Reagiert doch nicht auf so ein Dummgeschwätz.quallenbakker hat geschrieben:Lieber(liebes) Schneckerl,
du wärst der oder die erste gewesen, die/der laut geschrien hätte: Frontzeck raus, wenn noch ein Offensivmann eingewechselt worden wäre und wir früher das 1:1 bekommen hätten, deswegen. Solange man gewinnt, hat man alles richtig gemacht, okay?
Erstens war das Tor klar Abseits, du Experte und zweitens kann uns das sch..egal sein, wenn die Offensive weiterhin gut funktioniert. Wer 12 Tore in 4 Spielen schießt, darf sich hinten auch mal einen fangen.wernerg1958 hat geschrieben: Wenn der Gegne Druck macht kommen wir massiv ins schwimmen siehe die letzten Minuten...
Würdest du das bitte genauer ausführen?Zamorano hat geschrieben:Unabhängig vom heutigen Spiel zum Thema defensive Wechsel:
"Riddersholm ist deshalb so enthusiastisch, weil die Informationen und Berechnungen aus London seine Arbeit besser machen. »Die Augen sehen doch, was sie wollen«, sagt er. Das gilt für die Bewertung von Spielen und von Spielern. Selbst die grundsätzliche Betrachtung des Fußballs folgt irreleitenden Instinkten. So hat Riddersholm sich von Benham überzeugen lassen, dass man eine knappe Führung am besten durch Angreifen verteidigt, weil man sonst die Wahrscheinlichkeit eines eigenen Treffers reduziert und die eines Gegentors steigert. Der Trainer hat das an seine Spieler weitergegeben, und niemand bekommt mehr Herzrasen, wenn er beim Stand von 1:0 zehn Minuten vor Schluss einen zusätzlichen Stürmer einwechselt."
Quelle: http://m.11freunde.de/artikel/midtjylla ... er-artikel
Die Aussage ist, dass defensive Wechsel kontraproduktiv sind, weil es wahrscheinlicher ist, dann noch ein Tor zu kassieren als selbst eines zu schießen. Es ging darum zu zeigen, dass das, was man intuitiv für richtig hält, statistisch nicht unbedingt richtig sein muss.Chrisss hat geschrieben:Würdest du das bitte genauer ausführen?Zamorano hat geschrieben:Unabhängig vom heutigen Spiel zum Thema defensive Wechsel:
"Riddersholm ist deshalb so enthusiastisch, weil die Informationen und Berechnungen aus London seine Arbeit besser machen. »Die Augen sehen doch, was sie wollen«, sagt er. Das gilt für die Bewertung von Spielen und von Spielern. Selbst die grundsätzliche Betrachtung des Fußballs folgt irreleitenden Instinkten. So hat Riddersholm sich von Benham überzeugen lassen, dass man eine knappe Führung am besten durch Angreifen verteidigt, weil man sonst die Wahrscheinlichkeit eines eigenen Treffers reduziert und die eines Gegentors steigert. Der Trainer hat das an seine Spieler weitergegeben, und niemand bekommt mehr Herzrasen, wenn er beim Stand von 1:0 zehn Minuten vor Schluss einen zusätzlichen Stürmer einwechselt."
Quelle: http://m.11freunde.de/artikel/midtjylla ... er-artikel
Wir hatten ja nun mal keine 1:0- sondern 2:0-Führung – und wir reden von einem Wechsel 10 Minuten vor Schluss, von einem Gegner, den man das ganze Spiel über nicht in der eigenen Hälfte gesehen hat.
Edit: OK, du hast ja geschrieben "unabhängig vom heutigen Spiel" – trotzdem frage ich mich, was die Aussage deines Beitrags dann ist.
Danke für die Erläuterung.Zamorano hat geschrieben: Die Aussage ist, dass defensive Wechsel kontraproduktiv sind, weil es wahrscheinlicher ist, dann noch ein Tor zu kassieren als selbst eines zu schießen. Es ging darum zu zeigen, dass das, was man intuitiv für richtig hält, statistisch nicht unbedingt richtig sein muss.
Ob das für die konkrete Situation im heutigen Spiel bei einer 2:0-Führung zutrifft, weiß ich nicht. Mir fällt aber auch kein Grund ein, warum das nicht so sein sollte. Ansonsten habe ich die Quelle des Zitats ja verlinkt, wer also mehr zum Thema Statistik und Fußball wissen will, kann das nachlesen.
Genau, das frühe Angehen war heute gut und erfolgreich. Warum ändere ich das erfolgreiche Konzept kurz vor Schluss? Und ist es dann wirklich Zufall, dass einmal der Pfosten retten muss und beim zweiten Mal Pfosten noch das Tor fällt? Ja, Schiri war eine Katastrophe, aber das ist auch nichts Neues. Ich denke, Frontzeck reagiert jetzt kurz vor Schluss zu übervorsichtig, natürlich geschuldet der Erlebnisse in dieser Saison. Sei da mutiger, TrainerChrisss hat geschrieben:Danke für die Erläuterung.Zamorano hat geschrieben: Die Aussage ist, dass defensive Wechsel kontraproduktiv sind, weil es wahrscheinlicher ist, dann noch ein Tor zu kassieren als selbst eines zu schießen. Es ging darum zu zeigen, dass das, was man intuitiv für richtig hält, statistisch nicht unbedingt richtig sein muss.
Ob das für die konkrete Situation im heutigen Spiel bei einer 2:0-Führung zutrifft, weiß ich nicht. Mir fällt aber auch kein Grund ein, warum das nicht so sein sollte. Ansonsten habe ich die Quelle des Zitats ja verlinkt, wer also mehr zum Thema Statistik und Fußball wissen will, kann das nachlesen.
Zu dem fett Markierten: Na ja, Statistik kann sich je nach Situation gravierend ändern – und was für eine 1:0 Führung bei Zeitpunkt X und Gegner Y – statistisch betrachtet – richtiger sein kann, kann in einem anderen Spiel bei 2:0 Führung, einem anderen Zeitpunkt und einem anderen Gegner schon ganz anders ausfallen.
Wie dem auch sein: Grundsätzlich glaube ich auch, dass "Angriff die beste Verteidigung" ist. Aber so gesehen haben wir heute insgesamt ein ganz gutes Spiel gemacht, mit Blick auf das frühe Angehen des Gegners usw.
Ich bin mir fast sicher, dass das Beispiel mit der 1:0-Führung und den 10 Minuten vor Schluss im Original-Artikel einfach journalistischer Freiheit geschuldet ist. Die Kernaussage des Zitats postuliert das allgemeine Prinzip, "dass man eine knappe Führung am besten durch Angreifen verteidigt, weil man sonst die Wahrscheinlichkeit eines eigenen Treffers reduziert und die eines Gegentors steigert." Ich sage bewusst nicht, dass der Wechsel heute ein Fehler war; statistisch gesehen hätte aber wohl eine andere Handlung näher gelegen. Ganz generell gesprochen. Als Denkanstoß.Chrisss hat geschrieben:Danke für die Erläuterung.Zamorano hat geschrieben: Die Aussage ist, dass defensive Wechsel kontraproduktiv sind, weil es wahrscheinlicher ist, dann noch ein Tor zu kassieren als selbst eines zu schießen. Es ging darum zu zeigen, dass das, was man intuitiv für richtig hält, statistisch nicht unbedingt richtig sein muss.
Ob das für die konkrete Situation im heutigen Spiel bei einer 2:0-Führung zutrifft, weiß ich nicht. Mir fällt aber auch kein Grund ein, warum das nicht so sein sollte. Ansonsten habe ich die Quelle des Zitats ja verlinkt, wer also mehr zum Thema Statistik und Fußball wissen will, kann das nachlesen.
Zu dem fett Markierten: Na ja, Statistik kann sich je nach Situation gravierend ändern – und was für eine 1:0 Führung bei Zeitpunkt X und Gegner Y – statistisch betrachtet – richtiger sein kann, kann in einem anderen Spiel bei 2:0 Führung, einem anderen Zeitpunkt und einem anderen Gegner schon ganz anders ausfallen.
Wie dem auch sein: Grundsätzlich glaube ich auch, dass "Angriff die beste Verteidigung" ist. Aber so gesehen haben wir heute insgesamt ein ganz gutes Spiel gemacht, mit Blick auf das frühe Angehen des Gegners usw.
Zustimmung! meine Meinung: siehe vorletzter Post Seite 2Alm-Teufel hat geschrieben:
Genau, das frühe Angehen war heute gut und erfolgreich. Warum ändere ich das erfolgreiche Konzept kurz vor Schluss? Und ist es dann wirklich Zufall, dass einmal der Pfosten retten muss und beim zweiten Mal Pfosten noch das Tor fällt? Ja, Schiri war eine Katastrophe, aber das ist auch nichts Neues. Ich denke, Frontzeck reagiert jetzt kurz vor Schluss zu übervorsichtig, natürlich geschuldet der Erlebnisse in dieser Saison. Sei da mutiger, Trainerach so, bevor ich in diese schwachsinnige Gut-Fan / Schlecht-Fan Diskussion reingezogen werde.... ich freue mich sehr über den Sieg, obwohl mich die letzten Minuten nicht nur der Schiri geärgert hat.

Ja, gute Einwände von dir!Alm-Teufel hat geschrieben:
Genau, das frühe Angehen war heute gut und erfolgreich. Warum ändere ich das erfolgreiche Konzept kurz vor Schluss? Und ist es dann wirklich Zufall, dass einmal der Pfosten retten muss und beim zweiten Mal Pfosten noch das Tor fällt? Ja, Schiri war eine Katastrophe, aber das ist auch nichts Neues. Ich denke, Frontzeck reagiert jetzt kurz vor Schluss zu übervorsichtig, natürlich geschuldet der Erlebnisse in dieser Saison. Sei da mutiger, Trainerach so, bevor ich in diese schwachsinnige Gut-Fan / Schlecht-Fan Diskussion reingezogen werde.... ich freue mich sehr über den Sieg, obwohl mich die letzten Minuten nicht nur der Schiri geärgert hat.
Gut möglich! Ich persönlich hätte mir auch was anderes gewünscht. Trotzdem bin ich in letzter Zeit gehalten, nicht jede erdenkliche Entscheidung von Frontzeck negativ auszulegen. Das frühe Anlaufen etc. war ja sicher auch Konzept von Frontzeck. Wobei mir schon klar ist, dass dein Beitrag nicht Anti-MF war.Zamorano hat geschrieben:
Ich bin mir fast sicher, dass das Beispiel mit der 1:0-Führung und den 10 Minuten vor Schluss im Original-Artikel einfach journalistischer Freiheit geschuldet ist. Die Kernaussage des Zitats postuliert das allgemeine Prinzip, "dass man eine knappe Führung am besten durch Angreifen verteidigt, weil man sonst die Wahrscheinlichkeit eines eigenen Treffers reduziert und die eines Gegentors steigert." Ich sage bewusst nicht, dass der Wechsel heute ein Fehler war; statistisch gesehen hätte aber wohl eine andere Handlung näher gelegen. Ganz generell gesprochen. Als Denkanstoß.