Chrisss hat geschrieben: Und dann darf man sich ein paar Wochen später von der ganzen Pfalz steinigen lassen, weil man – der große FCK – die Verhandlungen nach eigentlich auch in unserem Interesse liegenden Forderungen (ENDLICH MAL RUHE IM VEREIN) abgebrochen hat und keine Lizenz vom DFB kriegt.
Aber genau dieses Problem hat es doch gem. Herrn Klatt gar nicht gegeben. Er hat doch noch zwei Wochen vorher großspurig bei Kapilendo angekündigt, dass die Lizenz gesichert sei.
Der einzige, wirklich der einzige rationale Grund, eine Zwischenfinanzierung zu verfolgen, war es genau diese Situation zu verhindern. Nur offensichtlich war die Aussage von Herrn Klatt derartig falsch, dass sogar Quatrexx seine Zusagen noch zurückziehen konnte. Und als man merkte, dass die Regionalen auch noch bereit waren, diesen "Lapsus" auszubügeln waren dann auf einmal die formalen Kriterien nicht mehr ausreichend. Das ist Bullshit.
Die regionalen Investoren haben ein Angebot auf Basis der Aussagen unserer Geschäftsführung im Rahmen des öffentlichen Angebotes abgegeben. Und diese lautete, die Lizenz ist sicher. Dann war sie auf einmal nur noch sicher, wenn Herr Becca einen Kredit gibt. Und als auch diese Argumentation nicht mehr ausreichte, hat auf einmal auch Quatrexx seine Zusagen zurückgezogen. Zusagen, die offensichtlich nie so fest waren, dass man wirklich von der Lizenz ausgehen konnte. Denn was hätten wir gemacht, wenn Herr Bader wirklich zu Ingolstadt gegangen wäre. Ständen wir dann ohne Lizenz da? Es ist nicht logisch immer noch nicht.
Und deine Logik hinsichtlich der Verhandlungsführung ist herrlich: Ich lasse mich einmal erpressen. Das ist schon OK. Widerspricht zwar der Satzung und wir opfern ein gewähltes Mitglied des AR, aber OK. Aber wenn der pöse pöse Bursche das nochmal macht, dann schimpfe ich mich mit ihm. Wie naiv muss man sein.
Ich stelle mir das gerade in der freien Wirtschaft vor: Herr Brudermüller CEO der BASF verhandelt mit einem Investor eine Kapitalerhöhung. Er unterschreibt auch entsprechende Verträge in denen aber als Bedingung steht, dass Herr Hambrecht, der Aufsichtsratsvorsitzende, also sein Kontrolleur zurücktreten soll. Die Bewertung der BASF wird auch nicht festgelegt. Die kann später zwischen Herrn Brudermüller und dem Investor ausgeklüngelt werden. Aber der Investor gibt schonmal Kredit. Ich meine als Aktionär (also bei uns Mitglied) wäre das doch ein ganz normaler Vorgang. Warum soll ich da nachfragen? Insbesondere wenn sich alle anderen Ausschüsse und Vertretungen des Unternehmens gegen da Angebot ausgesprochen haben.
Lügen haben kurze Beine. Und spätestens an der JHV wird das transparent. Dann werden sich halt einige zum letzten mal verneigen, weil sie aus diesem ganzen Dickicht von Widersprüchen nicht mehr rauskommen. Denn nochmal: Es wir diverse AR geben, die schon im Sinne ihrer eigenen Entlastung ehrlich und transparent antworten werden. Dann können die Mitglieder entscheiden, welcher "Version" sie mehr glauben.
zet hat geschrieben:
Warum muss das denn immer in einer persönlichen Schädigung der Betroffenen ausarten?
Mehr frage ich doch nicht und meinem Verständnis nach auch Chrisss und andere nicht ...
Frag mal Littig nach seiner persönlichen Schädigung. Oder Jürgen Kind. Die Wahl der "Waffen" ist offensichtlich. Diejenigen, die jahrelang die Führung um Kuntz und Rombach sturmreif geschossen haben, sitzen nun auf der anderen Seite. Die Mittel sind die gleichen. Öffentliche Diskreditierung von Leuten. Offensichtliche Falschinformationen an die Presse. Durchstecken von Informationen die eigentlich vertraulich sind etc. Grotepass, Banf und Buchholz können diese Klaviatur ziemlich gut bedienen. Es liegt an Klatt, Bader und Banf selbst, ob sie an der HV persönlich angegriffen werden.
Z.B. könnte Herr Klatt die beiden Angebote ja öffentlich präsentieren und zeigen, was zum Zeitpunkt der Entscheidung vorgelegen hat. Welche objektiven Parameter im Sinne des FCK entscheidend waren und warum er eine derartig hohe Abhängigkeit von der Person Martin Bader in den Kreditzusagen, insbesondere von Quartrexx zugelassen hat. Dann wäre alles vom Tisch. Das ist ähnlich wie bei Becca mit seinen Armbanduhren. Einfach die Mittelherkunft nachweisen. Und natürlich könnte man auch darlegen, wie die Bonität geprüft wurde. Man müsste dafür ehrlicher Weise nichtmal bis zur JHV warten.
Da sich aber Herr Klatt schon dahingehend geäußert hat, dass es eigentlich überhaupt keine Lust hat, zur JHV zu kommen, was er auch nicht mehr muss, wird es sowieso spannend. Denn Klatt und Bader sind GF einer Tochtergesellschaft. Sie müssen der JHV weder Auskunft geben noch müssen sie entlastet werden. Formell wird sich das Thema also auf den AR fokussieren. Wobei auch die Entlastung der Vereinsvorstände interessant wird. Z.B. wird es spannend, ob Andy Buck anwesend ist. Denn ihn kann man zu seinen Eindrücken schon befragen.