
4:1 gegen Jena: FCK siegt am Ende deutlich
Nach zuletzt zwei Unentschieden hat der 1. FC Kaiserslautern wieder einen Sieg eingefahren. Gegen Carl Zeiss Jena hieß es nach zwischenzeitlichem Rückstand am Ende 4:1 (1:1)
Vor 18.288 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion glich Christian Kühlwetter in der 35. Minute für die Lautrer zum 1:1 aus. Phillip Tietz hatte die Gäste zunächst in Führung gebracht. Carlo Sickinger scheiterte im ersten Durchgang mit einem satten Distanzschuss am Pfosten.
Albaek nervenstark, Kühlwetter mit Doppelpack
Nach Wiederbeginn holte Antonio Jonjic mit einer Einzelaktion einen Elfmeter heraus. Mads Albaek, der nach Verletzungspause sein Comeback feierte, verwandelte sicher zum 2:1 (53.). In der Schlussphase machte zuerst Kühlwetter mit seinem zweiten Treffer alles klar (86.). Kurz drauf besorgte Florian Pick den Endstand.
Viel Zeit zum Aufarbeiten der Partie bleibt den Roten Teufeln nicht. Schon am kommenden Mittwoch steht die Aufgabe gegen Eintracht Braunschweig an. Anstoß ist um 19:00 Uhr im Fritz-Walter-Stadion.
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Quelle: Der Betze brennt
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Ergänzung, 16:16 Uhr:

Sternberg: "Tut gut, so ein Ergebnis mitzunehmen"
Mit großer Erleichterung haben die Roten Teufel ihren 4:1-Sieg gegen Carl Zeiss Jena gefeiert. Lange Zeit zum Durchatmen bleibt dem 1. FC Kaiserslautern aber nicht.
"Wir haben endlich mal das entscheidende Tor gemacht", fasste Carlo Sickinger den Heimsieg gegen den FCC zusammen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte der FCK sogar im ersten Durchgang kurzzeitig in Rückstand gelegen, dann aber das Spiel gedreht. Noch vor der Pause gelang Christian Kühlwetter der Ausgleich. "Wir haben es nicht so gut gespielt", sagte Sickinger und auch Janek Sternberg erklärte: "Am Anfang hatten wir keinen Zugriff. Jena hat es gut gemacht."
Kühlwetter erlöst den FCK in der Schlussphase
In der zweiten Hälfte arbeiteten sich die Lautrer aber besser ins Spiel. Mads Albaek erzielte vom Elfmeterpunkt das 2:1. "Danach waren wir etwas zu passiv", schilderte Kühlwetter den folgenden Spielverlauf, der in einer spannenden Schlussphase gipfelte. Jena drängte auf den Ausgleich, doch diesmal hielt der FCK dem Gegner stand. "Es war wieder sehr nervenaufreibend", sagte Sascha Hildmann. Sein Team erlöste ihn und den Großteil der 18.288 Zuschauer schließlich mit dem entscheidenden 3:1 durch Kühlwetter. Florian Pick legte sogar noch das 4:1 nach.
Abstiegsgefahr gebannt? Sternberg hakt "nichts ab"
Damit vergrößerten die Roten Teufel den Abstand zur Abstiegszone wieder auf neun Punkte - ein Polster, auf dem sie sich nicht ausruhen wollen. "Man hat auch gesehen, dass in dieser Liga alles möglich ist. Ich hake bis zum letzten Spieltag nichts ab", sagte Sternberg. Am Mittwoch wartet auf ihn und seine Mannschaft das Heimspiel gegen Braunschweig, in das die Hildmann-Truppe aber mit Rückenwind gehen kann. "Gerade für die englische Woche tut es gut, so ein Ergebnis mitzunehmen", betonte der Linksverteidiger.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 17:22 Uhr:

Blessuren, Sperre und eine kuriose Gelbe Karte
Einmal ärgerlich, einmal eher kurios: Nach dem Heimsieg gegen Carl Zeiss Jena wird beim 1. FC Kaiserslautern über zwei Gelbe Karten diskutiert. Sorgen bereiten derweil Carlo Sickinger und Antonio Jonjic.
"Christoph Hemlein hat auf der Bank die Gelbe Karte bekommen", sagte FCK-Trainer Sascha Hildmann zu der Situation in der 30. Minute. Danach sei es schwierig gewesen, ihn zu bringen. “Wenn du jemanden einwechselst, der schon Gelb hat, dann braucht es nur einen Schubser und er fliegt vom Platz.” Unmittelbare Folgen hat die Gelbe Karte für das Spiel gegen Braunschweig zumindest nicht: Hemlein musste erst vor zwei Wochen eine Sperre absitzen und steht nun bei insgesamt sechs Verwarnungen.
Kühlwetter fehlt am Mittwoch gesperrt - Jonjic fraglich
Nicht so kurios, dafür umso ärgerlicher war die Situation um die Verwarnung von Kühlwetter in der 76. Minute. Der Doppeltorschütze wähnte nach einem Zweikampf ein unfaires Nachtreten seines Gegenspielers und zettelte eine kleine Rangelei mit mehreren Jena-Spielern an. "Es war eine blöde Aktion von mir. Ich hatte das Gefühl, er tritt nach", sagte Kühlwetter, der nach seiner fünften Gelben Karte am Mittwoch gegen Braunschweig zuschauen muss. "Ich wäre gerne dabei gewesen, aber dann schieße ich eben am Samstag wieder Tore."
Zumindest fraglich ist der Einsatz der beiden Youngster Carlo Sickinger und Antonio Jonjic. Flügelmann Jonjic musste in der 63. Minute mit einem dicken Knöchel gegen Florian Pick ausgewechselt werden. Defensivspieler Sickinger ging kurz darauf wegen einer Oberschenkelblessur für Lukas Gottwalt vom Platz. Er habe aber Hoffnung, dass es bis Mittwoch wieder reichen kann, so Coach Hildmann. "Bei Jonjic sieht das leider nicht so gut aus."
Quelle: Der Betze brennt
