werwennnichtich hat geschrieben:
Aber ich muß hier intervenieren, scheiß auf die Vorrunde, der Abstieg wäre in der Rückrunde locker zu verhindern gewesen, wenn die Herren Fußballer bei unserem FCK mal mit Ihren Gedanken noch voll bei unserem Verein gewesen wären, aber das waren die nicht.
Da kamen Spiele rüber, das grenzte an Arbeitsverweigerung!!!
Mag sein. Aber meinem Eindruck nach, war das nicht reinem Opportunismus im Sinne von "Geldgeilheit" der Spieler geschuldet.
Zumindest nicht vordergründig.
Da schienen irgendwie mehrere ungünstige Faktoren in Kombination eine Rolle gespielt zu haben...
Angefangen bei der (mentalitätsmäßig) unausgewogenen Zusammensetzung des Kaders ... ohne wirklich glaubhafte Führungsspieler ...
Aufgehört bei der fußballerischen Limitiertheit, die als Ganzes einfach zu viel des Guten war.
Kurzum, die Jungs waren leider im wahrsten Sinne zur falschen Zeit am falschen Ort.
Also so im Nachhinein betrachtet zumindest.
Amüsant finde ich aber den hier anscheinend allgemein vorhandenen Konsens, dass Verhaltensweisen wie bei Borrello eine "normale" Begleiterscheinung bzw. die Norm innerhalb des neuzeitlichen Geschäfts "Fußball" wären ... um kurz darauf festzustellen, unser neuer Kader seie dahingehend offenbar ja zum Glück erhaben.
Warum?
Weil er dem Augenschein nach, aktuell besser zu harmonieren scheint?
-Niemand kann wirklich vollständig hinter die Kulissen schauen, aus welchem Grund und mit welcher Absicht die Dinge vonstatten gehen... die man meint, wahrzunehmen.
Ganz und gar kann keiner vorhersehen, wie das Ganze aussehen würde/wird, wenn es mal nicht so läuft oder wenn sich die ersten Spieler regelmäßig mit der Bank oder der Tribüne konfrontiert sehen...
Psychologie war schon immer schwer zu durchschauen.
Und neigt dazu, sehr schnell wankelmütig zu sein...
Das Einzige worin ich meine alleinige Hoffnung setze, ist, dass die neuen Jungs jetzt schlichtweg besseren Fußball spielen können.
Von den technischen Fertigkeiten her ... und auch in Hinblick auf die Spielintelligenz, Gedankenschnelle / den "Esprit".
Gegen DD sah das phasenweise wirklich sehr ordentlich aus.
Bleibt nur zu hoffen, es lag nicht daran, weil alle einen guten Tag erwischten...
Man wird sehen.
@Ke
Müsste bei einer Ausstiegsklausel der interessierte Verein nicht auch dem abgebenden Verein zumindest signalisieren, dass da Gespräche laufen?
(ernstgemeinte Frage; ohne es genau zu wissen)
Und warum sollte ein Verein einem "Nichtabstiegshelden" eine zusätzliche Frist für anderweitige Vertragsverhandlungen einräumen?
Wo wäre der Unterschied und wo wäre der Gewinn?
Halte es im Prinzip also für am ehesten wahrscheinlich, dass Freiburg tatsächlich offiziell angefragt hat ... oder eben, dass der Freiburger SD wirklich in dem Moment vergessen hat, inwieweit sie die bestehenden Regularien seiner Zeit in Anbetracht des schon relativ sicheren Abstiegs gelinde gesagt "überdehnt" hatten...
PS:
Wenn man es so rum deutet, dass der Vertrag der Spieler prinzipiell erst mal nur bis 30.06.18 lief und alleine durch Erfüllen der Bedingung "Klassenerhalt" automatisch neue Gültigkeit für ein weiteres Jahr erlangt hätte ... dann wäre das Vorgehen von Freiburg wohl wahrscheinlich sogar selbst ohne die Benachrichtigung an den FCK legitim gewesen ...
Moralisch nicht ganz astrein, aber legitim.
Oder?