
Sein letztes Glanzstück für den FCK: Adam Hlousek (Mitte) jubelt gegen Haching; Foto: Eibner/Neis
Option nicht gezogen: Adam Hlousek verlässt den FCK
Ein weiterer Abgang des 1. FC Kaiserslautern ist jetzt auch offiziell bestätigt: Leihspieler Adam Hlousek (32) wird wie erwartet nicht längerfristig verpflichtet und kehrt zunächst zu seinem Stammklub Viktoria Pilsen zurück.
"Bei Adam Hlousek, der von Viktoria Pilsen ausgeliehen war, wurde die Kaufoption nicht gezogen", schreibt die "Rheinpfalz" am Freitagabend zur Entscheidung der FCK-Verantwortlichen. Damit bestätigen sich auch entsprechende Infos von Der Betze brennt von Mitte Mai. Seinen wohl endgültig letzten Treffer für den FCK erzielte Hlousek somit beim für den Klassenerhalt sehr wichtigen 3:2-Heimsieg gegen die SpVgg Unterhaching vor sechs Wochen.
Zu selten wirklich gut: 26 Saisonspiele unter drei Trainern
Adam Hlousek war im vergangenen Sommer nach fast zehn Jahren - seinerzeit 2011 noch in der Bundesliga - zum 1. FC Kaiserslautern zurückgekehrt. Der sehr erfahrene Linksverteidiger absolvierte zwar auch 26 Spiele (ein Tor) in dieser völlig verkorksten Saison der Roten Teufel, konnte dabei aber nur selten als Führungsspieler überzeugen. Nach Einsätzen unter Boris Schommers und Jeff Saibene wurde er unter dem dritten FCK-Trainer Marco Antwerpen zuletzt kaum noch berücksichtigt. Somit kommt die jetzige Trennung nicht mehr überraschend, obwohl Hlousek im DBB-Interview von Mitte Januar noch seine Verbundenheit zum FCK bekundet hatte: "Ich will bleiben."
Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz
Ergänzung, 03.07.2021:

Foto: Eibner-Pressefoto/Alexander Neis
Adam Hlousek wechselt in die polnische erste Liga
Adam Hlousek hat einen neuen Verein gefunden: Nachdem der 1. FC Kaiserslautern die Kaufoption für den Leihspieler nicht gezogen hatte, spielt der 32-Jährige künftig für den polnischen Dorfklub Bruk-Bet Termalica Nieciecza.
Das gab der Verein aus dem weniger als tausend Einwohner zählenden Ort Nieciecza bekannt, dem dieses Jahr der Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse - die Ekstraklasa - gelungen ist. Unter Vertrag stand Linksverteidiger Hlousek zuvor noch beim tschechischen Spitzenklub Viktoria Pilsen, der ihn für ein Jahr an den FCK ausgeliehen hatte. Bei den Roten Teufeln war Hlousek 2010/11 auch schon in der Bundesliga aktiv. In der zurückliegenden Chaos-Saison konnte der Tscheche aber wie fast alle seine Mitspieler nicht mehr überzeugen und wurde nach zwei Trainerwechseln am Schluss nur noch selten berücksichtigt. Unterm Strich standen 26 Drittliga-Einsätze und immerhin ein sehr wichtiges Tor im Endspurt gegen die SpVgg Unterhaching zu Buche. Bei seinem neuen Verein hat Hlousek einen Einjahresvertrag mit Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr unterzeichnet.
Quelle: Der Betze brennt
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