Jo1954 hat geschrieben:
Es ist doch die Frage, ob den genannten 80% "Unwissenden" im Stadtrat überhaupt bewusst ist, um was es geht!
Michael Littig arbeitet an der Aufklärung der Ratskollegen und die RP muß gezwungenermaßen berichten!
Ich greife daher mal in der nahen Zukunft auf die "Online-Ausgabe der Rheinpfalz von heute 19:21 Uhr":
KAISERSLAUTERN
FCK-Stadionmiete: CDU-Fraktionsvorsitzender Littig geht auf Distanz zu Aktiengeschäft
Die CDU-Fraktion im Stadtrat von Kaiserslautern geht offenbar auf Distanz zu der Idee von Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD), im Gegenzug zu einer Reduzierung der FCK-Stadionmiete Aktienanteile an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KG aA (auf Aktien) zu erhalten. Wiederholt hatte der Rathauschef einen Wertausgleich durch den 1. FCK gefordert, wie etwa durch die Übertragung von Aktienanteilen an der Kapitalgesellschaft, in der der Profifußball angesiedelt ist.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Littig erklärte am Sonntag gegenüber der RHEINPFALZ, die Diskussion über die Minderung der Stadionmiete habe gezeigt, dass eine Aktienübertragung formal nicht helfe und der Stadt messbar nichts bringe, anscheinend aber den 1. FC Kaiserslautern vor weitere erhebliche Schwierigkeiten stelle. Auch formal seien für eine Aktienübertragung in der Stadt noch viele Fragen offen. Littig zitierte dabei die Bewertung der Anteile, die Abschreibungsrisiken, die Nutzungsrechte. Der Aktientausch habe demnach eher symbolischen Charakter.
Littig: Schlüssel liegt beim Land
Den Schlüssel für eine Lösung in der Diskussion um die FCK-Stadionmiete und die Bewältigung der finanziellen Folgen durch die Stadt sah der CDU-Fraktionsvorsitzende beim Land. Gedanklich nahm er dabei Bezug auf die Entscheidung des Landes vor zwei Jahren, als die Stadt die Stadionmiete von 3,2 Millionen Euro auf 425.000 Euro in der Dritten Liga und 2,4 Millionen Euro in der Zweiten Liga reduzierte. Das Land hatte damals der Stadt erlaubt, die Kapitalzuführung an die Stadiongesellschaft als Folge des Mietausfalls aus dem laufenden Haushalt vorzunehmen, und zwar außerhalb der sogenannten freiwilligen Leistungen.
„Genau wie vor zwei Jahren ist es zwingend erforderlich, dass das Land den sogenannten Deckel der freiwilligen Leistungen flexibel macht oder alternativ einen Rückgriff auf die Rücklagen der Stadiongesellschaft zulässt. Noch besser wäre eine eigene Beteiligung des Landes durch die Stützung der Stadiongesellschaft“, sagte Littig. Einer Streichung von freiwilligen Leistungen oder aber massiven Steuererhöhungen zugunsten einer Kapitalzuführung der Stadt an die Stadiongesellschaft erteilte Littig eine deutliche Absage. Beides sei nicht akzeptabel und müsse verhindert werden.
Einwurf
Konsequent bleibt die CDU-Fraktion in ihrer Forderung an das Land, der Stadt beziehungsweise der Stadiongesellschaft bei der Bewältigung der Folgen zu helfen, die sich aus einer Reduzierung der FCK-Stadionmiete ergeben. Die Forderung hat auch ihre Berechtigung: Das Land hatte seinerzeit politisch Regie geführt bei der Übernahme des Stadions durch die Stadt. Und: Es hat auch schon geholfen ......
Quelle und kompletter Text:
https://www.rheinpfalz.de/artikel/fck-s ... geschaeft/