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Relegation: Klarer Sieg für Ingolstadt gegen Osnabrück
Ein weiterer Gegner des 1. FC Kaiserslautern in der kommenden Drittliga-Saison steht so gut wie fest: Der VfL Osnabrück hat im Hinspiel der Relegation deutlich mit 0:3 (0:2) beim FC Ingolstadt verloren und steht damit vor dem Abstieg aus der 2. Bundesliga.
In Ingolstadt waren unter Corona-Bedingungen erstmals wieder 250 Zuschauer zugelassen, die sich auf der Gegentribüne verteilten, zudem supporteten vor dem Stadion einige böllernde Fans. Beide Mannschaften boten je einen ehemaligen FCK-Spieler in ihrer Startformation auf: Beim FCI begann Marcel Gaus, für den VfL spielte Sebastian Kerk. Zufrieden sein konnte am Ende allerdings nur Gaus, der durch Tore von Tobias Schröck (2.), Fatih Kaya (35.) und Dennis Eckert Ayensa (81.) einen deutlichen 3:0-Sieg seiner Ingolstädter bejubeln durfte. Der FCI steht damit vor der Rückkehr in die 2. Bundesliga, während die höherklassigen Osnabrücker auf ein Fußball-Wunder im Rückspiel an der Bremer Brücke hoffen müssen: Dort steigt vor dann erlaubten 2.000 Zuschauern am Sonntag um 13:30 Uhr (live im ZDF) das Rückspiel der diesjährigen Relegation.
Quelle: Der Betze brennt
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Ergänzung, 30.05.2021:

Mark Heider ist enttäuscht: Trotz seiner zwei Tore muss Osnabrück in die 3. Liga absteigen; Foto: Imago Images
Aufholjagd unbelohnt: Osnabrück steigt in 3. Liga ab
Das Wunder an der Bremer Brücke ist ausgeblieben: Der VfL Osnabrück muss sich trotz großen Kampfes und einem 3:1-Sieg im Rückspiel der Relegation gegen den FC Ingolstadt in die 3. Liga verabschieden, wo er in der kommenden Saison auf den 1. FC Kaiserslautern treffen wird.
Es fühlte sich fast nach etwas Normalität an: 2.000 Zuschauer waren im Osnabrücker Stadion an der Bremer Brücke erlaubt, die ihren VfL bei dem schwierigen Unterfangen unterstützen wollten, die 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen und damit auch in der kommenden Spielzeit weiterhin zweitklassig zu kicken. Osnabrücks Trainer Markus Feldhoff veränderte seine Startelf dafür auf drei Positionen, während FCI-Coach Tomas Oral auf die identische Mannschaft setzte, die auch das Hinspiel gewann. Und der VfL ließ seine Anhänger träumen, ging bereits nach sechs Minuten durch Marc Heider in Führung, der in der 20. Minute sogar auf 2:0 erhöhte. Nach 30 Minuten dämpfte Filip Bilbija die Osnabrücker Hoffnungen jedoch und erzielte den 1:2-Anschlusstreffer. Obwohl die Gastgeber weiter alles versuchten und in der 81. Minute sogar den 3:1-Siegtreffer erzielten, war die Hypothek aus dem Hinspiel am Ende einfach zu groß. Ingolstadt kann im dritten Anlauf nacheinander die Relegation für sich entscheiden und steigt ins Fußball Unterhaus auf. Osnabrück kehrt dagegen nach zwei Jahren wieder in die 3. Liga zurück.
Quelle: Der Betze brennt

