
Sonntag, 14:00 Uhr: FCK-Geisterspiel in München
Der 1. FC Kaiserslautern erlebt am Sonntag (14:00 Uhr) eine weitere Premiere: Zum ersten Mal treffen die Roten Teufel auf Türkgücü München. Die Partie gegen den Aufsteiger findet wegen steigender Corona-Zahlen in der bayrischen Landeshauptstadt ohne Zuschauer statt.
Der 2. Spieltag der noch jungen Drittliga-Saison führt den FCK ins Stadion an der Grünwalder Straße, allerdings werden sie dort diesmal nicht von 1860 München und auch nicht von Bayern München II empfangen. Erstmals heißt der Gegner Türkgücü München. Der Regionalliga-Aufsteiger, der seine Heimspiele abwechselnd auch im Münchner Olympiastadion und möglicherweise dem Stadion der Würzburger Kickers austrägt, ist mit einem 2:2-Unentschieden im Stadt-Duell gegen Bayern II durchaus achtbar in die Saison gestartet.
Coronazahlen steigen: Erneutes Geisterspiel verordnet
Aufgrund der hohen Coronazahlen in München muss das FCK-Auswärtsspiel erneut vor leeren Rängen stattfinden. Das entschieden am heutigen Dienstag die örtlichen Gesundheits- und Ordnungsbehörden. Bereits am Samstag findet an gleicher Stelle die Begegnung zwischen 1860 München und dem 1. FC Magdeburg statt. Auch dort werden keine Zuschauer zugelassen sein.
Bislang noch kein Aufeinandertreffen - Türkgücü hat hohe Ziele
Das Duell am Sonntag ist wie bereits erwähnt die erste Begegnung zwischen dem FCK und Türkgücü. Der Verein, der seit dieser Spielzeit von Alexander Schmidt trainiert wird, wurde erst 2001 gegründet und wird seit 2016 vom launischen Investor und Präsident Hasan Kivran geführt. Nach eigener Aussage möchte der Klub so bis 2023 in die 2. Bundesliga aufsteigen.
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Übersicht: Kompletter Team-Status des 1. FC Kaiserslautern
Ergänzung, 25.09.2020:

FCK in München: Konzentration auf das Sportliche
Am Sonntag geht es für den 1. FC Kaiserslautern bei Aufsteiger Türkgücü München um den ersten Saisonsieg, mit dem Boris Schommers auch seine Kritiker verstummen lassen will. Verzichten muss der Trainer weiterhin auf Offensivhoffnung Marius Kleinsorge.
"Seitdem ich hier angefangen habe, ist Druck auf dem Kessel. Grundsätzlich versuchen wir das Thema aber von der Mannschaft fernzuhalten. Für mich ist diese Diskussion zu diesem Zeitpunkt komplett unnötig. Einen Trainer nach dem ersten Spieltag in Frage zu stellen, das finde ich unpassend und wird dem Handeln des Vereins nicht gerecht", erklärt Schommers angesprochen auf die interne und mittlerweile auch öffentliche Trainerdiskussion. "Ich besitze weder die Macht, Mitarbeiter freizustellen oder Beiratsmitglieder zum Rücktritt zu zwingen. Die einzige Aufgabe, die ich habe, ist die Mannschaft auf das Spiel in München vorzubereiten. Ich spüre den kompletten Rückhalt des Vereins."
Kleinsorge fällt aus - Röser noch fraglich - Sessa auf "gutem Weg"
Personell muss der Trainer weiter auf Marius Kleinsorge und Alexander Winkler verzichten, die nach ihren Rippenverletzungen noch etwas Zeit brauchen. Fraglich ist zudem erneut der Einsatz von Lucas Röser, der weiter an muskulären Problemen laboriert. Auch für Nicolas Sessa (Bänderdehnung) kommt die Partie in München noch zu früh, ihm bescheinigt der Coach aber Fortschritte im Genesungsprozess. Der Rest des Kaders steht zur Verfügung.
Geisterspiel an der Grünwalder Straße
Verzichten muss die Schommers-Elf hingegen wieder auf die Unterstützung der Fans. Aufgrund steigender Corona-Zahlen im Großraum München entschieden die örtlichen Ordnungsbehörden, für die Partie am Sonntag keine Zuschauer zuzulassen. Gästefans wären jedoch ohnehin untersagt geblieben.
Alle weiteren Informationen rund um das Auswärtsspiel der Roten Teufel in München folgen morgen im ausführlichen Vorbericht auf Der Betze brennt.
» Zum Video: Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel gegen Türkgücü München
Quelle: Der Betze brennt
