Was sollte das denn bringen? Würde irgend jemand eine kurze Aussage zu dem Thema glauben schenken?Meistermannschaft hat geschrieben:
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meinst Du ernsthaft die Gegenseite, also Team Banf, würde die Dinge nicht richtig stellen, wenn es anders gewesen wäre, gerade jetzt wo sich Druck aufbaut!? Und wenn es nur eine einfache Stellungnahme wäre, so wie Littig es auch getan hat?
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Wir müssen uns hier jetzt nicht darüber streiten und ohne alle Fakten konkret vorliegen zu haben, macht das auch nicht viel Sinn aber so einfach liegen die Dinge halt nicht. Zwei Juristen, drei Meinungen und kein Jurist beurteilt so eine komplexe Situation aus dem Stand. Der Faktor Zeit hat hier mit Sicherheit eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und diesen Umstand wird man auch nicht so einfach beiseite wischen können.Ke07111978 hat geschrieben:Die Frage der Insolvenzgefahr kannst Du nicht unterschiedlich beurteilen. Dafür gibt es objektive Kriterien. Die werden auf einer AOMV dann sicherlich dargestellt. Denn bevor ich die Satzung breche, sollte ich mir schon sicher sein, dass die Insolvenzgefahr konkret ist. Das abzusichern ist exakt die Aufgabe des AR. Extern, durch einen Fachanwalt. Das Gutachten werden wir mit Sicherheit präsentiert bekommen. Oder glaubst du die AR haben das aus dem Bauch heraus entschieden. Und auch die GF wird das doch abgesichert haben. Eine Empfehlung ohne externe Sachkunde einzuholen? Das kann ich mir nicht vorstellen.
Danke für diesen Beitrag - darf man ihn "full-quoten"?Trifels hat geschrieben:Was bei der Causa "Satzungsbruch" kaum thematisiert wird, ist der "Notstand", in dem sich die Aufsichtsräte befunden haben (könnten). Nimmt man nur für einen Augenblick an, dass der FCK zum damaligen Zeitpunkt ohne Becca-Deal tatsächlich unmittelbar vor Nichterteilung der Lizenz und somit der sicheren Insolvenz gestanden hätte, muss man das Abstimmungsverhalten der Aufsichtsräte auch entsprechend beurteilen.
Gemäß Artikel 13 Abs. 9 der Satzung gelten die Bestimmungen des Aktiengesetzes über Aufsichtsräte entsprechend. Der Aufsichtsrat ist hiernach verpflichtet, Schaden vom Verein abzuwenden und haftet für grob fahrlässiges und vorsätzliches Verhalten (Art.13 Abs.8 Satzung).
Die Aufsichtsräte wären demnach in der Situation gewesen, entweder für ein Angebot zu stimmen, dass nach gegenwärtigem Informationsstand ernsthafte satzungsrechtliche Fragen aufwirft oder eine Entscheidung zu treffen, die den Verein der konkreten Insolvenzgefahr ausgesetzt hätte, was ebenfalls einen klaren Verstoß ihrer Pflichten als Aufsichtsräte bedeutet hätte, mit allen haftungsrechtlichen Konsequenzen, die daraus für jeden einzelnen AR entstehen können.
Wenn man dieser Argumentationslinie folgt, dann gab es in der konkreten Situation überhaupt keine Entscheidung, die satzungskonform, bzw. mit den Pflichten eines AR vereinbar gewesen wäre.
He wkv, da bin ich voll bei dir. Etwas mehr Respekt für die Helden von eins würde uns gut tun. Aber ich sehe nicht wirklich, dass du das einhälst, wenn ich denn deine Kommentare zu Rehagel lese. Kuntz ist übrigens auch ein Held von eins.wkv hat geschrieben:Ich meine Hans-Peter. Ständig dieses Gebashe mit "Selbstdarsteller" usw.
Hans-Peter hält sich gerade völlig zurück.
Vor zwei Jahren wurde er gedissed, obwohl er sein eigenes Gehalt mitgebracht hätte.
Kann man den Mann nicht mal in Ruhe lassen?
Der braucht keinen Job mehr. Hans-Peter ist über 60, hat sein Einkommen, und kann sich ein Rumpsteak leisten am Abend, auch seine Flasche Barolo.
Und geh mal nach Verona.
Die verehren Hans-Peter, il Panzer, heute noch.
Aber auch Buck. Der braucht ebenso wenig einen Job, wollte sich in den Dienst des Vereins stellen, und schmiss dann aus für mich sehr nachvollziehbaren Gründen hin. Dann kübelt de Buhr Scheisse hinterher, Buck wehrt sich, und ist dann derjenige, der nur einen Job beim FCK wollte. Was ich witzig finde, denn die, welche das seit Jahren wirklich versuchen, haben ihn jetzt.
Das sind unsere Helden von einst.
Andere Vereine tragen ihre Ikonen auf Händen.
Wir zu Grab.
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Das imit der E-Mail, könnte ja durchaus sein.....mal angenommen, Littig wurde auf politischer Ebene gewarnt vor Becca, weil da einiges auf Becca zu rollt bzgl. Anklage usw. .... und jetzt nehmen wir mal an, Littig hat dies seinen Aufsichtsratskollegen in einer E-Mail weitergeleitet?! Wäre das verwerflich? Oder wäre das nicht eher im Sinne des FCK, hier genau zu prüfen und Vorsicht walten zu lassen? Verwerflichkeit doch nur, das aus dem AR und der GF vertrauliche Dinge an die Öffentlichkeit über die BILD gekommen sind, genauso wie die Bader Sache. .......zet hat geschrieben:Was sollte das denn bringen? Würde irgend jemand eine kurze Aussage zu dem Thema glauben schenken?Meistermannschaft hat geschrieben:
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meinst Du ernsthaft die Gegenseite, also Team Banf, würde die Dinge nicht richtig stellen, wenn es anders gewesen wäre, gerade jetzt wo sich Druck aufbaut!? Und wenn es nur eine einfache Stellungnahme wäre, so wie Littig es auch getan hat?
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Vermutlich nicht - aus diesem Grund würde ich das auch nicht machen.
Wo wir grade bei Littig sind: würde eigentlich jemals dementiert, dass es eine E-Mail hab, in der er schlecht von Becca sprach? Ernstgemeinte Frage - wenn nicht würde mich der Wortlaut schon mal interessieren, dann könnte man zumindest mal Beccas Reaktion einordnen ... würde die folgenden Handlungen von Banf und Co immer noch nicht entschuldigen, aber würde mir zumindest helfen, Becca selbst besser einzuordnen.
Wenn man wollte, könnte man auf dieser E-Mail übrigens schon auch mehr rumreiten ...
....oder Banf, Bader könnten die Email posten, wenn es Sie den tatsächlich geben sollte...zet hat geschrieben:Ne, das wäre natürlich nicht verwerflich. Vielleicht hat er aber auch geschrieben „wenn ich die hackfresse von dem dicken Hochstapler sehe, wird mir schlecht“ ... genau darum würde ich es ja gerne wissen![]()
Wenn ich Deiner Logik vom vorletzten Post folgen würde, könnte ich sagen, wenn es nur so etwas war wie das, was du vermutest, könnte Littig das ja mal leicht veröffentlichen ...
Und Dein letzter Satz - nein, selbst Banf muss nicht RAUS.
Ich würde schon gerne erst mal hören, was die Beteiligten zu sagen haben ...
Wahrscheinlich und leider hast Du da Recht....Betze_FUX hat geschrieben:täusche ich mich oder wollte / hat gestern nicht eine Sitzung bzgl. Banf - Ausschluß - Vostand eV stattgefunden?
da müsste man ja bald etwas zu einer Entscheidung hören.
Aber so wie ich den FCK in letzter Zeit kennengelernt habe wird das bestimmt wieder irgendetwas wachsweiches sein.
Eine Spende an die FW-Stiftung und eine 2 Monatige Auszeit im AR aus Bewährung. um Ruhe und Kontinuität zu erhalten...wundern würde mich das nicht....
Das nicht sauber gespielt wurde, ist offensichtlich aber das kann man nicht nur einer Seite vorwerfen.Meistermannschaft hat geschrieben: Für mich ist so oder so klar, dass generell nicht sauber gespielt wurde und vorallem die Satzung missachtet wurde, dass ist eine Tatsache und deshalb bin ich für eine Ablösung des AR, vorallem von Banf, da dieser die Vereinbarung mit Becca und der Ablösung Littigs unterschrieben hat.
Nur das es nicht zu Verwechslungen kommt: Diese Aussagen sind zwei Jahre alt. Das meiste Vertrauen bekommt man dadurch, dass man die Dinge so macht, wie man es vorher versprochen hat.Jochen Grotepaß, warum muss sich im Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern etwas ändern?
Leider ist der Aufsichtsrat in der Vergangenheit seinen satzungsgemäßen Pflichten nicht immer nachgekommen. Darüber hinaus wurde in den vergangenen Jahren das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit dieses zweithöchsten Vereinsgremiums ziemlich ramponiert. Die Verwendung der Betze-Anleihe, die Verwendung des Verkäuferdarlehens, der Umgang mit Kritikern, all diese Dinge - und noch vieles mehr - wurde immer erst dann eingestanden, wenn es nicht mehr zu verhindern war. Man hat die Mitglieder im Grunde genommen hinters Licht geführt obwohl es klar war, dass die Informationen, die vom Vorstand auf den Jahreshauptversammlungen gegeben wurden, nicht den Tatsachen entsprachen. Somit war der Aufsichtsrat Erfüllungsgehilfe von Geldverschwendung bei gleichzeitiger Mitgliedertäuschung. Völlig abgesehen von der desaströsen Außendarstellung der vergangenen zwölf Monate. Es wird Zeit, dass hier wieder Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Transparenz Einzug hält.
Im Diskussionsforum von Der Betze brennt sind Sie unter dem Nickname "JochenG" aktiv und nicht nur dort als jemand, der bei vereinspolitischen Themen gerne den Finger in die Wunde legt. Wie wichtig sind kritische Nachfragen für einen Verein wie den FCK?
Kritisches Nachfragen führt, bei ehrlicher Beantwortung, zur Vertrauensbildung. Ohne das Hinterfragen von Sachverhalten kommt es zu Vertrauensmissbrauch. Hätten die vergangenen Aufsichtsräte ihre Aufgabe ernsthaft wahrgenommen, müsste ich nicht auf der Mitgliederversammlung aufstehen und kritische Fragen stellen. Das Vertrauen in die Vereinsführung - also Vorstand und Aufsichtsrat - ist bei mir seit 2010 arg beschädigt. Informationen im Jahresabschluss sind hinterfragbar. Wenn diese Fragen jedoch ausweichend oder falsch beantwortet werden, führt das zu weiterem Misstrauen. Damit wird das notwendige Vertrauensverhältnis zwischen Vereinsführung und Mitgliedern aus meiner Sicht zerstört. Nicht jeder versteht komplexe Zusammenhänge sofort. Es ist aus meiner Sicht die Aufgabe der Vereinsführung, auf Nachfragen diese Zusammenhänge einfach und präzise zu erläutern. Nicht mit 250 Powerpoint-Folien und auch nicht mit betriebswirtschaftlichen Buzz-Words. In einer einfachen, verständlichen Sprache. Ehrlich und klar. Das muss ich in meinem Berufsumfeld jeden Tag machen und erwarte es auch von den Personen an der Spitze des Vereins. Wenn nicht, stelle ich kritische Fragen.
d1eter hat geschrieben:Wenn ich lese, die Vereinsführung spaltet die Anhängerschaft, so ein Quatsch. Das macht die Anhängerschaft ganz alleine.
Warum bringt man jetzt das Thema AOMV wieder auf den Tisch? Es wird doch eine vorgezogene JHV geben, ob im September oder im Oktober. Das ist doch keine schlechte Lösung vom Vorstitzenden De Buhr, mit Segen des Vereinsrats. Eine AOMV hätte wahrscheinlich nur 4 oder maximal 8 Wochen vorher stattfinden können. Auf einer JHV kann das ganze Thema genauso gut erörtert werden und man strapaziert die Mitglieder nur einmal.Ke07111978 hat geschrieben:Genau: Keiner weis Fakten: aber natürlich brauchen wir keine AOMV. Und diejenigen die Aufklärung leisten könnten, tun es einfach nicht.
Interessanterweise wird jetzt argumentiert, dass man ja unter Zeitdruck entscheiden musste. Dann stellt sich aber die Frage, wie es denn zu diesem Zeitdruck kam. Warum zum Beispiel hat der Beirat, wenn tatsächlich Insolvenz drohte, keine frühere Sitzung terminiert? Die hätte nur von Banf als Vorsitzendem einberufen werden können und wenn ich mich richtig erinnere hatte der sich doch aktiv geweigert, eine Sitzung vor dem 16.5. einzuberufen (ebenso wie er sich geweigert hat, auf seinen Beiratsvorsitz trotz entsprechendem Mehrheitsvotums der restlichen Beiratsmitglieder zu verzichten. Zusammenhang?). Um vollendete Tatsachen zu schaffen und die gebotene gründliche Prüfung der genauen Lage und Alternativen zu verhindern? Auf die Antwort darf man gespannt sein.Ke07111978 hat geschrieben: Aber noch erstaunlicher: viele wissen hier auf einmal wie das Aktiengesetz in Analogie zu unserem Vereinsrecht bei potenziellen Insolvenzsituationen auszulegen ist. Das alles um nachzuweisen, dass für unseren Verein Insolvenzgefahr bestand und damit ein Satzungsverstoss zu legitimieren sei? Da wissen Leute wie lange es dauert Rechtsgutachten zu schreiben, obwohl zwischen dem 2.5 und dem 16.5 zwei Wochen liegen. Mal abgesehen davon, dass der Anruf aus der Sitzung bei einem zuvor hinzugezogen Insolvenzrechtler völlig ausreichend gewesen wäre. Den wenn wir schon im Aktiengesetz sind, wäre diese Sorgfalt mehr als angemessen.
zet hat geschrieben: ….
Ehrlicherweise muss man schon sagen, dass daachdieb und inzwischen auch miggeblädsch, um mal zwei zu nennen, nicht mehr von bezahlten Schreibern zu unterscheiden sind - nur eben für die „andere“ Seite.
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Damit tue ich mir auch schwer. Da sind mittlerweile so viele Personen beteiligt, ich kann da ehrlich gesagt auch nur schwer eine eine allumfassende Verschwörung glauben, mit dem Ziel BKK zu schützen ...Trifels hat geschrieben:[...]
Den Verein und die Fans spaltet man nicht zuletzt auch dadurch, wenn man einmal gefundene Kompromisse und Lösungen immer wieder in Frage stellt, wie z.B. den mit der AOMV. Wenn der Vereinsvorsitzende eine Lösung vorschlägt und der Vereinsrat dieser Lösung zustimmt, dann sollte man das vielleicht einfach mal akzeptieren und die Füße solange still halten, bis die Dinge offiziell geklärt werden.
Liest Du zum Beispiel die Beiträge von Trifels?Miggeblädsch hat geschrieben: @zet, da platzt mir aber die Hutschnur! Du kannst meine Beiträge nicht mehr von Beiträgen bezahlter Schreiberlingen unterscheiden? Ist für mich wieder ein Beweis dafür, dass Lesen nicht gleich Verstehen bedeutet. Eigentlich kann ich mir die Mühe sparen, dir die inhaltlichen Unterschiede zu erklären, denn wenn du die bis heute nicht kapiert hast, wird es wohl auch in der Zukunft schwer. Daher spare ich mir die Zeit und lass mich nicht von dir provozieren. Soll ja wieder warm werden heute...
Es ist übrigens genau diese "von oben herab" Attitüde, die Euch inzwischen so unterträglich machen. Mach ich Dir wirklich den Eindruck, dass ich nicht sehr genau verstehe was Du schreibst? Und das trifft nicht nur auf mich zu, sondern auch auf andere - hier schert ihr einfach zu sehr über einen Kamm ... und das macht es für mich schwierig, sorry.miggeblädsch hat geschrieben: Ist für mich wieder ein Beweis dafür, dass Lesen nicht gleich Verstehen bedeutet.
Für mich ein zentraler Punkt.zet hat geschrieben:
Nur mal zugeben, dass es auch anders sein könnte, dass es auch die Möglichkeit gibt, dass ein Satzungsverstoß in die eine oder andere Richtung tatsächlich unumgänglich war, wie Unwahrscheinlich das auch sein mag.