Es gibt da noch ein besseres Beispiel, Augsburg. Die haben ihr Stadion so gebaut, das man es ausbauen kann. Stufe 1 mit einer Kapazität von gut 30.000 Plätzen hat 45 Mios gekostet, ein Ausbau auf 49.000 Plätze würde nochmal 20 Mios kosten. Man könnte also prinzipiell klein anfangen, und dann nach Bedarf aufrüsten. 20-25.000 Plätze würden ganz sicher am Anfang reichen, und würde die Baukosten bestimmt nochmal um einiges senken.Hephaistos hat geschrieben:@SEAN
Wartung und Miete müßte man trotzdem zahlen, so wie den geänderten Kredit. Deswegen schrie ich heute auch, dass ich für uns ohne einen Großinvestor keine Chancen sehe.
Das mit VfL hast du Recht. ZB Sinsheim und M1 Stadien haben jeweils knapp 60 Mio gekostet. Kapazität von 30-35k würde uns sicher ausreichen. FWS verschlingt jährlich 7-10 Mio. Bei 60 Mio Baupreis hätten wir das neue Stadion schon längst abbezahlt. Das ist auch das Dilemma.
Das klingt recht interessant. Und unser Umbau von 38k auf 49k hat 76,5 Mio gekostetSEAN hat geschrieben: Es gibt da noch ein besseres Beispiel, Augsburg. Die haben ihr Stadion so gebaut, das man es ausbauen kann. Stufe 1 mit einer Kapazität von gut 30.000 Plätzen hat 45 Mios gekostet, ein Ausbau auf 49.000 Plätze würde nochmal 20 Mios kosten. Man könnte also prinzipiell klein anfangen, und dann nach Bedarf aufrüsten. 20-25.000 Plätze würden ganz sicher am Anfang reichen, und würde die Baukosten bestimmt nochmal um einiges senken.
Was wäre das dann für ein Verein der, nach der Auflösung/Zerschlagung des 1.FCK, einen kompletten Neuanfang bei NULL startet.Saarpfalz hat geschrieben:INSOLVENZ + Neuanfang
- FCK wäre alle Schulden los
- Pachtvertrag FWS Stadion wäre hinfällig
- 3 Mio. Kredit mit Quattrex wäre hinfällig
- Fananleihe von 6,7 Mio. wäre hinfällig
Ein kompletter NEUANFANG in der Regionalliga ohne Schulden stünde an.
... ...
Kleiner Fehler, in Pirmasens passen nur 10000 rein, aber ansonsten Top-Beitrag und wohltuend realistisch. Nur so kann es weitergehen, alles andere sind Träumereien. Ein Zukunft für unseren FCK gibt es nur ohne den Betonklotz Betzenberg.Saarpfalz hat geschrieben:INSOLVENZ + Neuanfang
- FCK wäre alle Schulden los
- Pachtvertrag FWS Stadion wäre hinfällig
- 3 Mio. Kredit mit Quattrex wäre hinfällig
- Fananleihe von 6,7 Mio. wäre hinfällig
Ein kompletter NEUANFANG in der Regionalliga ohne Schulden stünde an.
Beim Thema Stadion müßte man schon JETZT ausloten ob es theoretisch überhaupt machbar wäre ÜBERGANGSWEISE in Homburg oder Pirmasens zu spielen. In beiden Fällen wäre man wohl bei einer "echten" Miete von 200.000-300.000,- (Instandhaltungskosten wie im FWS entfallen). Beide Stadien gehören der Stadt.
Homburg hat ein Fassungsvermögen von 16000
Der Vorteil ist das man dort eh plant das Stadion umzubauen. Über einer weitere Mietquelle wäre man da sicherlich froh. Wenn da nun der Vergleich kommt das man Saarbrücken dort ja auch nicht spielen ließ... Hate was mit Angst vor Randale zu tun! Das kann man mit dem FCK und den Baracklern aus Mannheim vergleichen. Da würde auch niemand auf die Idee kommen bei den anderen zu spielen.
https://www.stadionwelt.de/sw_stadien/i ... 346&page=1
Pirmasens/Husterhöhe hat ein Fassungsvermögen von 16000
Ist zwar kleine aber fein und im Gegensatz zu Homburg sogar 3.Liga tauglich! Wenn man sich die Bilder der 3 unüberdachten Tribünen anschaut wäre da durch mobile Tribünen Elemente eine Erhöhung der Kapazität auf 15000 auch leicht möglich.
http://www.fk-pirmasens.com/index.php/s ... usterhoehe
Nach einem Abstieg in die 4.Liga wäre (zumindest für den Übergang) ein 15000er Stadion völlig ausreichend. Dann ist es halt wie bei 1860 das ganze Jahr über ausverkauft!
Sobald man sich "gefangen" hat kann man ja einen EIGENEN Neubau auf der grünen Wiese zusammen mit einem Investor angehen. Ein erweiterbares Stadion wie in Offenbach.
Das Stadion hat Bremerbau innerhalb von 1,5 Jahren erstellt. Es hat 20500 Kapazität und kostete 25 Mio.
https://www.bremerbau.de/de/referenzen/ ... nbach.html
Das FWS ist (leider) ein dicker Klotz am Bein...
Das reicht aber bei weitem nicht. Das FWS nimmt uns die Luft zum Atmen. Der FCK hat nur eine Zukunft ohne diesen Betonklotz. Und nur eine geordnete Insolvenz läßt uns aus diesem "Stadionvertrag" rauskommen. Dann wären wir auf einen Schlag schuldenfrei, hätten die fast 10 Millionen für Pacht und Unterhalt nicht mehr an der Backe und könnten einen Neustart ohne Altlasten durchführen. Und das wäre mit einem guten Insolvenzverwalter durchaus machbar. Die einzige Frage ist, in welchem Stadion könnten wir spielen? Evt. wäre Pirmasens möglich? Aber dieses Szenario ist alternativlos, alles andere ist ein Sterben auf Raten!kantersieg hat geschrieben:Guten Morgen,
so bitter das Ergebnis vom gestrigen Spiel war, es hat ein Gutes: es herrscht nun Klarheit, dass der Aufstieg nicht mehr möglich ist. Damit kann sich der Verein darauf konzentrieren, die Lizenz für eine weitere Drittligasaison zu sichern.
Wie ist das möglich? Nach meiner Einschätzung nur durch dramatische Einschnitte. In diesem Jahr sind wir von der Struktur weiterhin ein Zweitligist mit hauptamtlichem Finanzvorstand, Sportdirektor, etc. Das ist jetzt vorbei, wir werden uns strukturell zum Drittligisten sparen müssen.
Daher gehe ich davon aus, dass der Aufsichtsrat in der Winterpause die Sparpläne mit den Verantwortlichen diskutieren wird mit folgenden Inhalten:
1. Der Vertrag mit Martin Bader wird nicht verlängert. Daher macht es keinen Sinn, dass er Verantwortung für den Kader der nächsten Saison trägt. Daher einigt man sich in der Winterpause auf eine sofortige Auflösung des Vertrages (hoffentlich ohne Abfindung). Ersetzt wird er durch einen halb ehrenamtlichen Sportvorstand, der von Sponsoren bezahlt wird (z. B. Briegel oder Wagner oder?).
2. Der Vertrag mit Boris Notzon wird ebenfalls nicht verlängert. Vermutlich wird dieser die Runde trotzdem noch zu Ende machen, so dass er die Mannschaft für den Rest der Runde mit betreuen wird.
3. Die U21 wird aufgelöst. Natürlich hat uns die 2. Mannschaft in der Vergangenheit genützt, aber sie kostet auch Geld. Da die Lizenz auf äußerst wackligen Beinen steht, kann man sich diese Ausgaben schlicht nicht mehr leisten.
4. Auch im Jugendleistungszentrum wird man die Ausgaben so stark wie möglich reduzieren. Auch wenn dies bedeutet, dass die Konkurrenzfähigkeit der Jugend in Frage gestellt wird, muss und wird man die Kosten auf ein Minimum fahren.
5. Auch einen hauptamtlichen Finanzvorstand wird man sich nicht mehr leisten können. Daher wird der Vertrag mit Klatt nicht verlängert. Klatt wird als letztes Projekt die Lizenzierung betreiben und seine Amtsgeschäfte an einen ehrenamtlichen Finanzchef übergeben, den man sich bei einem Partner suchen wird. Vorstellbar ist hierbei, dass sich der Finanzchef eines Sponsors mit Zustimmung seines Arbeitgebers bereit erklärt, das Amt zu übernehmen.
6. Man wird versuchen, das Gelände des Jugendleistungszentrum, den Fröhnerhof, wieder zu verkaufen, weil man liquide Mittel benötigt. Andernfalls wird man das Gelände als Sicherheit für einen neuen Kredit verwenden.
Wie sieht also die Überschlagsrechnung aus?
- Die Fananleihe wird durch einen neuen Kredit abgelöst, dies verändert zunächst nichts am Schuldenstand, ist also neutral.
- Einsparung im Management, durch Trennung von Klatt und Bader: ca. 0,5 Millionen.
- Einsparung bei U21 und Jugend: ca. 1 Mio.
- Weitere Einsparungen in der Verwaltung (durch Entlassungen): ca. 0,5 Mio.
- Weitere Einsparung in der Infrastruktur (Sperrung weiterer Blöcke im Stadion, etc.): ca. 0,5 Mio.
- Einsparung bei der Mannschaft: ca. 1 Mio.
Das ergibt eine mögliche Einsparung von ca. 3.5 Mio. pro Jahr.
Da uns ca. 6 Mio fehlen zu einem gedeckten Etat, fehlen uns ca. 2,5 bis 3 Mio. Diese nimmt man mit Fremdkapital (Sicherheit: Fröhnerhof) auf.
Klar ist bei dieser Rechnung allerdings, dass wir damit unsere über Jahrzehnte aufgebaute Infrastruktur zerstören und ein Aufstieg nächste Saison mit einem mittelmäßigen Budget schwer wird. Und dass, falls die o. g. Rechnung aufgeht, die nächste Saison unsere allerletzte Chance wäre.