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Eckel: "Persönliche Eitelkeiten sind fehl am Platz" (Sport1)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
ExilDeiwl
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Beitrag von ExilDeiwl »

Betze_FUX hat geschrieben:Ja. So ist das oft.
Ich hatte auch schon oft vielversprechende Vorstellungsgespräche die am Ende dann doch nichts wurden. Band (?) Sagte ja auch klar, dass, sobald das Stadion mit ins Spiel kommt, die Gespräche schnell zum erliegen kommen.

Was wirklich war ist und bleibt verborgen...
Und genau da ist sie doch, die Erkenntnis, dass die Stadionfrage gelöst werden muss. Banf selbst serviert diese Erkenntnis auf dem Silbertablett. Werden daraus auch die richtigen Schlüsse gezogen, um die Entwicklung genau dahin zu steuern, dass die Stadionfrage endlich gelöst wird? Mag sein, aber dann wissen die Akteure wirklich gut im Verborgenen zu agieren.
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FCK58
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Beitrag von FCK58 »

Wie kann ich denn die Stadionfrage lösen?
Meiner Meinung nach ist das doch recht einfach: "Friss oder stirb".
Ist ein Investor da, soll er doch einfach sein Konzept vorlegen und die machbaren Stadionkosten (Miete und Unterhalt) von der RL bis zur 1. BL. kalkulieren.
Steigt die Stadt darauf ein, hat sie auf alle Fälle mehr als bei einer Insolvenz. Steigt sie nicht darauf ein, gibt´s eben nix (Insolvenz) und den schwarzen Peter noch obendrauf.
Noch eine kurze Anmerkung:
An den seriösen Investor glaube ich nicht wirklich. Da werden im Hintergrund ganz andere Räder gedreht. Die Geier wetzen sich schon ihre Schnäbel. Wir werden es sehr bald erleben.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
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Lonly Devil
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Beitrag von Lonly Devil »

ExilDeiwl hat geschrieben:Naja, wenn man ehrlich ist, wurde genau das nicht so gesagt, @Lonly Devil. Dass man nur ausgliedern müsse und schon hätte man einen oder mehrere Investoren an der Hand. Ich finde, man konnte schon sehr gut heraus hören, dass da kein einziger Kandidat ist, ... ...
Ja, das war die Art der Kommunikation.
Man erging sich in vage Andeutungen, gab Hinweise auf Besserungsmöglichkeiten und suggerierte so ein besseres Bild als tatsächlich vorhanden war.

Die werden solche oder ähnliche Aussagen nie als Tatsache darstellen, sonst könnte man sie ja darauf festnageln.
Deshalb ergeht man sich eben in Andeutungen und suggeriert etwas. Wirklich gesagt hat man ja dabei nichts. :wink: :?

Es sind eben gute Verkäufer, die sich und ihre Vorgehensweise in ein schönes Licht stellen können.
DAS, kann man ihnen definitiv nicht nehmen.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
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Mathias
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Beitrag von Mathias »

freakshow2410 hat geschrieben:@Michi:

Man entscheidet nicht, ob man insolvent gehen möchte, oder das doch erst in ner Woche macht.

Desweiteren wird mir die Insolvenz hier verharmlost und als Wundermittel hochstilisiert. Typische aktuelle Gesellschaft, auf die schwierigsten Fragen mit den einfachsten Antworten kommen. Funktioniert leider nicht.
Wenn es so einfach wäre, dann hätte man das schon zu Zeiten eines Rene, der mit dem C., Jäggi machen können.
Weil Depressionen echt scheiße sind, schau Dir das Video an. (Quelle: br.de)
Kümmert Euch um Eure Freunde!
Michimaas
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Beitrag von Michimaas »

Mathias hat geschrieben:
freakshow2410 hat geschrieben:@Michi:

Man entscheidet nicht, ob man insolvent gehen möchte, oder das doch erst in ner Woche macht.

Desweiteren wird mir die Insolvenz hier verharmlost und als Wundermittel hochstilisiert. Typische aktuelle Gesellschaft, auf die schwierigsten Fragen mit den einfachsten Antworten kommen. Funktioniert leider nicht.
Wenn es so einfach wäre, dann hätte man das schon zu Zeiten eines Rene, der mit dem C., Jäggi machen können.
Wieso ? ist jetzt schon einfach. Wenn ich zwischenfinanzieren muss und bekomme nur ein Angebot von der Bodenseebank mit horrenten Zinsen, dann sage ich : sorry wir bekommen keinen Kredit zu stämmbaren Konditionen, wir müssen Insolvenz melden.... , fertig
Saarpfalz
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Beitrag von Saarpfalz »

FCK58 hat geschrieben:Wie kann ich denn die Stadionfrage lösen?
Meiner Meinung nach ist das doch recht einfach: "Friss oder stirb".
Ist ein Investor da, soll er doch einfach sein Konzept vorlegen und die machbaren Stadionkosten (Miete und Unterhalt) von der RL bis zur 1. BL. kalkulieren.
Steigt die Stadt darauf ein, hat sie auf alle Fälle mehr als bei einer Insolvenz. Steigt sie nicht darauf ein, gibt´s eben nix (Insolvenz) und den schwarzen Peter noch obendrauf.
Noch eine kurze Anmerkung:
An den seriösen Investor glaube ich nicht wirklich. Da werden im Hintergrund ganz andere Räder gedreht. Die Geier wetzen sich schon ihre Schnäbel. Wir werden es sehr bald erleben.
Bei der Stadionsache ist die Stadt schon am äußersten Limit des möglichen. Ich darf daran erinnern das 2019 Kommunalwahlen sind. Da wird sich sicherlich kein Politiker wegen dem FWS seine Finger verbrennen wollen. Das wird von der Stadt mindestens bis nach den Wahlen ausgesetzt.

Und auch danach ist es für die Stadt eine Rechenaufgabe. Sie legt ja mit der Miete von 425.000,- schon jedes Jahr drauf. Wenn sie nun auch noch an der Instandhaltung beteiligt werden soll ist eine Rote Linie überschritten. Dann ist es billiger für die Stadt das Stadion leer stehen zu lassen und keine Miete zu bekommen. :cry:

Die Stadt hofft halt genau wie die Chefetage noch auf den Ankerinvestor. Der FCK um mit dem Geld wieder in die 2.Liga hoch zu kommen und die Stadt um wieder volle Miete zu kassieren oder das Stadion für einen HOHEN Preis verkaufen zu können. Für 50 Mio. wäre die Stadt dazu wohl bereit :nachdenklich:
ExilDeiwl
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Beitrag von ExilDeiwl »

Ich glaube, da ist ein Denkfehler dabei, den die Stadt hoffentlich nicht macht: Der Kredit läuft noch ein paar Jahre und zum Ende der Laufzeit muss die komplette Summe zurück gezahlt werden. Was liegt auf dem unangetasteten Konto der Stadiongesellschaft? Rund 18 Mio.? Wenn der FCK im Nichts verschwindet, verliert die Stadt nicht nur 425 TEUR p.a., sondern die kompletten Einnahmen bis zum Ende der Laufzeit, die zur Tilgung des Kredits gedacht waren. Von welchem Geld soll denn dann bitte der Kredit zurück gezahlt werden? Aus dem üppig gefüllten Stadtsäckel? :lol:

Allerdings würde ich es der Politik zutrauen, das Schuldenkonto in einen Castor-Behälter zu schließen und tief in der Erde begraben, in der Hoffnung, dass es die anderen sind, die nachher die tickende Zeitbombe entschärfen müssen...
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Devil's Answer
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Beitrag von Devil's Answer »

Da kann man die Zahlen nachlesen
Beteiligungsbericht Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH

Aktuell betragen die Verbindlichkeiten ca. 68 Mio. €. In der Kasse sind ca. 18 Mio.€.

Der Kredit läuft noch bis 2036 (lt. SWR). Pro Jahr sind ca. 2,9 Mio.€ an Zinsen fällig. In 2036 dann der Kreditbetrag von 65 Mio.€.

Das macht für die nächsten 18 Jahre zusammen 117 Mio.€. Minus der 18 Mio.€ in der Kasse glatt 100 Mio.€.
Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world
Michimaas
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Beitrag von Michimaas »

Tja, solche Verträge gibt es flächendeckend in Deutschland eigentlich nicht. In der Pfalz kann sowas vereinzelt vorkommen, weil da ganz spezielle Individien am Werk sind
Mathias
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Beitrag von Mathias »

Michimaas hat geschrieben:
Mathias hat geschrieben:
Wenn es so einfach wäre, dann hätte man das schon zu Zeiten eines Rene, der mit dem C., Jäggi machen können.
Wieso ? ist jetzt schon einfach. Wenn ich zwischenfinanzieren muss und bekomme nur ein Angebot von der Bodenseebank mit horrenten Zinsen, dann sage ich : sorry wir bekommen keinen Kredit zu stämmbaren Konditionen, wir müssen Insolvenz melden.... , fertig
Das ist mir zu einfach gedacht. Genau wie bereits geschrieben wurde: keiner entscheidet selbst, dass er Insolvenz anmelden muss. Und solange es noch Banken gibt die einem Kredit geben, egal wo, dann muss man diesen nehmen, wenn man sich einen gewissen Standard leisten muss, weil man eben in dieser Liga ist.
Sechzig ist auch nur deshalb runter gegangen, weil es keine Kreditgeber mehr gab. Die haben es schlicht dankend angenommen, dass sie nochmal neu beginnen konnten.

Zumal Du mit einer solchen Einstellung nicht besser als SK oder Rene C. bist.
Nach dem Motto: Schuld haben immer die anderen. Das kann mal funktionieren. Aber nie auf Dauer.
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niemand27
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Beitrag von niemand27 »

Devil's Answer hat geschrieben:Da kann man die Zahlen nachlesen
Beteiligungsbericht Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH

Aktuell betragen die Verbindlichkeiten ca. 68 Mio. €. In der Kasse sind ca. 18 Mio.€.

Der Kredit läuft noch bis 2036 (lt. SWR). Pro Jahr sind ca. 2,9 Mio.€ an Zinsen fällig. In 2036 dann der Kreditbetrag von 65 Mio.€.

Das macht für die nächsten 18 Jahre zusammen 117 Mio.€. Minus der 18 Mio.€ in der Kasse glatt 100 Mio.€.
Deine Zahlen sind nicht aktuell. Stammen wahrscheinlich noch aus der Bilanz 2016 (die werden in dem von dir verlinkten Dokument dargestellt). Die Bilanz 2017 ist seit September im Bundesanzeiger einsehbar.
Der Kassenbestand beträgt nur noch 9,5 Mio. Der Großteil ist in Finanzanlagen geflossen, der Rest zur Begleichung weiterer Verbindlichkeiten, die sich zum Bilanzstichtag noch auf 67,7 Mio (vorher 69,2 Mio) belaufen.

Aber an deiner Grundaussage ändert dies natürlich nichts. Die Stadiongesellschaft muss bis 2036 um die 100 Mio aufbringen. Fallen die Zahlungen des FCK aufgrund von Insolvenz (oder weiterer Drittligazugehörigkeit und somit verminderter Pacht) aus, kann die Stadiongesellschaft maximal noch 5 Jahre überbrücken, bis die Stadt (und somit die Bürger von Kaiserslautern) einspringen muss.
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sifal36
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Beitrag von sifal36 »

Ich konnte auch hier noch von einen "Spezialisten" die Zukunftspläne und Kennziffern bis 2036 lesen, Wen interessiert es schon, wir müssen gegenwärtig bis März 2019 bzw. Saisonende und dann noch ein weiteres Jahr in der 3. Ligarum tänzeln und jährlich neu starten. Neuer Vorstand/neuer Trainer und 50% neue Spieler, dazu kein Stadion und Schulden ohne Ende. Wer soll das ertragen und wie soll man da neue Mitglieder gewinnen ???
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