wkv hat geschrieben:Dieses Engagement von Flavio Becca wird immer undurchsichtiger.
Was verspricht er sich von dem allen? Wie soll das gehen?
1) Der Milliardär lässt zu, dass wir uns an Quattrex für 10 Jahre zu 7.5% binden.
2) Der Milliardär gibt uns einen Kredit über 2.6 Mio Euro zu vier Prozent Zinsen. Diese "sollen" in Anteile umgewandelt werden, irgendwann, und Teil der im Raum stehenden 25 Mio Euro sein, die aber nirgends fest zugesichert sind, sondern nur in einem "Letter of Intent", einer schriftlichen Absichtserklärung. Diese Umwandlung würde aber noch dauern, laut Klatt. Wieso?
3) Auch Becca hat noch keinen Vereinswert angegeben, den er akzeptiert. Die Regionalen haben den FCK mit 30 Mio. Euro taxiert. Für mich stellt sich die Frage, wo selbst die herkommen sollen....aber gut.
4) Die 5 Mio Euro, so sie denn kämen, wären die Medizin, die den Patienten am Leben erhält. Bei 3.5 Mio Euro strukturellem Minus pro Jahr bliebe 1.5 Mio Euro für andere Investitionen. In die Mannschaft ,z.b.. Das müsste aber jetzt passieren. Die Kaderbildung passiert gerade.
5) Wieso soll das Investment der Regionalen nicht mit Becca zusammen funktionieren, was den FCK angeht? Die Regionalen haben das angeboten, Becca abgelehnt, wenn ich mich richtig erinnere.
6) Angesichts des jetzt doch recht dürftigen tatsächlichen Engagements von Becca, wieso der Aufriss mit Littig und Bader? Wem nutzte es?
7) Wenn der Herr Milliardär so ein großer FCK Fan ist, und er den FCK in Liga 1 sehen möchte, wieso macht man nicht die Schatulle auf und gibt eine Initialinvestition von, sagen wir, 5 Mio Euro für den Lizenzspielerbereich, mit dem man gut eine Mannschaft aufbauen könnte?
8) Wenn alle diese Fragen noch ungeklärt sind und waren, wenn nichts auf dem Tisch von Becca lag als dieser "Letter of Intent", wieso noch einmal sind dann die "Regionalen" zu spät gewesen? Wofür zu spät? Und was hatte Becca an konkretem auf den Tisch gelegt, um sich von den Regionalen zu unterscheiden?
9)Die Regionalen hatten doch ein komplettes Konzept vorgelegt? Folgende Punkte sind mir in Erinnerung:
- Abgabe durch einen Wirtschaftsprüfer, der die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Angebots attestierte.
- Investition von 3 Mio als Kauf von Anteilen, somit Eigenkapital für den FCK
- Kreditgabe zu 4%, identisch zum Becca Deal
- Investition in das NLZ, Vermietung an den FCK
- 25 Mio. in 5 Jahren, analog zum Angebot Beccas.
- Ein Sitz im Aufsichtsrat.
Verbesser mich jemand, wenn ich da was falsches sage.
Aber angesichts dessen, was ich hier als persönliches Fazit auflisten konnte, aus der Erinnerung heraus, frage ich mich ernsthaft, was an Beccas Angebot so viel besser war.
Dieser Beitrag bzw, die gestellten Fragen haben einfach eine Full Quote verdient
Natrürlich wird man jetzt wieder abbgestempelt in Pro bzw. Contra Becca, aber darum geht es doch nicht. Mir ist Becca eigentlich Pups wie Hose, es geht mir um den FCK und um das Gesamtpaket.
Wir MÜSSEN nä. Saison aufsteigen, aber wie, wenn wir für Verstärkungen nicht das nötige Kleingeld haben bzw. bekommen?
Um Erfolg zu haben braucht man einerseits Geld, aber noch wichtiger, ein sehr gutes sportliches Konzept.
Bei uns wird gefühlt homöopatisch mal hier ein Kügelchen verteilt, dann mal ein Pflaster irgendwo draufgeklebt. Mir fehlt da im Moment grad leider ein schlüssiger Plan. Und gerade jetzt ist die wichtigste Zeit in der Transfers getätigt werden und somit die Zukunft/nä. Saison geplant wird.
Aber vielleicht werden ja im Hintergrund in Ruhe die Fäden gesponnen und Transfers geplant. Weiß halt nur nicht von welchem Geld...