Ich finde die durchaus vorhandene Schuldenproblematik beim FCK e.V. wird hier im Thread zu düster dargestellt, was auch dem harten Einsatz der Ehrenamtler in den Gremien so in dieser Form nicht gerecht wird. Dass es Probleme gibt, ist völlig klar, aber es gibt auch einiges an Lösungen. Ohne selbst zu sehr ins Detail zu gehen, verweise ich da zum Nachlesen nochmal auf das Mitgliederforum letzten Monat, wo vieles schon hintergründig und ausführlich dargestellt wurde von Vorstand und Aufsichtsrat:
FCK-Mitgliederforum vom 12.12.2020.
Ein wichtiger Punkt sind zum Beispiel die Anteile, die der FCK e.V. noch als Vermögen hat und die nach letzter Berechnung des Vereinswerts umgerechnet ca. 22 Millionen Euro wert sind. Bei einer Insolvenz des e.V. wären diese
verramscht worden und vielleicht sogar Quattrex oder vergleichbaren Typen zugefallen. Würden diese Aktien jetzt oder in nächster Zeit verkauft, bestünde der von @Saarpfalz schon genannte Steuernachteil, aber es ist nicht so, dass der FCK e.V. gar nichts mehr auf den Rippen hätte. Und die Vereinsverantwortlichen konnten auch ohne Aktien sogar jetzt schon einen Teil der Schulden zurückbezahlen, wie ja letzte Woche bekanntgegeben wurde. Auch das finde ich positiv, ich beziehe mich auf den eingangs hier im Thread verlinkten "Rheinpfalz"-Artikel mit Rainer Keßler: "Von den am 12. Dezember verkündeten 6,8 Millionen Euro Vereinsschulden sind nach zwischenzeitlichen Tilgungen jetzt noch mehr als fünf Millionen Euro zurückzuzahlen."
Wie gesagt, auch wenn es jetzt doch etwas länger geworden ist, trotzdem eine stark verkürzte Darstellung des komplexen Themas von mir. Wesentlich ausführlicher und mit vielen weiteren Kennzahlen können die Infos unter dem obigen Link vom Mitgliederforum nachgelesen werden.