In der Sache völlig daneben. Rossobianco hat mit dem was er schreibt absolut recht. Für Kaiserslautern kann es nicht "entweder (Wisssenschaft) oder (FCK)" heissen. Nur wenn sich die Stadtoberen, wie das in der Vergangenheit überwiegend auch gemacht wurde, darauf besinnen, dass es für Kaiserslautern wichtig ist beides zu haben! wird sich auch die Stadt und die Region weiter entwickeln. Zum Glück sehen auch das die politischen Eliten in unserer Region überwiegend (ausser Weichel) so. Wichtig ist für den FCK auch die wissenschaftl. Eliten für uns zu gewinnen, was mit Prof. Rombach ja auch geschieht. Eine positive Aussage Rombachs an der richtigen Stelle über den FCK ist mindestens genau so wichtig wie das bedingungslose Anfeuern der MAnnschaft durh die Zuschauer im Stadion. Weichel spielt ein schlechtes Spiel in dem er die Interessen in der Stadt gegeneinander stellt. Die Kunst der Politik ist diese zu bündeln und zu vertreten. Der FCK ist der wichtigste Imageträger der Region und für manche Studenten und Ansiedlungen von Firmen und Institute natürlich auch ein wesentlicher Standortfaktor, ebenso wie auch das Pfalztheater oder unsere schöne landschaftliche Lage, der Wald und der Freizeitwert.Westkurvenalex hat geschrieben:@ Rossobianco: Da bin ich nicht deiner Meinung. Unser Napoleon hat uns einen Berg hinterlassen, der alleine nicht mehr zu stemmen ist. Wenn Weichel auf den FCK setzt handelt er meines erachtens fahrlässig. Das Risiko ist einfach zu hoch, dass der Patient FCK stirbt. Auf ein anderes Pferd zu setzen ist durchaus klug.
Wer sich in der Studentenschaft auskennt, weiß dass KL nur ein Studierplatz, allenfalls eine Stadt, in der man unter der Woche ausgeht, ist. Am Wochenende pilgern tausende Studenten nach Hause. Das ist momentan so und war schon immer so. Dafür bietet KL zu wenig, da kann der FCK nichts daran ändern. Der chinesische Student interessiert isich für den FCK genauso, wie ich mich dafür interessiere, was passiert, wenn bei denen ein Sack Reis umfällt. Der FCK sichert bei Weitem nicht die Arbeitsplätze, die Uni und Institute sichern. Der Einzelhandel provitiert
doch kaum noch von den Spieltagen, allenfalls ein paar Kneipen in der Innenstadt. Meinst du das ändert sich? In Zeiten von Park and Ride pilgern die Fans nach dem Spiel auf ihre Parkplätze außerhalb und verschwinden wieder, unabhängig der Ligazugehörigkeit. Geschäfte macht man doch nur bei außerordentlichen Ereigenissen (Meisterschaft, Pokalsieg).
Ruhm zieht heutzutage keine Unternehmen mehr an, da sind andere Standortfaktoren notwendig. Bestes Beispiel ist die WM, in die große, von vorneherein unbegründete , Hoffnungen gesetzt wurden. Kein Saudi, kein Japaner oder Australier bringt hierher seine Firma.
Für mich klingt deine Forderung eher nach Brot und Spiele!!! Die Leute haben nix, also gebt ihnen die Gladiatoren!!
WKA
"Herzensangelegenheit hat geschrieben:Neben den Schuhen
René C. Jäggi ist als Sanierer bei Romika gescheitert. Er muss wie andere Gläubiger auf Forderungen verzichten.
......
Seinen Ruf als Retter von Romika ist Jäggi nun los.
Der neue Chef, Garnier, tritt – ohne Namen zu nennen – gegen ihn und sein Management böse nach: «Wir sind keine Marketing-Company, sondern Leute vom Fach. Wir befassen uns, wenn es sein muss, auch mit den Schnürsenkeln.» MK / WP
Trotzdem, bei den 800 Arbeitsplätzen, von denen Weichel spricht, wird es sich mit Sicherheit nicht um chinesische Hiwis handeln, sondern um Professoren, Privatdozenten, Habilitanden und Doktoranden. Und die wohnen durchaus hier. Und wenn sie wegziehen, zieht der nächste hier her und besetzt die Stelle. Also ich finde, 800 ist für ne Stadt der Größe KLs nicht gerade ein Pappenstiel.Rossobianco hat geschrieben:@Mörser, das mit der Kaufkraft der Studenten steht ja außer Frage. Das war damit auch nicht angezweifelt, aber es macht eben primär keine Arbeitsplätze, nur sekundä,r und die Infrastruktur um alle zu halten ist doch gar nicht da!
Außerdem: Die zwanzig Profis des FCK zahlen wahrscheinlich mehr Steuern als alle Studenten zusammen!Hoffentlich!
Wäre mal interessant, ob ein paar Jahre WT und TKD gegen Schwarzgut-Jäggi ausreichen. Bin ja auch ein wenig jünger und habe übrigens auch nen sehr schicken Gürtel.Rossobianco hat geschrieben:Vor Jäggi hab ich keine Angst, außer vor seinen Judo-Tricks.
Rossobianco hat geschrieben:Der muss sich erstmal neue Schuhe kaufen. Die alten waren viel zu groß! Da hat Göbel ja mit reingepasst!
Rosso
Der alter FCKler hat geschrieben:Allein schon die Werbung die unser OB in Focus, Spiegel etc. fuer die Uni, das Frauenhoferinstitut und das Silikontal KL zur Zeit mit dem Namen unseres FCK macht, ist einige Batzen wert!
Diese Werbung ist so preiswert, die bekommt KL und seine "Industrie" nie wieder und dafuer haelt der FCK her.
Ja, in der Tat: Gute Idee - habe ihm meinen Beitrag von oben geschickt. Ich war ja mal einer der 800 tollen Wissenschaftler, also ein Vertreter des "neuen Kaiserslautern" - habe sogar in einer der Arbeitsgruppen gearbeitet, die inzwischen in eines der Fraunhofer-Institute aufgegangen ist. Da darf ich mich ja wohl persönlich angesprocehn fühlen und da hat er auch eine Antwort verdient.anne_masson hat geschrieben: Toll, habe ich auch gemacht! Sollten noch mehr machen:
Klaus.weichel@kaiserslautern.de
- Thema nicht vergessen einzutragen bzw. Betreff, sonst eventuell Zurückweisung bzw. nicht weiterleiten der mail wegen Spam-Verdacht (Firewall)
L G
Anne
a) Gibts dafür einen Link?Herzensangelegenheit hat geschrieben:Neben den Schuhen
René C. Jäggi ist als Sanierer bei Romika gescheitert. Er muss wie andere Gläubiger auf Forderungen verzichten.
Genau so ist es, man kann das gar nicht oft genug wiederholen.salamander hat geschrieben:@svart
Punkt 3. ist schlichweg falsch. Das Stadion ist der Hauptgrund für die Misere. Die Stadionschulden waren der Grund, warum Jäggi glaubte, das Stadion verkaufen zu müssen. Im Zuge dieses Deals entstanden dann diese horrenden Kosten von 5 Mio jährlich. Diese sind aber nur in der 1.Buli zu tragen. Andererseits verhindert die Kostenlast (und die fehlende Sponsorship aufgrund nicht vorhandener lokaler Industrie) die sportliche Wettbewerbsfähigkeit. Folge war der Abstieg. Die Last wurde noch drückender, man rutschte noch weiter ab.
Es ist einem Verein, der nicht über namhafte ortsansässige Sponsoren verfügt, nicht zuzumuten, die höchste Miete im deutschen Fussball aufzubringen. Das erdrosselt den Verein und nimmt ihm jede Chance.