Untreuevorwurf gegen Jäggi und Göbel vom Tisch
FUSSBALL: Staatsanwaltschaft lehnt Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Ex- FCK-Bosse ab
KAISERSLAUTERN (dür). Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat die Anzeigen wegen Untreue von zwei FCK-Mitgliedern gegen den früheren FCK-Vorstandsvorsitzenden René C. Jäggi und Geschäftsführer Erwin Göbel bearbeitet und die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens abgelehnt.
Nach den Worten von Oberstaatsanwalt Thomas Lißmann gibt es keine Anhaltspunkte, dass eine strafbare Handlung begangen wurde.
Jäggi und Göbel wurden wie berichtet von zwei Vereinsmitgliedern wegen Untreue angezeigt. Der Vorwurf lautete, sie hätten im Jahr 2003 eine zu hohe Steuernachzahlung des Finanzamtes Kaiserslautern akzeptiert und dadurch das Vermögen des Vereins geschädigt. Bei der damaligen tatsächlichen Verständigung des FCK mit dem Fiskus zahlte der Verein 8,95 Millionen Euro, ursprünglich waren rund 13 Millionen Euro im Gespräch gewesen. Im späteren Strafverfahren gegen die früheren FCK-Führungskräfte Robert Wieschemann, Jürgen Friedrich und Gerhard Herzog hatte das Gericht eine Steuerhinterziehung von rund einer Million Euro festgestellt.
Lißmann erklärte, der Vorwurf in der Anzeige sei nicht haltbar. Entscheidend sei die Tatsachenlage zum Zeitpunkt der tatsächlichen Verständigung gewesen. Es habe der Verdacht bestanden, dass illegale Zahlungen an Spieler erfolgt waren, die Staatsanwaltschaft Zweibrücken habe Anklage erhoben, das Landgericht Kaiserslautern einen Eröffnungsbeschluss für ein Strafverfahren gefasst. Der FCK habe Planungssicherheit haben müssen, von daher sei es zu einer tatsächlichen Verständigung gekommen, das sei nach dem damaligen Wissensstand korrekt gewesen. (...)
Quelle: ron /
www.fanini.de
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.128
Datum: Mittwoch, den 04. Juni 2008
kompletter Artikel:
http://www.fanini.de/forum/wbb/index.ph ... eadID=5903
Kein Ermittlungsverfahren gegen Jäggi und Göbel
Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat es abgelehnt, ein Ermittlungsverfahren gegen die ehemaligen Vorstandschefs des 1. FC Kaiserslautern, Göbel und Jäggi, wegen Untreue einzuleiten.
Der Vorwurf von zwei FCK-Mitgliedern, die beiden hätten 2003 angeblich eine zu hohe Steuernachforderung des Finanzamtes vin 8,9 Millionen Euro akzeptiert, sei nicht haltbar, so die Ermittler.
Das Finanzamt hatte Nachzahlungen gefordert, weil der FCK zuvor Spielergehälter nicht versteuert hatte. Anfangs waren rund 13 Millionen Euro im Gespräch.
Quelle: SWR-Text (zurzeit Seite 204)
René C. Jäggi freut sich über die Entscheidung der Zweibrücker Staatsanwaltschaft
Die Anzeigen wegen Untreue von zwei Vereinsmitgliedern gegen den früheren FCK-Vorstandsvorsitzenden René C. Jäggi und Geschäftsführer Erwin Göbel sind vom Tisch. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat es abgelehnt, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten und ermittelt nun umgekehrt gegen die beiden Anzeigenerstatter wegen des Verdachts der üblen Nachrede und falscher Verdächtigung. Jäggi ist froh über die Zweibrücker Entscheidung. Im Interview mit unserem Redakteur Gerhard Dürnberger äußerte er die Hoffnung, dass nun endlich Ruhe im Umfeld des FCK einkehrt.
Herr Jäggi, die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat es abgelehnt, ein Ermittlungsverfahren gegen Sie und Herrn Göbel einzuleiten, was sagen Sie zu dieser Entscheidung?
Ich freue mich natürlich, mein Vertrauen in die rheinland-pfälzische Justiz hat sich einmal mehr bestätigt. Die Anfeindungen gegen mich sind immer Wiederholungen, es ist immer das Gleiche, nichts Neues kommt zu Tage.
Sie haben im Gegenzug Anzeige gegen die beiden Vereinsmitglieder erstattet, die mutmaßten, Sie hätten 2003 Tantiemen vom FCK wegen des positiven Geschäftsergebnisses erhalten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun in dieser Sache. Ist das für Sie eine Genugtuung? (...)
Quelle: ron /
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Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.128
Datum: Mittwoch, den 04. Juni 2008
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