
Klatt zur Lizenz: "Die Erleichterung ist groß"
Michael Klatt, kaufmännischer Geschäftsführer des 1. FC Kaiserslautern, hat beim "SWR" die Erteilung der Drittliga-Lizenz konkretisiert: "Es wird keine Überraschung mehr geben, die Erleichterung ist sehr groß." Zuvor hatte die "Rheinpfalz" darüber berichtet.
Während des Freundschaftsspiels gegen Bayern München (1:1) am Montagabend hatte Klatt die letzten Lizenzunterlagen an den DFB weitergeleitet - und gleich eine positive Rückmeldung erhalten: "Das ist aus mehreren Gründen ein ganz toller Abend für den FCK. Noch einmal vielen Dank an den FC Bayern für das Freundschaftsspiel und auch vielen Dank an den DFB für die schnelle Rückmeldung. Jetzt können wir uns auf die neue Sasion freuen."
» Audio: Michael Klatt zur Lizenz für die dritte Liga
Schriftlicher DFB-Bescheid wird für Juni erwartet
Am heutigen Dienstag endet die Abgabefrist beim DFB, der FCK hatte Auflagen und Bedingungen zu erfüllen. Mit dem offiziellen, schriftlichen Bescheid rechnet Klatt im Juni. Für die Roten Teufel geht damit ein harter Kampf positiv zu Ende: Durch einen Finanzierungsmix aus Fan-Unterstützung (Betze-Anleihe II, Crowdlending), weitere Kredite (Quattrex, Lagardere Sports, Volksbank), eigenen Einsparungen und den Einstieg von Kapitalgeber Flavio Becca (zunächst mit 2,6 Millionen Euro als Darlehen, das in Eigenkapital umgewandelt werden soll) wurde die Lizenz für eine weitere Saison in der 3. Liga gesichert. Zudem kann im August die erste Betze-Anleihe in Höhe von 6,6 Millionen Euro zurückgezahlt werden.
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Quelle: Der Betze brennt / SWR
Zukunft des FCK: Drittliga-Lizenz ist sicher
(...) Und es gab noch am Abend eine positive Rückmeldung vom DFB: Der FCK darf mit der Lizenz für die Drittliga-Saison 2019/20rechnen. Das sagte Klatt gegenüber der RHEINPFALZ. Der offizielle Bescheid vom Deutschen Fußball-Bund wird für Juni erwartet. (…)
Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz
Ergänzung, 03.06.2019:
FCK erhält Zulassung für Dritte Liga
Der 1. FC Kaiserslautern hat vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) die endgültige Zulassung für die Drittligasaison 2019/2020 erhalten. Nach Erfüllung der gestellten Auflagen und Bedingungen treten die Roten Teufel somit als eines von zwanzig zugelassenen Teams in der dritthöchsten deutschen Spielklasse an.
Am 12. April 2019 war dem 1. FC Kaiserslautern die Zulassung mit Auflagen und Bedingungen erteilt worden. Am Montag, 3. Juni 2019, konnte der DFB nun verkünden, dass alle zwanzig sportlich qualifizierten Klubs nach Überprüfung der wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Leistungsfähigkeit auch endgültig die Zulassung zur Dritten Liga erhalten haben.
"Ein besonderer Dank für den Erhalt der Lizenz gilt den Mitarbeitern unserer Geschäftsstelle, die mit ihrer engagierten Arbeit einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass wir einen endgültigen positiven Bescheid vom DFB erhalten haben. Auch bei unseren Finanzpartnern, mit denen wir insbesondere in den vergangenen Wochen erfolgreiche Gespräche geführt haben, möchten wir uns ausdrücklich bedanken. Sehr gefreut haben wir uns auch über die fantastische Unterstützung unserer Fans im Rahmen des Zulassungsverfahrens", freute sich FCK-Geschäftsführer Michael Klatt über den Bescheid des DFB.
Der erste Spieltag der Dritten Liga ist für das Wochenende des 19. bis 22. Juli 2019 terminiert. Der offizielle Spielplan, der sich nach den am 28. Juni 2019 erscheinenden Spielplänen der Bundesliga und 2. Bundesliga richtet, wird in der ersten Juli-Woche veröffentlicht.
Quelle: Pressemeldung FCK
Ergänzung, 05.06.2019:
FCK-Chef Michael Klatt verneigt sich
Es sind nicht nur die Fans des 1. FC Kaiserslautern, die in den vergangenen Monaten sehr gelitten haben. Noch mehr mussten die einfachen Angestellten des Fußballklubs kämpfen. Umso größer ist in der Geschäftsstelle die Erleichterung, dass der DFB die Zulassung des FCK für die neue Fußball-Drittliga-Saison offiziell bestätigt hat.
"Nicht nur meinem Geschäftsführer-Kollegen Martin Bader und mir wird eine Last von den Schultern genommen. Vor allem gilt das für unsere Mitarbeiter in der Geschäftsstelle und im Nachwuchsleistungszentrum, das war für alle eine auch emotional anstrengende Zeit", betont der kaufmännische FCK-Geschäftsführer Michael Klatt. Das Ringen um Investoren, Kreditgeber und Zeichner der Fan-Anleihe – sprich: der Existenzkampf des FCK – hat viele der Klubangestellten um ihre Jobs bangen lassen. Das trifft in besonderem Maße für die Normalverdiener zu. (…)
Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz
