Sorry, aber das ist einfach falsch. Es gibt zwei Insolvenzgründe: den der Überschuldung und den der Zahlungsunfähigkeit. Planinsolvenzen folgen recht regelmäßig einer Insolvenzanmeldung auf Grund der Überschuldung. Und hier gibt es einiges an Gestaltungsspielraum. Der FCK z.B. hätte - je nach Auslegung der Verbindlichkeiten aus dem Pachtvertrag - deutlich früher aufgrund einer Überschuldung in eine Planinsolvenz gehen können. Das Testat des Jahresabschluss der letzten 2. Liga Saison (also vor der Ausgliederung) war dahingehend schon eingeschränkt. Und natürlich gelten die Regeln zur Planinsolvenz genauso für den e.V. wie für die KGaA.DonFCK hat geschrieben:@Ke07111978
Man kann nicht dann in Insolvenz gehen, wenn man gerade Bock draufhat, sondern erst dann, wenn man zahlungsunfähig ist. Und wie du richtig erkannt hast gibt es ohne den e.V. keine Spiellizenz. Wenn der FCK e.V. in die Insolvenz geht gibt es keinen FCK mehr.
@devils´answer: so ist es. Man merkt das auch an sich selbst. Es macht mehr Spaß über Fußball zu diskutieren, als den ganzen Kram den man sowieso den ganzen Tag beruflich machen muss.... Ich kann jeden verstehen, der einfach keinen Bock mehr hat.
@lautern-fahne: Das ist ja weder eine Lautern spezifisches Thema, noch ist es ein dbb spezifisches Thema. Das Problem gibt es überall im Internet, ob bei Facebook, wir sind betze oder eben hier bei dbb. Und bei dbb kommt noch hinzu, dass die meisten anonym schreiben, was es natürlich noch einfacher macht auszuteilen. Und zwar nicht nur gegen Verantwortliche sondern vor allem gegen andere user. Daher haben eben viele keinen Bock mehr. Ich selbst habe seit Monaten kaum was geschrieben - bis mich @donbetze mal wieder dazu motiviert hat
Nehmen wir mal das Beispiel von Paul. Viele haben Paul übel genommen, dass er an der entscheideten Beiratssitzung nicht mit Michael und Jürgen gestimmt hat sondern mit Jochen und Patrick. In der Folge ist Michael zurückgetreten. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Paul beleidigt wurde. Ganz im Gegenteil: Mit seiner Person wurde sehr differenziert umgegangen. Er hat sich dafür gerechtfertigt, warum er diese Entscheidung so getroffen hat - und die überwiegende Mehrheit der Mitglieder hat ihn entlastet. Man muss die inhaltlichen Beweggründe nicht teilen und darf ihn dafür auch kritisieren. Aber man kann ihn dann trotzdem entlasten. Zudem war Paul sicherlich einer der aufrichtigsten und ehrlichsten Aufsichtsräte, die wir je hatten.
Ich persönlich habe Amtsträger, die ich durchaus hart kritisiere entlastet. Weil ich den wenigstens absprechen würde, dass sie nicht im Sinne des FCK handeln. Was mich ärgert, ist die mangelnde Kritikfähigkeit und die Fähigkeit andere Sichtweisen zuzulassen. Du kritisiert das hier im Forum - ich würde in unseren Gremien anfangen. Dies hat sich unter "Team" Kessler/Merk eher verschlimmert als verbessert. Es gab nur eines was richtig war. Die eigene Meinung, der eigene Weg - zur Not wurden Informationen durchgesteckt, um Entscheidungsträger zu diskreditieren oder Entscheidungen wurden als alternativlos dargestellt. Gerne mit Verweis auf Dritte wie den Sachwalter. Dabei geht es mir gar nicht darum, ob ich inhaltlich der selben Meinung bin, sondern einfach um die Art und Weise der Kommunikation.
Aber das Thema ist ja jetzt reichlich beleuchtet. Die Meinungen ausgetauscht und der Weg nach vorne offensichtlich oder besser alternativlos
In diesem Sinne einen guten Rutsch an alle und auf ein hoffentlich erfolgreiche 2022, mit Aufstieg, Rückkauf des Stadion und Öffnung der Fansäule
