
Keine Einigung: Altintop wird nicht NLZ-Trainer
Halil Altintop wird vorerst nicht als Trainer im Jugendbereich des 1. FC Kaiserslautern einsteigen. Der 35-Jährige konnte sich mit den FCK-Verantwortlichen nicht auf eine entsprechende Zusammenarbeit einigen.
Wie der FCK auf DBB-Nachfrage mitteilte, habe sich Altintop gegen eine Anstellung im Nachwuchsleistungszentrum der Roten Teufel entschieden. Dem Offensivspieler hatte ein entsprechendes Angebot vorgelegen, nachdem im Juni überraschend die Auflösung seines Spielervertrags beim FCK bekanntgegeben worden war.
Der 351-fache Bundesligaspieler Altintop hatte im Januar 2018 einen Vertrag bis Juni 2019 unterschrieben. Dieser war auch im Abstiegsfall für die 3. Liga gültig. Schon damals war von beiden Seiten eine anschließende Weiterbeschäftigung des Rückkehrers im Nachwuchsbereich geplant. Nach der unerwarteten Trennung vor zwei Monaten hatte der FCK angekündigt, mit Altintop über einen vorgezogenen Einstieg ins NLZ zu verhandeln, eine Zusammenarbeit kommt nun aber erst einmal nicht zustande.
Die Zukunft Altintops ist damit weiterhin offen. Der FCK hatte im Juni via Pressemitteilung zunächst das Karriereende des gebürtigen Gelsenkircheners verkündet, später aber eine entscheidende Korrektur vornehmen müssen. Demnach beendete Altintop nur seine aktive Karriere beim FCK und könnte sich auch noch einmal einem anderen Verein anschließen.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 06.11.2018:

Altintop verstärkt Trainerteam beim VfB Stuttgart
Ex- Profi Halil Altintop verstärkt ab sofort das Trainerteam beim VfB Stuttgart. Verhandlungen über eine Tätigkeit beim 1. FC Kaiserslautern waren vor einigen Wochen gescheitert.
Altintop wird vorerst bis zur Winterpause zum Trainerteam der Schwaben um Coach Markus Weinzierl gehören. Dabei ist der 35-Jährige "für individuelle Maßnahmen zuständig", wie der Bundesligist auf Twitter bekanntgab. Unter Weinzierl hatte Altintop zwischen 2013 und 2016 95 Pflichtspiele im Trikot des FC Augsburg absolviert.
Beim FCK hatte Altintop in der Sommervorbereitung überraschend seinen Vertrag aufgelöst. Erst im Januar war der ehemalige FCK-Torjäger auf den Betzenberg zurückgekehrt. Eine angedachte Beschäftigung im NLZ der Roten Teufel kam danach nicht zustande.
Zuletzt hatte er einige Auftritte als TV-Experte absolviert und unter anderem bei Rasenballsport Leipzig im Training hospitiert. Seinen Lebensmittelpunkt hat der ehemalige türkische Nationalspieler inzwischen in Augsburg. Dort fasste er nach Angaben der "Augsburger Allgemeinen" kürzlich auch den Entschluss, seine aktive Karriere endgültig zu beenden und an seiner Trainer-Ausbildung zu arbeiten.
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Danke Halil - ein Rückblick auf eine intensive Karriere (Der Betze brennt, 20.06.2018)

