In der heutigen Print-Ausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung (Artikel auch auf rnz.de):
SV Sandhausen: Wieso der Dorfverein dem "großen FCK" den Rang abläuft (RNZ)
Die Strahlkraft der Pfälzer war groß - Beim Testspiel am Donnerstag in Weingarten ist der SV Sandhausen der klassenhöhere Klub
Von Wolfgang Brück
Sandhausen. Ohne den 1. FC Kaiserslautern, der am Donnerstag (18 Uhr im pfälzischen Weingarten) Testspiel-Gegner des SV Sandhausen ist, würde es den Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim vielleicht nicht geben. In den fünfziger Jahren waren die Pfälzer zweimal deutscher Meister. Besonders Fritz Walter, der mit Deutschland 1954 Weltmeister wurde, nährte die Fußball-Begeisterung von Dietmar Hopp. Die Strahlkraft erfasste nicht nur den Teenager aus Hoffenheim. Bäckermeister Horst Schneider empfing in Gaiberg mehrmals den "Alten Fritz". Käsekuchen soll er am liebsten gegessen haben.
Es wäre böse, zu behaupten, dass mittlerweile alles Käse ist, was rund um den Betzenberg passiert. Tatsache ist, dass es seit sieben Jahren abwärts geht. Die vergangene Saison war der vorläufige Tiefpunkt. Als Neunter scheiterte der Drittligist krachend am Saisonziel Wiederaufstieg. Fast 20 Millionen Euro Schulden gefährdeten die Lizenz. Ohne den luxemburgischen Investor Flavia Becca, der gegen knallharte Bedingungen 25 Millionen in Aussicht stellte, wären die Lichter ausgegangen.
Für Jürgen Machmeier ist es unverständlich, weshalb der 1. FC Kaiserslautern so wenig aus seinen Möglichkeiten macht. Als die Pfälzer, damals noch in der Zweiten Liga, darüber klagten, dass der Etat knapp bemessen sei, stellte der Präsident des SV Sandhausen fest: "Hätten wir 39 Millionen, wären wir in zwei Jahren in der Europa League."
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Quelle und kompletter Text: rnz.de