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Paul Wüst äußert sich zu seinem Amtsverzicht (Der Betze brennt)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
Thomas
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Beitrag von Thomas »

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Paul Wüst äußert sich zu seinem Amtsverzicht

Aus gesundheitlichen Gründen hat Paul Wüst seine Ämter als stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat und im Beirat des 1. FC Kaiserslautern niedergelegt. Mitglied in den beiden Gremien bleibt er jedoch. Nun hat der 67-Jährige sich genauer zu den Hintergründen geäußert.

"Zunächst kann ich alle insofern beruhigen, dass es sich bei den gesundheitlichen Gründen nicht um eine akute Gefährdung handelt", schreibt Paul Wüst in seiner ausführlichen Stellungnahme. "Es geht eher um die psychische Belastung, die die Vorgänge der letzten Wochen und Monate, zwangsweise bei einem engagierten Mandatsträger auslösen müssen. Ich spüre, dass ich als 67-Jähriger nicht mehr uneingeschränkte Kraft besitze und dass schlaflose Nächte an der Substanz zehren."

Zünglein an der Waage bei den Entscheidungen um Banf, Bader und Becca

Hintergrund: Wüst war bei den hitzig diskutierten FCK-Entscheidungen der letzten Monate oftmals das Zünglein an der Waage, saß sozusagen zwischen den Stühlen der verschiedenen Interessengruppen, und änderte auch sein eigenes Abstimmungsverhalten in mehreren Momenten. Betroffen waren davon unter anderem die Diskussionen und Entscheidungen um den Beiratsvorsitzenden Patrick Banf, Sport-Geschäftsführer Martin Bader, den Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Littig, die pfälzischen Investoren Klaus Dienes und Hans Sachs sowie den luxemburgischen, mittlerweile beim FCK eingestiegenen Investor Flavio Becca.

Wüst: "Nur ein wenig mehr an Toleranz, Akzeptanz und Respekt zeigen,"

Wüst appelliert nun daran, die Beleidigungen, die ihn sehr schmerzen, sein zu lassen, und wieder gemeinsam an einem Strang für den FCK zu ziehen: "Meine Hoffnung bleibt, dass wir es künftig, zusammen mit unseren Mitgliedern und Anhängern, doch zu mehr Gemeinsamkeit schaffen. (...) Wenn wir alle nur ein wenig mehr an Toleranz, Akzeptanz und Respekt zeigen, werden wir eine 'neue' Stimmung im Umfeld unseres FCK erleben." Neben der Zusammenarbeit mit Investor Becca will Wüst auch weitere Partner und Investoren für die Roten Teufel gewinnen und so auch den Weg zurück zum sportlichen Erfolg ebnen.

» Zur kompletten ausführlichen Stellungnahme von Paul Wüst:

Liebe FCK-Mitglieder, liebe FCK-Freunde,

wie Ihr aus unseren Pressemeldungen erfahren habt, habe ich meine Ämter als Stellvertreter im Aufsichtsrat und mittlerweile auch im Beirat aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt
(bleibe aber Mitglied in beiden Gremien).

Noch immer sprechen mich viele Freunde und FCK-Anhänger verunsichert an und fragen besorgt nach. Deshalb möchte ich mich hiermit öffentlich dazu äußern und zu mehr Klarheit beitragen.

Zunächst kann ich alle insofern beruhigen, dass es sich bei den gesundheitlichen Gründen nicht um eine akute Gefährdung handelt. Es geht eher um die psychische Belastung, die die Vorgänge der letzten Wochen und Monate, zwangsweise bei einem engagierten Mandatsträger auslösen müssen. Ich spüre, dass ich als 67-jähriger nicht mehr uneingeschränkte Kraft besitze und dass schlaflose Nächte an der Substanz zehren. Hinzu kommt, dass ich eine schwerbehinderte 49-jährige Tochter habe, die mit zunehmendem Alter mehr und mehr meine Hilfe benötigt und für die ich einen Rest an Leistungsfähigkeit reservieren muss.

Natürlich muss ich mich fragen, was diese Belastungssituation ausmacht und was sie verursacht. Mir war von vornherein klar, dass die Arbeit im Aufsichtsrat/Beirat des FCK kein Zuckerlecken, sondern sehr anspruchsvoll und komplex sein wird. Vielleicht habe ich das enorme Konfliktpotenzial dahinter ein wenig unterschätzt.

Wir haben mit der Ausgliederung eine völlig neue, bisher unbekannte Situation. Wir sind als Verein jetzt Mutter eines Unternehmens, das erfolgreich entwickelt werden muss. Soll dies gelingen, müssen Methoden und Prinzipien angewandt werden, die von unseren bisher in der Führung des Vereins eingesetzten abweichen.

Wir haben über 18.000 Mitglieder und viele tolle und wertvolle Unterstützer außerhalb der Gremien. Alle haben sie berechtigte Interessen und Erwartungen. Selbst die Versuche, von außen immer wieder Einfluss auszuüben, sind vielfach verständlich. Oft sind es gut gemeinte und wichtige Ratschläge.

Wir haben eine Gremienlandschaft mit Aufsichtsrat, Beirat, Ehrenrat, Vereinsrat, dazu die Vorstandschaft des e.V. und die Geschäftsleitung der GmbH. Alle stehen für engagierten Einsatz für den FCK, dokumentieren aber auch "hohe Komplexität" und enorme Interessens- und Meinungsvielfalt.

Dieser Vielfalt an Vorstellungen und Interessen hat sich ein Gremium wie der Aufsichtsrat/Beirat zu stellen und muss sich in seinen Entscheidungen daran orientieren. Die zum Teil völlig unterschiedlichen Vorstellungen machen es aber unmöglich, immer allen Interessen gerecht zu werden. Es wird bei vielen Entscheidungen auch "Enttäuschte" geben, weil sie andere Erwartungen hatten.

Solche Situationen, mit notwendigen, auch wegweisenden Entscheidungen, hatten wir beim FCK in den letzten Monaten einige und es hat dabei auch viele enttäuschte Mitglieder und Fans gegeben. Die öffentlichen Reaktionen waren zum Teil sehr heftig. Beschimpfungen und Beleidigungen waren an der Tagesordnung.

Und es tut richtig weh, wenn du dich Tag für Tag für unseren Club einsetzt, wenn Freunde und Familie zurückstehen müssen, wenn du in einer Zukunftsinitiative für neue Partnerschaften kämpfst, du deinen Job für ein Ehrenamt aufgibst und auf Einkommen verzichtest, den Verein so gut es geht noch finanziell unterstützt und, und, und ... ja, wenn du dann plötzlich als Verräter, Umfallen, Versager und dergleichen beschimpft wirst. Man muss schon sehr hart gesotten sein, soll sowas keine Wunden und Narben hinterlassen. Ich bin's nicht. Mir geht's unter die Haut.

Liebe FCK-Freunde, für mich persönlich ist es wichtig, in Aufsichtsrat und Beirat noch nie eine Entscheidung getroffen zu haben, von der ich nicht sicher war, dass sie ist in der Situation die beste für den FCK. Ich war immer mir, meinem Mandat, dem FCK und meinem Gewissen und nie dritten oder äußeren Einflüssen verantwortlich. Das macht mich zufrieden.

Ja, wir hatten in Aufsichtsrat und Beirat in vielen einzelnen Punkten auch völlig unterschiedliche Vorstellungen zu "Vorgehen und Lösungsansatz" (es wäre absolut irreal und gefährlich, wäre dies nicht so). Am Ende kämpft sich jeder zu einer Entscheidung durch, von der er überzeugt ist, dass es die für den FCK in der jeweiligen Lage, die beste ist. Dass die unterschiedlichen Meinungen oft schon öffentlich wurden, bevor sie intern diskutiert waren, stellt dabei eine zusätzlich Belastung für die Gremienarbeit dar.

Meine Hoffnung bleibt, dass wir es künftig, zusammen mit unseren Mitgliedern und Anhängern, doch zu mehr Gemeinsamkeit schaffen. Dass wir nicht hinter jeder Entscheidung eine mysteriöse Absicht sehen und dass wir auch den aus eigener Sicht, falschen Entscheidungen eine Umsetzungschance geben. Ich wünsche mir, dass wir nicht unmittelbar mit Unterstellungen, Vorwürfen, ja mit Hass reagieren, und dass Feindseligkeiten sukzessive durch Verständnis und Menschlichkeit ersetzt werden. Wenn wir alle nur ein wenig mehr an Toleranz, Akzeptanz und Respekt zeigen, werden wir eine "neue" Stimmung im Umfeld unseres FCK erleben.

Ich glaube, wir haben jetzt eine Gesamtsituation, die die Grundlage für eine erfolgreiche Entwicklung des FCK sein wird. Mit Flavio Becca haben wir einen Großinvestor, der uns finanziell stabilisieren kann. Er ist ein ehrgeiziger Mensch und insbesondere ein erfolgshungriger Sportler. Genau das, was wir benötigen und was uns weiterbringen kann. Den sportlichen Erfolg wollen wir alle und ... wir benötigen diesen Erfolg auch, um die Zukunft des FCK sichern zu können.

Wenn es uns dann noch gelingt viele andere Partner und Investoren, auch alle regionalen, an Bord zu holen und zu gemeinsamen Anstrengungen zusammenzuführen, haben wir eine prima Perspektive für unseren Club geschaffen. Darauf muss nun alles konzentriert werden.

Liebe FCK-Freunde, verzeiht mir bitte, dass ich meine Belastung aus dem FCK-Engagements zurück "fahren" muss. Trotzdem werde ich mich weiter für unseren Club einsetzen. Auch in der "Zukunftsinitiative FCK".

Dort haben wir gerade jetzt mit der Geschäftsführung (Michael Klatt) eine neue, sehr gute, Plattform für eine noch engere Zusammenarbeit definiert. Auf der Grundlage dieser Vereinbarung werden wir die Arbeit der Initiative intensivieren und noch erfolgreicher gestalten können.

Ich hoffe, ich kann so weiterhin meinen Beitrag für unseres FCK leisten.

Mit sportlichen Grüßen
Paul Wüst

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Jochen Grotepaß neuer Aufsichtsratsvorsitzender (Pressemeldung FCK, 30.08.2019)
- Bruno Otter neuer stellvertretender Beiratsvorsitzender (Pressemeldung FCK, 24.09.2019)
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Chrisss
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Beitrag von Chrisss »

Das beste ist direkt drunter wieder der Harry Berg. Die ganzen Büffel da oben können es aber auch einfach nicht lassen, mit ihren Hahnenkämpfen.
LDH
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Beitrag von LDH »

Herr Wüst hat geschrieben:"Es geht eher um die psychische Belastung, die die Vorgänge der letzten Wochen und Monate, zwangsweise bei einem engagierten Mandatsträger auslösen müssen. Ich spüre, dass ich als 67-Jähriger nicht mehr uneingeschränkte Kraft besitze und dass schlaflose Nächte an der Substanz zehren."
Das Engagement in allen Ehren. Aber war das als 66-Jähriger besser? Das hätte man vorher wissen können. Warum stellt man sich dann zur Wahl?
Hätte ich mich so umentschieden wie Herr Wüst, hätte ich auch heute noch schlaflose Nächte.
Thomas hat geschrieben:den luxemburgischen, mittlerweile beim FCK eingestiegenen Investor Flavio Becca.
Interessant, dass DBB jetzt auch schon von dieser Tatsache ausgeht. Herr Schmitt vom SWR behauptet was anderes. Und diverse Vereinsvertreter, die sonst immer ganz schnell mit dem durchstecken von Infos sind haben bisher keinen Belege geliefert. Warum wird also behauptet er sei schon Investor?
Herr Wüst hat geschrieben:"Nur ein wenig mehr an Toleranz, Akzeptanz und Respekt zeigen"
Ein wenig Toleranz, Akzeptanz und Respekt gegenüber der Satzung und der Vorgaben der Mitglieder zum Thema Ausgliederung bei der AOMV hätte ich mir von Herrn Wüst gewünscht. War das zu viel verlangt? Sind Sie nicht auch dafür gewählt worden?
Herr Wüst hat geschrieben:"Meine Hoffnung bleibt, dass wir es künftig, zusammen mit unseren Mitgliedern und Anhängern, doch zu mehr Gemeinsamkeit schaffen. (...)
Wodurch ist die tiefe Spaltung des Vereins denn entstanden? Und wer hat mit dafür gestimmt dass es so gekommen ist? Richtig, Herr Wüst selbst.

Nochmal. Das Engagement und die Bemühungen in der Initiative in allen Ehren. Aber warum nimmt man ein Amt an, dem man nicht gewachsen ist? Vllt. sollte man sich Gedanken machen bevor man gewählt wird und dann merkt, ups ich muss jetzt wichtige Entscheidungen treffen. Ja ich weiß, hinterher ist man immer schlauer.
Aber hier gehts jetzt wieder um eine Einzelperson, die mit seiner Entscheidung nach meiner Ansicht dem Verein eher geschadet hat. Wann geht es um den Verein?
Wie stellen Sie sich das weiterhin vor Herr Wüst? Wenn Sie Leute unterstützen, welche die Werte und die Satzung mit Füßen treten, was erwarten Sie dann?
Rheinteufel2222
Beiträge: 7638
Registriert: 04.01.2008, 20:43

Beitrag von Rheinteufel2222 »

Ich habe nach wie vor großen Respekt vor Paul Wüst, auch noch nach seinem Umfallen in der Becca/Littig-Geschichte. Ich halte das für einen schweren Fehler. aber möchte ihm zugestehen, dass er in der Situation einfach extrem unter Druck stand (und gesetzt wurde) und das er bei allem, was er tut immer das Beste für den FCK will.

Oder, wie er es selbst ausdrückt:
Paul Wüst auf Facebook hat geschrieben:I realized from the beginning that the work in the ar / Council of the fck will not be a sugar lick...
It isn't.
- Frosch Walter -
shaka v.d.heide
Beiträge: 1468
Registriert: 27.11.2014, 19:30

Beitrag von shaka v.d.heide »

Ich glaube, wir haben jetzt eine Gesamtsituation, die die Grundlage für eine erfolgreiche Entwicklung des FCK sein wird. Mit Flavio Becca haben wir einen Großinvestor, der uns finanziell stabilisieren kann. Er ist ein ehrgeiziger Mensch und insbesondere ein erfolgshungriger Sportler. Genau das, was wir...

Großinvestor mag sein.
Aber halt nicht!beim FCK.
Ob er jemals überhaupt bei uns investiert?

Weil es immer wieder behauptet wird,würde ich gern konkrete Zahlen hören:
Wieviele € hat der Herr Becca bis jetzt dem FCK überwiesen.
Konkret.
Und kein Rumgeeier a'la:
Ja,er will doch in den nächsten Jahren....

Und in welcher Sportart ist der Herr Becca denn aktiv?
Ich habe noch nie von einem Badminton-o.Billardspieler Becca gehört.
Auch ist mir kein erfolgreicher Minigolfprofi Becca bekannt.
Von einem Skilangläufer Becca hab ich noch nichts gehört.

Erst Investor(der kein Geld gibt),
dann erfolgshungriger Sportler(der keinen Sport ausübt?)

Ich lach mich schepp
:lol:
Miggeblädsch
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Beitrag von Miggeblädsch »

Lieber Herr Wüst,
es ist für mich nachvollziehbar, dass Sie die Überlastung, verbunden mit diesem Amt, verspüren. Nicht nachvollziehbar ist für mich jedoch, dass Sie trotz dieser Überlastung Ihr Amt als Mitglied des Beirates nicht ganz niederlegen, denn an dieser Stelle werden Leute gebraucht, die zu 100% belastbar sind.

Was Ihr Werben für mehr Toleranz, Akzeptanz, Menschlichkeit etc. angeht, so ist dies natürlich eine richtige Aussage. Das Handeln Ihres Gremiums jedoch ließ genau diese eingeforderten Tugenden stets vermissen, und so verhallt Ihr Ruf zur unglaubwürdigen Floskel. Man muss als Beirat solche Tugenden vorleben und nicht nur für sich selbst einfordern, während man, offensichtlich für alle anderen, genau gegenteilig handelt!

Uns so sehe ich Ihren Beitrag letztlich als verzweifelten Aufruf an die Mitglieder, an der JHV die Füße still zu halten und alles so zu belassen, wie es ist. Und das wäre der endgültige Tod für diesen Verein!

Bitte entschuldigen Sie, falls mein Beitrag respektlos wirken sollte. Dies ist nicht meine Absicht. Ich halte Sie für einen echten FCK-ler, der mit viel Engagement und Herzblut bereits Großes für den Verein geleistet hat. Dafür habe Sie meinen vollsten Respekt.

Mit dem Amt des Beirates scheinen Sie jedoch völlig überfordert zu sein, wie Sie ja an Ihrer Gesundheit selbst erkennen. Ich empfehle Ihnen, dieses Amt komplett niederzulegen und wünsche Ihnen das Beste für Ihre Gesundheit.
Jetzt geht's los :teufel2:
frankie
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Beitrag von frankie »

Die einzig konsequente Entscheidung nach dem Umfallen/Meinung ändern des Herrn Wüst wäre ein kompletter Rücktritt von allen Ämtern gewesen, und zwar schon im Mai.

Wo jetzt der Unterschied der Belastung zwischen stellv. Vorsitzendem und normalem AR/Beiratsmitglied liegen soll erschließt sich mir nicht. Dies ist meiner Meinung nach auch nur ein Versuch sich an seinem Posten zu klammern.

Ich hoffe nur, das sich die Person Wüst in verantwortlicher Position beim FCK nach der JHV erledigt hat. Für mich die größte Enttäuschung bei den gewählten Vertretern im AR.
Miggeblädsch
Beiträge: 3770
Registriert: 16.08.2015, 18:06
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von Miggeblädsch »

Thomas hat geschrieben: Paul Wüst äußert sich zu seinem Amtsverzicht
.....
Ich glaube, wir haben jetzt eine Gesamtsituation, die die Grundlage für eine erfolgreiche Entwicklung des FCK sein wird. Mit Flavio Becca haben wir einen Großinvestor, der uns finanziell stabilisieren kann. Er ist ein ehrgeiziger Mensch und insbesondere ein erfolgshungriger Sportler. Genau das, was wir benötigen und was uns weiterbringen kann. Den sportlichen Erfolg wollen wir alle und ... wir benötigen diesen Erfolg auch, um die Zukunft des FCK sichern zu können.

......


:lol: :lol: :lol:
Das hier sieht auch eher aus wie ein billiges Werbeprospekt als ein vorbehaltsloser Blick auf die Realität. Also Herr Wüst, wenn Sie das oben zitierte wirklich ernst meinen, ohne selbst darüber lachen zu müssen, wird es echt bedenklich.
Jetzt geht's los :teufel2:
Betzegeist
Beiträge: 3083
Registriert: 10.02.2008, 15:34

Beitrag von Betzegeist »

Dass ein amtierender Aufsichtsrat, nach allem was dieses Gremium seit Juni 2018 an Porzellan zerschlagen hat, sich ernsthaft anmaßt an Respekt und Zusammenhalt zu appellieren, das ist der blanke Hohn.

Respekt für seine Entscheidung habe ich auch nur bedingt. Entweder bin ich psychisch in der Lage die Tätigkeit im Gremium auszuüben oder ich bin es nicht. Diese halbgaren Sachen machen aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn.

Nichtsdestotrotz wünsche ich ihm in Bezug auf seine Gesundheit natürlich alles Gute.
raIDen
Beiträge: 995
Registriert: 19.01.2011, 18:43

Beitrag von raIDen »

Eines wird hier oftmals vergessen bei dem ganzen Draufgehaue: Hier handeln immer noch Menschen. Menschen, die für den FCK das Beste wollen (das nehme ich zumindest Paul Wüst uneingeschränkt ab) und die für Ihre Entscheidungen beleidigt und bedroht werden. Dass das Ganze gesundheitliche Probleme nach sich ziehen kann ist nur logisch. Genauso wie Wüsts Gegenmaßnahme, die Stellvertretungen abzugeben. Da gibt es absolut nichts zu kritisieren! Einige hier sollten sich mal zu Herzen nehmen, dass sie mit ihrer Hetze hier Menschen krank machen können. Man hat sich zwar zur Wahl gestellt und Verantwortung übernommen aber man muss sich nicht alles gefallen lassen!
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten (Zitat Albert Einstein)
wernerg1958

Beitrag von wernerg1958 »

Ich verstehe Herrn Wüst, klar mit 66 sollte man wissen ob man ins Haifischbecken steigt. Nur hat der Paul Wüst nie sich vorstellen können was mit seinen Kollegen passiert, ja schlimmsten Falls was sie mit ihm machen. Jetzt meldet er sich zu Wort und nennt seine nachvollziehbaren Gründe warum er kein Stellvertreter AR/BR mehr sein kann/will. Herr Wüst ganz ehrlich sie bleiben noch AR/BR was bitte ist da anders als AR/BR Vorsitzender Stellvertreter? Die Diskussionen und der Kampf der immer noch geführt wird da sind sie doch immer noch mitten drin, oder sehe ich das falsch? Es gibt doch nur einen einzigen Grund,und da kann ich mir vorstellen, daß es an ihre Kraft und Substanz geht. Wenn sie aus der physischen Belastung/Überlastung heraus wollten da hätten sie aus den Gremien komplett zurücktreten müßen.
Aus meiner Sicht wollten sie das auch, und jetzt komm ich zum Grund, warum nicht, der da heißt Fritz Fuchs! Weiter kann ich mir gut Vorstellen dass sie da entsprechend "bearbeitet" wurden. Ich wünsche ihnen und das meine ich 100% ehrlich, daß sie das alles gesund überstehen, solche Dinge schlagen ganz schnell mal auf Herz und Kreislauf.
zet
Beiträge: 896
Registriert: 10.11.2006, 18:46

Beitrag von zet »

Miggeblädsch hat geschrieben: :lol: :lol: :lol:
Das hier sieht auch eher aus wie ein billiges Werbeprospekt als ein vorbehaltsloser Blick auf die Realität. Also Herr Wüst, wenn Sie das oben zitierte wirklich ernst meinen, ohne selbst darüber lachen zu müssen, wird es echt bedenklich.
Ja, Miggeblädsch, dass ist ernst gemeint und genau das wird auch auf der JHV erzählt werden. Es wird mit Sicherheit auch dargestellt werden, warum so entschieden wurde, wie entschieden wurde.
Ich bin sehr gespannt, wieviel sachliche Argumente dagegen geliefert werden, auch von Littig, Buck und Co. - und ob das ausreichend sein wird, den AR nicht zu entlasten. Ich hoffe ebenfalls, dass irgendjemand besser darauf vorbereitet ist, als der polemische Mist, der hier im Forum gebetsmühlenartig wiederholt wird.
Damit wird die Versammlung aber nicht zu beeindrucken sein. Ich denke, es wird entlastet werden. Und wenn es so kommt, packt Euch schön an der eigenen Nase. Hier im Forum geht es nur noch darum, die meisten "likes" zu kriegen, je polemischer, desto besser. Hier kommt das ja auch gut an. Als Redebeitrag bei der JHV wird das nicht gut ankommen - im Gegenteil. Aber wir werden es sehen ...

Übrigens - Paul Wüst meint gar nicht den Druck innerhalb der Gremien - der meint den Druck, der von außerhalb kommt ...
"Es ist ein schwerer Fehler, wenn man theoretisiert, ohne Prämissen zu haben. Unmerklich fängt man dann nämlich an, Tatsachen zurechtzubiegen, sie Theorien anzupassen, statt Theorien nach Tatsachen zu bilden."

Arthur Conan Doyle, Die Abenteuer des Sherlock Holmes
rotweiss76
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Beitrag von rotweiss76 »

Ich frag mich, was hier manche denken und schreiben...

Da wird jeder Kommentar von den Verantwortlichen ausgeschlachtet. Nur negative Stimmung verbreitet, nur weil manche nicht so die Dinge tun, wie man es gerne hätte.

Reine Katastrophe bei manchen...was glaubt Ihr denn wer Ihr seid?

Wenn manche hier wie @miggeblädsch ablästern, ist das echt zum kotzen...

Ihr macht den Verein kaputt...und jetzt könnt Ihr Eure Beleidigungen an mir auslassen.

Erbärmlich....
Jo1954
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Beitrag von Jo1954 »

Miggeblädsch hat geschrieben:Lieber Herr Wüst,
es ist für mich nachvollziehbar, dass Sie die Überlastung, verbunden mit diesem Amt, verspüren. Nicht nachvollziehbar ist für mich jedoch, dass Sie trotz dieser Überlastung Ihr Amt als Mitglied des Beirates nicht ganz niederlegen, denn an dieser Stelle werden Leute gebraucht, die zu 100% belastbar sind.

Was Ihr Werben für mehr Toleranz, Akzeptanz, Menschlichkeit etc. angeht, so ist dies natürlich eine richtige Aussage. Das Handeln Ihres Gremiums jedoch ließ genau diese eingeforderten Tugenden stets vermissen, und so verhallt Ihr Ruf zur unglaubwürdigen Floskel. Man muss als Beirat solche Tugenden vorleben und nicht nur für sich selbst einfordern, während man, offensichtlich für alle anderen, genau gegenteilig handelt!

Uns so sehe ich Ihren Beitrag letztlich als verzweifelten Aufruf an die Mitglieder, an der JHV die Füße still zu halten und alles so zu belassen, wie es ist. Und das wäre der endgültige Tod für diesen Verein!

Bitte entschuldigen Sie, falls mein Beitrag respektlos wirken sollte. Dies ist nicht meine Absicht. Ich halte Sie für einen echten FCK-ler, der mit viel Engagement und Herzblut bereits Großes für den Verein geleistet hat. Dafür habe Sie meinen vollsten Respekt.

Mit dem Amt des Beirates scheinen Sie jedoch völlig überfordert zu sein, wie Sie ja an Ihrer Gesundheit selbst erkennen. Ich empfehle Ihnen, dieses Amt komplett niederzulegen und wünsche Ihnen das Beste für Ihre Gesundheit.
:daumen: Full quote!

Jetzt warten wir nur noch ab, wie die Vereinszeitung diesen FB Beitrag interpretiert - Herr Konzok wird nicht lange auf sich warten lassen!

Man merkt, wir nähern uns mit großen Schritten der JHV!
Mac41
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Beitrag von Mac41 »

Ich nehme es Paul Wüst ab, was er da schreibt, aber Blauäugigkeit, Gutmenschentum und eine gewisse Naivität im Umgang mit der Macht entschuldigen nicht, was geschehen ist und in welche Situation der Verein auch gerade durch seine persönliche Entscheidungen gebracht wurde.
Bei der JHV wird einiges an dreckiger Wäsche ausgepackt werden und es wird wohl mit harten Bandagen gekämpft und ungerecht rechts und links ausgeteilt. Mit seinem halbherzigen ein "bisschen schwanger" - Rücktritt wird Paul Wüst dem nicht entgehen. Wenn er klug ist, tritt er richtig zurück, um für sich den Weg freizumachen für einen Neuanfang durch ein Mitgliedervotum. Wenn er sich weiter zutraut für den Verein als AR zu arbeiten, kann er sich ja ein weiteres Mandat holen. So ist das aber nix Halbes und nix Ganzes.
Nix anderes sagt übrigens auch Harry Berg, dem ich hier voll zustimme.

PS: Auch wenn ich damit voll PIC (political incorrect) bin:
Seine behinderte Tochter da mit rein zuziehen finde ich als Argument voll daneben.
Die ist ja schon älter, da sollte er diese Situation eigentlich kennen und wissen was auf ihn zukommt.
Hasta la Victoria - siempre!
Lautern-Fahne
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Beitrag von Lautern-Fahne »

Ich wünsche Herrn Wüst alles Gute für seine Gesundheit. Als Vize wurde er wahrscheinlich häufiger zu Veranstaltungen eingeladen oder sonstig angefragt als als normales AR Mitglied. Und hat die von ihm erwähnten Rückmeldungen bekommen. Die Presse wird nach der Becca Entscheidung auch täglich angerufen haben. Es ist zweifelsohne eine hohe Belastung darüber entscheiden zu müssen, ob man einen Kollegen rauswirft oder aber die "Insolvenz des Vereins" riskiert. Sowohl moralisch als auch rechtlich.

Herr Wüst macht ihn seinem Statement auf mich den Eindruck, dass er der Schlag Mensch ist, der lieber solide im Hintergrund arbeitet und keinen Ärger will. Das respektiere ich völlig und der Mann hat durch die Initiative schon viel für den FCK bewegt :daumen: . Darum habe ich ihn auch mit Überzeugung gewählt. Ob letztere Eigenschaft in der aktuellen Personenkonstellation da oben aber die Nummer 1 Tugend ist, darf bezweifelt werden. Momentan braucht man wohl eher Nerven wie Stahlträger und Abgebrühtheit.

Herr Wüst, ich hoffe das Sie dem FCK noch lange durch die Zukunftsinitiative unterstützen und alles Gute für Ihre und die Gesundheit Ihrer Tochter. Sie werden auf der Jahreshauptversammlung dennoch Fragen beantworten müssen.
"Für mich ist Schönheit, dem Gegner nicht zu geben was er will." José Mourinho

"Wir wollen keinen Schönheitspreis, sondern einfach nur punkten" Torsten Lieberknecht
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Beitrag von Miggeblädsch »

rotweiss76 hat geschrieben:
Wenn manche hier wie @miggeblädsch ablästern, ist das echt zum kotzen...
...


... wo soll ich denn "abgelästert" haben?

Ich übe berechtigte Kritik und begründe sie. Darüber hinaus versuche ich noch, Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Das nennt man konstruktive Kritik.

Als "Ablästern" würde ich da eher solche "Beiträge" wie den deinen bezeichnen. Kein Argument, keine Lösung, sondern einfach mal drauf los gemotzt.
Jetzt geht's los :teufel2:
rotweiss76
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Beitrag von rotweiss76 »

@Miggeblädsch:
Sorry, bei mir kommt es anders rüber...
Wenn du Ihn aufforderst das "Amt niederzulegen" oder "Überforderung im Amt als Beirat", dann muss überlegen, warum er so reagiert (bei FB). Diese Kommentare, wie Deine, dass ist was er loswerden wollte. Das muss nicht sein...ganz ehrlich.
zet
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Beitrag von zet »

Miggeblädsch hat geschrieben: ... wo soll ich denn "abgelästert" haben?

Ich übe berechtigte Kritik und begründe sie. Darüber hinaus versuche ich noch, Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Das nennt man konstruktive Kritik.

Als "Ablästern" würde ich da eher solche "Beiträge" wie den deinen bezeichnen. Kein Argument, keine Lösung, sondern einfach mal drauf los gemotzt.
Leider bist Du mittlerweile so eindimensional in Deiner Ansicht, dass Dir gar nicht auffällt, dass er nicht von dem Druck innerhalb des Gremiums spricht.
Er spricht von Deinen tollen konstruktiven Lösungsvorschlägen, die ihm zusetzen.
Dein Post ist an Arroganz wirklich kaum zu überbieten.
"Es ist ein schwerer Fehler, wenn man theoretisiert, ohne Prämissen zu haben. Unmerklich fängt man dann nämlich an, Tatsachen zurechtzubiegen, sie Theorien anzupassen, statt Theorien nach Tatsachen zu bilden."

Arthur Conan Doyle, Die Abenteuer des Sherlock Holmes
Miggeblädsch
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Beitrag von Miggeblädsch »

zet hat geschrieben:
Leider bist Du mittlerweile so eindimensional in Deiner Ansicht, dass Dir gar nicht auffällt, dass er nicht von dem Druck innerhalb des Gremiums spricht.
Er spricht von Deinen tollen konstruktiven Lösungsvorschlägen, die ihm zusetzen.


@zet: echt jetzt? Dir hätte ich mittlerweile eine etwas differenziertere Betrachtung zugetraut. Er spricht von meinen Lösungsvorschlägen? Die haben ihm zugesetzt? Muss ich total überlesen haben :?:

Dass es innerhalb des Gremiums keinen Druck gegeben haben soll, glaubst du doch selbst nicht. Er redet da halt nicht drüber. Und deshalb sollen wir das auch nicht tun?

Es sind also nur die bösen Kritiker. Die sind an allem schuld. Am fehlenden Eigenkapital, am sportlichen Niedergang, an der Klimaerwärmung.

Das kannst du gerne so sehen, ich tue es nicht!
Jetzt geht's los :teufel2:
zet
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Beitrag von zet »

Miggeblädsch, das mit "Deinen konstruktiven Vorschlägen" war jetzt aber auch ein billiger Konter :p

Dass Du mir ne differenziertere Ansicht zutraust ehrt mich, umgekehrt frage ich mich seit geraumer Zeit, wann Du von einer einigermaßen objektiven und differenzierten Sicht der Dinge weggekommen ist.

Du weisst auch ganz genau, dass Paul Wüst nicht davon spricht, dass er im Amt überfordert ist.
Das legst Du ihm hier in den Mund, und in meinen Augen ist das doch allerbilligste Stimmungsmache.
Wann hast Du denn beschlossen, nur noch so polemisch zu agieren ist meine Gegenfrage dazu??

Ich zitiere hier Herrn Wüst:
Paul Wüst hat geschrieben: Und es tut richtig weh, wenn du dich Tag für Tag für unseren Club einsetzt, wenn Freunde und Familie zurückstehen müssen, wenn du in einer Zukunftsinitiative für neue Partnerschaften kämpfst, du deinen Job für ein Ehrenamt aufgibst und auf Einkommen verzichtest, den Verein so gut es geht noch finanziell unterstützt und, und, und ... ja, wenn du dann plötzlich als Verräter, Umfallen, Versager und dergleichen beschimpft wirst. Man muss schon sehr hart gesotten sein, soll sowas keine Wunden und Narben hinterlassen. Ich bin's nicht. Mir geht's unter die Haut.

Liebe FCK-Freunde, für mich persönlich ist es wichtig, in Aufsichtsrat und Beirat noch nie eine Entscheidung getroffen zu haben, von der ich nicht sicher war, dass sie ist in der Situation die beste für den FCK. Ich war immer mir, meinem Mandat, dem FCK und meinem Gewissen und nie dritten oder äußeren Einflüssen verantwortlich. Das macht mich zufrieden.
Wie kommst Du und andere denn dazu, hier ständig irgendwie ein Bild zu zeichnen, bei dem man Paul Wüst förmlich auf der Streckbank eingespannt sieht? Das kann so sein, aber für mich klingt das, was ich da oben lese, nicht so. Sehr klar ist hingegen die Aussage, aus welcher Richtung er den Druck verspürt.

Und vor diesem Hintergrund (mach ich es politisch wieder korrekter) kommt das bei mir sehr arrogant an.

Und ich sage noch mal: meiner Meinung nach ist das nicht der Weg, um zu einem neuen Aufsichtsrat zu kommen. Ich warte darauf, dass irgend ein empörtes Mitglied auf der JHV in seinem Redebeitrag Paul Wüst als Umfaller bezeichnet und ihm Überforderung unterstellt.
Was glaubst Du, was diese Rhetorik tatsächlich bewirken wird?
Konzentriert Euch mal auf das, was ihr wirklich wisst, nicht das, was ihr vermutet. Denn das, was ihr vermutet wird in der Argumentation einfach gar nichts nutzen.
Zuletzt geändert von zet am 26.09.2019, 15:15, insgesamt 2-mal geändert.
"Es ist ein schwerer Fehler, wenn man theoretisiert, ohne Prämissen zu haben. Unmerklich fängt man dann nämlich an, Tatsachen zurechtzubiegen, sie Theorien anzupassen, statt Theorien nach Tatsachen zu bilden."

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Beitrag von LDH »

raIDen hat geschrieben:Eines wird hier oftmals vergessen bei dem ganzen Draufgehaue: Hier handeln immer noch Menschen. Menschen, die für den FCK das Beste wollen (das nehme ich zumindest Paul Wüst uneingeschränkt ab) und die für Ihre Entscheidungen beleidigt und bedroht werden. Dass das Ganze gesundheitliche Probleme nach sich ziehen kann ist nur logisch. Genauso wie Wüsts Gegenmaßnahme, die Stellvertretungen abzugeben. Da gibt es absolut nichts zu kritisieren! Einige hier sollten sich mal zu Herzen nehmen, dass sie mit ihrer Hetze hier Menschen krank machen können. Man hat sich zwar zur Wahl gestellt und Verantwortung übernommen aber man muss sich nicht alles gefallen lassen!
Ich glaube du stellst da was in den Raum, was nicht zur Debatte steht. Jeder der noch alle Windungen im Hirn hat verurteilt natürlich Bedrohungen und Beleidigungen. Aber das Wort Umfaller ist sicher keine Beleidigung. Und wenn ich die Stellungnahme von Herrn Wüst lese, scheint er alleine schon aufgrund seiner Entscheidung und den Konsequenzen fertig zu sein.
Seine Stellungnahme ist ein Widerspruch in sich. Und ich habe kein Verständnis mehr für Leute die sich wichtiger sehen als den Verein. Und das tut er mit dieser Stellungnahme. Wenn ihn das alles so sehr belastet, kann er sein Amt niederlegen. Aber nein, auch hier wieder ein klammern an den Posten. Auch hier keine Einsicht.
wernerg1958

Beitrag von wernerg1958 »

Hört auf euch zu streiten, das bringt nichts in keine Richtung. Eins ist klar die JHV ist in knapp 3 Wochen! Auf dieser JHV besteht die Möglichkeit die Herrn des AR im Ganzen oder Einzel nicht zu entlasten. Und Herrn Wüst wäre es ganz wichtig, auch ob seiner Fehler, die er aus Sicht Einiger oder auch Vieler gemacht hat was er selber weis, sauber aus der Sache raus kommt. Also kurzum es geht in dieser Stellungnahme vordergründig um nichts anders als den Versuch an der JHV eine Entlasstung zu bekommen, so sehe ich das und ich denke da liege ich nicht so falsch. Ich hoffe, daß es klapp mit meiner Mitgliedschaft und der damit verbundenen Einladung zur JHV. Da werde ich genau zu hören und eben die Herrn entlasten oder eben auch nicht. Dabei kann mich keiner durch welche Berichte via Presse oder Facebook oder sonst was beeinflussen. Was an der JHV gesagt wird, wie es gesagt wird, wie sich die Herrn verhalten etc. das wird dann meine Entscheidung prägen nichts anders.
Miggeblädsch
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Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von Miggeblädsch »

zet hat geschrieben: ....
Dass Du mir ne differenziertere Ansicht zutraust ehrt mich, umgekehrt frage ich mich seit geraumer Zeit, wann Du von einer einigermaßen objektiven und differenzierten Sicht der Dinge weggekommen ist.

.......


Warte mal.... ich glaube, es war der 16.05.2019
Jetzt geht's los :teufel2:
kalusto
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Beitrag von kalusto »

Ich habe Paul schon vor dem Rücktritt von Littig den Rat gegeben, tritt zurück bevor dein Name schaden nimmt. Ich behaupte Paul wollte ganz aussteigen und sie haben ihn überredet wenigstens AR Mitglied zu bleiben. Sonst hätte ihnen Fritz Fuchs geblüht und auf die Finger gucken können :teufel2:
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