
Fernsehkameras im Fritz-Walter-Stadion; Foto: Imago
Der FCK im TV: "Eher mehr als weniger"
SWR und Telekom statt Sky: Durch den Abstieg des 1. FC Kaiserslautern müssen sich die Fans auch auf neue Fernsehgewohnheiten einstellen. Die Übertragungsrechte an allen Partien der 3. Liga liegen bei der Telekom. Aber auch beim SWR hat man in der neuen FCK-Saison einiges vor.
"Wir sind bemüht, möglichst viele FCK-Spiele live zu übertragen", erklärt ein Vertreter des Mainzer Senders im Gespräch mit Der Betze brennt. Auch darüberhinaus bestehe beim SWR weiterhin ein sehr großes Interesse an den Roten Teufeln. Im Detail seien die Planungen zwar noch nicht abgeschlossen. "In Summe werden wir aber eher mehr machen als weniger."
Insgesamt 85 Spiele, aber nur samstags
Allerdings müssen sich die Dritten im Gegensatz zu den vergangenen Jahren mit einigen Einschränkungen arrangieren. Als Live-Spiele infrage kommen ab der neuen Spielzeit in der 3. Liga nämlich ausschließlich Partien am Samstag. Sollten die Lautrer an einem Freitag oder Sonntag auflaufen, sind diese Partien für Direktübertragungen außen vor. Besonders ärgerlich könnte das beispielsweise sein, wenn eines der möglichen Derbys etwa aufgrund von Sicherheitsaspekten auf einen Sonntag gelegt würde. "Da können wir dann gar nichts machen", so der Vertreter des SWR.
Ebenfalls neu ist die Beschränkung aller in den ARD-Anstalten gezeigten Begegnungen auf insgesamt 85 Spiele. "Hier müssen wir uns ARD-intern abstimmen", heißt es vom Sender, der sich zuvor aber auch schon hausintern auf eine Wunschpartie einigen muss. Aufgrund des sich auf die beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg erstreckenden SWR-Sendegebiets steht der FCK sozusagen in direkter Konkurrenz zum Karlsruher SC und womöglich auch zu Waldhof Mannheim. Die beiden weiteren Klubs aus Baden-Württemberg - die SG Sonnenhof Großaspach und der VfR Aalen - können derweil wohl etwas vernachlässigt werden.
FCK auch sonst prominent im Programm
Trotz der genannten Beschränkungen könne es aber durchaus sein, "dass wir samstags ein Sportextra machen mit einem Live-Spiel der Roten Teufel. Dass wir das Spiel später in 'Sport am Samstag' in zehn Minuten zusammenfassen, es in den Nachrichten nochmal in 1:30 Minuten und am Sonntag schließlich als Nachdreh in 'Flutlicht' präsentieren", erklärt der SWR-Sprecher. "Das wäre dann das Riesenpaket." Daneben seien mit Sicherheit auch viele Auswärtsspiele des prominenten Neu-Drittligisten im Öffentlich-Rechtlichen zu sehen. "Da werden auch die anderen Sender häufig versuchen, die Partien des FCK zu zeigen."
Auch über die Live-Übertragungen hinaus sollen die Roten Teufel im SWR-Programm sogar eher noch präsenter werden. So könne man sich für die Sendung "Sport am Samstag" eigentlich kein Szenario vorstellen, in dem der FCK kein Thema wäre. Außer natürlich, die Mannschaft spiele erst am Sonntag, so der Sprecher. Der Verein werde in der Regel auch in "SWR aktuell" stattfinden und "wir werden uns bemühen, in der Sendung 'Flutlicht' weiterhin so zu berichten wie in der 2. Liga auch." Trotz der dann zwei Ligen Unterschied zwischen Mainz 05 und dem FCK dürfte man in punkto Sendezeit also keinen Unterschied feststellen. Laut SWR seien auch regelmäßige Studiogäste aus der Pfalz weiterhin angedacht. "Der FCK ist bei unseren Zuschauern sehr gefragt - und zwar ligaunabhängig."
Alle Spiele live bei der Telekom
Lautrer Anhänger, die trotz dieser Aussichten in Sachen TV-Übertragungen absolut auf Nummer sicher gehen wollen, können schließlich auch ein Bezahl-Abo bei Telekom-Sport abschließen. Das Unternehmen besitzt die Pay-TV-Rechte an der 3. Liga bis einschließlich der Spielzeit 2021/22 und bietet für den Zugriff auf sämtliche Partien verschiedene Abo-Modelle an.
Das Fußball-Abo, das alle Partien der 3. Liga sowie ausgewählte Topspiele der Frauenfußball-Bundesliga beinhaltet, gibt es für Festnetz- oder Mobilfunkkunden der Telekom für 24 Monate kostenlos. Anschließend werden 4,95 Euro pro Monat fällig. Nichtkunden können wählen zwischen einem Jahres-Abo (9,95 Euro pro Monat) oder einem monatlich kündbaren Vertrag (14,95 Euro pro Monat).
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- News-Serie: Das erwartet den FCK in der 3. Liga (Der Betze brennt, 20.05.2018)
- DFB-Pokal 2018/19: FCK gegen Bayern oder Dortmund? (Der Betze brennt, 21.05.2018)
- Gegner in der 3. Liga: Wiedersehen und Premieren (Der Betze brennt, 22.05.2018)
Ergänzung, 01.06.2018:
Bericht: Auch 3. Liga bekommt Montagsspiel
In der 2. Liga haben sie eine lange Tradition, in der 1. Liga wurden sie zuletzt mit Protest begleitet - und nun sollen Montagsspiele auch in der 3. Liga einziehen.
Ab der kommenden Saison sollen Montagsspiele auch in der 3. Liga Einzug halten. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Freitagausgabe) berichtet, sind für die Spielzeit 2018/19 an allen Spieltagen außerhalb Englischer Wochen Partien am Montag vorgesehen. Angepfiffen werden soll das Montagsspiel um 19 Uhr. (…)
Quelle und kompletter Text: MDR
Weitere Links zum Thema:
- Der FCK im TV: "Eher mehr als weniger"(Der Betze brennt)
Ergänzung, 07.06.2018:

Offiziell bestätigt: 3. Liga bekommt Montagsspiel
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Donnerstag die Einführung von Montagsspielen in der 3. Liga offiziell bestätigt. Zudem wird es künftig am Sonntag zwei verschiedene Anstoßzeiten geben.
Wie der Verband in einer Pressemitteilung erklärte, wird es künftig an fast jedem Spieltag ein Montagsspiel (Anstoß um 19:00 Uhr) geben Ausgenommen von den Montagsspielen sind die beiden letzten Spieltage, an denen alle Partien zur gleichen Zeit am Samstag, 13:30 Uhr, angepfiffen werden. Auch in englischen Wochen, an den vorangehenden Spieltagen und am letzten Spieltag vor Weihnachten (21. bis 23. Dezember 2018) wird keine Partie am Montag stattfinden. Wie der DFB mitteilte, sollen die Montagsspiele möglichst ausgeglichen auf die 20 Drittliga-Vereine verteilt werden. Realistisch betrachtet dürfte aber wohl doch eher der 1. FC Kaiserslautern als attraktivster Klub der 3. Liga einer der Hauptleidtragenden sein.
Zwei unterschiedliche Anstoßzeiten am Sonntag
Darüber hinaus gab der Verband auch eine zusätzliche Anstoßzeit am Sonntag bekannt. Künftig werden sonntags immer zwei Partien ausgetragen, die um 13:00 Uhr und 14:00 Uhr beginnen.
Hintergrund dieser Anpassungen sind laut DFB-Angaben die Medienrechte sowie Sicherheitsaspekte. Durch die Entzerrung der Spieltage sei es möglich, mehr Spiele entsprechend zu präsentieren. Außerdem werde den Sicherheitsbehörden so die Arbeit parallel zu den Spielen der ersten und zweiten Liga erleichtert. Nicht offiziell als Grund genannt wurden kommerzielle Interessen der "Telekom", die seit vergangener Saison alle Spiele der 3. Liga live überträgt.
Alle künftigen Anstoßzeiten der 3. Liga im Überblick:
Freitag, 19:00 Uhr: 1 Spiel
Samstag, 14:00 Uhr: 6 Spiele
Sonntag, 13:00 Uhr: 1 Spiel
Sonntag, 14:00 Uhr: 1 Spiel
Montag, 19:00 Uhr: 1 Spiel
Spiele einer englischen Woche (Dienstag/Mittwoch) werden um 19:00 Uhr angepfiffen. An den letzten beiden Spieltagen finden alle Partien zeitgleich am Samstag um 13:30 Uhr statt.
Quelle: Der Betze brennt / DFB
Weitere Links zum Thema:
- Veränderte Spieltagsgestaltung in 3. Liga (Pressemeldung DFB)
Ergänzung, 08.06.2018:
"Fassungslos": ProFans kritisiert Montagsspiele
Am gestrigen Donnerstag, den 07.06.2018 gab der DFB bekannt, dass in der kommenden Saison 18/19 der Montag nunmehr ein regulärer Spieltag in der 3. Liga sein wird. Sollte es einen letzten Beweis dafür benötigen, dass dem Verband und allen weiteren Profiteuren des Fußball-Geschäfts Faninteressen herzlich egal sind, wurde er hiermit eindrucksvoll erbracht.
Das Fanbündnis ProFans zeigt sich fassungslos über diesen abermaligen Affront gegenüber Fußballfans. Als im Februar diesen Jahres die Proteste gegen die neuen Montagsspiele in der 1. Bundesliga medial hohe Wellen schlugen, war der Tenor recht deutlich: "Wir müssen aufpassen, dass wir das Rad nicht überdrehen" - so die allgemeine Rückmeldung aus den Chefetagen nach den eindrucksvollen Protesten in den Fankurven. Was nun in der 3. Liga passiert, ist das genaue Gegenteil dessen.
Der neue Medienrechtevertrag der 3. Liga mit der Telekom beinhaltet zukünftig nicht nur den Montag als festen Spieltag, sondern sorgt zusätzlich gleich für 5 verschiedene Anstoßzeiten: Freitags 19:00 Uhr, Samstag 14:00 Uhr, Sonntags 13:00 Uhr und 14:00 Uhr, sowie eben Montags um 19:00 Uhr werden nun die Partien der 3. Liga angepfiffen. Dazu gibt es die bereits bekannten 3 „englischen Wochen“ mit Spielen am Dienstag und Mittwoch Abend. Wie üblich beginnt die Saison in der 3. Liga bereits vor den ersten beiden Bundesligen, nämlich am 27.07.18 mit dem Eröffnungsspiel – natürlich an einem Freitag Abend um 19:00 Uhr. Obwohl die Liga früher startet, werden die Terminierungen erst Anfang Juli und damit nach der Veröffentlichung der Bundesligaspielpläne bekannt gegeben.
"Mit welcher Ignoranz und Selbstverständlichkeit der DFB diese weitreichenden Veränderungen kommuniziert, ist schon außerordentlich", bemerkt ProFans-Sprecher Jörn Jacobs. Erst am 25. Mai, also vor rund zwei Wochen, habe es einen Gesprächstermin von Fanvertretern und DFB-Spitze gegeben, dort wurde diese weitreichende Veränderung nicht erwähnt. Laut der Pressemitteilung des DFB vom 07.06.2018 seien die Vereine "frühzeitig informiert und kommunikativ eingebunden" gewesen. Diejenigen, die die Suppe auslöffeln dürfen, nämlich die Fußballfans, die ins Stadion gehen wollen, hat man hierbei wohl zum wiederholten Male vergessen.
Dass die finanzielle Situation der Vereine in der 3. Liga nahezu ausnahmslos sehr angespannt ist, ist auch den Fans bekannt. Das sogenannte Fachmagazin „kicker“ schrieb jüngst im Zusammenhang mit der 3. Liga von der "Roulette-Liga". Das der DFB nun als vermeintlich großzügiger Croupier noch ein paar zusätzliche Jetons an alle verteilt, nur um das aussichtslose Spiel zu verlängern, ist allerdings der falsche Weg. "Anstatt sich auf der Jagd nach noch mehr Erlösen und Vermarktungsmöglichkeiten zu verzetteln und am Ende sich selbst und alles was diesen Sport ausmacht zu verlieren, sollten Verband und Vereine ein gemeinsames Interesse daran haben, eine wettbewerbsfähige und authentische Spielklasse zu bilden. Ein Anfang könnte z.B. die Überarbeitung der oftmals hanebüchenen Lizensierungsanforderungen sein" so ProFans-Sprecher Jacobs weiter.
Auch der Hinweis von DFB-Vizepräsident Peter Frymuth, dass der zusätzliche Termin am Montag die Umsetzung von Sicherheitsvorgaben erleichtert, zieht nicht. Wenn es die Prognosen - und diese gehören dringlichst auf den Prüfstand - der Sicherheitsorgane hergaben, wurden einzelne Spiele in der Vergangenheit schon mehrfach auf einen Wochentag verschoben, hierfür muss kein regulärer Montagstermin eingeführt werden. Für diese Praxis gibt es leider genügend Beispiele: zuletzt mussten die Fans des Karlsruher SC aufgrund von Vorgaben der Polizei montags nach Zwickau reisen.
Nahezu grotesk wirkt in diesem Zusammenhang die Aussage Frymuths, bei der Ansetzung der Montagsspiele "besonders sensibel" vorgehen zu wollen. Wie die gelebte Praxis aussieht, könnte man bei den Fans des zukünftigen Drittligisten 1. FC Kaiserslautern erfragen, die in der vergangenen Zweitligasaison an nur 11 von 34 Spieltagen samstags ran durften.
Was bleibt ist die Frage, was der Verband und die Vereine bei der Einführung des Montag als regulären Spieltag in der 3. Liga für eine
Reaktion erwarten, zumal in der Liga so viele Vereine mit großer Anhängerschaft vertreten sind, wie wohl niemals zuvor.
Quelle: Pressemeldung ProFans
Ergänzung, 09.06.2018:
Montagsspiele: Kritik auch von Unsere Kurve
Wie bereits ProFans lehnen auch wir die Einführung von Montagsspielen und einer weiteren Spieltagszerstückelung durch den DFB in der 3. Liga ab und kritisieren den fehlenden Dialog vor den Entscheidungen mit den entsprechenden Fanvertretungen.
Als Unsere Kurve wurden wir im Rahmen der AG Fankulturen einen Tag vor der offiziellen Bestätigung durch den DFB informiert. Zunächst wollen wir – wie bereits in der AG Fankulturen an den DFB kommuniziert – deutlich machen, dass diese Information nichts mit einem Dialog oder einer Einbeziehung eines "Beratungs- und Kompetenzgremiums" von Fanvertreter*innen gemein hat. Dennoch wollen wir nicht vorenthalten, dass diese deutliche Positionierung auf eine selbstkritische Haltung gestoßen ist, was jedoch an den geschaffenen Tatsachen nichts ändert.
Die Argumentation, dass die Vereine eine Steigerung der Erlöse fordern und die Einführung von Montagsspielen als Lösung präsentiert wird, ist in den Bundesligen nicht neu: sie begegnete uns vor vielen Jahren in der zweiten Liga, in der letzten Saison in der ersten Liga und nun auch in der dritten Liga. Ebenso wenig neu sind die zahlreichen Fanproteste gegen weitere Spieltagszerstückelung und gegen Montagsspiele im Speziellen. Ob es hierfür tatsächlich nochmals ein gesondertes Meinungsbild von Fanvertreter*innen gebraucht hätte, um zu erahnen, wie die Einführung der Montagsspiele in der 3. Liga aufgenommen werden, bleibt dahin gestellt.
Weil wir jedoch bei Vorwürfen, die gegen Fans erhoben werden, stets zur Differenzierung aufrufen, wollen wir dies auch hier wagen: Die Verbände – ob DFL oder DFB – erklären wiederkehrend, lediglich auf die Anliegen der Vereine zu reagieren. Sie kritisieren mittlerweile auch öffentlich, dass nicht nur die Verbände Adressaten des Unmuts zu solchen Entscheidungen sein sollten, sondern die Vereine als Impulsgeber und Entscheider berücksichtigt werden müssen. Wir sehen beide Akteure – Verbände und Vereine – in der Pflicht, Verantwortung für solche Entscheidungen zu tragen und endlich davon abzusehen, gegenüber den Fans den Schwarzen Peter hin und her zu schieben. Wer Entscheidungen trifft und handelt, muss auch die Verantwortung für die Konsequenzen tragen. Das hören wir als Fanorganisationen regelmäßig. Dies muss dann aber auch für alle Seiten gelten.
Daher wünschen wir uns insbesondere eine Klärung der folgenden Fragen: Wie haben sich die Vereine im Entscheidungsprozess zur Einführung der Montagsspiele in der 3. Liga verhalten und positioniert? Unter welchen Gesichtspunkten wurde, wenn dies überhaupt der Fall war, zwischen den Anliegen von Stadionbesucher*innen und einer Erlössteigerung abgewogen? Inwieweit wurde berücksichtigt, welche Botschaft diese Reform an die Fanszenen sendet und die mühsamen kleinen Errungenschaften der Dialoge in den letzten 12 Monaten in Frage stellt?
Trotz dieser nicht zu akzeptierenden Vorgehensweise werden wir weiterhin an dem institutionalisierten Dialog mit den Verbänden teilnehmen, da für uns mit einem Ausstieg keine gesteigerte Wahrnehmung von Faninteressen bei den Verbänden erreicht werden kann. Um auf unsere Interessen aufmerksam zu machen, müssen wir Fans gemeinsam laut sein: in Dialogen mit den Verbänden, in Dialogen mit unseren Vereinen und natürlich kreativ und sichtbar im Stadion.
Quelle: Unsere Kurve
Ergänzung, 30.06.2018:

Symbolfoto: Protest der FCK-Fans bei einem Montagsspiel in Düsseldorf
FCK-Vorstand nimmt Stellung zu Montagsspielen
"Drittligisten bekennen sich geschlossen zu Montagsspielen", titelte der "Kicker" am Freitag. Wir haben dazu beim 1. FC Kaiserslautern nachgefragt.
Anfang Juni hatte der DFB offiziell bestätigt, dass zukünftig auch in der 3. Liga jede Woche ein Montagsspiel stattfinden wird. Als Anstoßzeit hierfür ist 19:00 Uhr vorgesehen. Seitens der großen Fanverbände hagelte es sofort Kritik und auch viele Anhänger des FCK, die schon seit vielen Jahren gegen den ungeliebten Montagstermin protestieren, zeigten sich verärgert. Umso größer war gestern die Verwunderung, als der DFB die explizite Zustimmung aller 19 anwesenden Klubs zum neuen Spieltagsformat verkündete.
Klatt: "Wir wissen natürlich auch, dass Montagsspiele für unsere vielen treuen und reiselustigen Fans ein Problem darstellen"
Auf Nachfrage von Der Betze brennt hat sich der FCK-Vorstandsvorsitzende Michael Klatt am Samstag wie folgt dazu geäußert: "Das Thema Montagsspiele wurde bereits beschlossen, als wir noch kein Teil der 3. Liga waren. Wir sehen die 3. Liga jedoch als Solidaritätsgemeinschaft , weshalb wir die Entscheidungen der Vereine akzeptieren. Grundsätzlich bieten Montagsspiele für einige Vereine, vor allem für die kleineren Clubs, durchaus auch große Vorteile. Wir wissen natürlich auch, dass Montagsspiele, vor allem in großer Anzahl und zu weiten Auswärtsspielen, gerade für unsere vielen treuen und reiselustigen Fans ein Problem darstellen. Wir haben daher von unserer Seite aus in den Gesprächen darauf eingewirkt, dass es in Sachen Montagsspiele zu einer gleichmäßigen Verteilung aller Vereine kommt und nicht nur die größeren Vereine montags spielen. Zudem haben wir uns für die Berücksichtigung der Entfernungen zwischen den beiden Städten stark gemacht, auch wenn dies für manche Vereine wie Rostock kaum möglich sein wird."
Quelle: Der Betze brennt
