Unser 54er Weltmeister Horst Eckel ist jetzt Mitglied des Deutschen Fußball Museums in Dortmund (Quelle). Ehre wem Ehre gebührt!
Miroslav Klose, Horst Eckel, Joachim Löw (v.l.n.r., Foto von 2016); Foto: Imago Images
DFB: Horst Eckel und Miro Klose in der Hall of Fame
Ehre, wem Ehre gebührt: Mit Horst Eckel und Miroslav Klose wurden heute zwei ehemalige Spieler des 1. FC Kaiserslautern in die Ruhmeshalle des Deutschen Fußballs aufgenommen.
Über die neuen Mitglieder der "Hall of Fame" informierte am Freitagabend das Deutsche Fußballmuseum, das die Ehrung unter das Motto "Fünf Legenden aus vier Generationen" stellte: Neben 1954er-Weltmeister Eckel und 2014er-Weltmeister Klose wurden Jürgen Kohler, Joachim Streich und Udo Lattek nominiert. Zu den Gründungsmitgliedern der Ruhmeshalle zählten bereits 2018 unter dem Motto "Die erste Elf" mit dem deutschen Ehrenspielführer Fritz Walter (WM-Kapitän 1954) und Andreas Brehme (WM-Siegtorschütze 1990) zwei ehemalige FCK-Spieler, 2020 kam mit Michael Ballack ein weiterer hinzu. Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus deutschen Sportjournalisten.
Weltmeister Eckel: "Herzlichen Dank! Es ist mir eine Ehre!"
Ja, Ehre, wem Ehre gebührt - und allerhöchste Eisenbahn! Schön, dass Horst Eckelmdas noch muterleben darf! Meinen Glückwunsch für diese verdiente Auszeichnung!
Ich hab mir das mal genauer angeschaut: Von 24 Spielern in der "Hall of Fame des deutschen Fussballs" haben 5 (!) eine FCK-Vergangenheit. Das ist für einen derzeitigen Drittligisten schon ein Grund stolz zu sein. Könnte der Verein durchaus etwas dazu schreiben oder das Museum könnte darauf eingehen...
Fritz Walter, Andreas Brehme, Michael Ballack, Horst Eckel, Miroslav Klose
Wohin soll ich denn wechseln? Ich bin doch schon beim 1.FCK!
Finde aber die Zusammenstellung dieser Hall of Fame etwas schräg.
Schön auf die Frauenquote achten, sogar Spieler berücksichtigen, die nie für Deutschland, sondern für die DDR gespielt haben. Aber dann den kompletten Vorkriegsfußball außer Acht lassen?
Und - warum klammert man einerseits DDR-Nationalspieler ein - nimmt aber einen großen nicht auf, der von Herberger nur nicht berücksichtigt wurde, weil er in England spielte: Bert Trautmann.
Findest Du also wirklich, dass in einem seit 30 Jahren wiedervereinigten Deutschland nicht auch die Fußballhelden der DDR gewürdigt werden dürfen, ja sogar müssen, die genauso zur Vergangenheit der Menschen gehören, die damals in der DDR gelebt haben, die heute in unserem wiedervereinigten Deutschlad leben wie Du und ich, und für die diese Fußballer eine vergleichbare Bedeutung haben, wie für uns ein Fritz Walter, ein Horst Eckel usw.? Das fände ich schon ein sehr merkwürdiges Verständnis…