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JHV: Rainer Keßler und Martin Weimer stellen sich zur Wiederwahl (Der Betze brennt)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
ikea68
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Beitrag von ikea68 »

Der eingeschlagene Weg war alternativlos um den e.V vor der Insolvenz zu schützen. Und wovor steht jetzt der e.V?
LDH
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Beitrag von LDH »

ikea68 hat geschrieben:Der eingeschlagene Weg war alternativlos um den e.V vor der Insolvenz zu schützen. Und wovor steht jetzt der e.V?
Genau das ist unser Problem. Und dies wurde sehr lange verheimlicht und schon geredet.

Aber was ich noch schlimmer finde: Bei der letzten Wahl wollten sehr viele Mitglieder einen Neuanfang und die alten Seilschaften trennen. Was haben wir nun? Den alten Bumms.
Lonly Devil
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Beitrag von Lonly Devil »

LDH hat geschrieben:
ikea68 hat geschrieben:... ...

Aber was ich noch schlimmer finde: Bei der letzten Wahl wollten sehr viele Mitglieder einen Neuanfang und die alten Seilschaften trennen. Was haben wir nun? Den alten Bumms.
Nein, wir haben nicht den alten Bums.
Es ist nun schlimmer, als je zuvor.
Die KGaA hängt am finanziellen Tropf der regionalen Saar-Pfalz Invest GmbH und derem Willen.
Der e.V. ist von einer über Jahre bestehenden Bedrohung der Insolvenz ausgesetzt.

Da gegen, war der "alte Bums" fast schon paradiesisch. :oops:
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!
LDH
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Beitrag von LDH »

Naja man muss halt auch sagen, ohne Geld von außen wäre es nicht weitergegangen. Mit dem alten Bumms meine ich dass nahezu die gleichen Personen ein und mitwirken. Noch immer stehen persönliche Eitelkeiten und provinzielles Denken im Vordergrund. Noch immer stehen wir ständig kurz vor der Pleite ohne Perspektive. Nur jetzt halt abhängig von den Saarländern. Und klar, das hat sich zum negativen geändert.

Was ich erschreckend finde ist für wie wenig Geld mal das Heft des Handelns abgegeben hat und wie der Wille der Mitglieder ignoriert wurde. Und natürlich wie bereitwillig man den eV ruiniert hat.

Aber was soll man als Mitglied noch machen? Wieder alle abwählen? Die nächsten wählen die der Sache nicht gewachsen sind?
Lonly Devil
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Beitrag von Lonly Devil »

@ LDH
Das Geld wäre (sehr wahrscheinlich) auch von anderer Quelle geflossen.
Wenn man gewollt hätte.

Was die provinzielle Engstirnigkeit und dazu gehörige Seilschaften betrifft gebe ich dir aber recht.
Da hat sich personell nichts geändert.
Was sich da geändert hat ist, dass der 1.FCK von diesen Leuten noch abhängiger gemacht wurde.

Der 1.FCK bräuchte EINEN starken MANN an der Spitze, der den Weg vorgibt und entsprechende Mit/Zuarbeiter.
Aber so etwas will "man" ja nicht mehr. 8-)
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
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Miggeblädsch
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Beitrag von Miggeblädsch »

LDH hat geschrieben:...Aber was soll man als Mitglied noch machen? Wieder alle abwählen? Die nächsten wählen die der Sache nicht gewachsen sind?
...nein, das bringt jetzt alles nichts mehr. The Cheese is eaten :vertrag:

Wir hatten am 01.12.2019 den Aufsichtsrat gewählt, dem wir zutrauten, den alten Filz zu entlüften und unter Besinnung auf unsere alten Werte gleichzeitig neue und vor allem professionelle Strukturen zu schaffen. Nach diesem Tag hatte ich ein sehr gutes Gefühl, dass die von uns gewählten Leute eine Restrukturierung dahingehend anstreben, wie es @Ke07111978 in seinem Beitrag bereits treffend beschrieben hat.

Das Wort Insolvenz wollte damals noch keiner in den Mund nehmen, aber Insider und Wirtschaftsexperten wussten bereits damals, dass dieses Szenario letztlich unumgänglich sein würde, auch ohne Corona wäre es soweit gekommen. Und ehrlich gesagt, war dieses Szenario "Planinsolvenz" für den FCK die ganz große Chance zu einer wirklichen Restrukturierung. Mit den Beiräten Wilhelm und Weimer sah ich ausreichend Expertise in unserem Aufsichtsrat, eine Planinsolvenz mit Restrukturierung anzugehen und in Markus Merk und Rainer Keßler sah ich die "Hüter" unserer Vereins-DNA.

Während der Investorenauswahl hatte ich für kurze Zeit die naive Wunschvorstellung, es könnte klappen, alle Investoren zusammenzuführen, gemeinsam Kräfte und Kompetenzen bündeln, professionelle Strukturen schaffen und vor Allem: endlich einmal sportliche Kompetenz in den Verein holen.

Ich will jetzt dieses Investorenthema nicht wieder aufmachen. Aber eines war ersichtlich: Die regionalen Investoren wollen lieber unter sich bleiben und die Vereinsleitung hat sich recht schnell mit dem "Spatz in der Hand" zufrieden gezeigt. Es wurde ein Weg eingeschlagen, der zunächst eine Regelinsolvenz verhindert hat und uns sicher noch eine Saison lang am Leben erhält.

Man kann das sicherlich als Erfolg werten, wenn man will. Doch zu welchem Preis ist das geschehen? Wir haben weder an unseren aufgeblasenen Strukturen gerüttelt, noch sportliche Kompetenz in den Verein geholt. Wir haben die KGaA entschuldet, aber auf eine Art und Weise, dass nun unser e.V. täglich vor der Insolvenz steht. Die Daumenschraube Quattrex hat unsere Eier noch immer in der Hand. Wir hatten gesehen, dass Bader und Notzon das Kerngeschäft nicht im Griff hatten und haben dann auf Notzon alleine gesetzt? Was für ein Wahnsinn...

Diese Chance zur Restrukturierung bekommt man nur einmal. Eine weitere wird es nicht geben.

Wir haben sozusagen auf Unentschieden gespielt, und genau das haben wir auch bekommen. Und so verwundert es eigentlich kaum, wenn wir auch auf dem Rasen nur noch Unentschieden sehen. Im Prinzip sieht die Vereinsleitung Woche für Woche nicht nur auf den Rasen, sondern in den Spiegel. Man will das Spiel nicht verlieren und schafft das auch meist. Gibt dann eben einen Punkt, ist besser als verloren.

Ok, aber das Spiel ist nun vorbei. Es bringt auch nichts mehr, irgendwelche anderen Aufsichtsräte zu wählen. Die Dinge sind nun so, wie sie sind. Und so werden sie bleiben, bis wir aufhören zu existieren.

Wann das sein wird, hängt davon ab, wie viel Luft unsere Investoren auf ihrer regionalen Luftpumpe haben und wie lange sie Lust haben, uns etwas davon abzugeben.

Wir als Mitglieder können nun gar nichts mehr machen, außer Beiträge zu bezahlen, auf Glück zu hoffen und zu beten.
Jetzt geht's los :teufel2:
Bene.Betze
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Beitrag von Bene.Betze »

Danke an alle für die aufklärenden Zeilen.
Da wird einem (leider) schlecht wenn man sich das alles durchliest. Das Insolvenzverfahren war unsere Chance mit diesem neuen Team alles auf Anfang zu stellen und in eine positive Zukunft zu blicken. Doch genau das Gegenteil ist passiert. Es läuft wie bisher und trotz der Reduzierung unserer Schulden (wohlgemerkt lediglich in der KGaA) ist es wieder kurz vor 12. Der e.V. ist insolvent - ohne wenn und aber und anstatt diesen schmerzhaften Gang zu gehen und auch hier das Insolvenzverfahren "durchzuziehen" ist man auf die bestehenden Seilschaften aufgesprungen und wurschtelt nun weiter wie bisher.
Es ist so traurig, dass man es wieder nicht verstanden hat sich zu lösen von all dem was uns auch in diese Situation gebracht hat. Was passiert am 31.01? Die Regionalen machen wieder was locker? Zu welchen Verpflichtungen? Wir haben uns verkauft ohne Perspektive - das sterben auf Raten geht weiter.
Wie kann es sein, dass ich heute, wie es Ken recht schön schreibt, nach 2 Monaten nach Ende des Insolvenzverfahrens wieder überlegen muss, wie ich die fälligen Raten zum 31.01. stemmen kann? Wo ist der positive Fortführungsprozess des gesamten FCK?
Wir haben es verpasst den Cut vorzunehmen und uns neu zu positionieren. Im Endeffekt ist die Situation mit den vielen Geschädigten rund um die Insolvenz nun noch schlimmer geworden. Der FCK ist faktisch am Ende und sportlich braucht es auch ein Wunder dass wir die Kurve kriegen. Mir fällt nichts mehr ein - die Enttäuschung ist riesig.
:teufel2: Forza FCK :teufel2:
MarcoReichGott
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Beitrag von MarcoReichGott »

Miggeblädsch hat geschrieben: Wir haben sozusagen auf Unentschieden gespielt, und genau das haben wir auch bekommen. Und so verwundert es eigentlich kaum, wenn wir auch auf dem Rasen nur noch Unentschieden sehen.
Nochmal: Selbst dann wenn wir auch den Verein komplett entschuldet hätten, würde das an unserem operativen Minus nichts ändern. Die Restruktruierung, die ihr hier fordert wäre eine Lossagung des FCKs vom Betzenberg gewesen und hätte mangelns Alternativ-Stadion in Kaiserslautern ein Ende des FCK in der jetzigen Form bedeutet.

Es gab numal bei den Investoren wenig Interesse miteinander zu arbeiten. Dubai wollte ohnehin einen Großteil der Anteile kaufen (75%) und hätte letztlich nur einflusslose Investitionen neben sich akzeptiert. Die Regionalen wiederum haben kein Interesse daran gehabt Geld in den Verein zu stecken und nachher mit einem Unbekannten "Ankerinvestor" zusammenzuarbeiten. Natürlich wäre das aus FCK Sicht die beste Variante gewesen, wenn man hier die Investoren gebündelt hätte.

Aber weder erscheint mir das sonderlich wahrscheinlich noch hätte es im übrigen etwas an dem Problem geändert, dass der FCK langfristig in Liga 3 nicht überlebsnfähig ist. Mit dem von Ken hier geforderten stärkeren EInfluss von Vereinsseite hätte Dubai im übrigen noch weniger zusammengepasst...das hat Peterson schließlich recht eindeutig klar gemacht, was da seine Vorstellungen sind.

Der FCK verfügt über keine nennenswerten Assets abseits des Namens, seiner Fans und des Stadionzugangs und ist außerhalb von Liga 1 kaum in der Lage Gewinne zu erwirtschaften. Dementsprechend ergibt sich für jeden "normalen" Investor die naheliegende maximale Investitionsbereitschaft: Null

Was übrig bleibt sind zwei Arten von Investoren:
1) Regionale Investoren, die eine emotionale Bindung zum FCK haben
2) Großinvestoren, die eine langfristige Strategie haben, aber sicherlich keinerlei Mitsprache Recht irgendeines e.V. akzeptieren werden, der ja die KGaA genau da hin gebracht hat wo sie stand: Insolvent und ohne eigene Zukunftsperspektive im Abstiegskampf der 3. Liga

Die Träume nach einer rosigen finanziellen Zukunft ohne sportlichen Erfolg sind einfach nur genau das: Ein Traumgebilde

Der große Fehler des ARs war, dass man sich sportlich völlig verkalkuliert hat. Die FCK Fans/Mitglieder haben viel besser als der AR verstanden, dass es sportlich so nicht weitergehen kann. Das die poositive Saisonbilanz von Notzon und Schommers eben nur Schaumschlägerei ohne jegliche Substanz war. Das es ohne Pick und Kühlwetter auch letzte Saison schon verdammt düster ausgesehen hätte.


Daher der Wunsch nach Dubai, die den Laden umkrempeln. Stattdessen haben die Mitglieder des FCK nunmal einen AR gewählt, in dem Leute wie Wagner oder Merk davon überzeugt waren bzw, sind, dass Notzon der große Hoffnungsträger des FCK ist. Das ging ja sogar soweit, dass Wagner den Trainer öffentlich in Frage gestellt hat, während er Notzon explizit in Schutz genommen und gelobt hat...

Dieser Fehler ist für uns tragisch und muss dringend thematisiert werden. Seit dem Abgang von Kuntz bzw. später noch Stöver, führt man einen Fußballverein ohne fußballerische Kompetenz. Und das hat primär nix mit den Investoren zu tun, sondern dieser Fehler hat seinen Ausgang im e.V. und den Wahlen für den Aufsichtsrat. Und DAS ist der Punkt, den man einfach ansprechen muss wie man sowas in Zukunft verhindert...
LDH
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Beitrag von LDH »

Es ist ja eigentlich ganz einfach. Man hat sich für die Saarländer entschieden und groß getönt es sei das beste um mit denen im Boot den großen Ankerinvestor zu finden. Die Saarländer haben Geld für eine Saison gegeben und bei ihrem Eintritt in den FCK direkt mal ein Loch in das Boot getreten. Also läuft das Boot schön langsam voll und droht abzusaufen. Das Geld um das Wasser aus dem Boot zu pumpen und den Kahn über Wasser zu halten geht bald aus. Und der Heilsbringer der die Kohle bringt um das Schiff in die große Werft zu holen um es auf Vordermann zu bringen war leider nur ein feuchter Traum einiger Schönredner.
grasnarbe
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Beitrag von grasnarbe »

Vieles von dem, was ich hier so lese, kann ich unterschreiben. Der FCK krankt m.Mn. nach fundamental in zwei wichtigen Bereichen.
1. Wir haben für die 3.Liga viel zu aufgeblasene Strukturen. Ne Menge Gremien, einen Pool an Investoren, verfilztes Kompetenzgerangel. Effizienz sieht anders aus. Übersichtliche, schlanke und klare Entscheidungsstrukturen fehlen. Eine klar definierte, nachvollziehbare Vereinsphilosophie (wo stehen wir - wo wollen wir hin und wie wollen wir das erreichen) kann ich nicht erkennen.

2. Wir beherrschen unser Kerngeschäft nicht, und das ist der Fußball! Wir dümpeln nun schon im dritten Jahr am Abgrund von Liga3 herum und kriegen nix gebacken. Nicht ein einziges Mal in den drei Jahren haben wir es geschafft, an den Spitzenplätzen der Liga auch nur zu katzen. Das ist doch ein Totalversagen seit Jahren! Und gesundbeten kann mir sowas schon lange keiner mehr. Wenn ein SOV oder ein Notzon am Spieltag in der HZ ins Mikro labern hör ich doch gar nicht mehr hin!

Eine Bäckerei muss Brötchen backen können, dafür ist sie da. Da darf morgens auch nicht die Hälfte der Produktion angekokelt aus dem Ofen kommen. Ein Metzger muss schlachten und Wurst machen können. Eine Schlosserei, ein Malergeschäft, ein Winzer muss das Kerngeschäft beherrschen, sonst ist schnell Ende im Gelände. Ein Autohaus muss sein Kerngeschäft beherrschen, ein guter Verkäufer dort sollte einem möglichst ein Auto verkaufen obwohl man gar kein neues braucht. So funktioniert ein Laden.

Und beim FCK vernachlässigt man seit Jahren sträflich das, was uns ausmacht: den Fußball! Eine klare Linie fahren und dafür sorgen, dass erfolgreich Fußball gespielt wird. Ich bin nun nicht mehr der Jüngste, und ich bin mir sicher, in diesem Leben werde ich den FCK nicht mehr in der Bundesliga sehen. Es macht einen traurig, aber bei dem Gewurschtel auf dem berühmten Betze wird das nix mehr. Aber wir sind ja ein Traditionsverein mit einer ruhmreichen Vergangenheit - und darin findet sich genug für gute Erinnerungen. Nur, kaufen kann sich der FCK von seiner Tradition heutzutage nix mehr, im modernen Fußballgeschäft muss man modern aufgestellt sein. Sonst geht's uns wie den Dinosauriern, die sind auch ausgestorben.
Die Roten Teufel vom Betzenberg
SEAN
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Beitrag von SEAN »

Wie ist das eigentlich KE, schmeißt Du auch nochmal deinen Hut in den Bewerberring?
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........
scheiss fc köln

Beitrag von scheiss fc köln »

@grasnarbe

Und so wie´s ausschaut, genügt das unseren Investoren auch. Habe noch immer Kopfschmerzen seit dem Interview von Nardi. Die wollen den status quo verwalten, geben gerade so viel, damit wir nicht abnippeln.

Das unsere - wenn sie auch einer seltenenen Spezies entspringen - begehrtesten Spieler jeweils zu "Quattrex-Clubs" wechseln, das die Beiträge der Mitglieder im Nirvana verschwinden, dass niemand von denen auch nur ansatzweise ein Problem mit einem Abstiegsplatz in Liga 3 zu haben scheint....

Entweder sind die ganz schön cool. Oder es ist ihnen egal.

Werde jetzt Fan von Schalke. Die haben 7 Punkte. Aber in Liga 1. Also quasi 21 :D Mehr als wir...
MarcoReichGott
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Beitrag von MarcoReichGott »

scheiss fc köln hat geschrieben: Und so wie´s ausschaut, genügt das unseren Investoren auch. Habe noch immer Kopfschmerzen seit dem Interview von Nardi. Die wollen den status quo verwalten, geben gerade so viel, damit wir nicht abnippeln.
Das wären pro Saison ein paar Millionen. Glaub nicht, dass bei denen das Geld so locker sitzt, dass die jedes Jahr ein paar Millionen zum Fenster rausschmeißen möchten...
scheiss fc köln

Beitrag von scheiss fc köln »

MarcoReichGott hat geschrieben:
scheiss fc köln hat geschrieben: Und so wie´s ausschaut, genügt das unseren Investoren auch. Habe noch immer Kopfschmerzen seit dem Interview von Nardi. Die wollen den status quo verwalten, geben gerade so viel, damit wir nicht abnippeln.
Das wären pro Saison ein paar Millionen. Glaub nicht, dass bei denen das Geld so locker sitzt, dass die jedes Jahr ein paar Millionen zum Fenster rausschmeißen möchten...
Noch besser! :D
sander75
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Beitrag von sander75 »

@grasnarbe du hat mit deinem Beitrag völlig Recht. Unsere Investoren lassen sich genauso einlullen von Notzon und Vogt wie der AR. Hohe Qualität der Mannschaft von wegen.
Jetzt mal was anderes gibt es den schon Kandidaten für die AR Wahl?
Saarpfalz
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Beitrag von Saarpfalz »

Kann jemand bitte den Teil wo es um die Schulden des e.V. geht vom Interview der Rheinpfalz hier rein stellen. Das ist leider hinter der Bezahlschranke.

Ich denke mal das Hetzblatt mit den 4 Buchstaben wird bald einen reißerischen Artikel daraus machen und die Tatsachen ein wenig verdrehen.

Nun zur JHV
Ich bin extrem gespannt auf die JHV. Nicht wegen den Wahlen, sondern wegen den Berichten und Plänen. Der e.V. wird den Mitgliedern den genauen Schuldenstand nennen müßen. Auch wovon man die 1,8 Mio bezahlt hat (wohl Mitgliedsbeiträge), welche Summe die anderen Abteilungen und vor allem von WAS bekommen. Und wie man sich die Tilgung der restlichen Summe vorstellt. Vielleicht auch noch wie man es geschafft hat die nächste Rate zu begleichen, falls kurz vor der JHV die nächste Rate fällig wird.
Bei der JHV gibt es keine Ausrede mehr. Da muß Roß und Reiter (für den e.V.) genannt werden! Dazu gehört welche Bedingungen Quattrex gestellt hat (Zinssatz/Tilgunsplan usw)
Ke07111978
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Beitrag von Ke07111978 »

@marcoreichgott:
Du meinst also, das Wohl und Wehe des FCK ist von Herrn Notzon abhängig? Davon, das er Wunder vollbringt? Oder auch eben nicht?

Dein Restrukturierungskonzept sieht also vor: Wir tauschen Herrn Notzon gegen einen anderen und dann machen wir jedes Jahr 5-7 Mio. Transferüberschuss, um unser Defizit aus einem viel zu teuren Kostenblock zu decken. Statt den Kostenblock anzupassen (wozu das Insolvenzverfahren ja gerade die Chance gibt). Wir geben z.B. weit über EUR 2 Mio. für das NLZ aus (und zwar nur den Bereich der aus der KGaA finanziert wird) - Wettbewerber von uns in der dritten Liga geben 20k für ihre A Jugend aus. Hast Du dir den Insolvenzplan mal angeschaut? Hast Du dir den Jahresabschluss der KGaA mal angeschaut (über den Bundesanzeiger verfügbar)? Warst Du auf der Gläubigerversammlung? Ich kann die versichern: Das Konzept wir ersetzen Notzon durch einen Wunderheiler, stand nicht drin. Und das heißt keineswegs, dass ich einen Wechsel auf dieser Position nicht auch für sinnvoll erachten würde. Diese total verkürzte Diskussion um eine Person ist haarsträubend und die Wurzel des nächsten Fehlers.

Der Punkt ist ganz simpel: Entweder finde ich jemanden, der das große Rad finanziert oder ich muss eben das Rad kleiner nehmen. Weiter ein großes Rad zu drehen ohne das es durchfinanziert ist, ist schlicht unseriös. Und die Mindestperiode für die das der Fall sein sollte, sind zwei Jahre. Das wir 2 Monate nach der Planinsolvenz der KGaA ein Situation haben, in der der eV schon wieder Zahlungsschwierigkeiten hat, ist etwas worauf immer wieder hingewiesen wurde, was aber von diversen Prozessbeteiligten ins Land der Fabeln verwiesen wurde. Jetzt äußern sich unsere beiden AR- / BR-Vorsitzenden in kurzer Reihenfolge mit solchen Horror-Nachrichten. Der eine diffuser, der andere konkreter. Etwas was beide - losgelöst vom Inhalt - nicht tun sollten, da es ganz offensichtlich auch nicht abgestimmt war.
wernerg1958

Beitrag von wernerg1958 »

Im Interview bzw. der PK in Sache Verbindlichkeiten des EV hat Herr Kessler doch genau gesagt wie das damit ist. Auch hat Herr Dr. Merk gesagt das derzeit es die Priorität ist Liquidität für den Verein bis Monatsende zu beschaffen. Was keiner gesagt hat was passiert wenn die Liquidität nicht beschafft werden kann. Da kann man auf den Gedanken kommen, daß der Verein in Insolvenz muss, was hat man dann mit der Planinsolvenz erreicht? Alles für einen Fan nicht mehr nachzuvollziehen. Hoffen wir das Beste wie immer und schon lange. Schönes Wochenende
SEAN
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Beitrag von SEAN »

Ke07111978 hat geschrieben: Du meinst also, das Wohl und Wehe des FCK ist von Herrn Notzon abhängig? Davon, das er Wunder vollbringt? Oder auch eben nicht?

Dein Restrukturierungskonzept sieht also vor: Wir tauschen Herrn Notzon gegen einen anderen und dann machen wir jedes Jahr 5-7 Mio. Transferüberschuss, um unser Defizit aus einem viel zu teuren Kostenblock zu decken. Statt den Kostenblock anzupassen (wozu das Insolvenzverfahren ja gerade die Chance gibt).
Ich weiß das es jetzt ein Stück aus dem Zusammenhang deines Posts gerissen ist, aber für mich geht es erstmal darum, das Notzon einen funktionierenden Kader aufs Feld stellen muss. Und dann ist man schon von ihm abhängig. Mit der funktionierenden Mannschaft steigt der sportliche Erfolg, und wenn man jetzt mal die Geisterspiele durch Covid aus dem Blick lässt, auch die Einnahmen. Stadion voller, mehr Verkauf von Fanartikel, mehr und bessere Sponsoren usw.
Man ist ja in der dritten Liga, weil man sportlich versagt hat und nicht, weil man uns nicht leiden kann. Seit wir in der dritten Liga sind, haben wir einen Etat für die Mannschaft, der im oberen Drittel anzusiedeln ist.
Platz 9, Platz 10 und jetzt aktuell auf Platz 17 in der dritten Liga. Das hat ja seine Gründe. Wir schmeißen Geld aus dem Fenster wie kaum ein anderer, weil wir gefühlt 2x in der Saison den Trainer wechseln, da will dann jeder wieder neue Spieler, wir unterhalten einen Kader an Spielern mit Profiverträgen (laut TM), der seines gleichen sucht. Was man alleine dort an Kosten sparen könnte, wenn man mal ein vernünftiges Konzept auf die Beine stellen würde. In dem Zusammenhang gibt es bei uns nur eine Konstante, und das ist Boris Notzon. Ich habe auch lange hinter ihm gestanden, er hatte lange Jahre verantwortliche vor sich, die mehr zu sagen hatten. Seit gut einem Jahr ist er aber der Chef, und es wird nicht besser, sondern immer schlimmer.
Wenn ich alleine (mal wieder) die Personalie Thiele bedenke. Da sagt der aktuelle Trainer im Sommer, das er nicht auf ihn baut, und dieser muß gehen. Nach nur 2 Spielen muß dann dieser Trainer gehen, und Saibene kommt. Es war ja zu lesen, das man sich das von Beginn an der Saison angekuckt habe, und dann handeln mußte. Das alleine ist schon in meinen Augen ein Witz. Ein unter Beobachtung stehender Trainer macht die komplette Vorbereitung, stellt den Kader mit zusammen, und muß dann zu Saisonbeginn die Koffer packen. So weit hätte es überhaupt nicht gehen dürfen. Wenn man dann die Aussagen von Saibene hört, das er ein 4-4-2 bevorzugt, der Kader das aber nicht her gebe, frag ich mich ernsthaft, wie ein Trainer ausgesucht wird? Saibene seh ich als guten Trainer, der aber offensichtlich nicht zum Kader passt, folglich hätte man ihn überhaupt nicht holen dürfen. Um auf Thiele zurückzukommen. Kaum ist Saibene da, sucht man einen schnellen (Außen-) stürmer. So einen, den man mit Timmy kurz vorher weggeschickt hat. Mal ernsthaft, wie funktioniert den das beim FCK? Schmeißt Notzon 25-30 Spieler auf den Platz und sagt dem Trainer, sieh zu wie du zurecht kommst? Oder gibt man vom Verein was vor, das man sehen will? Ehrlich gesagt, ich kann an die Vorgaben nicht glauben. Da ist ja nicht ein Stückchen Konzept zu erkennen. Mir scheint es so, als wenn man sich wie ein Fähnchen im Wind dreht und wendet, mit jedem neuen Trainer was anderes. Wie soll den da was entstehen? Und wie will man dann die Finanzen in den Griff bekommen, wenn man in der dritten Liga mit kaum Fernsehgelder und einen Etat, der dem vernehmen nach um die 5 Millionen für den Kader liegt, auf einen grünen Zweig kommen?
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........
MarcoReichGott
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Beitrag von MarcoReichGott »

Ken, du schmeißt hier gerade wild mit verschiedenen Argumentationssträngen um dich und machst mir dann den Vorwurf, dass ich nicht jeweils vorrausschauend auf das eingehe, was du mir in deinem nächsten Punkt erwiderst.

Dein erster Post drehte sich darum, dass man einen starken Präsidenten haben müsse, dass Fans/Mitglieder nicht durchblicken, wie die Struktur aussieht, dass E.V. und KGaA zu weit auseinander lägen. Dass die DNA des Vereins zerschlagen wird,die Insolvenz die Chance gegeben hätte sich von allen Plagegeistern zu befreien und es überhaupt falsch war primär auf sportlichen Erfolg zu setzen. Und auf diesen Post habe ich geantwortet.

Nun kommst du mir hier und sagst, dass die Sanierung unzureichend war, man vielmehr die Chance vergeben hat die Kosten zu senken (sprich: Mitarbeiter zu entlassen, Gehälter zu kürzen, Strukturen abzubauen etc.) und man die völlig falsche Strategie gewählt hat. Ich bin weder BWLer noch kenn ich mich beim FCK intern sonderlich gut aus. Daher kann ich dir dazu überhaupts nichts sagen und fände es natürlich hochspannend, wenn du diese Überlegungen weiter ausführen könntest. Das ist aber eine komplett andere Sichtweise als die "Meta-Analyse", die du in deinem ersten Post gestartet hattest. Bzw. war das zumindest für mich nicht ersichtlich, dass das Thema "Kostneinsparungen" Hauptinhalt deines Ursprungsposts gewesen sein soll, vielmehr kann ich beim wiederholten nachträglichem Lesen da nun höchstens weitere Andeutungen von Kritikpunkten finden.
Ke07111978
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Beitrag von Ke07111978 »

Ich schmeiße nicht mit Argumentationssträngen um mich. Vielmehr habe wir eine Situation, die schlicht nicht einfach bzw. komplex ist. Da gibt es Dinge und Entscheidungen, die ich gut finde und welche die ich weniger gut finde.

Was aber schlicht nicht stimmt, dass die Entscheidungen -
und insbesondere die Gestaltung der Insolvenz - alternativlos waren. Du versuchst das damit zu begründen, dass es sonst keinen FCK mehr gebe. Ich kann dir sagen, dass eine positive Fortführungsprognose schlicht nicht darauf basiert, dass man davon ausgeht überragenden sportlichen Erfolg zu haben.

Ich will nicht Herrn Notzon verteidigen. Auch ist es völlig klar, dass man Entscheidungsbefugnisse abgeben muss, wenn man Investoren hat. Um diese Entscheidungsbefugnisse in einem vernünftigen Rahmen zu halten, muss man vernünftig wirtschaften. Sonst ist man auf finanzielle Mittel angewiesen und wird erpressbar.

Sportlicher Erfolg zieht finanziellen Erfolg nach sich. Von daher muss ich mein Kerngeschäft in den Griff bekommen - keine Frage. Aber das was wir hier machen ist Harakiri - und: es wurde anders dargestellt, als es um die Strukturierung der Insolvenz ging. Ich denke ehrlicherweise wir sind da gar nicht weit auseinander.

Und jetzt hoffen wir erstmal, dass es gleich mal zu drei Punkten reicht....
MarcoReichGott
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Beitrag von MarcoReichGott »

Ke07111978 hat geschrieben:
Was aber schlicht nicht stimmt, dass die Entscheidungen -
und insbesondere die Gestaltung der Insolvenz - alternativlos waren. Du versuchst das damit zu begründen, dass es sonst keinen FCK mehr gebe. Ich kann dir sagen, dass eine positive Fortführungsprognose schlicht nicht darauf basiert, dass man davon ausgeht überragenden sportlichen Erfolg zu haben.
Als ich das lezte mal in die Gewinn- und Verlustrechnung reingeschaut habe, stand da ein Fehlbetrag von fast 10 Millionen, der auch durch Zinszahlungen etc nicht so einfach zu erklären war. Aber wie gesagt: Ich hab außer einer Vorlesung zu Rechnungswesen auch nie Bezug zu Konzernbilanzen gehabt, aber mir scheint das da doch auch weiterhin mindestens ein Fehlbetrag in mittleren einstelligen Millionenhöhe verleibt.

Entweder bekommt man diesen Fehlbetrag mittelfristig massiv reduziert oder man braucht Investoren, die die Differenz ausgleichen (Der Weg es mit Fremdkapital auszugleichen dürfte uns ja gerade nicht wirklich offen stehen...). Wenn du nun sagst, dass man die Möglichkeite verpasst hat in der 3. Liga langfristig selbstständig überlebensfähig zu werden, dann wäre es wirklich hochinteressant, wenn du diese Ideen mit uns teilen könntest.

Ansonsten sehe ich die Entscheidung für Investoren, die dementsprechend auch eine Stellung einnehmen, die zumindest informell recht stark ist, als alternativlos an.

Wie gesagt: Ich bin wirklich offen für andere Interpretationen der aktuellen Situation, schließlich ist das kein Wunschergebniss von mir. Aber wenn du mich überzeugen möchtest, dann musst du argumentativ doch etwas stärker ausholen als darauf zu verweisen, dass du mir sagen kannst, dass eine positive Fortführungsprognose nicht auf der Hoffnung auf sportlichen Erfolg basieren kann.
LM2608
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Registriert: 19.12.2017, 12:59

Beitrag von LM2608 »

Miggeblädsch hat geschrieben: Wir als Mitglieder können nun gar nichts mehr machen, außer Beiträge zu bezahlen, auf Glück zu hoffen und zu beten.
Doch, Ich sehe eine Möglichkeit. Die letzte und einzige Möglichkeit, die realistisch gewinnbringend sein kann und zudem eine Möglichkeit ist, die FCK-Familie, die Pfalz wieder zusammenzubringen:
Fansäule (vielleicht auch über ein Genossenschaftsmodell).

Ich zitiere inhaltlich Kessler oder Merk (ich weiß nicht mehr wer genau es war), warum die Fansäule nicht geöffnet ist:
"Man möchte nicht, dass die Fans und Mitglieder weiterhin Löcher stopfen, sondern erst dann investieren, wenn mit dem Geld auch direkt Verbesserungen angestellt werden können (In Beine oder in Steine)."

Aktuell stopft man aber mit den Geldern der Mitglieder keine Löcher, vielmehr verbuddelt man sie in einem ganzen Krater, den die "Entschuldung" der KGaA in den e.V. hineingeschlagen hat.
Das Geld des Mitglieds (der Seele des Vereins) muss den e.V. über Wasser halten und zwar auf Oberkante Unterlippe, damit man den regionalen Investoren die frischen Aktien der entschuldeten KGaA anbieten kann.

"Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird". Ja, die regionalen Investoren bezahlen gerade die Band und sie lassen scheiß Musik spielen. Aber die Mitglieder zahlen die Bühne und die Instrumente und dürfen sich nicht mal ein Lied wünschen.

Warum also nicht die Fansäule:
Wenn man der FCK-Familie klipp und klar sagt: Wenn ihr auf Dauer euren FCK wieder erfolgreich sehen wollt, dann müsst ihr es bezahlen.
Und zwar jeder in dem Maß, wie er es kann und was es ihm wert ist.
Die FCK-Familie, die Fans, die Pfalz steht gemeinsam auf und bringen ihren FCK wieder nach vorne.

Greenbay Packers erreichen dieses Jahr vielleicht den Superbowl. Sie sind ein familiärer Provinzfootballclub im Haifischbecken NFL und genau mit dem Modell erfolgreich. Immer wenn sie Geld brauchen, werden neue Aktien generiert, die nur von Fans und Mitgliedern gekauft werden können. Dort wird offen kommuniziert: Wir können nur NFL spielen, wenn ihr es mitbezahlt. Und für die Fans ist es eine Ehre das tun zu dürfen.

Warum also nicht offen kommunizieren:
Ja, ihr werdet immer wieder neue Aktien zeichnen müssen
Ja, eure Aktien werden immer wieder verwässert werden.
Ja, ihr müsst den Profifußball in der Pfalz bezahlen.
Ja, eure Aktien werden Luxusgüter sein, wie für andere in den Urlaub fahren oder ein Motorrad oder der gleichen.

ABER dafür ist es auch euer FCK.

Und über ein Genossenschaftsmodell könnt ihr sogar mitreden.

Ich habe einen Traum.
wernerg1958

Beitrag von wernerg1958 »

Die Fan-Saeule das ist aus meiner Sicht der Knackpunkt, man will sie nicht. Man will sie erst wenn man einen Ankerinvestor hat! Weil man sinngemäß den Fans kein Risiko aufhalten will. Die Fananleihen und Capilento waren es auch. Aktuell sehe ich aber die Fan-Saeule als einzigen letzten Anker bevor man in die Versenkung verschwindet. Die Regionale können das was finanziell zu stemmen ist allein nicht mehr lange stemmen, so meine Überzeugung. Und meine Überzeugung ist es auch, daß man den Ankerinvestor den es bräuchte auch nicht so schnell findet. Nur müsste die Fan-Saeule so meine Meinung durch Fans welche sich in einer Genossenschaft zusammen tun gefüllt werden. Und da sehe ich die größte Angst warum man die Säule nicht öffnet. Aber eins ist auch klar der FCK braucht dringend Geld vielleicht sogar viel davon und zwar KGaA und EV. Und sportlich sollte auch so langsam ein positiver Trend Einzug halten. Eine Mammutaufgabe welche keinen Aufschub hat.
Saarpfalz
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Beitrag von Saarpfalz »

wernerg1958 hat geschrieben:Die Fan-Saeule das ist aus meiner Sicht der Knackpunkt, man will sie nicht. Man will sie erst wenn man einen Ankerinvestor hat! Weil man sinngemäß den Fans kein Risiko aufhalten will. Die Fananleihen und Kapilento waren es auch. Aktuell sehe ich aber die Fan-Saeule als einzigen letzten Anker bevor man in die Versenkung verschwindet.
Wenn ich es richtig verstanden habe gibt es aber ein Steuerproblem wenn man Anteile verkauft um den e.V. zu sanieren. Ken kann das sicherlich nochmals ganz kurz erklären. Vielleicht auch ganz kurz nur wieviel Steuern dann fällig sind.

Das mit der Fansäule sehe ich auch als beste Option. Oder die Regionalen müßen nachlegen... Für nächste Saison scheint das Geld der Regionalen nicht mehr ganz zu reichen wenn es weiter ohne Zuschauer geht. Und die e.V. Schulden müßten auch weg damit man da mal Ruhe vor Quattrex hätte. Es braucht um wirklich "Schuldenfrei" zu sein und auch nächste Saison nochmal "das große Rad" zu drehen (wie Ken es nannte) also mindestens 7-9 Mio. Wenn es bei der selben Bewertung bleibt würden 27% Anteile 9 Mio kosten. Dann wären zwar insgesamt knapp 60% weg, aber der e.V.+GmbH wären tatsächlich Schuldenfrei. Zumindest wieder für 1 Jahr...

27% Anteile bei den Fans(als Genossenschaft wie werner schrieb) wäre auch ein starkes Zeichen an die Fans! Denn sie hätten plötzlich Mitspracherecht über einen Vertreter. Es würde sogar bedeuten das man eine Sperrminorität hätte. Das würde am Ende dann doch wieder umsetzen was alle Fans bei der Ausgliederung wollten. Eben NICHT kpl den Investoren ausgeliefert zu sein.

PS: welche Optionen gibt es denn eigentlich für den e.V. in der kurzen Zeit Geld aufzutreiben? Um was passiert wenn ihm das nicht gelingt? Theoretisch wäre er dann ja Insolvent wenn er nicht mehr Zahlungsfähig wäre...
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