Verbleib könnte also bestehen. Allerdings besitzt Rapp bei Werder einen gut dotierten Bundesliga-Vertrag. Zudem würde eine Ablöse fällig. Das dürfte es dem FCK wohl dann doch nicht wert sein, zumal sich auch Rapp selbst grundsätzlich lieber in der Bundesliga durchsetzen würde. Der dritte Akteur in der Zentrale, Julian Niehues, kann sicher als eine der Durchstarter der Saison bezeichnet werden. In der Drittliga-Saison 2021/22 kaum zum Einsatz gekommen, entwickelte er sich unter Dirk Schuster zum Stammspieler, woraufhin er laut "Transfermarkt.de" zum FCK-Spieler mit dem höchsten Marktwert avancierte. Hierzu muss allerdings dazu gesagt werden, dass "höchster Marktwert" nicht automatisch "bester Spieler" bedeutet, sondern bei dem Transfer-Portal auch noch andere Faktoren wie Alter und Weiterverkaufswert stark berücksichtigt werden. Niehues’ Vertrag läuft noch bis Sommer 2024. Sollte er nicht verlängern wollen, könnte der FCK durch ihn in diesem Sommer mal wieder eine größere Ablöse generieren, was wiederum Spielraum für andere Transfers eröffnen würde. Interessenten könnte es geben, so wurde etwa schon gemunkelt, dass Niehues beim noch abstiegsbedrohten Bundesligisten TSG Hoffenheim auf dem Zettel stehen könnte. Keine große Zukunft beim FCK wird vermutlich Hikmet Ciftci haben, der seit der Winterpause mit Kaufoption an den türkischen Zweitligisten Göztepe SK ausgeliehen ist, dort allerdings auch nur Ergänzungsspieler ist. Sollte Ciftci keinen anderen Verein finden, könnte im Juli oder auch erst im August eine Vertragsauflösung inklusive Abfindung fällig werden.
Das erste große Sommerthema wird aber sicherlich sein, ob Philipp Klement dem FCK erhalten bleibt. Im Sommer als "Boeing 747" angekündigt, zeigte der Spielmacher immer wieder, dass er ein Ausnahmespieler in der Zweiten Liga sein kann, der aber zweifelsohne seine Schwächen im Defensivspiel hat. Zwischenzeitlich stand der ehemalige Lautrer Jugendspieler sechs Wochen in Folge nicht in der Startelf, weswegen ein sichtlich unzufriedener Klement das Gespräch mit Trainer Schuster suchte, ehe er gegen Arminia Bielefeld wieder von Beginn an ran durfte. Im Sommer werden sich beide erneut zusammensetzen müssen, ob und wie es gemeinsam weitergehen kann. Ein vorzeitiger Abgang Klements wäre für die Roten Teufel sportlich auf jeden Fall ein herber Verlust, würde aber auch wieder zusätzliches Geld im Gehaltsbudget freimachen.
Auf den Flügeln haben die Aufstiegshelden Kenny Redondo und Philipp Hercher ihre Verträge erst verlängert und werden den Roten Teufeln erhalten bleiben, sofern kein unerwartetes Angebot reinkommt - in der Vorrunde wurde der Name Redondo beispielsweise mal im Umfeld von Bundesligist Werder Bremen genannt. Auch Aaron Opoku wird beim FCK bleiben, auch wenn der noch um den Aufstieg kämpfende Hamburger SV angeblich eine Rückkaufoption für den 25-Jährigen besitzt. Alle drei Flügelflitzer haben in dieser Saison schon starke Leistungen gezeigt, zugleich aber auch immer wieder Schwankungen und mussten deshalb auch schon auf der Bank Platz nehmen. Der gehandelte Rückkehrer Shawn Blum (20, 1. FC Nürnberg) dürfte, wenn überhaupt, hingegen auch kein sofortiger Kandidat für die Startelf sein.
DBB-Prognose: Wenn der FCK im zweiten Jahr in der Zweiten Liga ähnlich gut bestehen will, muss er sich auch im Mittelfeld verstärken. Da ein Verbleib von Rapp eher unwahrscheinlich ist, wird ein technisch versierter Sechser gesucht. Zudem muss auf den Flügeln für mehr Konkurrenz gesorgt werden. Die Leistungen von Opoku und Redondo waren manchmal noch zu unkonstant. Sollte Klement gehen, muss für eine neue "Boeing 747" tief in die Tasche gegriffen werden.
Angriff: Ergänzung für Boyd gesucht - Fragezeichen hinter de Préville - Keine Zukunft für Kiprit
Zwar sprach Dirk Schuster im Mai davon, man sei "weder der FC Klement noch der FC Boyd und auch nicht der FC Schuster", dennoch hing in der ersten Zweitliga-Saison offensiv sehr viel von der Torausbeute von Terrence Boyd ab. Musste er ausgewechselt werden, konnte dies oft nicht gleichwertig ersetzt werden. Daher werden die Lautrer versuchen, einen weiteren Knipser in die Pfalz zu locken. Ob Nicolas de Préville, der im Winter kam und dessen Vertrag bis Juni 2023 befristet ist, weiter verpflichtet werden wird, wird vor allem davon abhängen, ob der Franzose endlich mal richtig fit wird. Dass er hoch veranlagt ist, wenn er voll im Saft steht, hat er nicht nur mit seinem Traumtor gegen Heidenheim bewiesen. Die vielen Verletzungen und Wehwehchen setzen aber ein großes Fragezeichen hinter den 32-Jährigen, der den FCK eigentlich für den Sprung zurück in die (französische?) erste Liga nutzen wollte.
Kandidaten für einen Abgang sind Tyger Lobinger, Muhammed Kiprit und Ben Zolinski. Lobinger kam in seiner ersten Saison nie über die Rolle eines Einwechselspielers hinaus und erzielte so lediglich zwei Tore. Kiprit wurde gar schon im Sommer und Winter von Schuster und Hengen aussortiert, jedoch fand sich für den 23-Jährigen kein Abnehmer. Er wird den Verein definitiv verlassen, notfalls winkt auch hier eine Vertragsauflösung. Auch der 30 Jahre alte Zolinski konnte nach langer Verletzung in der Hinrunde nie richtig überzeugen und ist ein Wechselkandidat, auch wenn Dirk Schuster vor allem die Variabilität des Offensiv-Allrounders schätzt. Diese besitzt aber auch Aufstiegsheld Daniel Hanslik, dessen Vertrag sich ebenfalls verlängert hat. Doch auch der 26-Jährige kann mit der Saison nicht zufrieden sein: 13 Mal stand er in der Startelf, zwölfmal wurde er eingewechselt. Dabei reichte es zu lediglich drei Toren. Ein Wechsel des intern hoch geschätzten Hanslik ist denkbar, aber ein Verbleib als laufstarker Backup für fast alle Offensiv-Positionen wahrscheinlicher.
Großes Potenzial wird außerdem Nachwuchsstürmer Angelos "Gekas" Stavridis zugesprochen, der in der Oberliga in 16 Partien immerhin 12 Tore und fünf Vorlagen erzielte. Im Profikader stand er bisher sechs Mal, ohne jedoch zum Einsatz gekommen zu sein. Der 19-Jährige besitzt einen Vertrag bis 2024 - möglich wäre eine Verlängerung mit anschließender Ausleihe in die 3. Liga, aber auch dem endgültigen Sprung in den Zweitliga-Kader inklusive erster Einsatzzeiten als Joker.
DBB-Prognose: Im Sturm muss der FCK variabler und gefährlicher werden. Auch weil Sportchef Hengen laut über eine Systemumstellung hin zu einem 3-4-3-System nachdenkt, was laut dem 48-Jährigen mindestens fünf Stürmer im Kader voraussetzt. Spieler wie Kiprit oder Lobinger konnten sich bisher nicht durchsetzen und haben wohl keine Zukunft bei den Roten Teufeln. Auch ein Abschied von Zolinski oder eine Ausleihe von Nachwuchshoffnung Stavridis sind möglich.
Auf welchen Positionen und bei welchen Spieler-Skills muss sich der 1. FC Kaiserslautern noch verbessern? Welche Spieler müssen unbedingt bleiben oder sollten noch kommen? Wer sollte abgegeben werden oder vielleicht per Leihe Spielpraxis sammeln? Tausche Deine Argumente mit anderen Fans in unserem Diskussionsforum aus.
Quelle: Der Betze brennt / Autor: Gerrit Schnabel
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- Transfer-Ticker: Alle Neuigkeiten von der Wechselbörse
Ergänzung, 19.06.2023:
Ciftci ohne Zukunft beim FCK - Bormuth bleibt ein Thema
Der 1. FC Kaiserslautern plant die neue Saison ohne den zuletzt ausgeliehenen Hikmet Ciftci. Dagegen hoffen die Roten Teufel weiterhin auf eine feste Verpflichtung von Robin Bormuth.
Beim Trainingsauftakt am Fröhnerhof suchte man Mittelfeldspieler Ciftci, der zuletzt in die Türkei ausgeliehen war, vergeblich. Trainer Dirk Schuster bestätigte nach der ersten Übungseinheit in einer Medienrunde auf Nachfrage von Der Betze brennt, dass der 25-Jährige wohl trotz noch laufenden Vertrages keine Zukunft beim FCK haben wird: "Hikmet Ciftci spielt in unseren Planungen keine große Rolle und wird auch nicht mit in das Trainingslager in den USA fliegen."
Ebenfalls nicht vor Ort war Innenverteidiger Robin Bormuth, der vom FCK in der vergangenen Saison vom SC Paderborn ausgeliehen war. Bei ihm ist ein Verbleib laut Schuster aber nach wie vor möglich: "Da ist noch gar nichts klar. Er ist in Paderborn unter Vertrag. Da gibt es drei Seiten. Das ist Paderborn, der FCK und der Spieler, die alle bearbeitet werden müssen. Wenn es da etwas zu vermelden gibt, werden wir es mitteilen."
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 24.06.2023:
Hengen rechnet zeitnah mit dem dritten Neuzugang
Thomas Hengen hat auch während des Trainingslagers seines 1. FC Kaiserslautern in Amerika viel zu tun. Der Sportchef gibt einen Einblick in seinen Alltag und deutet an, dass bald der nächste neue Spieler präsentiert werden könnte.
"Durch die Zeitverschiebung bin ich hier Ortszeit schon morgens ab 5:00 Uhr am Telefon", berichtet Hengen im Trainingslager-Interview auf dem vereinseigenen YouTube-Kanal. Die Zeitverschiebung beträgt sieben Stunden, in Deutschland ist dann also gerade Mittagszeit. Ansonsten sei aber alles wie immer in einer Transferphase, betont der 48-Jährige - und deutet an, dass bald der nächste externe Neuzugang nach Jan Elvedi und Tymo Puchacz präsentiert werden könnte: "Wir haben die Planungen vorangetrieben, auf welchen Positionen wir was machen wollen. Es könnte am Wochenende ein bisschen Bewegung reinkommen. Wir hoffen, dass es ein bisschen schneller geht - dann hätten wir den dritten Neuzugang perfekt."
Hengen betont: "Wir sind eigentlich voll im Zeitplan"
Die Roten Teufel trainieren noch bis Ende kommender Woche in St. Paul, Minnesota. Erst danach wird zurück in Kaiserslautern der eigentlich schon zu Beginn obligatorische Laktattest absolviert. Bis dahin soll es auf jeden Fall weitere Neuzugänge geben, so Hengen, der zugleich aber auch seine Entspanntheit erneut betont: "Nächste Woche muss man mal sehen, wie unsere weiteren Gespräche vorwärtsgehen. Da kann ich noch keine Prognose geben. Wir sind eigentlich voll im Zeitplan. Ende Juni kommen wir aus Amerika zurück. Es wäre schön, wenn der eine oder andere weitere Neuzugang dann beim Laktattest dabei wäre. Das hängt aber von vielen Faktoren ab. Wir arbeiten mit Hochdruck dran. Wir wissen aber auch, dass wir relativ früh dran sind und als einer der ersten in die Vorbereitung gestartet sind. Das Transferfenster hat, wie wir alle wissen, bis zum 1. September um 18:00 Uhr geöffnet. Es ist also noch sehr viel Zeit."
Der erste Spieltag steigt zwar schon am letzten Juli-Wochenende, aber danach sind noch knapp fünf Wochen lang Transfers in die eine und in die andere Richtung möglich.
» Komplettes Interview: Thomas Hengen übers Trainingslager und Neuzugänge
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 04.07.2023:
Schuster erklärt, warum noch ein Sechser kommen soll
Die zwei wichtigsten Ziele im Ergebnissport Fußball: Tore schießen und Gegentore verhindern. Folgerichtig sucht der FCK noch einen Angreifer und einen Abräumer. Dirk Schuster hat jetzt erläutert, warum ein neuer "Sechser" für ihn so wichtig ist.
Und zwar habe die Analyse der vergangenen Saison zu diesem Ergebnis für die Kaderplanung geführt. "Die genaue Analyse hat bei uns klar und deutlich ergeben, dass im zentralen Bereich vor der Viererkette die meisten Chancen und Gegentore eingeleitet werden. Da müssen wir was tun", wird FCK-Trainer Schuster bei "Bild" zitiert. 20 bis 25 Meter vor dem eigenen Tor sei man zu anfällig gewesen. Deshalb suche man noch einen Abräumer fürs zentrale defensive Mittelfeld, der nach hinten zweikampfstark und nach vorne passsicher sein müsse.
"Zentral vor der Viererkette wurden die meisten Gegentore eingeleitet"
Tatsächlich sehen die FCK-Verantwortlichen um Cheftrainer Schuster und Geschäftsführer Thomas Hengen die "Sechs" schon seit mehr als einem Jahr als eine der wichtigsten Baustellen im Kader. Vor der Saison 2022/23 sollte Nicolai Rapp kommen, der aber zunächst bei Werder Bremen blieb und im Winter dann doch auf Leihbasis nach Lautern wechselte - sich in der Rückrunde jedoch nicht für einen längeren Verbleib empfehlen konnte. Vor Weihnachten war dann Florian Flick von Schalke 04 der eigentliche Wunschspieler, der sich jedoch für den 1. FC Nürnberg entschied und so die Hintertür für Rapp wieder öffnete. Flick wiederum gilt jetzt erneut als einer der Wunschkandidaten von Schuster und Hengen, tendiert aber angeblich eher zu einem Verbleib beim Club - und ist momentan auch noch verletzt. Über die von Schalke geforderte Ablösesumme könnte sich aber vielleicht doch noch eine Möglichkeit für den 1. FC Kaiserslautern ergeben.
Vergangene Saison hatte Julian Niehues die Lücke genutzt, die sich durch die nicht gelungene Verpflichtung eines externen Sechsers ergeben hatte. Nach zuvor nur 17 Kurzeinsätzen in der 3. Liga kam Niehues in der 2. Bundesliga als Stammspieler auf 29 Partien und zeigte dabei meist eine ordentliche Leistung. Der 22-Jährige steht noch ein Jahr beim FCK unter Vertrag und wird so oder so ein ernstzunehmender Konkurrent für den gesuchten neuen "Abräumer" sein.
Daneben suchen die FCK-Verantwortlichen auch noch intensiv einen zusätzlichen torgefährlichen Stürmer als Alternative, Ergänzung oder Backup zu Terrence Boyd. Alle aktuellen Personalien aus der Gerüchteküche findet Ihr auf einen Blick in unserem: Transfer-Ticker.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 17.08.2023:
Ein bis zwei Spieler sollen noch kommen, zwei noch gehen
Nach der Verpflichtung von Nikola Soldo und dem Abgang von Lars Bünning hat der 1. FC Kaiserslautern seine Transfer-Aktivitäten noch nicht abgeschlossen. Ein bis zwei klare Verstärkungen sollen noch kommen.
"Bin sehr guter Dinge": FCK in Gesprächen mit einem Sechser
"Es stehen noch Wünsche bei Thomas Hengen auf dem Zettel", berichtet Trainer Dirk Schuster von seinem Austausch mit Geschäftsführer Hengen. Auch nach der Verpflichtung von Innenverteidiger Soldo, der auch auf der Sechser-Position spielen kann, sei die Suche für das Zentrum noch nicht abgeschlossen. "Klar ist, wir suchen nach wie vor Verstärkung auf der Sechser-Position und sind da auch in Gesprächen. Wir suchen einen Spieler, der viel Qualität mitbringt. Das ist noch nicht abgearbeitet, ich bin aber sehr guter Dinge, dass wir das im Rahmen dieser Transferperiode noch hinkriegen."
Trotz Soldo-Transfer weiter Ambitionen auf Heintz-Verpflichtung?
Da die Roten Teufel mit Soldo nicht nur einen Defensivmann hinzugewonnen, sondern mit Bünning zu Dynamo Dresden auch einen weiteren abgegeben haben, stehen nach wie vor nur vier "echte" Innenverteidiger im FCK-Kader: Neben Soldo noch Kevin Kraus, Boris Tomiak und Jan Elvedi. Da die Männer in Rot aber auch flexibel mit Dreierkette agieren möchten, hatten Schuster und Sportchef Hengen immer wieder betont, eigentlich fünf im Kader haben zu wollen. Noch vor 14 Tagen hatte Schuster deswegen unterstrichen, man sei in diesem Bereich "unterbesetzt".
Heute bekräftigte der 55-Jährige, dass auch auf dieser Position noch etwas passieren könnte. "Wir sind relativ dünn besetzt in der Defensivreihe und haben in dieser Richtung noch Sechser und Innenverteidiger im Auge, die wir möglicherweise noch zu uns holen wollen." Damit ist auch eine Verpflichtung des ehemaligen Lautrers Dominique Heintz weiterhin nicht vom Tisch, der bei Champions-League-Teilnehmer Union Berlin keinen Stammplatz inne hat.
Ciftci und Basenach stehen noch auf der Verkaufsliste
Zudem verkündete der FCK heute, dass mit Neal Gibs ein weiterer Spieler leihweise den Verein verlassen wird. Damit stehen nun nur noch Mittelfeldmann Hikmet Ciftci und Nachwuchsprofi Aaron Basenach auf der Liste der Spieler, die abgegeben oder verliehen werden sollen.
» Zum Video: Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen die SV Elversberg
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 29.08.2023:
Plant der FCK noch Transfers? Das sagt Trainer Schuster
Geht Philipp Klement? Kommt Dominique Heintz? Kurz vor dem "Deadline Day" laufen auch in der Fangemeinde des 1. FC Kaiserslautern die Diskussionen heiß. Wir haben Dirk Schuster um seine Einschätzung in Sachen Last-Minute-Transfers gebeten.
Bis zum Transferschluss am Freitag um 18:00 Uhr können noch Spieler verpflichtet oder abgegeben werden, wovon andere Vereine gerade rege Gebrauch machen. Auch die Roten Teufel haben schon einige August-Transfers getätigt, diese allerdings bereits letzte und vorletzte Woche: Innenverteidiger Nikola Soldo (22) wurde vom 1. FC Köln ausgeliehen, Rafeez Aremu (23) vom FC St. Pauli für kolportierte 400.000 Euro fürs defensive Mittelfeld verpflichtet. Abgegeben wurden mit Linksverteidiger Neal Gibs (22, ausgeliehen an Regionalligist SGV Freiberg) und Defensivspezialist Hikmet Ciftci (25, Vertrag aufgelöst) zwei Spieler ohne große Einsatzperspektive.
"Was Neuzugänge angeht, sieht es Stand heute eher wackelig aus"
FCK-Trainer Schuster rechnet nach diesen Abschlüssen eher nicht mehr mit großen Transferbewegungen, wie er am Dienstagmittag im Gespräch mit Der Betze brennt verraten hat: "Was weitere Neuzugänge angeht, sieht es Stand heute eher wackelig aus. Es bringt nichts, etwas zu machen, nur um das Gewissen zu beruhigen, was dir am Ende aber gar nicht weiterhilft." Das gelte auch für die Innenverteidigung, wo man quantitativ so besetzt sei wie in der vergangenen Saison. Damit kommt wahrscheinlich auch eine Rückkehr von Dominique Heintz (30) in dieser Transferperiode nicht mehr zustande, obwohl sich Spieler und Verein damit nach DBB-Informationen in der Sommerpause intensiv befasst hatten. Der Linksfuß aus der Pfalz wird von Kölner Medien stattdessen mit einem Wechsel von Champions-League-Teilnehmer Union Berlin zu dessen Erstliga-Konkurrent 1. FC Köln in Verbindung gebracht. Offiziell bestätigt ist aber noch nichts.
"Bisher ist keiner auf uns zugekommen, der den Verein verlassen will"
Auch mit weiteren Abgängen ist bis Freitag nicht mehr unbedingt zu rechnen, beschreibt Schuster seinen Kenntnisstand: "Es ist bisher keiner auf uns zugekommen, dass er den Verein noch verlassen will, etwa weil er mit der Einsatzzeit unzufrieden ist." Bereits am Wochenende hatte der Trainer versichert, dass er mit dem zuletzt hintenan stehenden Spielmacher Philipp Klement (30) natürlich weiter plane. Und auch für eine angedachte Ausleihe zum Spielpraxis sammeln von Defensivtalent Aaron Basenach (20) wird die Zeit langsam knapp.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 01.09.2023:

Nur eine kleine Überraschung zum Deadline Day am Betze
Rien ne va plus, die Transferperiode I ist abgeschlossen. Der 1. FC Kaiserslautern erlebte wie erwartet einen ruhigen "Deadline Day" und konnte seine Wunschliste (fast) komplett abarbeiten. Wir blicken noch einmal zurück.
Acht Neuzugänge, elf Abgänge. Schaut man sich die nackten Statistiken an, könnte man meinen, am Betzenberg hätte es wieder einmal in der Sommerperiode einen Umbruch gegeben. Doch das täuscht. Leistungsträger haben den Verein nicht verlassen, Geschäftsführer Thomas Hengen und Trainer Dirk Schuster versuchten, den Kader sukzessive weiterzuentwickeln. Die Wunschliste hierfür war klar definiert: Ein Innenverteidiger, ein Linksverteidiger, ein Sechser und ein Stürmer sollten kommen. Verträge mit Spielern ohne Perspektive wie Dominik Schad und Muhammed Kiprit wurden nicht verlängert oder wie bei Hikmet Ciftci kurz vor Transferschluss aufgelöst. Die Nachwuchsprofis Neal Gibs (SGV Freiberg) und Angelos Stavridis (FC Homburg) sollen Wettkampfpraxis sammeln. Aaron Basenach, der eigentlich auch ausgeliehen werden sollte, hat sich dagegen entschieden und wird in Zukunft hauptsächlich in der U21 zum Einsatz kommen.
Trotz Elvedi und Soldo: In der Innenverteidigung bleiben Wünsche offen
Anders als in den vergangenen Jahren konnten die Planungen schon früh beginnen, schließlich war der Klassenerhalt in der abgelaufenen Saison beizeiten eingetütet worden. Relativ schnell wurde Neuzugang Nummer Eins verpflichtet: Jan Elvedi soll mehr Breite in den Defensivverbund bringen. Fünf Innenverteidiger sollten im Kader stehen, um zukünftig vermehrt mit Dreierkette spielen zu können. Da war die Verpflichtung von Elvedi ein erster Schritt, aber als sich ein festes Engagement von Leihspieler Robin Bormuth zerschlug, der stattdessen vom SC Paderborn zum Karlsruher SC wechselte, war die Baustelle in der Innenverteidigung wieder geöffnet. Zumal der erst in der vergangenen Saison verpflichtete, aber meist ohne Einsatz gebliebene Lars Bünning intern Wechselabsichten äußerte. Zuerst wurde er mit Preußen Münster in Verbindung gebracht, 14 Tage vor Transferschluss wechselte er schließlich mit Dynamo Dresden zu einem anderen Drittligisten. Kurz zuvor lieh der FCK als Ersatz Nikola Soldo vom 1. FC Köln, sodass wieder vier ausgebildete Innenverteidiger im Kader stehen. Bis zum Schluss geisterte ein weiterer Name um den Betzenberg: Dominique Heintz. Der ehemalige Lautrer äußerte immer mal wieder den Wunsch, noch einmal für die Roten Teufel auflaufen zu wollen und nach DBB-Informationen wurden in diesem Sommer darüber auch Gespräche geführt. Und der zuvor an den VfL Bochum ausgeliehene Heintz strich tatsächlich seine Segel bei Champions-League-Teilnehmer Union Berlin, wechselte aber nicht zum FCK, sondern wird demnächst für den 1. FC Köln sein 200. Bundesliga-Spiel absolvieren - die Geißböcke suchten ironischerweise eine Verbesserung für den nach Lautern abgewanderten Soldo. Schnellschüsse kamen für Hengen und Schuster nicht in Frage, schließlich kann auch Mittelfeldspieler Julian Niehues in der Innenverteidigung spielen. Es bleibt trotzdem ein Punkt auf der Wunschliste, den sich die Pfälzer nicht erfüllen konnten.
Mit Ache gewinnt der FCK Qualität hinzu, mit Klement behält er sie
Dagegen konnten zwei andere Langzeitbaustellen geschlossen werden. Mit Ragnar Ache wurden die Roten Teufel bei Eintracht Frankfurt nach einem Konkurrenten für Terrence Boyd fündig. Laut Medienberichten soll dafür eine stolze Ablösesumme von zwei Millionen Euro geflossen sei, was allerdings nicht offiziell bestätigt ist. Richmond Tachie bringt mehr Variabilität in das Flügelspiel. Zudem endete mit der Verpflichtung von Afeez Areemu zumindest vorläufig die über einjährige Suche nach einem eher defensiv orientierten Sechser. Der Schalker Florian Flick, der lange Zeit als Schusters Wunschlösung auf dieser Position galt, entschied sich - wie bereits im vergangenen Jahr - für einen Wechsel zum 1. FC Nürnberg. Auch auf der linken Schiene konnte der Konkurrenzkampf erhöht werden: Dort streitet sich Hendrick Zuck zukünftig mit Tymo Puchacz um den Startelf-Platz. Der 24-jährige Pole wurde von Union Berlin ausgeliehen.
Im Blickpunkt dieses Transferfensters stand aber auch die Kreativabteilung der Roten Teufel. Mit Tobias Raschl kam für 500.000 Euro ein technisch begabter Spieler von der SpVgg Fürth, sodass die Konkurrenz für Philipp Klement, der in den vergangenen Saison als "Boeing 747" zum FCK zurückgeholt wurde, noch größer wurde. Nachdem es bereits in der vergangenen Saison Gerüchte über einen vorzeitigen Abgang Klements gab, keimten die auch in diesem Sommer wieder auf, erst recht, als es der 30-Jährige jüngst in Paderborn nicht mal in den Kader schaffte. Sowohl Klement als auch Schuster dementierten Wechsel-Gerüchte jedoch immer wieder, und auch am heutigen Deadline Day passierte nichts. Philipp Klement bleibt beim FCK, der dadurch eine wertvolle Option für die Offensive behält.
Doch noch ein Last-Minute-Transfer am Deadline Day
Unter dem Strich wiederholte sich ein Muster der vergangenen Jahre: Die meisten Transfers wurden geräuschlos eingetütet. Lediglich die Verhandlungen mit Ache sickerten vorher durch und hielten sich rund zwei Wochen in den Medien. Andere Gerüchte, wie etwa ein angebliches Interesse an Stürmer Juan José Perea, der sich für einen Wechsel zu Hansa Rostock entschied, oder dem Braunschweiger Lion Lauberbach waren schnell vom Tisch und wurden nie richtig heiß.
Und so ist es wenig verwunderlich, dass auch der letzte Transfertag in Kaiserslautern ruhig ablief. Mit Niklas Heeger wurde trotzdem noch ein Transfer vor Ende der Frist getätigt: Der 23-jährige Keeper, der von Eintracht Trier kommt und einst zwei Zweitliga-Einsätze für den KSC absolvierte, hat zwar einen Profivertrag unterschrieben, soll erstmal aber vor allem in der U21 zum Einsatz kommen.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 13.09.2023:
Nach fünf Spielen: So schlagen sich die FCK-Neuzugänge
Der 1. FC Kaiserslautern hat in der 2. Liga die Kurve bekommen. Nach zwei Pleiten zum Saisonstart feierten die Roten Teufel zuletzt drei Siege in Serie. Großen Anteil daran haben die Neuzugänge. Geschäftsführer Thomas Hengen hat gezielt und gut eingekauft - so das erste Fazit.
Nach dem miesen Saisonstart kam unter den Anhängern des 1. FC Kaiserslautern teilweise schon Unruhe auf. Verbunden mit dem negativen Trend der Rückrunde der abgelaufenen Saison, als den Roten Teufeln die Luft ausgegangen war, zeichnete so mancher Fan ein düsteres Bild. Knapp vier Wochen später sieht die Welt in der Pfalz schon wieder komplett anders aus: Der FCK feierte vier Pflichtspielerfolge in Serie und darf den Blick in der Tabelle nach oben richten. Im DFB-Pokal gegen Rot-Weiß Koblenz (5:0) hatte sich die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster Selbstvertrauen geholt, in der 2. Liga folgten das 3:2 gegen Elversberg, das 2:1 beim SC Paderborn und ein 3:1 gegen den 1. FC Nürnberg.
Einen gewichtigen Anteil am Aufschwung haben die Neuzugänge. Dem Geschäftsführer Sport Thomas Hengen ist es gelungen, Lücken im Kader zu schließen und die Mannschaft zu verstärken - sowohl in der Spitze, als auch in der Breite. Fünf der Neuen haben sich sofort zu Leistungsträgern entwickelt. (…)
Quelle und kompletter Text: SWR

