Palma - Vor anderthalb Wochen war im Hause Klose der Teufel los. Auf dem Betzenberg spielte der 1. FC Kaiserslautern gegen Köln, für die Pfälzer ging es um den Verbleib in der Zweiten Liga, es ging um die Existenz. „Als Josh Simpson das 1:0 für Lautern geschossen hat, bin ich vor dem Fernseher aufgesprungen. Das war schon sehr emotional“, erzählt Klose, der in Kaiserslautern Profi wurde und dort von 1999 bis 2004 spielte. Klose hat schwer gelitten mit dem Verein seiner Herkunft, eine ganze Saison lang. „Ich habe fast jedes Spiel im Fernsehen angeschaut“, sagt er, und als es am letzten Spieltag gegen Köln um alles ging, schritt Klose verzweifelt zur Tat - und griff nach dem letzten Mittel: seinem Telefon. „Ich habe Patrick Helmes eine SMS geschickt, dass er erst gar nicht hier nach Mallorca zu reisen braucht, wenn er Kaiserslautern abschießt“, berichtet Klose. Der Plan ging auf: Helmes traf nur den Pfosten, Kaiserslautern gewann 3:0 und brachte eine verkorkste Saison noch zu einem guten Ende.
http://www.ksta.de/html/artikel/1209912120867.shtml
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Vielen Dank Miro und alles Gute heute Abend aufm dem Betze...