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Kuntz will nicht der Totengräber des FCK sein (Rheinpfalz)

Fragen, Antworten und Anekdoten zur Geschichte des FCK.
Lonly Devil
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Beitrag von Lonly Devil »

Lautern-Fahne hat geschrieben:Ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ...
Danke für diesen Beitrag. :verbeug:
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
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fckfans
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Beitrag von fckfans »

https://www.swr.de/sport/media/2,av-o1021424-100.html

mehr muss man nicht sagen, wenn die Hausaufgaben nicht seit 2 Jahren gemacht worden wären wäre die 3. Liga so nicht möglich.
Selbstkritik!! Endlich im Gegensatz zu seinen Vorgängern.
Danke für die Fußballwunder! You`ll never walk alone
Hochwälder
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Beitrag von Hochwälder »

Hochwälder hat geschrieben:
karsten hat geschrieben:Er war nicht DER ( alleinige ) Totengräber des FCK, aber einer von Vielen.

Ich bin immer noch maßlos enttäuscht, wenn ich daran denke, wie das Vertrauen der Anhänger ausgenutzt wurde, um denen mit der Fanleihe Kohle aus der Tasche zu ziehen, zum Stopfen von Finanzlöchern, die unter anderem dadurch entstanden sind, dass man einen I. Shechter verpflichten musste.


Als SK den Verein übernommen hat war der Verein doch schon scheintot! Er hat ihn für gewisse Zeit reanimiert bis die ganz großen Hoffnungsträger kamen, die Herren Gries, Riesenkrampf, Stöver und und und die haben dem Verein den Gnadenstoß versetzt!
Wie lange will man Kuntz eigentlich die Verpflichtung von Shechter vorwerfen, War dessen Transfer tatsächlich so teuer. Bei sämtlichen anderen Vereinen schlagen sämtliche Transfers ein wie Bomben, dort sind alle Transfers mit eingebauter Erfolgsgarantie. Die Erlöse aus den letzten Verkäufen Bödi, Pollersbeck, Koch, (Kuntz Transfers ohne Ablöse) haben doch wesentlich mehr Geld eingebracht als der Shechter Transfer gekostet hat. Vielleicht sollte man sich auf Transfermarkt einmal schlau machen was diese Transfers erlöst haben und wie hoch die Verpflichtung von Shechter war!
Schade das die Kuntz Kritiker nicht selbst als grosse Maker bei Vereinen tätig sind, da würde alles reibungslos klappen die würden nur Traumtransfers landen! :D


Leider waren damals Spieler wie Lakic ablösefrei,bei dessen damalige Treffequote hätte er eine schöne Stange Geld eingebracht, aber leider hat Lakic dieses Geld an Handgeld kassiert und der Verein schaute in die Röhre. Hätte man nach dem Weggang von Lakic keinen Stürmer verpflichtet hätten gewisse Leute diese Versäumnis Kuntz auch wieder vorgeworfen.
Leute wie Jendrizek konnten den Verein auch ablösefrei velassen die haben selbst bei ihrem Wechsel kassiert! Ein Sam wurde ausgeliehen der dem Verein geholfen hat, wäre der Verein aufgestiegen ohne die Kuntz Transfers, ein Amedick und wie die Burschen alle hießen. Scheinbar kennen die Kritiker nur die Transferflops ???

https://www.transfermarkt.de/itay-shech ... eler/44760

lt. Transfermarkt hat Shechter damals 2,5 Millionen gekostet und welche Transfererlöse hat man mit Bödi, Koch, Pollersbeck erzielt, waren das nicht jeweils 3.5 Millionen????

https://www.transfermarkt.de/simon-zoll ... eler/79967

auch dieser Transfer hat eine Ablöse von 3,5 Millionen eingebracht! Aber bei Kuntz erinnert man sich halt nur an den Shechter Transfer, scheinbar hat der keine anderen Transfers getätigt ???
bjarneG

Beitrag von bjarneG »

WernerL hat geschrieben:...1997 klar, ein Jahr später Meister zu sein, oder? Mit Stars wie Schönberg oder dem gescheiterten Buck, zusammen mit dem Versager-Gerippe der Abstiegsmannschaft von 1996.
(Nur zur Erinnerng: Briegel hat uns den direkten Wiederabstieg prophezeit)
Echt jetzt ? Hast da nen link parat ? Dann hätte er uns vor der Meisterschaft den Abstieg und 20 Jahre später vorm Ab- den Aufstieg "prophezeit" :shock: Der Stoff aus dem Tiplegenden sind :wink:

https://sportbild.bild.de/fussball/2-li ... sport.html
zet
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Beitrag von zet »

Nein, das Problem ist, dass bei diesen Transfers die dilettantischen Verträge 2-stellige Millionenablösen verhindert haben ... daher auch kein Pluspunkt, der Polizist hat auch hier verkackt .... :shock: :o :?: :|
Zuletzt geändert von zet am 06.05.2018, 12:25, insgesamt 1-mal geändert.
"Es ist ein schwerer Fehler, wenn man theoretisiert, ohne Prämissen zu haben. Unmerklich fängt man dann nämlich an, Tatsachen zurechtzubiegen, sie Theorien anzupassen, statt Theorien nach Tatsachen zu bilden."

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FCK58
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Beitrag von FCK58 »

Kuntz ist nicht der Totengräber, er ist aber ganz bestimmt einer der Totengräber. den Schuh muss er sich anziehen. Genauso wie eigentlich alle seit Friedrich. Von denen darf sich jeder eine ganz gehörige Scheibe abschneiden, von der Scheiße, welche sie uns eingebrockt haben.
Und ja: Der eigene Geldbeutel oder das Geltungsbedürfnis waren bei jedem dieser Kaliber die Triebfeder für den Mist, welchen wir ihnen heute zu verdanken haben.
Den dicken Roten aus der Südpfalz nehme ich da expliziet mit in die Pflicht - aber wann haben Politiker den schon jemals etwas richtig gemacht?
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
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daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

FCK58 hat geschrieben:Der eigene Geldbeutel oder das Geltungsbedürfnis waren bei jedem dieser Kaliber die Triebfeder für den Mist
Nun, Kuntz wusste um den Pachtvertrag und die Situation rund um Stadt, Stadiongesellschaft und Verein, der am Abgrund war. Geld spielte sicher nicht die Hauptrolle.
Zwei Jahre zuvor nach dem Abstieg hatte man ja schon einmal bei Kuntz angefragt und sich eine Abfuhr abgehol. Man wollte wohl seine Bedingungen (noch) nicht erfüllen und als Grüßaugust für die Versager wollte er sein Gesicht nicht hergeben. Verständlich. Seine Bedingungen waren wohl weniger finanzieller Art unverschämt. Er wollte die "alte Bande" einfach nicht mehr da oben sehen. Zurecht.

Zwei Jahre später war man (der AR in Not) soweit, dass man seine Bedingungen erfüllte und den Weg für ihn freiräumte. Fritz Fuchs singt heute noch das Liedchen.

Göbel weg, vor allem Buchholz weg. Ostermann verhindert.

Und das war genau der richtige, weil einzige Weg. Oder hast du da eine andere Meinung?

Geltungssucht? Bei der Übernahme so eines Himmelfahrtskommandos? Eher nicht. Und dass die heutige Riege auch nicht ganz billig ist und ihr Preis-/Leistungsverhältnis nicht annähernd an das von Kuntz kommt dürfte auch der Letzte am heutigen Tag kapiert haben.

Kuntz darf sich auf die Fahne schreiben dem Verein 8 Jahre lang unter großem Aufwand (ja, auch finanziell - aber vor allem Arbeitsaufwand) noch Puls verschafft zu haben.

Ob das überhaupt gut war dieser Kampf gegen Windmühlen, ob man nicht besser schon 2008, nachdem man Monate lang die Stadionpacht nicht bezahlen konnte, hingeschmissen hätte?
Nicht noch mal die Bayern aus dem Stadion schießen? Nicht noch mal Schlacke und Stuttgart?

Na, das feierten wir aber auch noch mal. Denn das ist unsere "Geltungssucht". Denn auch wir FCK Fans sind da nicht frei von. Gerade wir Fans nicht.

Ich finde deine Unterstellungen sagen viel mehr über dich als über Kuntz aus. Da bist du in meinen Augen ganz nah an @potto.
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betzeherz
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Beitrag von betzeherz »

Selten habe ich so einen kompletten Dummschmarren gelesen. Wenn ich Totengräber oder nicht sein will, braucht es auch einen Toten. Der FCK ist aber nicht tot, lediglich ein vorübergehend etwas leicht kränklicher Patient.

Subjektiv betrachtet ist an diesem Mord sogar eine Vielzahl von Versagern, Wichtigtuern, Abzockern, Dilletanten, Schaumschläger, Blendern und Sichselbstmaßlosüberschätzern gescheitert. Es ist ihnen nicht gelungen, es wird niemand gelingen, dieser Verein wird niemals tot sein!
Das betzeherz benoetigt blut! Blut ist Bundesligafussball -
keine 3.Liga!
Troglauer

Beitrag von Troglauer »

zet hat geschrieben:Nein, das Problem ist, dass bei diesen Transfers die dilettantischen Verträge 2-stellige Millionenablösen verhindert haben ... daher auch kein Pluspunkt, der Polizist hat auch hier verkackt .... :love: :shock: :o
Edit! War ein Missverständnis. Kommentar zurückzogen.
Zuletzt geändert von Troglauer am 06.05.2018, 12:20, insgesamt 1-mal geändert.
FCK58
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Beitrag von FCK58 »

@Daachdieb
Richtig lesen. Aber damit hast du ja das eine oder andere mal so deine liebe Not. :wink:
"Der eigene Geldbeutel oder das Geltungsbedürfnis waren bei jedem dieser Kaliber die Triebfeder für diesen Mist".
Ansonsten beteilige ich mich nicht mehr an den Diskussionen an deinen Kuntz´schen Exculpationsversuchen. Weder in Rede, noch in Widerrede.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
Lonly Devil
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Beitrag von Lonly Devil »

daachdieb hat geschrieben:... ...
Göbel weg, vor allem Buchholz weg. Ostermann verhindert.
... ...
... und gleichzeitig das Startsignal für die Heckenschützen, um ab der ersten Gelegenheit loszuballern. :nachdenklich:
Zuletzt geändert von Lonly Devil am 06.05.2018, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
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Troglauer

Beitrag von Troglauer »

Besonders fleißig am Grab haben diejenigen geschaufelt, die erst dafür gesorgt haben, dass der AR mit Riesenkampff, Matze Abel und Jürgen Kind zwei Jahre lang ungestört sein Unwesen treiben durfte.

Diese Leute übernehmen gar keine Verantwortung. Sie verkriechen sich lieber und bleiben im Schatten, genau wie die possierlichen Tierchen, mit denen sie nicht verglichen werden wollen.
Wuttke_Weinfest
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Beitrag von Wuttke_Weinfest »

Troglauer hat geschrieben:Besonders fleißig am Grab haben diejenigen geschaufelt, die erst dafür gesorgt haben, dass der AR mit Riesenkampff, Matze Abel und Jürgen Kind zwei Jahre lang ungestört sein Unwesen treiben durfte.

Diese Leute übernehmen gar keine Verantwortung. Sie verkriechen sich lieber und bleiben im Schatten, genau wie die possierlichen Tierchen, mit denen sie nicht verglichen werden wollen.

Das sehe ich genauso. -- Da kann man wieder nur Goethes 'Faust' zitieren: »Den Bösen sind sie los, die Bösen sind geblieben.« Mir war der eine Böse immer lieber als die vielen. Er hat es eben so gemacht, wie man Fußball macht. Man geht ins Risiko. Sonst kommt nix bei rum. So hat Uli Hoeneß Bayern groß gemacht. Und wären wir wieder aufgestiegen (wozu Kuntz das Bestmögliche beigetragen hat. Ihm ist nicht vorzuwerfen, dass es eben nur 3. und 4. wurden), stünden wir heute ganz woanders.

Ich hab das Trikot mit der 11 von 1991 immer noch. Das war geil. Und dafür bin ich ihm unendlich dankbar.
TheSence
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Beitrag von TheSence »

Kuntz war nicht "der" Totengräber. Es fing nunmal damals an bei Wieschemann, Friedrich und Co. da ging es los. Djorkaeff, Taribo West etc.

Dort angefangen hat jeder der kam sich selbst am Verein bereichert und das Grab immer tiefer gebuddelt. Am meisten versaut hat es vermutlich Jäggi... Unnötige Millionenzahlungen an das Finanzamt, der Stadionverkauf usw. und die Sache mit seinem Anteil den er kassierte für jeden Euro den der Verein gut macht. Deshalb verkaufte er alles und jeden und kassierte gut ab.

Nach Jäggi war so ein Scherbenhaufen da, da konnte niemand mehr was reissen ausser er hat viel Glück mit Transfers. Den wir konnten keine Leistungsträger mehr halten, wir mussten Stadionmiete zahlen (mehr wie andere) und das machte die Sache schwer.

Als Kuntz kam passte alles, die Euphorie, die Herzblut Kampagne, die Rettung, der Aufstieg, fast Europapokal Plätze erreicht usw. da dachte man okay der Richtige Mann ist da, es passte damals mit Sasic als Retter (der Trennungsgrund ist ja bis heute nicht bekannt), aber auch Kurz passte super und das glückliche Händchen von Kuntz mit den Transfers gaben auch Hoffnung. Ein Mix aus jungen Spielern und aussortieren/Bankdrückern in der 1. Liga die sich nochmal beweisen wollten. Man hat viel geliehen statt zu kaufen und es funktionierte.

Irgendwann ging die Euphorie aber dahin, das Glückliche Händchen blieb aus und Leute wie Lakic gingen weil sie bei Plastikclubs (Wolfsburg damals) einfach mehr Geld verdienten so musste man immer wieder die Spieler ersetzen was aber nicht mehr so klappte. Jede Saison Leistungsträger verloren und es nie wirklich geschafft gleichwertigen Ersatz zu finden.

Kuntz riskierte viel finanziell und wir scheiterten 3x knapp am Aufstieg und das war dann im Prinzip irgendwo das Ende. (Laut wahrer Tabelle mit berücksichtigung von fehlentscheidungen usw. wären wir übrigens wieder aufgestiegen). Alle Transfers waren immer "stillschweigende Vereinbarunen", keine Transparenz und klar die wo danach kommen sagen immer die vorher haben scheisse gebaut wir versuchen nur was zu retten, damit man immer eine Entschuldigung hat wenn man selbst schlecht arbeitet.

Seit der Meistschaft haben 80% der Verantwortlichen Mist gebaut, unruhe gestiftet, sich bereichert usw. irgendwann ist dann nichts mehr zu holen weil du statt Männer und Profis nur noch Bubis und Amateure/Hobbykicker im Team hast und mit sowas haste nunmal keine Chance dich im Profifussball zu halten.

Der FCK ist pleite, die Stadt ist pleite, beide haben das zu teure und zu große Stadion an der Backe. Die Anleihe muss zurück gezahlt werden, es ist nichts mehr da zum verkaufen, sportlicher abstieg in die 3. Liga und Bedeutungslosigkeit...

Tradition hin oder her, jeder kleine und große Investor sollte ins Boot geholt werden, Fritz Walter wird sich nicht im Grabe umdrehen wenn man den Stadionnamen vermarkten würde, er würde uns lieber in der Bundesliga sehen als ein Stadion gammeln zu sehen das seinen Namen trägt.

Kaiserslautern ist keine Großstadt, kein Ballungsgebiet, keine Industriehochburg, unattraktiv... das sollte man nicht vergessen. Heutzutage geht es nur noch darum Geld anzuschaffen, egal wie, egal woher.
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daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

potto hat geschrieben:Dazu ein Zitat aus dem bekannten Artikel eines echten Herzblut-Fans in der WELT:

"Da sind aber auch die Vereinsfunktionäre, die ihre Hauptaufgabe über Jahre darin verstanden, sich selbst an diesem Verein zu bereichern. Sie waren es auch, die das Vertrauen der Mitglieder und Fans mitsamt der so wichtigen Fan-Anleihe „im operativen Geschäft versickern“ ließen." (Zitat Ende)

.
Hat ungefähr so viel Aussagekraft wie "die Erde ist eine Scheibe" oder "die Umvolkung ist in vollem Gange". Aber auch für diese Thesen gibt es "Herzblutfans".
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wkv
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Beitrag von wkv »

Der Verlauf dieses Thread war so vorhersehbar..... :nachdenklich:

Ich sag es noch einmal...
Nicht einer ist der Totengräber, sondern schlichtweg jeder, der in den letzten 20 Jahren Verantwortung getragen hat.
Die Summe der katastrophalen Fehlentscheidungen ist es, die uns das Genick gebrochen hat.
Und dieses Hin und her hat was von Streit der Erben am Grab des Erblassers.
Troglauer

Beitrag von Troglauer »

Selbst jetzt geilen sich manche noch an irgendwelchen lächerlichen Bereicherungsvowürfen auf.

Die totale Unfähigkeit der Blindgänger seit 2016 hat ein vielfaches an Vermögen vernichtet, als jeder tatsächliche oder vermeintliche Bereicherungstatbestand in den letzten 10 Jahren zusammengefasst.

Und alleine die verlorene Ablöse von Dittgen würde ausreichen, um sich für zwei bis drei Jahre Feng Shui zu leisten.
wkv
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Beitrag von wkv »

Der Fairness halber sollte man jetzt auch erwähnen, wie viel an Ablöse verblasen wurde in den Jahren davor.
Mir gedenkt da einer, der von uns quasi umsonst ging und sechs Monate später aus Polen für wie viel verkauft wurde?
Oder ein gewisser Torhüter....
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

Troglauer hat geschrieben:Selbst jetzt geilen sich manche noch an irgendwelchen lächerlichen Bereicherungsvowürfen auf.
Das sind die letzten Zuckungen derer, denen es nicht gereicht hat, dass er geht. Er musste mit Dreck beworfen vom Hof gejagt werden. Und sie hören auch jetzt, wo es nach ihm, statt wie gebetsmühlenartig prophezeit besser wurde, nur rapide Berg ab ging, noch nicht auf damit.

Ihre "Helden" haben sich fast alle (leider nur fast) sang- und klanglos aus ihren Ämtern verkrümelt. Im Netz machen sie weiter.

Die Tabelle lügt nicht.
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Lonly Devil
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Beitrag von Lonly Devil »

wkv hat geschrieben:Der Fairness halber sollte man jetzt auch erwähnen, wie viel an Ablöse verblasen wurde in den Jahren davor.
Mir gedenkt da einer, der von uns quasi umsonst ging und sechs Monate später aus Polen für wie viel verkauft wurde?
Oder ein gewisser Torhüter....
Ja und der Isländer erst, oder Zoller ... ... Nicht zu glauben was da alles Verblasen wurde.

Die sollten der Fairness halber auch nicht vergessen werden.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
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Beitrag von wkv »

Stimmt.
Plus und Minus ergibt eine Bilanz.


Und diese 50 Zeichen gibt es immer noch? :cry:
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

potto hat geschrieben:Natürlich waren es nicht Kuntz und Grünewalt alleine. Sie gaben halt einen beschädigten Staffelstab leider noch noch viel beschädigter, fast schon kaputt, weiter.
Atze hat einen kaputten Staffelstab abgeben müssen. Jäggi war kurz vor der Insolvenz. Verkaufte das Stadion plus Fröhnerhof zu einem Mondpreis (ein Kuckucksei für seine Nachfolger), verringerte den Etat für die Mannschaft schrittweise auf die Hälfte was den FCK zwar erst mal am Leben hielt aber auch in die 2. Liga führte und uns 30 Jahre eine Mondpacht für den Betonklotz bescherte. Der Staffelstab war laienhaft geflickt aber alles andere als ganz.
Bei Göbel war man zahlungsunfähig. Konnte über Monate die Pacht fürs Stadion nicht begleichen. Der Staffelstab war da nur noch ein Räucherstäbchen. Trotz Ohlinger!
Wäre Kuntz so gewesen wie man hier versucht darszustellen, er hätte das Räucherstäbchen bis Ende der Saison abgefackelt und 2008 oder spätestens 2009 wäre Schicht im Schacht gewesen. Man kann sicher nicht behaupten er hätte noch einmal richtig Fleisch auf die Knochen bekommen. Aber was du hier von dir gibst ist alles andere als richtig.
Nach Kuntz / Grünewalt hat außer ein paar "Experten" hier im Forum (und den üblichen verdächtigen in der FAZ) keiner von Insolvenz geredet. Oder Zahlungsunfähigkeit.
Dass es schwer wird - mein Gott, das wusste alle, dass es nicht leicht ist beim FCK (außer ein paar Forenhelden). Trotz Fritz Grünewalt, trotz Rombach, trotz Liga 2 und trotz Trapp, Schechter etc. war an dem Staffelstab noch soviel dran, dass man 2 Jahre lang in Schussfahrt in Liga 3 fahren durfte. Da war der AR wohl "Fehleinschätzungen" aufgesessen (wie Klatt es jetzt sagt) dass man ohne sportlichen Sachverstand einen Fußballclub führen könne.

Erst wieder, als man 2 Jahre nach Kuntz Liga 3 ins Auge fassen musste und der Stadt die 425.000 € Stadionmiete schmackaft machen durfte ließ Klatt verlauten, dass mit ihm eine Insolvenz nicht zu machen wäre. Das heißt, der sportliche Niedergang der letzten beiden Jahre OHNE Kuntz (aber mit gleich hohem Etat) hat den Verein erst wieder in die Lage gebracht.

Heute schreien alle "die Ausgliederung muss her". Von Klatt über den Vereinsrat bis Briegel. Da kommen jetzt Leute an, die - als Kuntz das mal nur so als Option in den Raum stellte - Zeter und Mordio schrien und geben kleinlaut zu, dass eine Ausgliederung wohl doch nötig wäre. Zeit wurde da verplempert. Wichtige Jahre, die uns heute auf die Füße fallen und ab Sommer mit Meppen und Lotte belohnt werden.

Erzähl hier keine Märchen im Zweizeilenformat.
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Rheinteufel2222
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Beitrag von Rheinteufel2222 »

daachdieb hat geschrieben:Erzähl hier keine Märchen im Zweizeilenformat.
Märchen werden aber auch nicht besser, wenn sie länger sind.

Schon verdrängt, dass wir am Ende der Kuntz/Grünewalt-Zeit nur deshalb haarscharf an der Insolvenz vorbeigeschrammt sind, weil Stuttgart die Ablöse für Jean Zimmer vorzeitig überwiesen hat?

Und dass, wenn uns demnächst die Insolvenz droht, dies ganz gewaltig mit der durch die verpassten Aufstiege verballerten Betze-Anleihe zu tun hat, deren Rückzahlung den Nachfolgern von Kuntz von Anfang wie ein Mühlstein um den Hals hing?

Dieses Interview von Kuntz ruft jedenfalls sehr schön ins Gedächtnis, mit welchem Stil hier zur seiner Zeit "regiert" und kommuniziert wurde: Für alles Gute sorgt der Stefan und Schuld sind immer die anderen. Lustig zum Beispiel der Verweis auf Bödvarsson. Klar hat der uns viel Geld gebracht, aber Bödvarsson kann sich eindeutig der von Kuntz auf hinterfotzige Weise geschasste Schupp auf die Fahne schreiben, denn der war es, der Bödi in Norwegen als Ersatzbefriedigung für Berisha gefunden hat, der lieber nach Fürth ging.

Manchmal fragt man sich schon, ob Kuntz das alles selbst glaubt, was er da so von sich gibt. Ich fürchte, er tut es.

Ich will gar nicht bestreiten, dass Kuntz als Kaderplaner auch nicht unbegabter war als z.B. Stöver. Es war zwar nicht wirklich gut, vor allem extrem konzeptlos und hyperaktiv, aber es hätte auch noch schlechter sein können. Aber mit jemandem mit so einer Persönlichkeitsstruktur an der Spitze und niemandem, der ihm seien Grenzen aufzeigt, machst du dir auf Dauer jeden Verein kaputt und genau das ist bei uns bis 2016 passiert.

Die Dinge, die danach passiert sind, waren aus ganz anderen Gründen auch kacke. Aber das ist ein anderes Kapitel und nichts davon macht leider die Zeit unter Kuntz in irgendeiner Weise besser.
- Frosch Walter -
Troglauer

Beitrag von Troglauer »

Was hier viele nicht zugeben wollen und/oder nicht begreifen können, ist die Tatsache, dass der FCK zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht hätte absteigen müssen.

Deshalb spielt es doch gar keine Rolle, ob die Anleihe weg ist, ob Shechter ein Flop war, ob auf dem Fröhnerhof die Pusteblumen wachsen oder SK einen Feng Shui Garten hat.

Tatsächlich hatte der FCK diese Saison noch die Kraft, um die berüchtigte sorgenfreie Saison zu spielen. Dahingehend hatte Gries ja nicht mal Unrecht.

Nur war die sportliche Führung des Vereinss in den letzten zweieinhalb Jahren falsch, chaotisch, bzw. überhaupt nicht aufgestellt.

Das Ergebnis dieser verfehlten Strategie kann man an der Tabelle leicht ablesen. Man ist mit dem 6. höchsten Spieleretat abgeschlagen Letzter.

Vielleicht hätten irgendwelche Fehler, die in der Vergangenheit unter SK gesetzt wurden, später zu einem massiven Einschnitt im Spieleretat geführt. In dieser Saison war das aber nicht der Fall.

Die gravierenden sportlichen Fehlentscheidungen und die chaotischen Verhältnisse unter der neuen Führung kann man SK ganz sicher nicht anlasten.

Es waren aber genau diese Fehler im sportlichen Bereich, die ausschlaggebend für den Abstieg sind und die in Verlängerung zu den massiven finanziellen Einschnitten führen.
bjarneG

Beitrag von bjarneG »

Rheinteufel2222 hat geschrieben:Märchen werden aber auch nicht besser, wenn sie länger sind.

Schon verdrängt, dass wir am Ende der Kuntz/Grünewalt-Zeit nur deshalb haarscharf an der Insolvenz vorbeigeschrammt sind, weil Stuttgart die Ablöse für Jean Zimmer vorzeitig überwiesen hat?

Und dass, wenn uns demnächst die Insolvenz droht, dies ganz gewaltig mit der durch die verpassten Aufstiege verballerten Betze-Anleihe zu tun hat, deren Rückzahlung den Nachfolgern von Kuntz von Anfang wie ein Mühlstein um den Hals hing?

Dieses Interview von Kuntz ruft jedenfalls sehr schön ins Gedächtnis, mit welchem Stil hier zur seiner Zeit "regiert" und kommuniziert wurde: Für alles Gute sorgt der Stefan und Schuld sind immer die anderen. Lustig zum Beispiel der Verweis auf Bödvarsson. Klar hat der uns viel Geld gebracht, aber Bödvarsson kann sich eindeutig der von Kuntz auf hinterfotzige Weise geschasste Schupp auf die Fahne schreiben, denn der war es, der Bödi in Norwegen als Ersatzbefriedigung für Berisha gefunden hat, der lieber nach Fürth ging.

Manchmal fragt man sich schon, ob Kuntz das alles selbst glaubt, was er da so von sich gibt. Ich fürchte, er tut es.

Ich will gar nicht bestreiten, dass Kuntz als Kaderplaner auch nicht unbegabter war als z.B. Stöver. Es war zwar nicht wirklich gut, vor allem extrem konzeptlos und hyperaktiv, aber es hätte auch noch schlechter sein können. Aber mit jemandem mit so einer Persönlichkeitsstruktur an der Spitze und niemandem, der ihm seien Grenzen aufzeigt, machst du dir auf Dauer jeden Verein kaputt und genau das ist bei uns bis 2016 passiert.

Die Dinge, die danach passiert sind, waren aus ganz anderen Gründen auch kacke. Aber das ist ein anderes Kapitel und nichts davon macht leider die Zeit unter Kuntz in irgendeiner Weise besser.
Und er bürdete dem Buckel des Weißen Wals die Summe der Wut und des Hasses der ganzen Menschheit auf - wäre seine Leib eine Kanone, er hätte sein Herz auf ihn geschossen.
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